Beiträge von Wöller

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    Genau solche Presse hätte die HBL verhindern können, wenn sie aus dem Quark gekommen wäre

    Hier im Forum haben aber auch einige kräftig Hilfestellung gegeben für solch eine Presse.....

    Weniger ist manchmal mehr. Und das ganze etwas unaufgeregter. Nadiners Einwurf diesbezüglich war schon ziemlich treffend (Seite 9), wie ich finde.

    Ganz meine Meinung, Loran. Da fangen schon wieder einige an, die Realität zu verkennen.

    Vomn CL-Platz ist der VfL meilenweit entfernt. Ich wäre froh, wenn man sich am Ende irgendwie für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert.

    Die Trainersdiskussion ist mit sicherheit und keinesfalls beendet. Laßt mal wieder zwei, drei schelchte Spiele kommen und Sie bricht wieder auf.
    Zugegebenermaßen scheint sich die Truppe "zusammengerauft" zu haben. Merkt man auch deutlich an der Körpersprache.
    Solch mannschaftliche Geschlossenheit kann aber auch ganz andere Gründe haben. Z.B.:
    << Wir können diese Saison ja eh nix dran ändern, also laßt uns das Beste daraus machen um für die nächste Saison, mit einen Neuen auf der Bank mit vernünftigen Konzepten, eine gute Ausgangspsosition zu schaffen>>

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    Manche Berichte kann man gar nicht kritisch genug lesen,

    Besser noch: Manche Berichte sollte man gar nicht lesen.
    Am Besten: Manche Zeitungen sollte man erst gar nicht lesen. Vor allem wenn "BLÖD"_Zeitung vorne drauf steht..... ;)

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    Das hätte sogar Theo "unaufgeregt" geschafft!

    Im Leben nicht!!

    Denke die Kontakte bestanden schon deutlich länger. Man hat nur nicht darüber geredet, sondern hinter verschlossenen Türen gehandelt.

    Andere schlagen immer mächtig Schaum......

    Ist ja völlig wurscht, für wie lange er unterschrieben hat. Wen interessieren in der HBL schon Verträge oder deren Laufzeiten...

    Natürlich ging´es sicher auch um KOhle. Trotzdem gefällt mir die völlig unaufgeregte Art der "Macher" beim TBV.

    Da ist man von einigen anderen Vereinen in der HBL doch ganz anderes gewöhnt.... :rolleyes:

    Tja schon mal muß man andere Dinge denen des Handballs vorziehen. Davon ab, meine Besuche in der altehrwürdigen Eugen Haas Halle kann man, sieht man mal von denen in der aktiven Zeit ab, fast an zwei Händen abzählen. Und davon waren die meißten deutlich vor dem jetzigen Jahrtausend....
    Trotzdem wäre ich gern hingegangen, wenn ich gekonnt hätte.

    Aber ne Antwort auf meine Frage hab ich jetzt immer noch nicht....

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    Ich amüsiere mich immer wieder, wie nicht nur in den Amtsstuben quasi rund um die Uhr die Kaffeemaschine läuft. So rund 6-8 größere Töppe sind da im Tagesverlauf fällig, ohne die geht es laut Aussage vieler nicht mehr. Das ist auch nichts anderes wie Doping, nur eben mit Koffein und auf einem niedrigeren Niveau. Wenn man denjenigen die braune Brühe wegnehmen würde, bekämen sie Knall auf Fall Entzugserscheinungen.

    Ein gewisser Herr Kretzschmar posaunte doch mal vor Jahren seinen ständigen Voltaren-Gebrauch heraus. Auch wenn's noch nicht auf der Dopingliste steht ist das auch eine Art Doping. Wer ständig die zum Selbstschutz ausgestrahlten Signale seines eigenen Körpers mit solchen Pillen unterdrückt und den dazugehörenden Schmerz mit, steigert nicht unerheblich sein Leistungsniveau. Für umsonst gibt es ja nicht den Spruch "über die Schmerzgrenze gehen" und wenn diese eben erheblich weiter oben liegt, ist das Leistungsniveau logischerweise auch höher

    Sehr gut umschrieben, wie ich finde!! Und der Hinweis auf Alkoholika ist auch berechtigt.
    In dem Zusammenhang fand ich die Fußballnationalmannschaft immer witzig. "Keine macht den Drogen" aber "Bitburger präsentiert".. :rolleyes:

    Grundsätzlich bleibt aber doch schon die Frage: Wo fängt Doping an? Bei der Tasse Espresso, dem Einwurf von Apfelsinen, Klementinen, Bananen, etc. Bei Voltaren und Aspirin?

    Diddi und Loran:

    Grundsätzlich habt Ihr da wohl beide nicht ganz unrecht......

    Trotz allem ist die Medienpresentation durchaus besser geworden in letzter Zeit. Ob man dafür allerdings so viel Geld ausgeben muß ist eine ganz andere Geschichte. Zu mal wenn man nicht unbedingt einer der reichsten Vereine in der Liga ist......

