Beiträge von Ballerina

    Hi kennst du die Seite von Horst Zelewski? Hoffe der Name ist richtig geschrieben! Auf seiner seite bekommst du ordentliche Trainingspläne zu einem guten Preis.(gebunden Hefte unterteilt in 4 Viertel)

    Ansonsten einfach Erfahrungen sammeln.

    Gruß

    Ich habe meine C Lizenz beim PFHV gemacht. Ich bedanke mich für deinen tollen Ratschläge.

    Ich möchte wissen wie die Jungs momentan Konditionell dastehen und mit ihnen Ziele für die Zukunft erarbeiten.

    Im März/April kommen zu meinen jetztigen Kader von 15 Jungs nochmal 7 dazu und wir wollen über ´´kleine Wettkämpfe`` und ´´kleine Spiele´´ die besten herausfiltern und den Rest die Möglichkeit geben in einer Reserve einsatz zeiten zubekommen.

    Mir ist klar das in der Jugend ein Jahr verdammt viel ausmacht und wir natürlich nicht alle gleich bewerten können. Aber wie gesagt das ist nicht das einzige kriterium. Wir wollen die Jungs bzgl. ihrer Leistung in unserem Rahmen individuell fördern.

    Der Shuttle Run hört sich sehr interressant an, werde mal schauen ob ich den bei uns im Verein (denke nicht das den jemand besitzt) oder im Verband vielleicht irgendwo herbekomme.

    Danke und gebt ruhig noch ein paar Ideen her.

    Vielen Dank

    1) gebe ich dir recht
    2) habe ich gemacht
    3) Was heißt professionell? Also für den Jugendhanball schon im oberen Leistungsbereich, Ziel der Mannschaft ist Oberliga.
    4) Den Cooper test haben wir, sogar in Rahmen der C Lizenz nahe gelegt bekommen.

    Was für Ideen hättest du denn noch? Oder ihr?

    Gruß

    Heiner ist auch nur ein Mensch, er rackert wie ein bekloppter und da ist es klar, das wenn es mal nicht so läuft, er auch mal emotionen zeigen darf! Das war ein ausrutscher und das weiß er auch selbst, er ist ja ein großer Junge. :)

    Kopf hoch Männer wir schauckeln das Ding noch und gewinnen heute gegen Dänemark!! :)

    Erster Lehrgang mit Rainer Osmann und Kathrin Blacha

    Premiere: Zum ersten Mal werden die neuen DHB-Trainer Rainer Osmann und Kathrin Blacha einen Lehrgang der neuen Juniorinnen-Nationalmannschaft leiten. Vom 25. bis zum 29. Januar kommen die Talente der Jahrgänge 1990/91 im SportCentrum Kamen-Kaiserau zusammen. Im Aufgebot stehen auch Kim Naidzinavius, Marlene Zapf und Julia Wenzl, die mit der alten U20-Nationalmannschaft im vergangenen August den WM-Titel gewannen. Das neue Team bereitet sich auf die Qualifikation für die U19-Europameisterschaft vor, in der sich Deutschland vom 10. bis zum 12. April gegen die Ukraine, Tschechien und Moldawien durchsetzen muss.

    „Wir wollen die Spielerinnen kennenlernen und uns einen Überblick verschaffen, um anschließend den Kader für die weiteren Aufgaben festzulegen“, sagt Osmann. 22 Spielerinnen werden an der Maßnahme, zu der auch ein Trainingsspiel gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund zählt, teilnehmen. Verletzt musste Stefanie Schriever (Frankfurter HC) absagen. Nachnominiert wurde Franziska Kölbl (VfL Sindelfingen).

    Das Aufgebot für den Lehrgang in Kaiserau:

    Tor: Isabell Roch (Rhein-Main Bienen), Laura Glaser (HSG Bensheim/Auerbach), Nancy Oldenburg (VfL Oldenburg), Nele Kurzke (SC Markranstädt)
    Feld: Sabine Winkelmann (TV Dudenhofen), Penda Bönighausen (TSV Bayer 04 Leverkusen), Jessica Oldenburg (TSG Wismar), Sophia Eisenkolb (SV Union Halle-Neustadt), Maike Schirmer (VfL Oldenburg), Anika Busch (Borussia Dortmund), Aline Fischer (TSV Ismaning), Caroline Schmele (VfL Oldenburg), Kim Naidzinavicius (HSG Bensheim/Auerbach), Caroline Thomas (DJK/MJC Trier), Julia Wenzl (VfL Oldenburg), Marlene Zapf (TSG Ketsch), Lena Hoffmann (TSV Großbottwar), Kim Balthazar (VfL Oldenburg), Franziska Müller (BVG Berlin), Luisa Schulze (HC Leipzig), Loriane Hellrigel (SV Union Halle-Neustadt), Franziska Kölbl (VfL Sindelfingen)
    Offizielle: Rainer Osmann (DHB-Trainer), Kathrin Blacha (DHB-Trainerin), Christian Ruppmann (Physiotherapeut), Dr. Klaus Lübke (Mannschaftsarzt)

