Die armen Jugendlichen!!!
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Beiträge von sunny-1
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Ich diskutiere ja gerne mal eine Regel kontrovers, aber bei der Eingangsfrage kann ich mich nur der Masse anschließen.

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Sag mal Zbombe,
spielst du Handball oder bist du sogar Schiedsrichter?
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auch das steht unter meinem Link, neben allen anderen gewünschten Informationen und noch einigem mehr.

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Zitat
Original von Schmiddy
Handball-SR (Ringbuch) Kapitel 1.2 Seite 7 oben Rechts im blauen Infokasten:
Wie wird ein regelgerechter Spielerwechsel durchgeführt?
1. auszuwechselnder Spieler verlässt das Spielfeld im Bereich der eigenen Auswechsellinie
2. teilnahmeberechtigter Spieler betritt die Spielfläche über die eigene AuswechsellinieUnd jetzt entscheidet der Trainer, das er den Auswechselspieler nicht sofort ins Spiel nimmt sondern dieser sich erst kurz warmmachen soll bevor er mit kalten Muskeln reingeht. Lieber eine Minute Unterzahl als eine Muskelverletzung.
Dann ist es anschließend ein Ergänzen? ein Auswechseln?
Frage an alle, die das spätere Ergänzen des Spielers als Wechselfehler und nicht als Ergänzen sehen. Wieso ist es bei der von euch vertretenen Meinung kein Wechselfehler, wenn der Auswechselspieler bei eigenem Ballbesitz erst 1 Minute später das Feld betritt?
Auswechseln ist ja nach der hier geäußerten Regelinterpretation einer geht runter, der andere sofort rein. Wenn man den Zeitablauf so betrachtet ist alles außerhalb dieses Zeitschemas ein Wechselfehler.

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Tja Hoertie,
ich hab das schon alles gelesen, aber es hat noch keiner begründet warum und weshalb er das als Unsportlichkeit werten kann.
Unsportlich ist immer alles, wodurch der Spieler einen Vorteil erhält.
Also begründe doch bitte einmal, warum du dieses Ballmitnehmen als Unsportlich werten kannst. So hast du es weiter oben geschrieben.
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Zitat
Original von jfherden
Wenn du die Zeit hast, dir alle Zuschauerkommentare anzuhören, dann hast du als SR irgendwas falsch gemacht.
(Warum du diesen alten Thread wieder ausgräbst weis ich nicht , aber bitte, dann die Antwort.)
Ich höre mir mit Sicherheit nicht alle Kommentare an. Ich bekommen aber mit, ob gelegentlich ein Ruf erfolgt, oder ob das rufen und Zetern immer mehr wird.Und dann mache ich mir einfach mal Gedanken.
ZitatOriginal von jfherden
Wenn mir jemand etwas in normalem Ton ins Gesicht sagt und somit höchstwahrscheinlich auch ernst meint, dann denke ich durchaus drüber nach und diskutiere es auf der Rückfahrt mit meinem Gespannspartner......
Dann wirst du wohl selten über Dinge diskutieren, die dein vielleicht schlechtes Pfeifen betreffen. Das liegt einfach daran das die, welche mit dir sprechen möchten, im Regelfall emotional sehr belastet sind und deshalb keinen ruhigen Ton finden.
ZitatOriginal von jfherden
Meine Erfahrung zeigt, dass die Regelkenntnis der Zuschauer mit wachsenden Fähigkeiten der Mannschaften abnimmt. Sprich: In der untersten Liga stehen 10 Mann auf der Tribüne und melden sich zu Wort, die meist selbst Spieler, Trainer oder SR sind. Da sind nur wenige Unkundige dabei. Die meckern dafür auch meist nur sporadisch.
In höheren Ligen sind dafür mehr Zuschauer, die nicht mal ansatzweise Ahnung von Regeln haben. Die brüllen dafür umso mehr und umso lauter.Das was du da beschreibst, kommt aber eigentlich eher nach dem Pareto Prinzip. Die wenigen Regelkundigen in der Zuschauermenge bringen die große Masse dazu, Ihnen nachzueifern. Da aber die Masse immer das ruft, was zuvor wenige gerufen haben sollte man das nicht so verharmlosen wie du. Stell dich mal in eine Halle und probiere das mal aus. Du wirst überrascht sein.
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Zitat
Original von Lord Vader
Ich habe aber immer noch eine BeispielsfrageDarf ein D-Jugendspieler, der am 1. Spieltag bei der C-Jugend eingesetzt wurde auch am 1. Spieltag der D-Jugend teilnehmen? Oder gilt diese Regel nur innerhalb einer Altersklasse (also D1 zu D2)
Ja er darf!
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Im angeführten Fall müsste man für eine Unsportlichkeit unterstellen, das der Spieler sich durch die Mitnahme des Balles einen Vorteil "erarbeiten" möchte.
Diesen Vorteil kann ich hier aber nicht erkennen.
Waäre nett, wenn Die die hier zu einer Möglichkeit der Bestrafung tendieren das auch mal erklären und begründen würden.
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Ich vermute mal du meinst das was man immer wieder sieht. Sprungwurf des Angreifers und der Torwart kommt weil er die Situation erkannt hat aus seinem Tor dem Angreifer entgegengestürmt.
Ich vertrete in diesen Situationen die Auffassung, das alles was eine natürliche Abwehrbewegung des Torwartes ist auch bei Kontakt durchgeht. Das bedeutet auch der Hampelmann des Torwartes, selbst wenn dieser mit dem Fuß den Angreifer im Gesicht trifft.
Sobald jedoch, und mir ist bewusst daß das ein schmaler Grat ist, sich die Abwehrbewegung in meinen Augen nur gegen den Angreifer richtet, neige ich zur Disqualifikation, da in diesem Moment die Aktion Gesundheitsgefährdent wird.
Dazu gehört aber klare Sicht und absolute Sicherheit. Ist die Aktion nicht klar zu erkennen, dann zugunsten des Torwartes.
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Zitat
Original von Horst
TSG Worfelden - SG Bruchköbel31 : 28 (17:13)

