Beiträge von sunny-1

    Mal eine kleine Exkursion was Einnahmen im Sinne des Steuerrechtes sind.


    § 8 EStG, Einnahmen

    (1) Einnahmen sind alle Güter, die in Geld oder Geldeswert bestehen und dem Steuerpflichtigen im Rahmen einer der Einkunftsarten des § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 bis 7 zufließen.

    § 2 EStG, Umfang der Besteuerung, Begriffsbestimmungen

    (1) 1 Der Einkommensteuer unterliegen

    1.
    Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,
    2.
    Einkünfte aus Gewerbebetrieb,
    3.
    Einkünfte aus selbständiger Arbeit,
    4.
    Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit,
    5.
    Einkünfte aus Kapitalvermögen,
    6.
    Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung,
    7.
    sonstige Einkünfte im Sinne des § 22,

    die der Steuerpflichtige während seiner unbeschränkten Einkommensteuerpflicht oder als inländische Einkünfte während seiner beschränkten Einkommensteuerpflicht erzielt.2 Zu welcher Einkunftsart die Einkünfte im einzelnen Fall gehören, bestimmt sich nach den §§ 13 bis 24.

    (2) Einkünfte sind

    1.
    bei Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbständiger Arbeit der Gewinn (§§ 4 bis 7k),
    2.
    bei den anderen Einkunftsarten der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten (§§ 8 bis 9a).

    (3) Die Summe der Einkünfte, vermindert um den Altersentlastungsbetrag, den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende und den Abzug nach § 13 Abs. 3, ist der Gesamtbetrag der Einkünfte.

    (4) Der Gesamtbetrag der Einkünfte, vermindert um die Sonderausgaben und die außergewöhnlichen Belastungen, ist das Einkommen.

    § 22 EStG, Arten der sonstigen Einkünfte

    Sonstige Einkünfte sind

    1.
    Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen,

    denh Rest von 22 kann man sich sparen.


    Daraus ergibt sich, dass eierseite Fahrtkosten, andererseits Spesen für Abwesenheit von zu Hause keine einnahmen im Sinne des EStG sind. Die reine Spielleitungsentschädigung schon.

    Habe den Trainer angesprochen. Er meinte nur lapidar, dann müsse der Torwart halt seine Arme dahin halten. Anders als über den Kopf hätten Rechtshänder auf Rechtsaußen meistens keine Chance.

    Insofern kann ich mich , wie weiter oben beschrieben, gut mit der Idee anfreunden, einen Kopftreffer der wiederholt vom gleichen Spieler erfolgt durchaus auch mal nach 8:5 zu bestrafen.

    Dazu gehört aber auch der vorherige Hinweis an den betreffenden Spieler, wie Eisbär oben schon erwähnt hat.

    Bilbo

    die Schwierigkeit ist zu uinterscheiden, ob der Spieler den Torerfolg sucht oder aber den Torwart treffen will, das dieser beim nächsten mal vielleicht Angst hat. Deshalb ist die Bestrafung von Kopftreffern aus dem Spiel heraus so schwierig.

    Aber mehrfach vom gleichen Spieler deutet schon auf Zielwerfen hin.

    Wer nicht glaubt, das ein halbwegs guter Außen, trotz Bedrängnis durch einen Abwehrspieler, sehr genau auf den Kopf werfen kann, dem schlage ich mal folgendes Spiel vor.

    Nehmt eine Holzlatte, ca 100 cm lang und befestigt daran einen Kopf aus Pappe. Dann geht ins Training einer eurer Mannschaften und probiert folgendes aus.

    Angriff über Außen mit Abwehr. Aufgabe des Außen ist es den Kopf zu treffen, welchen Ihr auf einer natürlichen Kopfhöhe nach rechts oder links, oben oder unten bewegt ohne die Richtung vorher anzukündigen.

    Eim mittelmäßiger Außen trifft 6 von 10 mal, bei einer B-Jugen wo ich das im Training gesehen habe lag die Trefferquote bei 80%.

    Und dann überlegt mal neu.

    hi Bilbo,

    wenn du drei farben dabei hast, warum muss es dann schwarz sein? Nimm doch einfach die Farbe, welche von den Spielern nicht belegt ist. Das im Spiel der Torwart neben dir auftaucht, ist nunmal sehr selten.

    Im Allgemeinen kosten Hobbys Geld. Und wenn man dann am Anfang des Hobbys etwas Geld investiert, dann sollte man sich nicht beschweren. Und ob man das Geld ausgibt, muss auch jeder selbst wissen.

    Wenn ich mir aber ansehe, was eine komplette Garnitur im Geschäft kostet, dann ist 70,-€uro nicht viel Geld. Ich wollte mit diesem Beispiel nur mal zum Ausdruck bringen, das es ja nicht unbedingt Topaktuelle Kollektion von Adidas sein muss, welche dann auch mal auf die Schnelle 80-100,- €uro verschlingt. Wohlgemerkt für einen Satz.