    Die Regionalliga-Frauen des TV Dudenhofen mussten sich am heutigen Sonntag in eigener Halle der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim mit 26:31 (11:12) geschlagen geben. Der Tabellenzweite spielte in der Ganerbhalle gekonnt auf und nahm die zwei Punkte mit auf den Weg zum gewünschten Aufstiegskampf.

    Die HSG'lerinnen ließen die Landau-Riege, die heute von Simone Kuhn betreut wurde, schwer ins Spiel kommen. Mit einer sehr offenen Deckung und einer schnellen, dynamischen und über viele Wege ausgelegten Offensive brachten sie die Gastgeberinnen fast gänzlich aus dem Konzept, die dadurch gezwungen wurden, ihr Spiel umzugestalten.

    So dauerte es ganze sieben Minuten, bis Jessica Wagner das erste TVD-Tor zum 1:4 erzielte. Aber die Spargeldörflerinnen konnten keinen Fuß fassen und ließen die Gäste auf 1:6 davonziehen. In der Auszeit fand Simone Kuhn anscheinend die richtigen Worte und die TV-Damen kämpften sich bis zum Pausenpfiff auf 11:12 heran.

    In der zweiten Hälfte boten die Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen und eine kampfbetonte Partie, was vielen Verwarnungen und Hinausstellungen nach sich zog. Besonders schmerzlich traf die Gastgeberinnen die Rote Karte gegen Anna Heib, die wegen dreimaliger Hinausstellung auf die Tribüne verbannt wurde.

    Aber die Damen steckten nicht auf und starteten eine kräftezehrende Aufholjagd, als die Gäste ihre Trefferkonto wieder einmal - vor allem durch Treffer von Maria Pirvan - aufgebessert haben. Die TV'lerinnen scheuten keine Wege und kämpften bis zum Umfallen.

    Mit dem immer stärker werdenden Torhüterinnen-Gespann Melanie Wagner und Esther Berlin im Rücken, ging es schnell nach vorne. Immer wieder glänzten Sandra Bäuerle, Simone Berlin - die über 60 Minuten Einsatz für ihre Mannschaft kämpfte - und Sophie Götz mit Treffern und Kampfgeist.

    Allerdings ging den Damen durch dieses kräfteraubende Finale die Puste aus und die individuellen Fehler häuften sich, bis die Gäste zum Abpfiff mit 26:31 führten.
    "Sie haben gekämpft bis zum Umfallen. Die Motivation war top. Nur haben wir die Freien nicht im Tor untergebracht", resümiert Kuhn, die mit dem Auftritt der Damen - trotz der Niederlage - sichtlich zufrieden ist. "Am Schluss hat uns die Kraft gefehlt, aber sie sind gerannt, bis sie nicht mehr konnten", lobt sie die Mannschaft.

    Hi suche ein Beachhandballturnier im Süden Deutschlans (BaWü, RLP, Hessen, Saarland)
    Für eine Männliche B Jugend. Wäre nett wenn ich ein paar infos bekommen könnte.

    Danke

    HI ich (selbst junger trainer)
    habe das gleiche Problem wie du, die Jungs sollen spaß am Handball haben. Aber auch etwas lernen!! Deswegen ist es wichtig richtig zutrainieren. Rumgealber non stop bringt nichts.

    Wir haben das so geregelt, einfach den größten Kasper genommen und ihm "wichtige" Aufgaben überteilt, natürlich mit einem Gespräch gekoppelt. Oft sind es nur 2 - 3 die Unruhre reinbringen. PRobier es einfach mal aus.

    Gruß
    Ballerina

    HI ich habe mit meiner m B eine 3 - 2 -1 Abwehr mit Libero eingeführt, was war die Folge? Ich habe mich verliebt!!! DIESE ABWEHR IST EINFACH NUR GEIL!!!

