Testspiel Deutschland Ungarn........ ![]()
Beiträge von Wöller
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Man kann sicher gegen Frankreich und auch gegen Spanien verlieren (wobei zweites nicht notwendig gewesen wäre). Aner wie man solch eine Leistung wie gegen Ungarn auf die Platte "zaubern" kann, noch nach dem "Lichtblick Island" ist mir ein absolutes Rätsel. Das scheint dem Bundesheiner wohl auch so zu gehen, wenn man sich seine Auszeit 2 von gestern anhört. Einfach nur erschreckend.
Es gab mal nen Fußballtorwart der sprach von "Eiern". Die sind mal sicher gar nicht auf dem Feld..... Und unser "Kopf der Mannschaft" hat erst recht keine.
Ich hoffe, heute gegen Norwegen gibts wieder keine Punkte, Olympia wird verpasst und auch die EM-Quali geht baden (so schwer das fällt). Aber evtl. haben dann einige Junge Spieler ohne Duck die Chance sich das anzueignen, was ein Handballspieler braucht.
Ich würde Marc recht geben, bei der Aussage nur wirklich fitte Spieler mitzunehmen, würde aber weiter gehen und nur Spieler auswählen, die in Ihrem Verein einen wirklichen Stammplatz haben und locker 60 bis 70% Spielanteile bekommen. Die angeblichen Top-Spieler aus den Top-Vereinen haben doch fast durchweg versagt. Ob man jetzt den einen oder anderen hätte mitnehmen können oder nicht ist doch auch egal. Bei TJ hätte man evtl. hoffen können, er wäre ein Führungsspieler in engen Situationen gewesen, okay. Aber sonst?
Schade eigentlich!!!
Was spricht eigentlich gegen Leute wie Heuberger, Petersen oder Schwarzer? Oder was spricht gegen jemanden aus dem Ausland?
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Ich wundere mich, wie es mit einem großteil der Mannschaft Spass machen kann zu arbeiten......




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ALF: Puh!!! Da hast Du Dir aber echt Mühe gemacht.
Na ja ich gebe zu, so genau habe ich mir die Statistiken der letzten "hundert Jahre" nun auch nicht angeschaut und Strebnik hab ich wirklich nicht auf der Rechnung gehabt. Der ist mir bisher auch nicht so aufgefallen, mag an mir liegen. Bei den Statistiken bin ich (ähnlich wie Du es andeutest) immer vorsichtig...
zocker12: Du hast von "sinnlosem Kreuzen geredet", wenn ichs richtig in Erinnerung habe (habe jetzt keien Lust und keine Zeit nachzuschauen, muß jetzt gleich weg...), ist aber auch egal. Mein smiley sollte eigentlich zeigen, wie ich das gemeint habe, aber na ja....
Darüber hinaus "schwalle" ich nicht, sondern schreibe. Mein (handballerisches) Selbstvertrauen nehme ich von meinen eigenen knapp 20 Handballjahren auf der Platte, der Handballausbildung durch Landesverbände und meine Erfahrung alls Trainer in den letzten 20 Jahren, aber auch das ist egal. Wenn Du meine Aussagen nun kleinkariert findest, kann ich das wohl nicht ändern. Nur falls ich Dich irgendwie verletzt haben sollte was wohl evtl. recht schnell geht , sorry. -
das versteht wer will
, ich jedenfalls nicht!! 
Inkonsequent!!!

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Ich gebe Dir recht, dass die Torhüterposition spielentscheidend sein kann, aber Deutschland hatte gerade auf der Positon eher selten wirkliche Probleme. Selbst zu Zeiten der zweit- und drittklassigkeit standen da wirklich gute Keeper in der Kiste. (zB Hecker, Thiel, Krieter, etc....)
Darüber hinaus ist so was wie Omeyer eine absolute Ausnahme und für mich DER Torhüter des letzten Jahrzehnts. Auch wenn jetzt wieder einige mit dem Fritze um die Ecke kommen. Natürlich auch sehr gut und wohl 2007 der aussschlaggebende Faltor. Aber über einen längeren Zeitraum betrachtet, halte ich Omeyer einfach für unglaublich gut!!! So was hat es vorher selten gegeben, wenn überhaupt!!
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Ist doch eh egal, was die da vorne machen. Irgendwie dritter oder vierter werden. Wobei wenn ich mir gerade Island und Norwegen anschaue, müßte da schon ne riesen Steigerung her um einen von den beiden schlagen zu können. Schon überzeugend, was beide zeigen. Vor allem aber Island!!!!
Na ja, glücklicherweise ist jedes Spiel anders und muß ja jedes Spiel erst mal gespielt werden.......
(Phrasenschwein....
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Hätte ich nciht gedacht, dass die auch so aus dem Tritt kommen können. 27:21 in der 50. Minute und danach geht gar nichts mehr. Zu Siegessicher?
Verdienter Punkt für Spanien.
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Warum nicht, Entchen?
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OooooooooooMEYER!!!

