Beiträge von Heinrich

    TuS N-Lübbecke verpasst Turniersieg beim heimischen Merkur-Spielothek-Cup

    Am Ende wurde es richtig spannend - der erhoffte siebte Turniersieg beim 23. Merkur-Spielothek-Cup blieb dem TuS N-Lübbecke aber verwehrt. Mit 26:27 unterlagen die „Rot-Schwarzen“ dem Finalgegner von GWD Minden denkbar knapp. Die gesamte zweite Halbzeit lief der TuS einem Rückstand hinterher und konnte das Blatt letztendlich nicht mehr zu seinen Gunsten wenden. "Wir hätten das Endspiel natürlich gerne gewonnen. Ich denke, dass man das den Spielern auch ansehen konnte. Am Ende konnten wir in der zweiten Halbzeit aber nicht genügend zusetzen", sagte Teammanager Zlatko Feric nach dem Spiel. Die Mindener schafften durch den Finalerfolg ihren insgesamt vierten Turniersieg beim Merkur-Spielothek-Cup.


    Sowohl Lübbecke als auch Minden mussten im Endspiel stark ersatzgeschwächt antreten. Beiden Mannschaften mussten neben ihren Olympioniken auch auf mehrere verletzte Spieler verzichten. So waren die Ersatzbänke auf beiden Seiten relativ spärlich besetzt.Das erste Tor im Finale der 23. Auflage des Turniers gelang Lübbeckes Spielmacher Luka Dobelsek. In der Anfangsphase stach auf TuS-Seite vor allem Keeper Björn Buhrmester hervor. Der Ex-Mindener überzeugte das Lübbecker Publikum durch zahlreiche Paraden.

    Im Angriff kam zu Beginn Oliver Tesch gut in die Partie. Dem Kreisläufer gelangen in Halbzeit eins vier Treffer selbst –zudem zog Tesch fünf Siebenmeter, die Linkshänder Lars Friedrich sicher verwandelte. Im siebten Kreisinternen Merkur-Spielothek-Cup Finale konnte sich bis zur Halbzeit keine Mannschaft entscheidend absetzen. Mit einer 13:14 Führung für GWD gingen beide Mannschaften in die Kabinen.

    Den besseren Start in der zweiten Halbzeit erwischten die Gäste. Zwei Tore von Christopher Kunisch brachten GWD mit 13:16 in Front. Die Antwort der Hausherren ließ aber nicht lange auf sich warten. Zwei schöne Treffer von Dobelsek brachten den erneuten Anschluss. Bis zur 45. Spielminute blieb es bei der Mindener Führung. Nach einer Roten Karte gegen den Mindener Auerswald (46.), verkürzte Christian Hildebrand für seine Farben auf 21:22.

    GWD agierte am heutigen Tage aber einen Tick geschickter und abgeklärter. Beim 22:27 (52.) führte der Erstligist erstmalig mit fünf Toren Unterschied. In den letzten Minuten bäumten sich die „Rot-Schwarzen“ zwar noch einmal stark auf, aber für den 7. Turnierssieg sollte es am Ende nicht mehr reichen. Mit 26:27 gewannen die Gäste aus Minden das Lokalderby und feierten damit ihren vierten Turniersieg beim Merkur-Spielothek-Cup.

    Im kleinen Finale behielt die Mannschaft von Eintracht Hildesheim mit 41:33 die Oberhand gegen Ystad IF und sicherte sich damit den dritten Platz. Die Torschützenkanone ging in diesem Jahr ebenfalls nach Hildesheim. Der Däne Michael Hoffmann erzielte an beiden Turniertagen insgesamt 19 Treffer.


    TuS N-Lübbecke: Blazicko (49.- 60. 2 Paraden), Buhrmester (1.-48. 12/1 Paraden); Friedrich (8/5), Hildebrand (4/3), Dobelsek (3), Kokir (1), Schibschid (1), Tesch (7), Wiese, Olafsson (1), Remer (1)

    GWD Minden: Besirevic (1.-32., 35.-60.), Vieker (33.-35.); Simon (8), Hegemann (3/1), Gylfason (4/3), Buschmann, Schäpsmeier (6), Kunisch (4/1), Auerswald (1), Henriksson (1)

    Strafminuten: Tesch (19., 35.), Dobelsek (30.), Kokir (51.), Blazicko (60.), Remer (60.) – Schäpsmeier (22.), Henriksson (25., 39.), Auerswald (30.), Simon (58.), Gylfason (60.)

    Disqualifikation: Auerswald (46.)

    Siebenmeter: 9/8 Friedrich scheitert an Besirevic (32.) - 5/4 Hegemann scheitert an Buhrmester (15.)

    Schiedsrichter: Uwe Prang / Uwe Reichl (Bergheim/Köln)


    Quelle: Tussen Homepage