    Und unsere Regeln verbieten nunmal die Farbe Schwarz nicht für Spieler. In der Regel steht nur "vorrangig", das heißt das der Schiedsrichter als erster das recht auf diese Farbe hat.

    Und wenn weiter oben davon gesprochen wird, das die Kleidung mit in die Bewertung bei einer Beobachtung einfließt, dann sollte man auch daran denken, das auch das sportliche Auftreten mit einfliest. Und da ist ein solches SICH hervorheben und auf Schwarz bestehen nicht hilfreich.

    Verständnis hab ich für den Neuling, wenn dieser nur ein schwarzes Trikot hat.Abgesehen davon das dieser erste Satz eigentlich von seinem Verein bezahlt werden sollte, immerhin kennen diesVereine die Schiedsrichterordnung und müssen auch für Strafen aufkommen, weis der Neuling noch nicht wo seine Reise hingeht. Insofern kann man da verstehen, wenn er nicht gleich mehrere Schiritrikots hat.

    Aber wer länger als 1 Jahr pfeift, der sollte einfach mindestens drei Sätze haben, richtig wären 5, aber man muss nicht alzu kleinlich sein.

    So recht kann ich die ganze diskusion hier nicht nachvollziehen. Alle die wir pfeifen wissen wir, das schwarze Spielertrikots immer mehr in Mode kommen.

    Und auch wenn wir viel verdienen, aber fast nichts bekommen, sollte es jedem von uns möglich sein, wenigstens drei Trikotfarben zu finanzieren. Wenn es nicht das neuste vom neuen sein muss, reichen da übers Internet locker 70,-€uro.

    Jetzt kann man wieder über die Farbregelung diskutieren, aber selbst das wird doch meist erst ab Obrerliga aufwärts versucht umzusetzen. Und selbst da kommt es oft genug vor, das die TW mit gleicher Trikofarbe auflaufen und kein Ersatz da ist.

    Und da Rückpässe zum Torwart nicht ganz so oft vorkommen und diese mir auch auf dem Spielfeld nicht alzu oft begegnen habe ich damit kein Problem.

    Gerade mit der schnellen Mitte ist das so eine Sache. Wenn der Torwart einmal den Ball verreist, kann das mal passieren, wenn aber der Torwart öfter den Ball sinnlos nach vorne wirft, obwohl kein Spieler fangbereit steht, dann kann das schon passiv sein.

    Aber auch das ist Ermessenssache. Passives Spiel lässt sich nun mal nicht als einfaches Beispiel festmachen.

    Balou18

    ich denke die Schiedsrichter wissen das. Das Regelkundige Publikum auch. Oftmals aner noch nicht mal die Trainer, Spieler und vor allem das regelunkundige Publikum.

    Aber was ist denn eine veränderung des Angriffsverhaltens?

    Da fängt dann ein Spieler an, der Passiv versteht; Druck auszuüben. Weil aber kein anderer Mitspieler mitmacht kommmt der Pass zurück. Das schau ich mir maximal 2 mal an und dann pfeif ich.

    Ich kann mich da Teddy nur anschließen.

    Am Wochenende bei unserer Dritten folgende Situation.

    Erster Angriff mit anschließenden Torwurf über die Rechtsaußenposition mit Kopftreffer des Torwartes.

    3 Angriffe später, gleicher Angreifer, wieder über außen, 2. Kopftreffer.

    Torwartwechsel, neuer Torwart fast einen ganzen Kopf größer, 3. Aktion des Spielers, Kopftreffer, Nasenbluten des Torwartes.

    Wenn ein Spieler 3 solche Aktionen bringt, würde ich auch Absicht unterstellen, und dann auch gerne 8:5.

    Trotzdem sollte man so etwas vorsichtig betrachten, weil bei einer Einmaligen Aktion auch durchaus Zufall oder Unvermögen im Spiel sein kann.

    Interesant ist noch zu erwähnen, wozu diese 3 Aktionen führten. Es war mal wieder die übliche Regel Aktion - Reaktion zu erkennen. Eine 4. Möglichkeit für einen Kopftreffer bekam der Spieler nicht. Er wurde dann, sehr geschickt, bei seiner nächsten Angriffsaktion mit einem sogenannten Close-Line entgültig aus dem Spiel genommen. Wäre vielleicht vemieden worden, wenn man den Spieler bestraft hätte. So wars dann Selbstjustiz.

    Ein deutlicheres Rot habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Absicht konnte man nicht unterstellen, da die Aktion sehr geschickt ausgeführt war. Lächerlcih daran war, das es noch nicht mal 2 Minuten gab.

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Endlich mal wieder eine Diskussion über unsere Handballregeln, die nicht ,wie beim Posting "Betreten des Kreis" durch wirre Argumentationen von SUNNY aus dem Ruder laufen.

    Ein Gesichtstreffer aus dem laufenden Spiel heraus kann nach IHF Anweisungen nie mit einer D geahndet werden.