    Wir schießen im Schnitt über 30 Tore und bekommen mit die wenigsten Tore. Schade das es mit der Meisterschaft wahrscheinlich nicht klappt. Gegen Körperlich überlegene Mannschaften die langsam den Ball spielen und hinten eine 6:0 Formation spielen haben wir leider noch Probleme. Aber die nächste Saison mit dieser Mannschaft (es gehen bloß 2 in die A Jugend), ist die Meisterschaft schon drin.

    I LOVE 3 - 2 -1

    Hi es gibt verschiedene Möglichkeiten das Gewicht zureduzieren. Aber ich würde am Anfang die Finger weglassen von low carb oder ähnlichem. Dein Gewicht wird sich automatisch reduzieren, wenn du dein Sportprogramm durch hälst und du die Finger weg lässt vom Alkohol, Chips und Süßen Getränken (Cola).

    Viel Erfolg
    Ich hoffe wir erfahren was von deinem Ergebniss!!

    PS: Falls es mal nicht mehr weiter geht. Schreib einfach ins Netz hier bekommst du geholfen. :)

    Artikel der Rheinpfalz vom 17.11.2008
    Marpingen. Der TV Dudenhofen hat in der Handball-Regionalliga der Frauen seinen ersten Auswärtssieg geholt. Mit einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit erkämpfte sich der TVD bei DJK Marpingen vor 250 Zuschauern ein 27:26 (9:14), mit dem in der Halbzeitpause kaum noch jemand gerechnet hatte. Mit jetzt 9:9 Punkten konnte damit das Konto ausgeglichen werden.

    Yvonne Rolland fängt einen Querpass ab, spielt das Leder zu Sophie Götz und die leitet sofort weiter auf Alina Seither. Mit dem Abpfiff der gut leitenden jungen Unparteiischen Albert/Burschil zappelt das Leder im Marpinger Tornetz - 26:27. Seither belohnt sich und ihre Kameradinnen mit ihrem zweiten Tor für eine ganz starke kämpferische Vorstellung im zweiten Spielabschnitt. Danach gibt es beim Gast kein Halten mehr, fällt die ganze Anspannung mit dem Jubel über den Sieg von den Pfälzerinnen ab. „Es ist nicht zu fassen, das Spiel war weg", war Trainer Jürgen Siewerth selbst einen Tag nach dem nervenaufreibenden Spiel gestern noch beeindruckt. „Aber das Ende hat für vieles in der ersten Halbzeit entschädigt.'

    Marpingen verteidigte hart und mit viel Körpereinsatz. Zunächst konnten die Gäste noch einigermaßen mithalten (2:2, 5:2, 5:5, 8:7). Aber zunächst fanden die Dudenhofenerinnen keine Einstellung zum Gegner. Mit ihrer kompromisslosen Spielweise schien die DJK dem Kontrahenten den Schneid abkaufen zu können. Über 11:7 nahm Marpingen ein 14:9 mit in die Kabine. In der Pause wurde es bei den Gästen etwas lauter. Coach Siewerth versuchte, seine Schützlinge wachzurütteln.

    Bis zum 15:11 wurde der Rückstand nicht größer. Als die Saarländerinnen aber zum 21:13 trafen (37. Spielminute), Anna Heib nach der dritten Zeitstrafe (insgesamt 5/4) mit der Roten Karte vom Feld musste, schien die bisweilen nicklige Auseinandersetzung entschieden.

    TVD-Trainer Siewerth stellte seine Abwehr um, ließ fortan offensiver in einer 5-1- oder 3-2-1-Formation decken. Damit kam Marpingen nicht zurecht, die Luck-Schützlinge wurden immer nervöser. „Wir haben dann unseren Kampfgeist wieder gefunden", sagte Siewerth zur weitere Entwicklung: Über 22:19, 25:20 und beim 25:26 die allererste Führung durch die neben Simone Berlin (vier Treffer) überragende Götz (8/2). Linksaußen Jessica Wagner netzte fünf Mal ein. Nach dem 26:26 und einer Marpinger Auszeit (60.) vertändelte Dudenhofen noch einmal das Leder, ehe es zum glücklichen Ende kam. (ali)

    DJK Marpingen - TV Dudenhofen 26:27 (14:9). Dudenhofen: Götz (8/2), Wagner (5), Rolland (5/2), S. Berlin (4), Schulze, Seither (je 2), Fuchs


    Artikel der Rheinpfalz vom 17.11.2008
    LUDWIGSHAFEN (thc). „Du bist nervlich beansprucht, aber zufrieden", beschrieb TV Dudenhofens Trainer Jürgen Siewerth die Augenblicke nach dem 27:26 (9:14)-Sieg in der Frauen-Regionalliga in Marpingen.

