Beiträge von sunny-1

    Wenn Wombel schreibt es war als Absicht zu erkennen, dann ist das eine Tätlichkeit mit Ausschluss.

    In den Sonderbestimmungen für D-Jugend heißt es, dass Zeitstrafen nicht als Kollektivstrafe gegen die Mannschaft gelten.Der Ausschluss ist nicht erwähnt.

    Stellt sich die Frage, ob der Ausschluss als Zeitstrafe zu behandeln ist oder nicht..

    So ganz nachvollziehen, wo das Problem dabei liegt kann ich nicht. Du redest hier von einem Jugendtrainer der Berichte zu seiner Mannschaft verfasst.

    Wenn ich so über die Spiele meiner 2 Kinder in den vergangenen Jahren nachdenke, und wie oft ich mich über wirklich schlechte Schiedsrichterleistungen aufgeregt habe, was mich schlussendlich auch dazu bewogen hat mit um die 40 noch Schiedsrichter zu werden, dann kann ich daran nichts schlimmes erkennen.

    Selbst wenn dir die Kritik unsachlich und ungenau erscheint, mag diese doch aus der Sicht des anderen Betrachters durchaus angemessen und korrekt sein.

    Und wenn man dann noch berücksichtigt, das gerade in den Jugendklassen viele Neulinge und nicht so "erfahrene" Schiedsrichter pfeifen, dann kann man da schon einiges verstehen. Begrüßenswert wäre es, wenn die Betroffenen im nachhinein den Kontakt suchen würden, denn jede Kritik enthält meistens auch ein Körnchen Wahrheit und kann vielleicht dazu führen, beim nächsten mal Fehler abzustellen.

    Warum?

    Ich stell mir dauernd vor, wie die ganzen Herren in Schwarz in Zukunft um die hübschesten Spielereinnen herumschawenzeln und versuchen, die BH´s zu öffnen.

    Hoffentlich haben wir dann einen mit Camcorder in der Nähe der das ganze dann hierher verlinkt. :lol:

    Ich denke, da ist einfach eine gute Vereinsarbeit gefragt. Bei uns im Verein Spielen 3 Herren, 1 Damen und 9 Jugendmannschaften,

    dafür gibt es 55 als Zeitnehmer/Sekretär ausgebildete Eltern und Vereinsmitglieder und 18 Schiedsrichter. Bei den Zeitnehmern und Sekretären sitzen zwar, wie das oft so ist, einige häufiger, jedoch findet sich immer jemand. :hi:

    Gerade im Jugendbereich kann man auch gerne mal a- und b-Jugendliche ansprechen.

    Rein von der Auslegung her würde ich es ebenfalls als Trikotzupfen ansehen. Somit unsportlich und progressiv zu bestrafen.

    Das Problem sehe ich beim Erkennen. Wenn denn da eine Spielerin so fingerfertig ist, das Sie das Dingelchen mit einer Hand aufkriegt, dann seh ich da keine Chance.

    Klar erkenne ich, ob da eine Spielerin die Hand auf dem Rücken der anderen hat wenn ich richtig stehe, aber so ein bißchen was anderes muss man ja auch noch beobachten. Und wenn es dann ein mit angewinkeltem Arm Begleiten ist, wirds als Beweis schwierig.

    Und wenn das Dingelchen denn erst einmal offen ist, dann ist es auch nur ein Verdacht. Vielleicht hat sich das Dingelchen ja auch geöffnet, weil die Abwehrspielerin die Hände begleitend und mit angewinkeltem Arm auf deren Rücken hatte und der Verschluss nicht richtig zu wahr.

    Und dann?

    Zitat

    Original von sunny-1


    Für dich dann die Situation, im welcher ich keinen 7m mehr Pfeife etwas deutlicher.

    Der Keis wird angespielt, der Abwehrspieler macht beim Versuch den Ball zu erreichen den Kreisspieler fest.

    An dieser Stelle habe ich das Foul und wenn ich Pfeife Freiwurf.

    Bis zu diesem Punkt herscht glaube ich Einigkeit

    Und jetzt kommt das Problem: Ich lasse Vorteil laufen und es passiert folgendes:

    Zitat

    Original von sunny-1


    Und jetzt kommt die typische Situation, die dann meistens zum 7m und oftmals noch 2 Minuten gegen den Verteidiger führt.

    Der Angreifer setzt sein ganzes Gewicht ein, schiebt den Verteidiger nach hinten, dreht sich dabei und lässt sich ohne zu werfen fallen. Bei den Spielen die ich sehe zu 95% ein Siebener, meistens 2m. Und damit bestraft man den Verteidiger mit einer solchen Vorteilsauslegung doppelt. 7m anstatt Freiwurf und 2 Minuten anstatt nichts.

    Das darf kein Vorteil sein.

    Wenn aber der Angreifer sein ganzes Gewicht einsetzt und den Verteidiger nach hinten schiebt, wie kann er dann noch Vorteil bekommen? Diese Situation ist eindeutig ein Angriff auf den Körper des Gegners 8:3 und richtet sich nicht auf den Ball. Den hat er ja selbst.