    Unterstelle ich dem Schützen Absicht, müsste man den Werfer sogar ausschließen, da in diesem Fall eine klare Tätlichkeit vorliegt.

    Was solche Postings sollen weiß ich nicht, aber wenn Schwaniwolli Ärger mit mir möchte, dann soll er so weiermachen. So etwas kann man wohl nur als Hetze gegen mich ansehen.

    Zitat

    Original von sunny-1


    Verteidiger wird in den Kreis gestoßen, ich sehe es und pfeife Stürmerfoul. Ein Mitspieler des Verteidigers führt den Freiwurf schnell und korrekt aus mit einem langen Ball welcher vom gegnerischen Torwart abgefangen wird. Dieser spielt selber postwendent einen langen Ball zu seinem Rückraumspieler, der aus der Drehung hinaus zum Sprungwurf ansetzt und direkt in den zuvor gefoulten noch im Kreis stehenden Verteidiger welcher gerade aufgestanden ist springt.
    Fantastisch, selten aber geiler Spielzug

    Sorry für die ungenaue Schilderung, dachte eigentlich dass das Bemühen des Spielers den Kreis auf dem kürzesten und schnellsten Weg zu verlassen aus dem fett markierten hervorging.

    Interessant wird es, weil du jetzt von der allgemein hier vertretenen Meinung abgewischen bist.

    Mit den Zuschauern hast du schon recht. Andererseits sitzen da meistens auch welche, die ganz gut regelkundig sind, insofern zumindest ein Indikator.


    Arcosh

    habe im letzten Posting an dich vergessen, dir die Frage zu stellen, wie du entscheidest, wenn in deinem leicht abgewandelten Beispiel der Verteidiger die Arme nicht hochnimmt und der Angreifer vollkommen unbedrängt den Ball aus 8m verwirft

    Arcosh

    Sorry das ich deinen -fall überlesen habe, aber wie kann ein Abwehrspieler, wenn er die Arme zum blocken hoch nimmt, unbeweglich im Kreis stehen?

    Mit dieser Abwehrbewegung nimmt er aktiv am Spiel teil, hat somit durch seine nicht korrekte Stellung in einem sonst korrekten Spielablauf einen Vorteil, dann 6:2c und fertig.

    Deshalb steht in meinem Beispiel der Spieler ruhig da und nach hier verkündeter Meinung mitschreibenden Forumsmitglieder bekommt der Angreifer für sein Stürmerfoul 7m. Und nur in meinem Beispiel kann ich die Regel so auslegen wie ich es geschildert habe. Dieses habe ich glaube ich auch eindeutig genug beschrieben.

    Das es noch viele andere ähnliche Situationen geben kann, habe ich nie bestritten, die habe ich hier aber nicht diskutiert.

    @Ex-HVS-SR

    die Spielsituation die ich beschrieben habe war echt und hat 3-4 Sekunden gedauert. Kannst du gerne mal in einem Training nachstellen. Insofern hat der Gefoulte genau das getan, was du von diesem verlangst, nämlich sich schnellstmöglich aus dem Raum zu bewegen. Wieviel Zeit billigst du dem Gefoulten zu?

    Warum kannst du da nicht 6:3 anwenden?

    Und es gab keinen Freiwurf sondern aufgrund des verworfenen Balles Abwurf. Und nicht ein Spieler, Trainer oder Zuschauer hat sich aufgeregt.

    Ich dachte schon, das wenn ich diese Frage so beantworte es klar sei, das ein solches Verhalten unsportlich oder sogar grob unsportlich wäre.

    Insofern dürfte die Entscheidung klar sein.

    Ob eine solche Situation realitätsnah ist oder nicht, diskutiere ich hier lieber nicht.

    Aber vielleicht kannst du auch einmal schreiben, wie du meine letzte Situation entscheidest.

    Die, wo der Verteidiger ohne Vorsatz und ohne einen Vorteil haben zu wollen im Kreis liegt, weil er gefoult wurde, aber da kommt von dir warscheinlich nichts.

    Bedenke, ohne Vorsatz, ohne einen Vorteil zu haben, ebeb einfach gefoult.

    Mit der Ausführung des Freiwurfes durch einen Mitspieler hatte ich auch gemeint. Entschuldigt das ich verlangt habe, das selbstverständlich nicht der im Kreis liegende Spieler den Freiwurf ausführt. Hätte ich wohl erklären müssen.

    Ironiemodus an:

    Selbstverständlich müssen alle Spieler bei Ausführung eines Freiwurfes oder Abwurfes eine korrekte Position einnehmen, dürfen nicht auf dem Boden liegen, sich nicht außerhalb des Spielfeldes aufhalten und und und....

    Deshalb pfeift man auch jeden Abwurf zurück weil sich der Angreifer noch im Torraum befindet und damit keine korrekte Position hat.

    Was ist eigentlich mit 13:2 ??

    Ironiemodus aus

    Ist es eigentlich sportlich fair, wenn alle Spieler sich ins Tor stellen, ohne wirklich aktiv am Spiel teilnehmen zu wollen?? Beantwortet wohl eure Frage.