    "Können mit ersten Vier nicht mithalten"

    VfL-Aufsichtsratschef Claus Horstmann nimmt die Ziele des VfL Gummersbach zurück

    Der VfL Gummersbach startet morgen gegen die HSG Nordhorn in die Rückrunde der Bundesliga. Welche Veränderungen anstehen, darüber sprach Andrea Knitter mit Aufsichtsratschef Claus Horstmann.

    Welche Auswirkungen hat die Wirtschaftskrise auf den VfL Gummersbach?

    In der Rückrunde werden noch keine Auswirkungen zu spüren sein. Doch können wir den Etat in den kommenden Jahren nicht so steigern, wie wir es vorgehabt haben. Ich denke, wir schaffen es aber, ihn auf dem jetzigen Niveau von 4,5 Millionen einzufrieren.

    Was bedeutet das für die gesetzten Ziele?

    Wir müssen uns von unserem Drei-Jahres-Plan verabschieden, in der nächsten Saison unter den ersten vier Mannschaften der Liga zu sein. Das ist realistisch nicht machbar. Wenn ich mir alleine ansehe, in welchen Dimensionen die Rhein-Neckar-Löwen im Moment um Spieler werben, da können wir nicht mithalten. Ebenso wenig wie mit Kiel, Hamburg oder Lemgo. Der sportliche Erfolg ist auch immer ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, und da müssen wir unsere Ziele korrigieren.

    Gilt das auch für die Zuschauerzahlen, die Sie nicht steigern konnten?

    Bei den Zuschauerzahlen haben wir das Niveau der letzten Saison gehalten, die geplante Steigerung aber nicht geschafft. Der Spielplan mit den ständigen Verlegungen ist aus Fan-Sicht schon ein Fiasko. Außerdem mussten wir erkennen, dass der Samstagnachmittag auch der klassische Spieltag aller Amateur-Mannschaften ist und die Zuschauer ausbleiben. Trotzdem bleibt die Lanxess-Arena in Köln die herausragende Spielstätte. Sie ist der ideale Ort für Sponsoren und wir arbeiten super mit der Arena zusammen. Doch wäre eine neue Halle in Gummersbach ein echter Meilenstein. Um den VfL als sportlich ernst zu nehmende Größe darzustellen, ist diese Halle extrem wichtig, auch wenn wir die Topspiele weiter in der Lanxess-Arena austragen würden.

    Was würde denn passieren, wenn es keine neue Halle in Gummersbach gibt?

    Wir können nicht auf lange Sicht 20 Spiele in Köln austragen und würden deshalb zum großen Teil in die Eugen-Haas-Halle zurückkehren. Das würde auf lange Sicht aber bedeuten, dass der VfL in die sportliche Bedeutungslosigkeit fällt. Dann würden wir über einen zweistelligen Tabellenplatz als Saisonziel sprechen und nicht wie jetzt über den internationalen Wettbewerb.

    Haben sich die neue Werbekampagne oder die Fernsehzeiten für den VfL also bisher nicht ausgezahlt?

    Die Plakate, die wir zum Start in die Rückrunde wieder einsetzen, sind ein wichtiger Be- standteil, um auf die Spiele des VfL aufmerksam zu machen. Die Fernsehpräsenz kann man nicht nur isoliert für den Verein betrachten. Das hat auch etwas mit Image-Bildung zu tun und ist langfristig angelegt, um neue Zielgruppen zu erschließen.

    Wird es in dieser Saison neben der Partie im EHF-Pokal gegen den SC Magdeburg und im DHB-Pokal gegen die HSG Nordhorn weitere Spiele in der Eugen-Haas-Halle geben?

    Je nach Spielterminen wird auch noch die ein oder andere Bundesliga-Partie in Gummersbach stattfinden.

    Sie schrauben die Ziele des VfL zurück. In welcher Rolle sehen Sie Gummersbach?

    Wir wollen der härteste Verfolger der ersten Vier werden. Zudem müssen wir auf die Entwicklung eigener Talente setzen und den Nachwuchs stärker einbinden. Wir setzen auf den Dreiklang zwischen VfL, Handballakademie und der neuen Halle mit den jeweiligen Synergieeffekten.

    Was bedeutet das für die Verpflichtung neuer Spieler und die frühzeitige Vertragsverlängerung von Momir Ilic?

    Momir Ilic hat ja noch einen Vertrag bis 2010. Er gehört auf seiner Position zu den besten Spielern der Welt. Wir haben ihm ein sehr gutes Angebot gemacht, ob er es annimmt, müssen wir sehen. In der nächsten Saison kommt Marco Vujin für die halbrechte Position. Was uns noch fehlt, ist ein neuer Torwart. Da laufen derzeit die Verhandlungen. Wir haben ein Team, das in der nächsten Saison nicht schlechter wird.

    Wo steht der VfL am Ende?

    Auf Platz fünf.

    (Quelle: Printausgabe-Kölner Stadt Anzeiger vom 07.02.2009)