Scheint aber auch eine finanzielle "Schmerzgrenze" zu haben:
"Wenn man allerdings mit diesem einen Event plötzlich drei Millionen Euro erwirtschaften kann, lohnt es sich darüber nachzudenken", betont auch Hanning. Über Dinge dieser Tragweite müsse allerdings erst ausreichend diskutiert werden.Das lässt sich doch mal ganz locker schön rechnen... am Ende landen dann einige Zehntausend Euro bei den Vereinen und dafür wirft man den sportlichen Wettbewerb über Bord. Prost Mahlzeit!
Mir will das auch alles nicht richtig in die Omme.
Erst kritisiert Hanning, um dann aber gleich wieder eine mögliche Ausnahme und Rechtfertigung zu formulieren. Was sind denn "drei Millionen erwirtschaften"??
Ich suggeriere mal, er meint Umsatz, oder? Das halte ich schon für eine äußert gewagte Summe, die ich mir bei einem Einzelevent schon schwerlich vorstellen kann.
Zudem, was sind das dann im Ligakontext? Die Vereine erwirtschaften einen Jahresumsatz von gemeinsam irgendwas um die 80Mio€ im Jahr. Selbst diese gewagten drei Millionen sind dann fast erbärmliche 2% und ein paar zerquetschte.
Und, den einzelnen Vereinen der HBL kann der Umsatz eines solchen "Events" auch noch schnuppe sein, das zahlt sich für die doch erst aus, wenn die Veranstaltung einen Gewinn macht, der dann anteilig den Vereinen zugute kommen kann. Da reden wir dann doch tatsächlich über seehr überschaubare Beträge.
Und das, bei dem Risiko "irgendwo" in Deutschland genügend Tickets für ein Fußballstadion für ein sportlich fragwürdiges Event verkaufen zu müssen, wo es keine Heimfans gibt.