Beiträge von Wöller

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    Was ist die Lösung?

    Wenn das so einfach wäre, gäb es sicher schon eine, oder? Ich hab auch keine in der Schublade...

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    Wenn Spieler drei Jahre verlieren, weil sie erst mal Stufe für Stufe nach unten gereicht werden müssen, bis sie mal auf ihrem Niveau angelangt sind, dann ist das der Spieler selbst schuld, der sich eben für das falsche Angebot entschieden hat. "Jeder ist seines Glückes Schmied."

    Keine Frage sehe ich auch so.

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    Auch hier der HBL den schwarzen Peter zuzuschieben finde ich falsch.

    Will ich auch nicht. Es gibt nur einige, die die Schuld einzig und alleine dem DHB und/oder Heiner Brand zuschieben. Das ist aber eben auch zu einfach und das Hauptproblem:

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    wird aber schwer, solange man dort oben nicht einer Meinung ist.


    lößt man damit genua so wenig, wie es der HBL alleine in die Schuhe zu schieben.

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    Halbes und nichts Ganzes darstellt. Was soll die sogenannte "Task Force " denn bewirken außer dampfplaudern und sich selbst in die Tasche lügen. Es wäre an der Zeit gewesen, einen völligen Neuanfang zu starten und die Philosophie des deutschen Handballs von der Jugend weg neu zu überdenken.

    Und die Lösungen dazu fallen so vom Himmel, oder jeder denkt sich im stillen Kämmerlein was feines aus und zieht das dann aber auch voll durch. Ob man das nun Task-Force, Arbeitskreis, Zukunft Handball 2015, DHB-HBL oder wie auch immer nennt, irgend wie sollte man Ideen kanalisieren und eine gemeinsame Ausrichtung finden.

    Die Aussagen dazu finde ich hier eher albern, sorry!! Ich finde gut, dass man versucht einen neuen gemeinsamen Nenner zu finden!! Ob das am Ende funktioniert und ob Heiner Brand da der richtige ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Eins ist seitens DHB aber nachvollziehbar. Mit Heiner Brand hat der DHB ein Sprachrohr, welches im Internationalen Handball einen der renommiertesten Namen hat und auch von der Öffentlichkeit wargenommen wird. Damit verspricht man sich einfach eine größere Chance, die eigenen Interessen zu einem größeren Teil durch zu bekommen.

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    nur einen ganzheitlichen Ansatz hat und wird meines Erachtens im DHB in naher Zukunft wohl niemand verfolgen.

    Genau das wäre aber zwingend erforderlich!!

    Die Aussage von Brand bezüglich Pekeler ist schlicht und ergreifend blödsinn und das weiß er selber. Nur der Ansatz ginge in die richtige Richtung. Da ist die Aussage von Heuberger deutlich richtiger. Wobei im Bezug auf Barrachet muß man auch sagen, dass der nur so stark ist, weil er entspr. Mitspieler hat. Im Finale hat er sich, als es eng wurde, bis auf den erzwungenen Siebenmeter zum Ende hin deutlich zurück gehalten und es dem unglaublichen NK überlassen, das Spiel zu entscheiden. Jetzt kann man natürlich sagen, dass ist auch eine Entwicklung. So weit ist Krauss noch lange nicht und wird er auch nie kommen. Der ballert einfach weiter aufs Tor. "Entweder treff´ich oder eben nicht...." So Leute kann man als Führungsspieler nicht gebrauchen. Gleiches Problem wie der "Linkssteineschmeißer aus Kiel". Warum dem einen mehr durchgelassen wird, wie dem anderen versteht auch wohl nur unser Nationaltrainer. Ggf. liegts aber auch einfach an den größeren Alternativen im rechten Rückraum.

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    wobei man nicht diesen Blenderfehler begehen sollte und die Qualität der Ausbildung an den Titel festmachen sollte

    Na dann ist das Abschneiden der A-Mannschaft ja auch nicht so schlimm........ ;)

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    Die Qualität, die angeliefert wird, reicht ja offensichtlich nicht aus für die erste Liga, also ist die Ausbildung nicht gut genug.

    Aber ggf. für 2. oder 3. Liga. Auch HBL!!

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    Der hätte auch direkt bei einem HBL-Verein den Sprung geschafft - ich halte das eine Zweitligajahr dennoch für eine wichtige Erfahrung.

    Richtig!! Das hielte ich für viele Nachwuchsspieler für angebracht. Ggf. auch 3. Liga. Was hat der DHB damit zu tun?