    Siewerth erinnerte in der Pause an den Triumph gegen Trier II. Doch zunächst hatte der TV Dudenhofen Pech im Abschluss, die Gastgeberinnen erhöhten auf 21:13. Das Spiel drehte sich, nachdem Dudenhofen eine 5:1- oder 3:2:1-Abwehr zu spielen begann: 22:18, 25:20, dann 25:26 durch Sophie Götz, die mit Simone Berlin die Wende herbeiführte. Nach dem 26:26 erkämpfte Yvonne Rolland den Ball, der kam zu Alina Seither, sie traf mit der Schlussirene und „krönte ihre überragende Abwehrleistung" (Siewerth).

    In der Oberliga gewann die SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach das Absteigerduell beim SV Zweibrücken mit 32:26, fertigte die TSG Friesenheim den Aufsteiger TSV Kandel mit 32:17 ab. Wörth erkämpfte nach 17:21-Rückstand ein 23:23 gegen den HSV Merzig-Hilbringen (Ausgleich durch Nadine Wüst mit Siebenmeter) und hatte sogar noch eine Konterchance.

    Der TV Ruchheim lief dem 10:13 (nach 10:10-Ausgleich) hinterher und unterlag der SG Bretzenheim mit 17:19. Trainerin Nicole Müller: „Der Druck wird größer. Noch kann ich in Ruhe arbeiten."

    Dudenhofen. Kein geringerer als der Spitzenreiter der Frauen-Regionalliga gastiert am kommenden Sonntag in der Dudenhofener Gan-erbhalle. Der gastgebende Turnverein erwartet um 16 Uhr die DJK/MJC Trier II.

    „Das ist der falsche Gegner zur falschen Zeit, aber man kann es sich nicht aussuchen', sagte TVD-Coach Jürgen Siewerth im Hinblick auf die mit 5:9 Punkten prekäre Situation. Die Reserve des Erstligisten, die sich auf eine glänzende Defensive verlassen kann, hat erst einmal verloren - mit 24:29 bei Germania Fritzlar. Dort ging Dudenhofen vor einer Woche mit 23:34 unter. Die Mannschaft von Trainerin Elena Veretchako sieht der Begegnung nach eigener Aussage gelassen entgegen. „Dudenhofen hat eine der schwächsten Abwehrreihen der Liga, verfügt aber mit Sophie Götz und Sabine Winkelmann über zwei talentierte Nachwuchskräfte. Daneben spielt Yvonne Rolland im Rückraum eine entscheidende Rolle", meinte Veretchako. „Es wird sicher ein schweres Auswärtsspiel für uns. Wir bauen auf unsere stabile Abwehr. Wer aus dem Bundesligateam mit nach Dudenhofen fährt, entscheidet sich am Samstag nach dem Erstligaspiel", ergänzte sie.

    Mit Winkelmann muss Veretchako ebenso wenig rechnen wie mit Katja Brill. Beide sind verletzt. Dafür ist Götz fast wieder ganz fit. Siewerth bezeichnet die Seinen als absoluten Außenseiter. Er wolle nicht tiefstapeln, aber die Chancen seien sehr gering, sagte der Trainer.

    Wichtig wird für ihn, mit welcher Einstellung seine Schützlinge auftreten und wie sie die Taktik umsetzen werden. „Es darf uns nicht wie in Fritzlar passieren, dass wir durch zu schnelle Ballverluste in Konter laufen", meinte Siewerth. Trier sei taktisch so gut geschult, könne aus variablen Abwehraufstellungen sofort in den Gegenstoß übergehen. Dementsprechend will er druckvolles Positionsspiel und eine bessere Chancenverwertung sehen. „Und unser Abwehrspiel müssen wir sicherer gestalten", fügte er hinzu. (ali)

    ERBACHM

    Quelle:
    Verlag: DIE RHEINPFALZ


    Das ist der falsche Gegner zur falschen Zeit, aber man kann es sich nicht aussuchen', sagte TVD-Coach Jürgen Siewerth im Hinblick auf die mit 5:9 Punkten prekäre Situation des TV Dudenhofen vor dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Trier und stapelte damit bewusst tief. Dabei fehlten mit Sabine Winkelmann und Katja Brill fehlten dem Gastgeber zwei Leistungsträgerinnen verletzungsbedingt.