    Und ich finde es gut, das sich jetzt auch andere zum hier verbreiteten Unsinn äußern. Alle unsere Regeln setzen, wenn ich es ahnden will, Absicht voraus, insofern im letzten Beispiel nur 6:3.

    Dieser Spieler will sich BEIM BETRETEN mit sicherheit keinen Vorteil verschaffen, und beim Versuch den Torraum zu verlassen auch nicht

    Dem zu folgen schliest aber eure ganze Argumentation aus. Und wenn man einen gefoulten und deshalb nicht aus eigenem Antrieb im Kreis liegenden Spieler bestraft wenn dieser aufsteht, dann sollte man sich Gedanken machen, ob die eigene Regelauslegung passt.

    Um dir die Frage zu beantworten, wie ich in einer solchen Situation entscheide, erklär ich es dir gerne.

    6:2 ist eindeutig, da steht ohne Nebensatz:

    6:2 Beim Betreten des Torraumes ist zu entscheiden.

    auf a, b oder c

    a,b oder c sind eindeutig, und nicht das eigentliche Thema der Diskussion.

    Und an der Stelle hast du wenn du nur 6:2 anwenden möchtest nur eine Möglichkeite, pfeifen und entscheiden ob a,b oder c, Abwurf, freiwurf oder 7m
    a und c sind unproblematisch.

    Bei b hab ich jedoch die Ausnahme, wenn ich 13:2 anwende

    13:2

    Die Schiedsrichter sollten eine Kontinuität im Spiel zulassen, indem sie eine vorschnelle Unterbrechung des Spiels durch eine Freiwurf-Entscheidung vermeiden.
    Dies bedeutet, dass die Schiedsrichter gemäß Regel 13:1a keinen Freiwurf geben sollten, wenn die abwehrende Mannschaft unmittelbar nach dem von der angreifenden Mannschaft begangenen Regelwidrigkeit in Ballbesitz kommt.
    Gleichfalls sollten die Schiedsrichter gemäß Regel 13:1b erst dann eingreifen, wenn klar ist, dass die angreifende Mannschaft wegen der von der abwehrenden Mannschaft begangenen Regelwidrigkeit den Ballbesitz verloren hat oder nicht in der Lage ist, den Angriff fortzusetzen.
    Wenn eine persönliche Ahndung wegen einer Regelwidrigkeit zu geben ist, können die Schiedsrichter das Spiel umgehend unterbrechen, wenn dies für die Mannschaft, die den Regelverstoß nicht begangen hat, keine Benachteiligung ergibt. Ansonsten sollte die Bestrafung bis zum Ablauf der vorliegenden Spielhandlung aufgeschoben werden.
    Regel 13:2 gilt nicht im Falle von Verstößen gegen die Regeln 4:2 bis 3 oder 4:5 bis 6, bei denen das Spiel sofort durch ein Signal des Zeitnehmers unterbrochen werden muss.

    In 13:2 kommt da folgender Auszug zur Anwendung

    Gleichfalls sollten die Schiedsrichter gemäß Regel 13:1b erst dann eingreifen, wenn klar ist, dass die angreifende Mannschaft wegen der von der abwehrenden Mannschaft begangenen Regelwidrigkeit den Ballbesitz verloren hat oder nicht in der Lage ist, den Angriff fortzusetzen.

    Und jetzt ist es wichtig, sich auch noch 13:1b anzusehen

    13:1 Grundsätzlich unterbrechen die Schiedsrichter das Spiel und lassen es durch einen Freiwurf für die andere Mannschaft wiederaufnehmen, wenn:

    a) die ballbesitzende Mannschaft eine Regelwidrigkeit begeht, die zu einem Verlust des Ballbesitzes führen muss (4:2 bis 3, 4:5 bis 6, 5:6 bis 10, 6:5 1. Absatz, 6:7b, 7:2 bis 7:4, 7:7 bis 8, 7:10 bis 11, 8:8, 10:3, 11:4, 13:7, 14:4 bis 7 und 15:7 Absatz 3 und 15:8).

    b) die abwehrende Mannschaft eine Regelwidrigkeit begeht, die dazu führt, dass die ballbesitzende Mannschaft den Ball verliert (4:2 bis 3, 4:5 bis 6, 5:5, 6:2b, 6:7b, 7:8, 8:8).

    Um diese ganzen Verschachtelungen jetzt mal in eine folge zu bringen,

    In 13:1 wird ein Grundsatz festgelegt, der bei 6:2b anzuwenden ist, Freiwurf! 13:2 lässt die Möglichkeit, erst einmal weiter laufen zu lassen und abzuwarten, ob der Angreifer auf Regelkonforme Art einen Vorteil erringt und den Angriff fortsetzen kann, und wenn das nicht gelingt, dann greift die Entscheidung aus 6:2b.