Der ist wieder mal einfach unglaublich. Als früherem Torwart macht es einfach nur Spass dem zu zu schauen mit all seinen "Spielchen"
Einfach nur fetten

Wegen dem alleine hätten es die Franzosen verdient wieder Weltmeister zu werden!!
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zocker12: Ich habe gehört was Schwarzer sagte (übrigens ein "Heiner-Jünger" zu denen ich mich nicht zähle). Nur Du hast es wohl nicht verstanden....

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Ja ja, den Bericht kenne ich und Mahe´ kenne ich auch. Der hat ja lange genug in einem deutschen Landesverband mitgearbeitet und sich u.a. um die Jugendarbeit bei Bayer Dormagen gekümmert...
Was er da erzählt hat ist ja nichts neues und unterscheidet sich nicht von den deutschen Konzepten. In der C-Jugend beginnt man mit festigung von Angriffsgrundbewegungen und ersten zarten gruppentaktischen Angriffsmitteln wie zB dem Parallelstoß und anderen Kleingruppen-Übungen. In der B erst sollen diese Dinge gefestigt werden und erst danach beginnt man mit der Verknüpfung von komplexen Handlungen. Da ist man noch ganz weit entfernt von Konzeptionen. Die oft zitierten Spielzüge sollen eigentlich (auch bei älteren Jahrgängen)gar nicht mehr statt finden. Über Auslöseaktionen sollen Freiräume erarbeitet werden. Sämtliche Konzeptionen sollen von der Individualität der Spieler leben.
Am besten einfach mal rein schauen. Da wird man feststellen, das da wenig Unterschiede bestehen zwischen den Theorien, die im übrigen auch Mahe´ versucht hat umzusetzen...
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ojessen: Die DHB-Rahmenkonzeption ist natürlich insgesamt deutlich umfangreicher...
Unterschiede findet man immer, weil es eben mehr und weniger talentierte Spieler gibt. Die Geschichte mit Hens, Kraus und der Abwehr ist allerdings ein Punkt in dem Du recht hast.
Ich ärgere mich schon seit langem darüber, dass uns erzählt wird, wir sollen allrounder ausbilden und in der Nationalmannschaft laufen nach wie vor Spezialisten rum die nicht in der Lage sind eine 1 gegen 1-Abwehraktion auch nur Ansatzweise Schulmäßig abzuschließen. Versuch dann mal einem 14 bis 18 jährigen beizubringen, dass die Abwehrarbeit die Basis des Erfolges ist.
Wenn man allerdings in den Jugendklassen wirkliche Abwehrarbeit nicht zuläßt, (weil man noch schlimmer pfeifen läßt, als die beiden Dänen im Spiel gegen Spanien nein die waren nicht schuld an der NIederlage) darf man sich was das anbelangt nicht wundern. Das ist schon ein Punkt, wo man ansetzen könnte. Aber da sind sich auch die Verbände untereinander so gar nicht einig, wie vorzugehen ist. Es gibt zB Verbände in denen müssen bis zu einem gewissen Alter offensive bis ganz offene Deckungsvarianten gespielt werden und zwar ausschließlich. Die Entscheidung immer im Zweifel für den Angreifer zu pfeifen spielt natürlich auch ne Rolle bei der Qualität unserer Abwehrspieler. Da gibt es aber auch ganz bestimmte Kräfte die das massiv pushen, damit der Handball mit vielen Toren atraktiv bleibt.Es gäb sicher tausende kleine bis mittlere Ansatzpunkte im deutschen Handball (Dachverband, Landesverbände, HBL, etc.)über die man reden/diskutieren könnte, sicher auch über den Bundesheiner. Jetzt aber alles in Frage zu stellen und über den haufen werfen zu wollen, halte ich nicht wirklich für den richtigen Weg
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Ich liebe segeln, segele schon durchaus öfters mit gecharterten Segelbooten und so, aber ich hab sicher nicht ansatzweise deine Erfahrungen dabei. Deshalb weiß ich nicht, ob ich beurteilen kann, ob die Sportarten wirklich vergleichbar sind, was Erfahrungen angeht.
Die deutsche Jugendausbildung hält sich an Ihren Leitfaden. (sollte sie zumindest) Dieser ist die DHB-Rahmenkonzeption. Eine Weiterführung von Ideen die es bereits zu Anfang der 90er gab (damals von führenden Köpfen wie Späte, Schubert und auch Ehret) Ziel war den nahezu drittklassigen Handball wieder zu alter stärke zu bringen mit Spielern die individuell stark in Richtung Allrounder ausgebildet werden sollten. zB dieser Auszug
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Ein langfristiger, entwicklungsorientierter und vor allem ganzheitlicher
Trainingsaufbau macht mit Sicherheit viel mehr Arbeit, ist aber unverzichtbare
Grundlage für späteres Leistungsdenken:
• nur wer optimal seinem biologischem Alter gemäß trainiert wird, entwickelt
eine umfassende Spielfähigkeit
• nur wer angeleitet wird auszuprobieren und zu experimentieren, wird spontan