    Wäre eigentlich Stürmerfoul + 2 Minuten, kann jedoch nicht sein da er ja selbst gefoult war. Also ahnde ich das erste Foul und damit Freiwurf für den Angreifer. In diesem Fall das Stürmerfoul progressiv zu bestrafen 8:3 würde selbst ich mich in der Situation im Moment nicht trauen, werde ich aber auf der nächsten Weiterbildung mal ansprechen.

    Wie du Frodo auf eine klare Torgelegenheit und 7m kommst krieg ich nicht hin. Der Kreisspieler steht in der genannten Situation mit dem Rücken zum Tor und hat einen Verteidiger hinter sich. Was daran eine klare Torgelegenheit ist, kapier ich nicht.

    Und das der Angreifer seinen Tordrang versucht durchzuseten ist schon o.k. Nur kann er dies in der beschriebenen Situation nicht, ohne oben beschriebenen Angriff auf den Körper des Gegners durchzuführen.

    Hallo Frodo,

    deine Auslegung hört sich gut an, entspricht aber nicht meinem Beispiel. In diesem läßt sich der Angreifer ohne Wurf fallen. Und auch das wird im Regelfall Progressiv und mit 7m bestraft.

    Selbst in deiner Auslegung sollte man sich als Schiedsrichter die Frage stellen, ob diese Auslegung nicht die Abwehr 2x bestrafe. Immerhin entsteht diese iSituation ausschließlich dadurch, das ich das Festmachen nicht direkt pfeife sondern auf einen Vorteil warte.

    Bedenkt doch auch einmal, das alle Reaktionen des festgemachten Angreifers sich ausschließlich gegen den Verteidiger richten.

    Zitat

    Original von Bilbo
    solange der Angreifer sich regelgerecht verhält muss der Vorteil gewährt werden, und der Vorteil kann eben ganz klar auch sein, daß der Angreifer statt eines Freiwurfs einen Siebenmeter bekommt.

    Für dich dann die Situation, im welcher ich keinen 7m mehr Pfeife etwas deutlicher.

    Der Keis wird angespielt, der Abwehrspieler macht beim Versuch den Ball zu erreichen den Kreisspieler fest.

    An dieser Stelle habe ich das Foul und wenn ich Pfeife Freiwurf. Jetzt warte ich, inwiefern der Kreis der den Ball hat diesen vielleicht spielt und die Angreifende Manschaft zum Vorteil kommt.

    Und jetzt kommt die typische Situation, die dann meistens zum 7m und oftmals noch 2 Minuten gegen den Verteidiger führt.

    Der Angreifer setzt sein ganzes Gewicht ein, schiebt den Verteidiger nach hinten, dreht sich dabei und lässt sich ohne zu werfen fallen. Bei den Spielen die ich sehe zu 95% ein Siebener, meistens 2m. Und damit bestraft man den Verteidiger mit einer solchen Vorteilsauslegung doppelt. 7m anstatt Freiwurf und 2 Minuten anstatt nichts.

    Das darf kein Vorteil sein.

    Entscheidung finde ich gar nicht so schwer. Ein Bodycheck ist in jedem Fall ein Angriff auf den Körper und somit progressiv zu bestrafen 8.3 Da muss man dann nur noch entscheiden ob erst Gelb oder gleich 2 Minuten wobei ich da zu der Hinausstellung tendiesre (Situation)

    Und jetzt geht es nur noch um Gesundheitsgefärdent oder nicht. Und da haben wir ja auch noch die Möglichkeit uns erst einmal anzusehen, was denn durch dieses Foul entsteht. Und das kann dann durchaus eine Disqualifikation bedeuten.

    Zitat

    Original von Lasse

    Und wenn der Angreifer nun aus 15 Metern neben das Tor wirft? 7m ist wie so oft situationsbedingt, eine Regel die besagt, dass in dem Fall, dass der Angreifer den Ball noch irgendwie in Richtung Tor wirft, immer 7m zu geben ist, kann nicht Sinn und Zweck sein.

    Und hier scheiden sich dann wieder die Meinungen! Versuche ich einen Vorteil abzuwarten, kann ich doch nicht die Abwehr mit 7 m bestrafen, da durch meine Auslegung des Vorteilsgedanken erst aus dem freiwurfwürdigen Foul ein sibenmeterwürdiges Foul entsteht.

    Das typische Beispiel was man immer wieder sieht ist das Festmachen des Kreisspielers. Pfeifen die meisten sofort, dann ist es Freiwuf, warten Sie jedoch einen Moment was passiert (vielleicht läßt der Verteidiger ja los) und der Angreifer schafft es sich noch in die Wurfbewegung zu drehen dann ist es 7m.

    Da kann dann aber mit Vorteil was nicht stimmen, wenn ich damit den Verteidiger zusätzlich bestrafe. Ich selbst Pfeife es nicht mehr so, und damit kommen auch alle ganz gut zurecht..