    Jetzt muss ich noch entscheiden, ob das in den Mann rennen des Angreifers eine klare Torgelegenheit gewesen wäre, wenn der Gegenspieler korrekt gestanden hätte. Da wir uns da, glaube ich zumindest, einig sind, kann ich nur noch auf Freiwurf entscheiden, da der Angreifer nicht in der Lage war, den Angriff korrekt fortzusetzen.

    Wenn man jetzt einfach pauschal sagt, er darf nicht da stehen, weil das nicht regelkonform ist und wenn er nicht da gestanden hätte wäre es eine klare Tormöglichkeit gewesen oder sogar einen Zeitraum vom Betreten bis zum verlassen betrachten möchte, dann stell dir mit dieser Aussage mal folgende Situation vor.( Ist zusammengefasst eure Argumentation mit den verschiedensten Auslegungen begründet)

    Verteidiger wird in den Kreis gestoßen, ich sehe es und pfeife Stürmerfoul. Ein Mitspieler des Verteidigers führt den Freiwurf schnell und korrekt aus mit einem langen Ball welcher vom gegnerischen Torwart abgefangen wird. Dieser spielt selber postwendent einen langen Ball zu seinem Rückraumspieler, der aus der Drehung hinaus zum Sprungwurf ansetzt und direkt in den zuvor gefoulten noch im Kreis stehenden Verteidiger welcher gerade aufgestanden ist springt.
    Fantastisch, selten aber geiler Spielzug

    Und wenn ich jetzt der Argumentation und Auslegung von euch folge, muss ich 7m pfeifen gegen einen Spieler, der selber nichts für seine eigene Position kann, einfach weil er da nicht korrekt steht und damit, die in diesem Fall klare, Tormöglichkeit verhindert. Da passt dann was an der Argumentation und Regelauslegung nicht.

    Und genau das ist der Grund, warum ich so gegen diese Argumentation gehe. Wenn ich einer Argumentation folge, dann muss diese auf alle vergleichbaren Situationen anwendbar sein, und das fehlt mir bei eurer.

    Ich entscheide in dieser speziellen Situation 6:3, habt Ihr aber mit eurer Argumentation auch ausgeschlossen. Pech für den Angreifer und seinen Sprungwurf, jede Menge Geschrei und vielleicht Rudelbildung, aber das hätte man bei einer 7m Entscheidung in dieser Situation genauso.

    Und vorsicht wer mir jetzt mit 6:3 in dieser anderen Situation folgen möchte, das wirft sofort wieder die Frage meiner Ursprungsargumentation auf, ob eine Ferse die 5cm auf der Linie ist, bei einem 4m entfernt stehenden Angreifer einen Vorteil bedeutet.

    TLpz

    wenn 95% bei dir 3 User sind, die mit mir Diskutiert haben, dann hast du recht. Alle anderen Beiträge waren mal mehr oder weniger sinnvolle Einwände, mal pro mal contra meiner Meinung aber keine aktive Diskusion Nachdem ich mir diesen kompletten Thread vor dieser Antwort noch einmal durchgelesen habe, befremdet mich jedoch deine Aussage.

    @tobhinho

    eine private Krise kann ich hier nicht erkennen. Einen scharfen Ton bestimmt. Aber wie man sieht kann man selbst Aussagen, die Wörter wie dämlich enthalten, noch unterschiedlich interpretieren.

    @alle

    empfehle genau diese Diskussion mit meinem Beispiel hier mal auf einem Lehrabend anzusprechen. Habe ich schon hinter mir, und die, die bei uns 7m pfeifen wollten waren klar in der Minderheit und lagen damit laut Lehrwart auch noch falsch.

    Entscheident für die Spielfortsetzung war der Zeitpunkt des Betretens und die dann vorliegende Situation. 6:3 habe ich erklärt, Bei 6:2 kommt es darauf an, ob ich a, b oder c entscheide. C kommt jedoch im Augenblick des Betretens hier nicht in Betracht.

    Und der Knackpunkt um den es hier eigentlich nur geht, wie muss das Spiel fortgesetzt werden, wenn ich versuche Vorteil laufen zu lassen.

    Das solls aber in dieser Diskussion gewesen sein, wird mir im Moment etwas zu mühsam. Inwiefern ich mich in Zukunft noch einmal einbringe, weis ich heute noch nciht, muss mir diesbezüglich erst noch mal Gedanken machen.

    Mir wird hier im Moment zuviel Regel interpretiert, und daran möchte ich mich nicht beteiligen, ich halte mich lieber an das, was ich in den Regeln nachlesen kann. Das diese vielleichrt Lücken hat und manche Dinge nicht richtig klar stellt, mag schon sein. Interpretation und Meinung ist aber dann der falsche Ansatz.

    @arcrosh, gratfireball

    Wenn Lasse schreibet:

    Zitat

    Original von Lasse

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass du einfach nur einen schlechten Tag hattest, denn um ehrlich zu sein, hast du bislang für mich keinen so dämlichen Eindruck gemacht, wie in diesem Beitrag.