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    Ein Jicha, Patrail, Accambray, Barachet, .... sie alle kamen oder kommen in diesen jungen Jahren auch noch nicht in die HBL, weil sie für dieses Niveau einfach noch nicht reif genug waren oder sind.

    Auch da bin ich bei Dir. Wären Sie Deutsche Nachwuchsspieler, würden Sie aber evtl. bei einem der Topclubs in der HBL auf der Ersatzbank sitzen, weil man sich die Spieler schon mal als Nummer 17 oder 18 in der Hinterhalt hält. Ggf. macht der ein oder andere ja kurzfristig einen Riesensprung und ein anderer Verein würde das früher erkennen und den Spieler verpflichten. "Dann grase ich doch lieber schon mal alles ab, so kriegt sonst keiner ein Hälmchen ab und ich bin auf der sicheren Seite. Das da der ein oder durch den Auffangkorb fällt, was solls...". Auc da hat der DHB eher wenig Einfluss zur Zeit.

    Steinar:

    Ich bin, wie schon mal erwähnt, kein Freund der reflexartigen Äußerung zur "Ausländerschwämme" in der Bundesliga, aber der letzte Absätz des in deinen Archiven ruhenden Spiegelberichts ist doch auch Wert erwähnt zu werden, für eine ganzheitliche Betrachtung des Themas. Bitte keinerlei Tabus bei Denkansätzen

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    Steinars Spiegelquelle:
    Da Ausländer in den Bundesligen die zentralen Positionen besetzen, entwickeln sich die hiesigen Aktiven, wie etwa Handball-Guru Vlado Stenzel beklagt, nicht zu "Persönlichkeiten", sondern scheitern bei großen Aufgaben an Nervenschwäche und mangelnder Kreativität. Die Gastspieler, ohnehin schon besser ausgebildet, profitieren von dem harten Wettbewerb in den Bundesligen zusätzlich - und bringen diese Erfahrung dann in ihre Nationalteams ein.

    So scheiterte die bundesdeutsche Handball-Auswahl bei der B-WM im vorigen Jahr am isländischen Team, das fünf Akteure mit Deutschland-Erfahrung aufs Parkett schickte. Selbst in den Abgründen der C-WM, laut Bundestrainer Horst Bredemeier ein "Turnier der Bananenweitwerfer", verloren die verunsicherten Deutschen Anfang April gegen Norwegen. Drei skandinavische Rückraumspieler stehen bei deutschen Klubs im Lohn - in Gummersbach, Dormagen und Schutterwald.

    Im Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft gibt dieser fatale Mechanismus deutschen Fans Grund zu Titel-Hoffnungen. Weil Schlüsselpositionen in italienischen Klubs mit Gastarbeitern aus Holland (Gullit, van Basten) oder Deutschland (Klinsmann, Völler) besetzt sind, findet die Squadra Azzurra, lange WM-Favorit, das Tor nicht mehr: In ihren letzten vier Spielen erzielte sie nur einen Treffer

    Wer wurde Weltmeister?

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    Um zu fordern, dass die HBL die beste Ausbildung bietet, müsste man die Ausbildung inklusive LV-, RV-, DHB-Stützpunkten den Verbänden entreißen und vollständig in die Hände der HBL legen. Nur wenn die HBL verantwortlich ist, kann sie auch verantwortlich für den Zustand der Jugendspieler verantwortlich gemacht werden.

    BITTE NICHT!!!!!

    Der Zustand unserer Jugendspieler ist aber ja sehr gut, wie die internationalen Vergleiche zeigen. Erst wenn die Spieler in den "Verantwortungsbereich" der HBL kommen, gehts abwärts und der Anschluss (für den im übrigen die Vereine zu sorgen haben) geht verloren. Das alleine dem DHB "unterjubeln" zu wollen, halte ich für falsch.

    Herr Wunderlich hat sicher recht mit seinen Äußerungen.
    Allerdings sollte sich der ein oder andere der Ehemaligen Spieler durchaus auch mal an die eigene Nase packen. Ich erinnere mich an Spiele gegen die (damals eher Zweitklassigen) Schweizer und Polen, die mit Mühe und Not 18:17 und 21:20 gewonnen wurden. In der Hauptrunde gabs dann nur Klatschen und die Mannschaft war in die Zweitklassigkeit (B-Klasse) abgestiegen. Worauf prompt das Durchreichen in die C-Klasse folgte. Auch dort haben sich dann Schwalb und Co. nicht durchsetzen können. Die haben sich alle auch nicht immer mit Ruhm bekleckert und reden jetzt, als wäre das ja völlig unvorstellbar solche Leistungen in der Nationalmannschaft abzugeben und als ob Deutschland (West) immer zu den Topnationen gehört hätte. Lächerlich!! Das passt nicht ganz, wie ich finde.
    Obwohl die Kritik natürlich durchaus mehr als berechtigt ist!!