    Das der Gastgeber dennoch zu diesem klaren Sieg über den Tabellenführer aus Trier kam, lag zum einen an der Tatsache, dass keine Bundesligaspielerinnen mit von der Partie waren und die „kleinen Miezen“ einen rabenschwarzen Tag erwischten. Demzufolge war MJC Trainerin Elena Vereschako nach dem Spiel sauer: „Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit allein 15 freie Chancen nicht genutzt. Am Ende haben wir viel zu viele Gegentreffer kassiert!“ Nach Meinung der MJC Trainerin fehlte der Mannschaft die richtige Einstellung gegen den scheinbar unterlegenen Gegner. Zwar versuchte der Abwehrverband dagegenzuhalten, die Schwächen im Angriff waren jedoch nach dem Wechsel eklatant.

    „Das kann mit einer jungen Mannschaft passieren. Wir schauen nach vorne und werden aus dieser Niederlage sicher lernen“, glaubt die MJC Trainerin.

    Vogt und Kappes – Lennartz (1), Irsch, Leuckefeld, Thomas, Jost (1), Schneider (8/6), Glass (2), Premm (2), Rühl (2), Carl (1), Derbach (2), Steil.

    Fritzlar. Diese Niederlage war für die Regionalliga-Handballerinnen des TV Dudenhofen zu erwarten. Dass sich der SV Germania Fritzlar aber vor 200 Zuschauern so deutlich mit 34:23 (18:11) durchsetzen würde, war nicht zu erwarten.

    Angesichts des jetzt mit 5:9 Zählern im Soll befindlichen Punktekontos stehen den TV-Frauen turbulente Wochen ins Haus. Denn insgeheim hatte TVD-Trainer Jürgen Siewerth mit einem besseren Resultat gerechnet. Aus dem Positionsspiel heraus, wenn die in Bestbesetzung spielenden Nordhessen einmal nicht zu ihrem enorm schnellen Konterspiel kamen, verkaufte sich Dudenhofen gar nicht so schlecht. Die ganz starke Yvonne Rolland (9/2 Tor) kurbelte das Angriffsspiel an, die Abwehr zeigte eine gute Leistung. „Man merkt ihr an, dass sie jetzt wieder voll trainieren kann', sagte Siewerth zur stark verbesserten Vorstellung seiner Spielmacherin.

    Aber die Gäste kamen zu selten in den Positionsangriff. Die Würfe des TVD waren oft zu schlecht vorbereitet, es wurde hektisch zu früh geworfen und Germania-Keeperin Malgorzata Rodziewicz stand sehr sicher.

    Aus diesen im Angriff „weggeworfenen" Bällen inszenierte Fritzlar, von Spielertrainerin Irina Penner meisterhaft initiiert, ein sehr effektives Tempospiel. Konter auf Konter rollte so auf das Dudenhofener Tor. „Es wäre mehr drin gewesen", konstatierte Siewerth enttäuscht, „wenn wir die vielen Gegentore nach schnellen Gegenstößen nicht bekommen hätten."

    Fritzlar, das durchaus Respekt vor den Pfälzerinnen bekundet hatte, fand mit dem raschen 6:0 früh seine Sicherheit. „Das war genau das, was wir nicht wollten', sagte Siewerth. In der Folge hielten die Gäste mehr dagegen, kamen besser ins Spiel und holten zum 12:9 auf. Anstatt auf diese Art und Weise weiterzumachen, lud der TVD die Einheimischen wieder zu Kontern ein. Als die guten Unparteiischen Bärtl/Jänisch zur Pause baten, hatte Fritzlar seinen anfänglichen Vorsprung sogar auf 18:11 ausgebaut. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der neue Tabellenzweite auf 21:12. Während einer Zeitstrafe gegen den SV - insgesamt wurden 4/3 ausgesprochen - ließ Siewerth Penner von Rolland eng beschatten. Dudenhofen kam auf 21:17 heran, bis zum 22:18 keimte Hoffnung auf die Wende. Aber das Strohfeuer war trügerisch, danach ließen sich die Gastgeberinnen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und fuhren im vierten Heimspiel den vierten souveränen Erfolg ein. (ali)

    SV Fritzlar - TV Dudenhofen 34:23 (18:11). Dudenhofen: Rolland (8/1), Fuchs (3), Berlin (3/1), Götz, Seither, Bäuerle, Wagner (je 2), Heib

    ERBACHM
    Quelle:
    Verlag: DIE RHEINPFALZ
    Publikation: Speyerer Rundschau
    Ausgabe: Nr.256