und kreativ spielen lernen
• nur wer Fehler als „Entwicklungshelfer“ kennen lernt und mehrere
Lösungsvorschläge bekommt, lernt schnelles Abwägen und Entscheiden.
Nur diese Kinder können später ein breites Aktionsrepertoire entwickeln und zu
Spieler-Persönlichkeiten heranwachsen.
>>Gerade die Ausbildung von Allroundern war und ist eine der Hauptzielsetzungen. Individuelle Stärke ist nach diesem Verständniss die Grundvorraussetzung und Basis der sogenannten "Deutschen Spielauffassung". Alle Konzeptionen im deutschen Spiel sind nur so gut, wie die individuelle Stärke der Spieler ist. Die Umsetzung dessen fehlt im Moment vor allem beim deutschen Mittelmann. Verinnerlicht hatte das ganze sicher Markus Baur, allerdings auch erst nachdem er schon einige Jahre in der Nationalmannschaft auf dem Buckel hatte.
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und Gille weiß wo von er redet!!
Und den auf dem Feld, der weiß was zu ändern ist bekommt man nicht durch Jugendwahn, sondern durch Spielpraxis in engen Situationen auf internationalem Niveau und durch Geduld!!
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kehrmann: weit weg von seiner Form
fritz: da haben wir sicher die wenigsten Probleme; Generationenwechsel
jansen: Gnerationenwechsel(?); ein älterer und ein jüngerer(?); taktisches Abwehrkonzept(?)
zeitz: sicher nicht wirklich ein teamplayer bzw. will nicht spielenojessen: das stimmt doch so einfach nicht!! Wir setzen sicher nicht die falschen Schwerpunkte. Das belegen die Erfolge in den letzten Jahren im Jugend und Juniorenbereich. Beim nächsten Schritt liegen dann eher die Porbleme.
Und ob Brand nun Jansen oder Klein mit nimmt; die Entscheidung war schwer genug und es gab durchaus Gründe dafür. Nachher solche Sprüche zumachen, zeugt von "nachher ist jeder schlauer". Wenn die nachnominierung von Schwarzer 2007 in die Hose gegangen wäre, hätte auch jeder gesagt "das weiß nur Brand warum...bla bla bla". Es ist gut gegangen und dann war es "ein toller Schachzug". Setz dich mal hin und wähl für ein Großturnier aus 28 Spielern die 16 aus, die in allen möglichen Situationen wirklich die am ehesten geeigneten sind, dann weißt du evtl auch wo von Du redest.... Sorry, aber naja......
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Helfen kann doch sicher nur ein Miteinander von HBL und DHB. Klar ist doch wohl das ohne eine starke HBL wir niemals den Zusprüch bei der Heim-WM gehabt hätten, da muß man sich ja nur mal die Hallen bei dieser WM in Schweden bei einer schwachen Liga anschauen.
Auch klar ist aber auch, dass der Nachfolgende Boom der HBL maßgeblich mit den Erfolgen der Nationalmannschaft zusammen hängt.
Wenn man dann der deutschen Auswahl zB nur ein paar Tage Zeit zur Vorbereitung läßt, während andere Anfang/Mitte Dezember oder noch früher anfangen find ich das nicht okay.
Dem DHB grundsätzlich eine schlechte Jugendarbeit anzuhängen trifft es sicherlich nicht, sondern zeigt, dass hier einige ohne jegliches Hintergrundwissen argumentieren (aber auch dafür ist ja so ein Forum da...)
Ein "Biotop deutscher Spieler" hilft sicher genau so wenig weiter, da viele durchaus von dem hohen Niveau profitieren. Man kann sich auch mal die Spieler und deren Bereitschaft Ihr eigenes Niveau nach oben zu bringen genauer anschauen. Da sind auch einige bei, die lieber in einem Topclub auf der Bank sitzen, als in einem mittelmäßigen Club Verantwortung zu übernehmen. Da die Spieler aber eben auch Geld für Ihren Sport bekommen, ist auch deren Verhalten nicht unverständlich.Wenn alles so einfach wäre, wie sich einige das hier machen gäbe es sicher schon ne Lösung.
Eins ist aber jedenfalls klar. Alleingänge von der einen oder anderen Seite helfen langfristig keinem. Die HBL kann nicht ohne den DHB und anders herum auch nicht
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Marc:
ZitatUnd da kannst du mir nicht erzählen wollen dass das deiner Meinung nach absolut okay ist was die Mannschaft da zeigt!? Man muss immer sehen was eine Mannschaft leisten könnte, was sie leisten kann und was sie leisten sollte.
Da hast Du schon recht, aber
ZitatZitat Marc:
aber realistisch betrachtet, gab es auch in der letzten erfolgreichen Zeit nie DIE Weltklasse-Mannschaft. Eine Mannschaft, der man den Titel zugetraut hat. Eine Mannschaft die mal 15-20 Spiele in Folge absolut Weltklasse war. Auch in den erfolgreichen Turnieren gab es, z.T. sogar mehrere, Gurkenspiele.Zwei der " mehrere(n) Gurkenspiele" hatten wir jetzt......