    Halblinks

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    Aber Spaß beiseite. In deinem ironisch-sarkastischen Ansatz

    Wer sagt, dass ich das (ausschließlich) ironisch-sarkastisch gemeint habe.....? ;)

    Ich glaube nähmlich tatsächlich, dass sich einige Vereine wundern würden. Und die Spieler, deren Werbeverträge dann weg brechen würden (außer denen mit ausschließlich Lokalem Charakter) evtl. auch.

    Daher meine Idee, Berufungen in Abhängigkeit von Spielanteilen beim Verein. Im Verein nicht erste Wahl oder zumindest immer nur dann auf der Platte wenn das Spiel entschieden ist, keine Berufung. Mal sehen ob sich der ein oder andere überlegen würde, wo er hin wechselt.

    SteamboatWillie:

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    Also kein Abschluß mit 19 Jahren sondern eben auch die Übergangsperiode in den Seniorenbereich.

    Schon klar. Worauf ich hinaus wollte ist, wer ist denn genau in dem Zeitpunkt für die Weiterentwicklung der Spieler verantwortlich. Doch wohl in der Regel die HBL-Vereine, oder? Ggf. noch der ein oder andere Juniorenlehrgang des DHB und das wars doch dann. Danach hat der DHB doch nicht mehr die Finger drauf. Es sei denn erweitereter A-Kader des DHB, dann wieder ein paar Lehrgänge. Aber sonst?

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    Zitat von »kuestentanne« Zitat von »ojessen« Welcher LA wäre denn auf dem Markt, der einen richtigen Schritt nach vorne dargestellt hätte? Bei Stranovsky war von 400.000 Ablöse die Rede, so wichtig ist die Position beim THW dann wohl auch nicht.

    Wäre dann die teuerste Sporttasche der Welt ...

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    Kiel sucht doch die Außen nach ihrer Sprintstärke für den Gegenstoß aus, oder?

    Die meißten größeren Taschen heute haben Rollen..... :D

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    Die WM-Legionäre sind nach Mailand oder Madrid gegangen weil dort die größere sportliche Herausforderung war (neben Geld, Wetter und Frauen) wo soll denn eine größere sportliche Herausforderung herrschen als in der HBL?

    Zumindest bei Wetter und Frauen würden mir schon einige Regionen einfallen.... :D

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    Ein Land mit der stärksten Liga der Welt und dem (so meine ich, korrigiert mich wenn ich falsch bin) größten Umsatz MUSS die beste Jugendausbildung liefern.

    Ich bleibe dabei; die Jugendarbeit in Deutschland ist nicht schlechter als wo anders. Die Vereine arbeiten im wesentlichen mit den Spielern. Ein Juniorenspieler geht zu einem Verein der 3 HBL-Ligen und trainiert dort, sammelt Erfahrung und Spielpraxis. Er kommt als Juniorenweltmeister da hin und dann.... Wenn er die notwendige Spielpraxis nicht bekommt, muß er sie sich woanders holen als bei seinem jetzigen Arbeitgeber.
    Wenn ein junger Ingenieur weiter kommen will, muß er auch zusehen, dass er Erfahrung bekommt. Wenn der irgendwo in einem Archiv versauert und nichts dagegen tut (zB. Arbeitgeberwechsel) darf er sich nicht wundern, wenn er irgendwann eben nur noch zum Pförtner und Archivisten taugt. (Sorry, nix gegen Pförtner und Archivisten, die machen auch ihren Job!!... :hi: )

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    Wenn ich Konkurrenzdruck haben will, dann muß ich ihn auch schüren.

    Keine Frage!! Bei mir flögen fast alle raus (einige nur für ne Denkpause, andere für immer) und der erweiterte Kader wäre zum großen Teil mit Junioren besetzt. Dann würde ich hoffen, die nächsten Internationalen Turniere nicht zu erreichen und ruhig neu aufbauen. Mit dem Erfolgsschwund ginge evtl. ein Teil des HBL-booms (geschürt u.a. durch die Erfolge zwischen 2002 bis 2007) auch flöten, damit das Kasperl-Theater, der Boulervard und die profilierungsneurotischen Geldsäcke..... ;)

    In einigen Jahren würde ich dann neu angreifen.....Was sagt der DHB?

