ZitatGeballtes Verletzungspech bei den Rhein-Neckar Löwen
Die Dienstfahrt nach Sachsen-Anhalt gestaltete sich für die Rhein-Neckar Löwen nicht erfolgreich. Der Handball-Bundesligist musste beim SC Magdeburg im zweiten Auswärtsspiel die zweite Niederlage einstecken. Die beiden Heimspiele gegen Düsseldorf und Wilhelmshaven wurden hingegen gewonnen, so dass die bisherige Ausbeute bei 4:4-Punkten liegt. Dennoch sind die Badener mit ihrer aktuellen Situation alles andere als zufrieden. Die verletzungsbedingten Ausfälle schränken die Möglichkeiten von Cheftrainer Iouri Chevtsov allerdings drastisch ein.
Und kurzfristig - insbesondere für den Auftritt am Mittwoch (20 Uhr, Sparkassen-Arena Elsenfeld) beim TV Großwallstadt und am Samstag (19.30 Uhr) in der SAP ARENA gegen die SG Flensburg-Handewitt - ist keine Besserung in Sicht. "Das Verletzungspech hat uns zu Beginn dieser Saison geballt getroffen. Aber jammern hilft uns jetzt nicht weiter, denn wir müssen uns dieser Tatsache stellen und hoffen dabei auch auf die Unterstützung der Fans", stellt sich Löwen-Geschäftsführer Uli Schuppler vor die Mannschaft. "Auch wenn wir nach dieser Woche mit 4:8-Punkten dastehen sollten, werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern nach vorne schauen."
Die Personalsituation ist prekär, weil gleich vier Akteure verletzt sind. Christian Caillat (Rücken) konnte in dieser Saison überhaupt noch keine Bundesligaluft schnuppern. Der Franzose wird mindestens bis zum Pokalspiel gegen Frisch Auf Göppingen am 27. September ausfallen. Mariusz Jurasik, der während der Vorbereitungsphase beim Pfalz-Cup einen Muskelfaserriss erlitten hatte und eigentlich am vergangenen Sonntag in Magdeburg sein Comeback feiern wollte, zog sich eine Folgeverletzung zu und wird weitere drei Wochen pausieren müssen. An der Schulter traf es Spielmacher Andrej Siniak, der nach heutigem Stand vier Wochen ausfällt. Langfristig zuschauen muss David Szlezak (Oberschenkel). Der Österreicher wird, wenn sich der Heilungsverlauf gut entwickelt, erst Anfang Dezember wieder ins Geschehen eingreifen können.
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