Und was war daran jetzt wichtig? Beide spielen in der Abstiegsrunde und können den Klassenerhalt noch schaffen.
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Synonyme für umgehend:
umgehend = auf der Stelle, schnell, fristlos, unmittelbar, unverzüglich
Mehr Kommentar ist da wohl fast nicht notwendig. Deutsch kann man nunmal nicht neu erfinfen.
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Zitat
Original von Schmiddy
Das setzt vorraus, dass wir wieder auf dem Spielbericht die Minuten bei der Torfolge mitschreiben

Nein im Ernst, das geht mir alles ein bisschen zu weit.
MfG,
SchmiddyWürde mir auch zu weit gehen.
Ich bin nicht dafür, dass man um solche Dinge zu entscheiden eine absolute Beweiskette im Vorhinein aufbaut.
Aber wenn wie hier Spielberichte über das Spiel die Zeit festlegen, dann kann man solche Informationen durchasu zur Entscheidungsfindung mitverwerten.Und nicht vergessen, in diesem Einzelfall 4 von mir genannte Punkte die in direktem Zusammenhang für mich diese Schlussfolgerung festlegen.
Nimm einfach mal Punkt 3 und mach daraus 1 Tor die Minute, schon ist es eine andere Situation, es waren aber 2:20 Minuten für ein Tor.
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Ich hab mich wirklich mal intensiv damit beschäftigt, und
JA ICH MEINE DAS ERNST
Jedoch, und dassist im vorliegenden Fall so, muss ein klarer Regelverstoß der Schiedsrichter vorliegen. Und damit schließe ich alles aus, was bedingt durch Warnehmung als Tatsachenentscheidung zu werten ist. Dass du von falschen Entscheidungen der Schiedsrichter sprichst, die ja grundsätzlich nicht automatisch einen Regelverstoß darstellen, könnte fast ein retorisches Stilmittel sein.
Und wie schon weiter oben geschrieben, muss so etwas immer eine Einzelfallentscheidung sein, bei welcher mehrere Tatsachen zusammenspielen
Im vorliegende Beispiel für mich 4 Punkte die im Rahmen der Kausalität für mich in direktem Zusammenhang stehen.
[list=1]
[*]klare Regelverletzung durch die Schiedsrichter[*]Im Zeitraum der Benachteiligung 2 Tore aufgeholt, aber nur mit einem gewonnen
[*]Im Schnitt in der verbleibenden Spielzeit weniger Tore als in diesen 2:20 Minuten
[*]Ich kann keinen Ansatz mit den vorliegenden Daten erkennen der es mir ermöglicht auszuschließen, das die Benachteiligung ursächlich für die knappe Niederlage war
[/list=1]Und ich weiss, mit vier wähle ich eine andere Betrachtungsweise, als die Sportgerichtsbarkeit in der Vergangenheit.
In meinen Augen kann man eine solche Betrachtungsweise nicht mit dem negativen TRIVIAL abtuen, da in einer Saison in einer Spielklasse bestimmt nicht viele Spiele vorkommen, bei welchen man die Ursachen so miteinander verknüpfen kann.
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Zitat
Original von Arcosh
Da ich das Spiel nicht gesehen habe und den genauen Spielverlauf nicht kenne, sind die folgenden Denkanstöße rein hypothetisch:
[list=1]
[*]Was wäre wenn die benachteiligte Mannschaft in diesen zwei Minuten kein Tor erzielt hat, weil sie z.B. viermal im Tempogegenstoß frei am gegnerischen Torwart gescheitert ist. Sie hätte dann durchaus die Chance gehabt, trotz der nicht vorhandene Überzahl in Führung zu bleiben bzw. diese sogar auszubauen.[*] Was wäre, wenn die benachteiligte Mannschaft in den vorangegangen Überzahlsituationen nie einen Vorteil aus der Überzahl ziehen konnte, d.h. nie mehr Tore als der Gegner geworfen hat? Es kommt oft genug vor, dass eine Mannschaft eine Überzahlsituation nicht effektiv nutzen kann. [/list=1]
Kann man dann aus dem tatsächlichen Spielverlauf Rückschlüsse auf einen möglichen Spielverlauf bei gegebener Strafe ziehen? Dein Ansatz würde ja vorraussetzen, dass das Spiel ab der 47. Minute genauso verlaufen wäre, wie wenn die Strafzeit nicht zurückgenommen worden wäre.Mit der "Hypothetischen Möglichkeit" in allen nur denkbaren, mir einfallenden Varianten habe ich mich vor meinem Post auseinandergesetzt.Und genau da liegt meines Erachtens das Problem.
