Beiträge von Petzi

    Hallo,

    ich halte gar nichts von Spielzügen. Leistungsorientierte Mannschaften arbeiten auch nicht mit Spielzügen wir hier schon behauptet wird, sondern mit Auslösehandlungen.
    Das ist ein großer Unterschied. Spielzüge werden surchgezogen, egal wie die Abwehr reagiert. Der Aufwand im Training (Zeit) und der Nutzen davon stehen in keinem guten Verhältnis. Das heißt der Nutzen ist gegenüber dem Aufwand sehr gering.
    Auslösehandlungen sind anspruchsvoller und viel Effektiver. Der Spieler muß viel besserauagebildet sein als für Spielzüge. Er muß viel bessere technische Fertigkeiten haben, dazu noch ein gute Koordination.
    Keine Bundesligamannschaft spielt mehr mit Spielzüge.

    Gruß Lothar

    Hallo,

    kann mich hier ralf81 und Thomas nur anschliessen.
    Nicht vergessen: Es ist nicht nur nicht zu entschuldigen, wenn wir Trainer den Kindern etwas nicht beibringen, es ist genauso schlimm, wenn wir den Jugendlichen etwas Falsches beibringen.
    Offensives Abwehr ist ein MUSS, wenn man einigermassen Handball spielen will.
    Wird es nicht gemacht und ist dann der Spieler schlecht ausgebildet, dann sind alle Schuld nur nicht der TRainer, der sieht dann nicht ein was falsch gemacht zu haben oder noch schlimmer er erkennt es erst gar nicht.
    Für mich ein trauriges Thema. Deshalb finde ich es gut das der DHB das jetzt vorschreibt, doch parallel dazu muß in den Beirken noch mehr fürdie Trainerausbildung getan werden.


    Lothar

    Hallo,

    ich kann mich ralf81 nur anschliessen. Gebt den Jungs und Mädels Harz schon inder D-Jugend. Ohne dem können Sie die Technik nicht richtig lernen.
    Das Training dazu muß stimmen, Harz alleine bringt es nicht. Hier liegt doch das Problem. Viele denken jetzt habe ich das Zeugan den Fingern, jetzt klappt alles.Ohne gute Koordination usw. nutzt auch das Harz nichts. Das muß den Trainern undden Spielern klar sein, das es lediglich ein Hilfsmittel ist, man deswegen jedoch nicht auf einmal eine bessere Technik hat. Das ist genau das was Armin Emrich meint, den ich persönlich sehr gut kenne. Nur viele Trainer verwechseln das.

    Gruß Lothar


    Gruß Lothar

    Die offensive Abwehr im Jugendbereich darf doch nicht alleine betrachtet werden. Sie ist doch nur die Folge eines TRainingskonzeptes wie es zum Beispiel im DHB Handbuch 1 Kinderhandball dargesteltt wird. Eine offensive Abwehr zu spielen reicht alleine nicht aus. Das Training muß dementsprechend gestaltet werden. Und hier gibt es genügend Untersuchungen, die eindeutig belegen, das z.B. Kinder im Alter von 6-10 Jahren wenn Sie im Verein sind in ihren motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten besser ausgebildet sind, wie Kinder die nicht im Verein sind. Jedoch Kinder zwischen 13-und 14 aus den Vereinen keinen Vorsprung mehr haben gegenüber denjenigen, die sich keinem Verein angschlossen haben. Das ganze ist Sportarten unabhängig. Diese Untersuchungen sind Tatsachen, da gibt es kein drum herumreden. Die Landesverbände haben dies erkannt und probieren verschieden Modelle aus 2 mal 3:3, oder 4+1, oder gar kein Handball mehr sondern Aufsetzer und Parteiball-Wettkämpfe.
    Ein Teil davon ist das spielen einer offensiven Abwehr.
    Die Jugendlichen werden hier von der Wahrnehmung, der motorischen Ausbildung und der Koordination wesentlich mehr gefordert als bei einer defensiven.
    Man braucht dazu keine "Talente". Für die Spiefähigkeit ist der Trainer verantwortlich. Sie sollen ja gerade dieses den Kindern beibringen. Die Trainer können nicht erwarten das die Kinder das mitbringen.
    Offensive Abwehr alleine reicht nicht. Spiele machen im Training. Spielfeldgrösse ändern, Spielerzahl ändern, grösse der Tore ändern, Anzahl der Tor ändern usw. begleitet von Kräftugungsübungen, Koordination und dann klappst auch mit der offensiven Abwehr.

    Hallo zusammen,

    auf jeden Fall zum Jugendleiter gehen oder einer anderen Person deines Vertrauens. Ein möglicher G rund, warum die A-Jugend zu wenig Spieler hat sind bestimmt die Trainingsmethoden des A-Jugendtrainers. Doch es macht keinen Sinn jetzt dagegen zu arbeiten, man muß versuchen solche Leute immer mit ins Boot zu holen, das heißt in die Verantwortung nehmen.
    Auserdem denke an dich selber. Lass ihn machen, ziehe dich zurück. In einem Verein ist Platz für alle. Suche dir was neues und beweise das es anderst besser geht. Die Spieler sollen sich selber darüber beschweren, wenn es ihnen nicht passt, was der Trainer macht, halte dich am besten raus und wenn es dir im ersten Augenblick noch so weh tut. Im übrigen sagt ein Trainerschein nichts über die Qualität eines Trainers aus. Es gibt Autofahrer die haben seit 10 Jahren den Führerschein und können immer noch nicht gut fahren. Ich kenne gute Trainer die keinen Trainerschein haben.


    Lothar