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Zitat
Das Spiel ist zu kompliziert und künstlich aufgebauscht mit irgendwelchen Kreuzspielzügen, die eigentlich nur was taugen wenn man die Zeit runterspielen will. Das ureigene Ziel dieser Sportart ist nun mal Räume zu dominieren und sich gegenseitig frei zu spielen.

Eigentlich schade, das wir nicht solche Fachleute auf höchster Ebene haben, dann würds ja vlt. für die Kreisliga reichen........

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Bisher ist genau das eingetreten, was die meisten voraus gesehen haben. (auch in diesem Thread auf Seite 1). So what?
Halbfinale war immer nur Wunschdenken und ist wohl eher unrealistisch. Wenn D heute gegen Tunesien gewinnt ist die Hauptrunde erreicht. Darüber hinaus muß man dann wohl sehen, wie die Mannschaft die Niederlagen verarbeitet hat und sich noch fangen kann. Dann wären Siege gegen Ungarn, Norwegen und (evtl auch) Island sicher möglich. Selbst bei einer NIederlage gegen Island wäre dann immer noch ein ordentliches Abschneiden möglich in betracht der Möglichkeiten die Deutschland derzeit hat.
ABER DAFÜR MUSS ERST MAL TUNESIEN GESCHLAGEN WERDEN!!! Den Jungs wird heute abend ganz schön "die Düse" gehen. Ich würde mir die Frage stellen: Wen stelle ich auf?
1. Jung und unbekümmert, aber auch eher unerfahren?
2. Erfahrung die bisher nicht überzeugt hat aber in engen Spielen evtl. eher ein Spiel nach hause schaukelt?Ich würde mich, glaube ich, für 1. entscheiden, obwohl ich mit so was schon mal volles Programm auf die Nase gefallen bin.
Heiner wird sich wohl eherfür 2. entscheiden.Mal sehen.......