    Aber nun ist ja wieder Wochenende. Ruh dich aus, dann können wir vielleicht wieder ernsthaft diskutieren.

    dann bedeutet dies sprachlich alle meine bisherigen Beiträge in diesem Thread sind dämlich, was definitiv eine Beleidigung ist. Das regt aber keinen auf, weil Lasse ja lange genug hier mitschreibt und alle seiner Meinung sind.

    Wenn ich schreibe, das verständnis der deutschen Sprache ist Grundvorraussetzung, dann kann ich das auch belegen.

    Beim Betreten= eine adverbiale Bestimmung der Zeit, ein genau umrissener Zeitraum, wer diese dann als Zeitraum vom Betreten bis zum Verlassen bezeichnet, der spricht ein anderes Deutsch als ich.

    Wenn ich schreibe" intellektuell zu flach, weil Lasse die ganze Mannschaft inns Tor stellt, dann sollte man wissen, das

    Intellekt = Vestehen und Begreifen

    bedeutet. Zugegeben wird es Umgangssprachlich falsch eingesetz und auch gerne als Beleidigung missbraucht, ist aber dann falsches Deutsch.

    Und wenn jemand schreibt, kann man im Thread nachlesen, das kein anderer Angreifer in der Nähe ist der eingreifen kann, dann fehlt das Vorstellen von Situationen.

    Um es noch einmal ganz deutlich zu schreiben und klarzustellen, mein Post enthält unter korrekter Anwendung der deutschen Sprache keine Beleidigung und so soll es auch sein.

    Jeder der andere Aussagen dort hineininterpretiert verwendet falsches Deutsch.

    Ich glaube ich habe es gefunden, und damit ist die Diskusion für mich beendet.

    1. Wir reden von verschiedenen Regelausgaben.

    Zwei habe ich, Die Ausgabe vom 01.08.1993 und die vom 1.08.2005.

    Warum dann in meinem Beispiel bei Anwendung von 6:2 auf 7m entschieden wird, kann ich jetzt nachvollziehen.

    Steht doch da in der Regel von 1993 unter 6:2c

    Beim Betreten des Torraumes durch den Feldspieler ist wie folgt zu entscheiden:
    c) 7m Wurf, wenn ein Abwehrspieler sich durch das Betreten des Torraumes dem ballbesitzendem Angriffsspieler gegenüber einen Vorteil verschafft. Verweis auf 14:1, in 14:1 gleiche Erklärung und Verweis auf 6:2.

    Entweder wird da noch nach alten Regeln geschult, oder aber es wurde nicht aufgepasst. Kann und will ich von hier nicht klären.

    2 Die deutsche Sprache, deren Anwendung mit korrekter Gramatik Grundvorraussetzung für jede Diskussion ist. Und da ist es mir definitiv zu mühsam Lasse zu erklären, warum es am Anfang von 6:2 Beim Betreten und demzufolge grammatikalisch vollkommen korrekt in 6:2c "durch das Betreten" heißt.

    Auch einen Zeitraum geben diese Formulierungen bei Anwendung der deutschen Sprache nicht her.

    Auch 13:1 und 13:2 ist von der deutschen Sprache unfd Gramatik her eindeutig. Solltet Ihr vieleicht noch einmal nachschlagen.

    Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass sich keiner einen so komplexen Vorgang, wie er in jedem Spiel ziigmal vorkommt, vorstellen kann. Eine 6 - 0 Abwehr schiebt die Ballbewegung von rechts nach links oder umgekehrt mit, dabei kommt es immer wieder vor, das ein Abwehrspieler mit der Ferse die Linie berührt, jetzt wird der Rückraum angespielt und rennt voll in die Abwehr, leider stand der Abwehrspieler mit der Ferse im Kreis. Genau meine Situation, ich habe diese zum besseren Verständnis nicht so ausführlich beschrieben.

    Und noch was Lasse, wenn alle Spieler sich ins Tor stellen, dann fallen mir bestimmt einige Regeln ein, jedoch am allerwenigsten 6:2 oder 6:3. Was das jedoch mit einer wie von mir beschriebenen Spielsituation zu tuen hat, ist mir intellektuell zu flach. Das kannst du von meiner Regelauslegung auch nicht ableiten.

    Arcosh,

    es gibt laut unseren Regeln in der dritten Situation keine Regelverletzung des Verteidigers. in Regel 6:2 heißt es ganz klar, beim Betreten. Somit findet die einzige Regelverletzung in der ersten Situation statt.

    Du findest nirgens in den Regeln:

    Im Raum steht, lag, weil er in den Raum ging.....

    Das einzige ist beim Betreten, folglich können wir auch nur diese Situation beurteilen weil dann Regelkonform. In diesem Moment müssen wir entscheiden, ob eine klare Tormöglichkeit vorlag oder nicht.

    Alles was danach kommt ist laut Regel eine neue Situation (wenn du 6:3 anwendest) oder du nimmst 13:2. Aber selbst wenn du Vorteil gibst und dieser dann nicht eintritt, musst du dann wieder die eigentliche Regelverletzung beurteilen, Betreten des Torraumes.