    So eine Ähnliche Situation habe ich vor kurzem mit unserem Lehrwart diskutiert. Unsere Jugend war in der Quali Ihren Gegnern haushoch überlegen.Weil Sie selbst keine Lust mehr hatten, bei 15:3 die Gegner abzuschießen, haben Sie Überlaufangriffe abgebrochen und dann Kempa und Ähnliche Spielereien probiert.

    Aussage des Lehrwartes unsportliches Verhalten. Aber man solle das Situationsbedingt beurteilen. Ich selbst würde sowas trotzdem nicht Pfeifen, solange das ganze Flüssig abläuft.

    Da es bei Austauschschülern in der Regel auch darum geht, die Sprachkenntnisse zu verbessern, sollte eigentlich nichts dagegen sprechen, dir dort einen Verein zu suchen, bei welchem du mittrainieren kannst.

    Zur Frage weiter oben, ob mal jemand erlebt hat das eine Pfeife nicht mehr funktioniert, kann ich antworten.

    Ja,

    vor ca. 25 Jahren war ich ein paar Jährchen als Fußballschiedsrichter unterwegs. Da gab es 2 Situationen. Einmal ist mir eine Pfeife im Winter auf dem Spielfeld eingefroren. Sollte aber in den Hallen nicht vorkommen, sonst stimmt was nicht.

    Das andere mal, und da könnt ich mir schon vorstellen das es passiert ist mir ein die Pfeife bei einer schnellen Bewegung aus der Hand gefallen und ein Spieler dann drauf getreten.

    Selbst 2 Fox 40 aneinander, lose in der Hand.

    Zitat

    Original von Theoitetos
    sunny-1 hier geht es aber um eine Strafe nach schon gegebenen 2 Zeitstrafen, da ist laut Progression nichts mehr mit Gelb, weswegen sich der Threadersteller ja zu recht etwas über die SR-Entscheidung moniert hatte ...

    Das hab ich schon begriffen. Darauf bin ich auch erst gar nicht eingegangen, weil dieses Thema schon beantwortet war. Jedoch kann man hier im Thread wiederholt von Gelbwürdigen Fouls lesen


    Zitat

    Original von Glücksschweinchen
    Hi,

    also die Begründung des Schiris:

    ......... Laut Schiri war das nächste geahndete Foul dieser Spielerin allerdings nur gelbwürdig und ..........

    Zitat

    Original von Ex-HVS-SR
    ......... Unsportlich ist unsportlich und damit progressiv zu bestrafen, auch wenn das zweite Foul eigentlich nur gelb-würdig ist.

    ,

    deshalb dann auch mein Hinweis das die Regel "GELBWÜRDIG" nicht kennt. Hier lesen ja auch Regelunkundige.

    Ich lese hier immer wieder Gelbwürdig. Das kennt die Regel so nicht. Entweder die Aktion richtet sich ausschließlich oder überwiegend gegen den Gegner und nicht gegen den Ball, dann ist progressiv, beginnend mit Gelb, zu Bestrafen. 8,3

    Die Regel kennt nur Ausnahmen, wo auf die Gelbe Karte oder Hinausstellung verzichtet wird.

    Ich fand den Thread reichlich amüsant, gleichzeitig aber auch erschreckend.

    Jugendtrainer, die Harz verwenden müssen, und so kommen hier einige rüber, um Kindern Technik beizubringen, haben im Handball nichts zu suchen. Bis pueppi seine Trainingsmethode offenbart hat, habe ich mich gefragt wohin sich die Trainigsmethoden in den letzten 25 Jahren entwickelt haben.

    Tennisbälle und auch große Flummies wurden schon zu meiner Jugendzeit im Training eingesetz. Kinder im E- und D-Jugendalter haben noch Probleme mit Bewegungskoordinationen, und da können große Flummies ergänzend helfen. Lasst mal die kleinen nach Flummies rennen.

    Im Endeffekt ist alles erlaubt, sogar der zu große Handball, solange die Kinder Spaß haben, Mit einem großen Handball als Fußball fallen mir da spontan einige Übungen ein.

    Mit zu großen Bällen trainieren kann auch Vorteile haben, Kinder die einen Baskettball kontrollieren haben mit einem leichten kleinen Handball im Regelfall auch kein Problem.Der lässt sich ferade für Grundübungen wie prellen sehr gut einsetzen. Sprecht doch mal mit den Eltern der Auswahlhandballer. Die werden euch alle erzählen, dass Ihr Kind schon mit 4 oder 5 mit einem Ball aufgestanden und schlafen gegangen sind. Und dass diese Kleinen Ihre Nälle sicher kontrollieren glaubt wohl keiner.

    Passt doch erst mal eure Trainingsmethoden den Kindern an, bevor Ihr die Kinder mit Technik, in diesem Fall Harz, trainiert.

    Hallo Hodges,

    wenn du selbst sagst überhart und das klassische Festmachen meinst, versteh ich dein Problem nicht.

    Angriffe die überwiegend oder ausschließlich dem Gegner gelten sind progressiv zu bestrafen. 8:3

    Und dann hätte sich dein Problem von selbst erledigt.