    :D?(;)

    Ich glaube schon das HB mit der Zeit geht. Dass hat er immer getan. Womit er aber sicher ein Problem hat, ist die Einstellung die einige heute so an den Tag legen. Mit der kann man als "äterer Trainer" oftmals nicht so gut umgehen.

    Wenn man die Philosophien anschaut, sind die doch so weit gar nicht auseinander. Nur umgesetzt werden, müssen sie, bzw. man braucht Spieler die sie umsetzen können. Wenn ich die nicht habe, muss ich das natürlich anpassen, darf mich aber nicht wundern, wenn ich nicht mehr zum etablierteren Kreis gehöre. Handball hat nun mal immer was mit "Auslösehandlungen mit weiter spielen" zu tun und er selten mit "einfachem" 1 gegen 1. Das spielen die Franzosen nicht viel anders. Das zur Zeit individuell bessere Durchsetzungsvermögen in der 1 gegen1 Situation erleichtert das ganze natürlich hat abe auch damit zu tun, dass jeder nahezu immer aus der Bewegung kommt und sich eher "den Kopf abreissen" denn aufhalten lässt.

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    Stärkste nationale Liga, aber eben schwer für einheimische Spieler, sich dort durchzusetzen......Finden wir als Konsequenz denn jetzt viele englische Fußballer in den anderen starken Ligen Europas?

    Keine Ahnung! Aber mit der Konsequenz, die du selbst beschreibst:

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    Mit der Folge einer eher dürftigen Erfolgsquote bei der Nationalmannschaft.

    Oder? Wäre es evtl. besser, wenn die im Ausland spielen. War Deutschland nicht auch mal Fussballweltmeister mit massig "Legionären" (ich hasse dieses Wort...)? Da wars nicht schlimm, oder?

    Redcloud31: Dümmer? Hab ich nie gesagt und auch nicht gemeint. Abenteuerlustiger? Vieleicht. Bequemer? Einige ganz sicher (bitte nicht verallgemeinern) evtl. wagen Ihn deshalb auch wenige....

    Einen wirklich ambitionierten Spieler muß ich evtl. auch nicht ins Ausland schicken. Der will ja evtl. tatsächlich der beste werden (Zitat Jicha) und nicht (Ironie an)in Hamburgs schillernder Boulevardwelt auf der ersten Seite stehen.... ;) (Ironie aus)

    Das ist sicher nicht "DER WEG" aber einer, der wenn man in der HBL keine Chance bekommt, notwendige Spielanteile zu bekommen, der gangbar wäre, wenn man denn will.

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    Das Ganze hört sich mal wieder so an, wie wenn den Oberbergischen die alljährliche Nachforderung des Finanzamts ins Haus geflattert ist und nun die Reißleine gezogen werden muss

    Wohl eher der neue Aufsichtsratchef und eine weiterführung des Sparkurses, wenn es denn so sein sollte, dass...

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    Und?

    "Wohnort: Stockholm"; sagt glaube ich alles.....

    Ich sehe es ähnlich wie Kuestentanne. Dein Hinterfragen (mit den aufgelisteten Argumenten) sollte natürlich sicher jeder machen, aber wenn man zu dem Schluss kommt, dass das nichts für einen ist, sollte man auch zu dem Schluss kommen, dass Profihandballer nicht das Richtige ist, weil man nicht bereit ist, genug dafür zu geben.

    Vor allem aber sollte man nicht auf denen rumhacken, die genau dazu aber bereit sind und genau diese Situation (bis auf die letzten beiden Punkte deiner Auflistung, die zugegebener Massen wohl zum großen Teil die Entscheiung beeinflussen) meistern müssen. Von wegen Ausländerbeschränkung und so....

    Ein Fakt könnte sein, dass es für jeden Spieler Ziel sein muß in der HBL zu spielen. Nur die Motivation dafür entsprechend an sich arbeiten ist evtl. bei Spielern aus anderen Ländern größer, weil Sie hier das zehnfache verdienen. Klar muß man die deutlich höheren Lebenshaltungskosten hier dagegen halten, aber ich denke trotzdem dass da einiges Übrig bleibt, mit dem man dann ein relativ geruhsames leben führen kann, wenn man zurück geht.
    Mit dieser entspr. Motivation und dem enstprechenden Willen dafür alles zu geben, wird man sicher schneller den Anschluss schaffen. Man muß sich ja nur die Äußerung von Jicha anhören, das sagt alles. Handball ist nun mal ein Sport der auch von Willen und Kopf beeinflusst wird und das nicht zu knapp!!