    Das ganze findest du hier:

    13:2

    Die Schiedsrichter sollten eine Kontinuität im Spiel zulassen, indem sie eine vorschnelle Unterbrechung des Spiels durch eine Freiwurf-Entscheidung vermeiden.
    Dies bedeutet, dass die Schiedsrichter gemäß Regel 13:1a keinen Freiwurf geben sollten, wenn die abwehrende Mannschaft unmittelbar nach dem von der angreifenden Mannschaft begangenen Regelwidrigkeit in Ballbesitz kommt.
    Gleichfalls sollten die Schiedsrichter gemäß Regel 13:1b erst dann eingreifen, wenn klar ist, dass die angreifende Mannschaft wegen der von der abwehrenden Mannschaft begangenen Regelwidrigkeit den Ballbesitz verloren hat oder nicht in der Lage ist, den Angriff fortzusetzen.
    Wenn eine persönliche Ahndung wegen einer Regelwidrigkeit zu geben ist, können die Schiedsrichter das Spiel umgehend unterbrechen, wenn dies für die Mannschaft, die den Regelverstoß nicht begangen hat, keine Benachteiligung ergibt. Ansonsten sollte die Bestrafung bis zum Ablauf der vorliegenden Spielhandlung aufgeschoben werden.

    In 13:1b findest du:

    13:1 Grundsätzlich unterbrechen die Schiedsrichter das Spiel und lassen es durch einen Freiwurf für die andere Mannschaft wiederaufnehmen, wenn:
    a) die ballbesitzende Mannschaft eine Regelwidrigkeit begeht, die zu einem Verlust des Ballbesitzes führen muss (4:2 bis 3, 4:5 bis 6, 5:6 bis 10, 6:5 1. Absatz, 6:7b, 7:2 bis 7:4, 7:7 bis 8, 7:10 bis 11, 8:8, 10:3, 11:4, 13:7, 14:4 bis 7 und 15:7 Absatz 3 und 15:8).
    b) die abwehrende Mannschaft eine Regelwidrigkeit begeht, die dazu führt, dass die ballbesitzende Mannschaft den Ball verliert (4:2 bis 3, 4:5 bis 6, 5:5, 6:2b, 6:7b, 7:8, 8:8).

    Und wenn man denn 13:1 und 13:2 berücksichtigt und in der von mir geschilderten Situation aufgrund von 6:2 entscheidet, dann geht nur Freiwurf.

    Lasse

    Wenn du mich zitierst, dann bitte im Zusammenhang. Durch dein nicht ungeschicktes Zitieren gibst du dem Zitat von mir eine andere Richtung.

    Und wenn du dauernd argumentierst, der Verteidiger dürfe dort nicht stehen, dann belege das doch mal mit Regel.Bisher kam von dir nur 6:2. Du wirst feststellen, das es dort nichts gibt.

    Und was du unter Sonderfällen meinst, verstehe ich schon gar nicht. Die ganze Zeit argumentierst du:

    ER STEHT DA NICHT REGELKONFORM; VERHINDERT EINE KLARE TORGELEGENHEIT; ALSO 7M

    plötzlich Sonderfall und nur Freiwurf.

    Wo in der Regel, und um diese geht es hier, gibt es Sonderfälle. Ich dachte wir pfeifen nach Regel!!!!!!!!!!!!

    Zitat

    Original von gratfireball


    Ich entscheide nicht ein, zwei oder dreimal eine Situation sondern ich bewerte drei verschiedene Situationen. Zweimal begeht der angreifende Spieler keine Regelwidrigkeit und daher muss ich nicht unterbrechen (Vorteil, aber dazu gleich mehr!). Beim dritten Mal begeht der angreifende Spieler aber eine Regelwidrigkeit, während er eine klare Torgelegenheit hat. Dann kann aber kein Vorteil mehr laufen und ich muss entscheiden und bestrafe die erste Regelwidrigkeit.

    Damit bekommen wir der ganzen Sache eigentlich 100% korrekt hin. Wenn du aber die erste Regelwiedrigkeit bestrafst, dann ist es kein 7m. Denn diese erste Regelwiedrigkeit ist Betreten des Torraume durch einen Abwehrspieler, bei einem 4m entfernten Angreifer aber keine klare Tormöglichkeit. Daraus ergibt sich Freiwurf.

    Alles andere ergibt sich erst aus Der vom Schiedsrichter ermöglichten Spielfortsetzung(Vorteilsauslegung) und kann somit nicht zur Entscheidung hinzugezogen werden.