Meine Schlussfolgerung für mich persönlich war, das ich mich, wenn ich mir eine Meinung bilden möchte nur an die Tatsachen halten kann. Und diese führen zum von mir geposteten Ergebnis.
Deine Beispiele möchte ich gezielt nicht beantworten. Bei 1 weil ich genauso ein hypotetisches Gegenbeispiel erzeugen könnte und das in meinen Augen zu nichts führt, bei 2 weil ich keinen Zusammenhang zum Problem herstellen kann.
ZitatOriginal von Arcosh
Kann man dann aus dem tatsächlichen Spielverlauf Rückschlüsse auf einen möglichen Spielverlauf bei gegebener Strafe ziehen? Dein Ansatz würde ja vorraussetzen, dass das Spiel ab der 47. Minute genauso verlaufen wäre, wie wenn die Strafzeit nicht zurückgenommen worden wäre.
Diesen Bereich zu beleuchten finde ich Interessant. In den verbleibenden 13. Minuten des Spieles sind noch 7 Tore gefallen. Der Sieger hat also im Schnitt 3:15 Minuten benötigt, um 1 Tor zu werfen. Davor in 2:20 Minuten 2 Tore. Ergibt für mich rein rechnerisch auch da wieder einen Vorteil durch die Benachteiligung des Gegners.Und da sollte man auch daran denken, das 20 Sekunden mit 6gegen4 gespielt wurde.
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Zitat
Original von Horst
Man hätte ja mal feststellen (lassen) können, wie viele Tore, wenn überhaupt, in der "Unterzahl" gegen die vermeintlich benachteiligte Mannschaft gefallen sind ?Nach den hier vorliegenden Berichten 2 Tore. Vorfall in der 45. Minute bei 19:21. Ausgleich in der 47. Minuten zum 21:21. Bedeutet wohl, dass in diesen 2 Minuten der Grundstock zum Sieg mit einem Tor gelegt wurde. Und das in einer Regelwiedrigen Überzahl.
ZitatOriginal von Horst
Man stelle sich auch mal vor, in der 40. Minute eines Spiels wird durch die Fehlentscheidung der SR eine Mannschaft tatsächlich benachteiligt, führt aber in der Folgezeit mit bspw. 6 Toren und die durch die Fehlentsacheidung der SR begünstigte Mannschaft gewinnt dennoch.
Wie mag man denn diesen SV letztlich beurteilen ?Wenn die benachteiligte Mannschaft mit einem Tor verliert und in der Zeit der Benachteiligung 2 Tore aufgeholt werden, dann war auch dann die Benachteiligung rein rechnerisch Spielentscheidend.
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vielleicht können wir darin übereinkommen, dass bei einem Endergebnis mit nur 1 Tor unterschied eine solche Fehlentscheidung durchaus Anlass sein sollte, über eine Neuansetzung eines Spieles Nachzudenken. Es sollte aber in jedem Fall immer eine Einzelfallentscheidung sein.
Gegebenenfalls müssen sich die Verantwortlichen Gedanken über Änderungen der Regeln für den grünen Tisch machen. Begrüßen tue ich jedoch das Umdenken im Rahmen der Sportsgerichtbarkeit. AQuch sollte wie im vorliegenden Fall immer eine klare Regelverletzung durch die Schiedsrichter vorliegen.
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Hallo Lord Vader,
was meinst du denn, wieviele Tore mehr eine Mannschaft bei 2 Minuten Überzahl werfen kann oder Wie viele vergebliche Angriffe eine in Unterzahl spielende Mannschaft hat.
Dein Ergebnis ist dann die spielentscheident zu berücksichtigende Differenz.
Und so wie du hier Kausalität einbringst, unterstellst du, dass die Fehlentscheidung der Schiris zu keinem Nachteil geführt hat. Keine Überzahl anstatt Überzahl ist aber ein Nachteil.
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Du widersprichst dir selbst. Einerseits forderst du mehr Geld für Schiedsrichter, andererseits gibst du zu, das sich die kleinen Vereine teilweise noch nicht mal Schiedrichterkleidung für die eigenen Schiedsrichter leisten können.
Das bedeutet doch wohl, du nimmst billigend in Kauf, durch bessere Bezahlung deines Hobbys kleinere Vereine vor die Wahl zu stellen, ob sie sich den Spielbetrieb noch leisten können oder lieber aufhören.
Lasstalles wie es ist, für Jugenliche ist es viel Geld welches Sie erhalten und für einen Berufstätigen eine nette Anerkennung des Hobbys