    13:2 kann man problemlos anwenden,

    13:2 greif ich gerne noch mal auf, genaugenommen diesen Passus:

    ......Gleichfalls sollten die Schiedsrichter gemäß Regel 13:1b erst dann eingreifen, wenn klar ist, dass die angreifende Mannschaft wegen der von der abwehrenden Mannschaft begangenen Regelwidrigkeit den Ballbesitz verloren hat oder nicht in der Lage ist, den Angriff fortzusetzen.......

    erstens hat die angreifende Mannschaft in meinem Beispiel immer noch Ballbesitz, zweitens kann der Angreifer den Angriff korrekt fortsetzen. Er muss nicht in den still stehenden Verteidiger hineinrennen. Das wäre auch wenn der Verteidiger korrekt stehen würde nicht erlaubt. Er könnte bei 4m Anlauf ja vielleicht 50cm mehr rechts oder links laufen und den Angriff somit korrekt ohne Stürmerfoul fortsetzen. Wenn der Verteidiger sich dann, mit einer Ferse im Torraum, in Richtung des Angreifers bewegt sofgort 7m.

    14:2 passt nicht, da hierzu 14:1a erfüllt sein muss. Eine klare Torgelegenheit liegt aber beim ersten Vergehen nicht vor. Trotzdem sollte man sich diesen , da ja hier viele das Spiel fortführen und erst die letzte Situation beurteilen einmal genauer Ansehen. Und in 14:2 genau das hier:

    .......Regel 14:2
    Wenn ein Spieler der angreifenden Mannschaft trotz einer Regelwidrigkeit (14:1a) unter voller Ball- und Körperkontrolle bleibt, darf nicht auf 7-m-Wurf entschieden werden, auch wenn der Spieler danach die klare Torgelegenheit vergibt.......

    In meinem Bespiel springt der Angreifer in den still stehenden Verteidiger.

    Vielleicht können wir unds jetzt erst mal auf 6:2 oder 6:3 einigen. Argumentiere ich mit 6:3, will keiner was davon wissen. Gehe ich auf 6:2 ein, bekomm ich wieder 6:3 vorgehalten.

    Einigt Ihr euch erst einmal, über was wir diskutieren, dann können wir gerne weiter machen.

    Vielleicht solltet Ihr mir gegenüber auch einmal diskutieren, wo Vorteil anfängt und aufhört, denn genau da liegt der Streitpunkt. Unabhängig von der Regel.

    Trotzdem noch einmal zum besseren Verständnis eine genaue Erklärung meines Standpunktes.

    Für mich hat ein Spieler wenn er 4m von seinem Gegner wegsteht,bei einem wie von mir geschilderten Betreten des Torraumes keinen Vorteil, deshalb wende ich 6:3 an, lasse ich dann das Spiel weiterlaufen und der Verteidiger bewegt sich nicht mehr, hat dieser eine Spieler keine neue Spielsituation, und da gibt mir die Regel nichts her.

    6:2 und 6:3 verlangen ein aktives Verhalten (beim betreten....) . Genau das erfüllt ein still stehender Abwehrspieler (aus einer anderen Situation) eben nicht.

    Deshalb argumentiere ich, entweder gleich 6:2, Beim betreten entscheide ich das er einen Vorteil hat, dann Freiwurf, oder beim Betreten 6:3, dann aber in der fortlaufenden Situation, da ja mit 6:3 schon entschieden, beim auflaufen des Angreifers auf den still stehenden Verteidiger nur Stürmerfoul und evtl. progressiv.

    Die Regeln sehen keine anderen Möglichkeiten der Bestrafung außer im direkten Moment des betretens vor. Das passive stehen im Kreis wird nirgends erwähnt, oder ich habe es überlesen. Und eine beliebige, wilde Interpretation einer Situation ist nicht mein Ding.

    Jede andere Spielsituation die ich kenne und auch pfeife, ist immer mit einem direkten aktiven betreten des Kreises verbunden.

    Nach der deutschen Sprache ist "beim Betreten" eine Momentaufnahme, und diese lange Abgeschlossen, bevor der Gegner ankommt.

    Entscheide ich jetzt aber 6:2, dann hat der Gegner auf 4m Entfernung keine klare Torgelegenheit, dann lasse ich Vorteil laufen. Wenn dieser aber nicht entsteht, dann greift der Regelverstoß der zu meiner Vorteilsentscheidung führte, da zu diesem Zeitpunkt jedoch keine Torgelegenheit existierte, wieder nur Freiwurf.


    gratfireball

    Zitat

    Original von gratfireball

    Gut... Ausgangssituation... Abwehrspieler im Kreis und Angreifer 4m entfernt. Entscheidung: Im Kreisstehen nicht in Ordnung, aber kein Vorteil für den Verteidiger, also nach 6:3 keine Sanktion und Spiel läuft weiter

    genau an dieser Stelle, in diesem Moment entscheidest du für oder gegen den Spieler. Wieso entscheidest du die gleiche Situation ein zweites und drittes mal? Wo gibt die Regel das her? In der Regel heist es in 6:2 und 6:3 "Beim Betreten"

    Genau das ist unsere Diskusion.

    P.S. Und Antworten bitte mit Regelbezug, am besten mit Auslegungserklärung. Damit alle wissen warum so argumentiert wird.