Beiträge von tausendfeuer

    vierzich zentimeters und kein ende .....habe grad 50 meter weg für zum komposthaufen zu kommen freigeschaufelt...war wie früher als wir mit die pannschüppe die deputatkohle inn keller geschoben ham...
    iss nich lustich...
    aber die kurzen gehn jetz schneemann baun und schlitten fahn.
    ich leg die füße im glühwein....

    musse bei mensch bleim

    Nachdem die Mädels denn doch am richtigen Ort waren, hier der Link zu den Berichten.

    http://www.bvb-handball.de/?Z%1B%E7%F4%9D

    Es soll richtig rauh zugegangen sein, bei wenig überzeugender Schiedsrichterleistung.
    Möchte nicht wissen, was andere Trainer zur Kenntnis gegeben hätten wenn in den letzten zwei Minuten zwei Hinausstellungen und ein Siebenmeter gegen die eigene Mannschaft bei Gleichstand gepfifen worden wären - wobei ich davon ausgehe, dass die Einschätzung Gustl Wilkes richtig ist, dass die Hinausstellung von Steffi Glathe nebst Siebenmeter eindeutig falsch war.

    Bericht aus Nellinger Sicht hier:

    http://www.schwabenhornets.de/2010/11/24-24-…tmund-handball/

    ... kleines Zitat : ..... die Schiedsrichter hatten an diesem Abend kein glückliches Händchen....

    Ich hatte ja schonmal die Frage aufgeworfen, ob es bei der Pfeiferei in der zweiten Bundesliga ein grundsätzliches Problem gibt, oder erwischt es aus irgendeinem unbegreiflichen Zufall immer die Dortmunder ??

    Handballerinnen des BVB zum Spitzenreiter: Nellingen als Nagelprobe
    [26.11.10] Nellingen? Muss man nicht unbedingt kennen. Ist ein kleines Örtchen auf der Schwäbischen Alb. Gehört zum Regierungsbezirk Tübingen. Nellingen hat nur knapp 2000 Einwohner, ist aber auf dem Weg eine Großstadt zu werden, zumindest im Frauenhandball. Nellingen, der große Favorit in der zweiten Liga Süd, wird dieser Rolle bislang mehr als gerecht und führt die Tabelle mit 16:2 Punkten und einem Torverhältnis von plus 77 souverän an. Am Ende des Wegs soll der Aufstieg stehen. Soviel zu Nellingen.

    Quelle: http://www.bvb-handball.de/?Z%1B%E7%F4%9D

    Man kann einfach nicht alles wissen...
    :lol: :lol: :lol: :lol:

    Die Berichte vom Samstag;

    http://www.bvb-handball.de/?o%E4%80%ECZ%1…9F%5Dc%EE%F4%9C

    Von mir hinzuzufügen;

    Der Doc hatte recht, als er sagte in neun Minuten sei der Sieg verspielt worden...
    Ende der ersten Halbzeit hatten die Dortmunderinnen ihre "rätselhaften 10 MInuten" wie dies unausweichliche Naturereignis seitens der Offiziellen genannt wird und kein Dortmunder hätte sich beschweren dürfen wenn es zur Halbzeit 8 : 15 gestanden hätte. Aber wer solche Chancen vergibt ...
    Und inzwischen bewundere ich die Haltung der Dortmunder zu den Schiedsrichtern: da wird nicht gehadert und gerechtet.. Hut ab.

    In Allensbach soll es - ich war nicht dabei - deutliches Verpfeifen gewesen sein, Samstag war ich dabei und gewann einige wichtige Erkenntnisse;

    1. Das Stürmerfoul ist abgeschafft!
    2. Wenn eine Mannschaft Rot trägt, darf diese zwei - dreimal solang wie die gegnerische Mannschaft den Ball führen, bevor Zeitspiel angezeigt wird.
    3. Was auf der einen Seite mit 7m und 2 Minuten bestraft wird (zu recht) ist auf der anderen Seite eben dann nur einen 7m wert... Man ist schliesslich kein Heimschiedsrichter..

    Wie gesagt: die Leidensfähigkeit der Dortmunder bezüglich der Schiedsrichter ist bewundernswert.

    Hier der vereinsseitige Bericht,

    Niederlage mit dem Schlusspfiff
    [13.11.10] Durch einen direkt verwandelten Freiwurf am Spielende verloren die BVB-Handballfrauen in Allensbach 31:32.
    Eigentlich waren alle Voraussetzungen für einen Sieg in Allensbach geschaffen. Am Freitag machte man sich um 13.00 Uhr auf den Weg an den Bodensee und kam gegen 21.30 Uhr im "Landgasthof Adler" in Überlingen-Bonndorf an, wo die Mannschaft eine prima Gastfreundschaft und mehrere tolle Schnitzelgerichte erwartete. Da uns keine Halle zur Verfügung stand, konnte aber dank des tollen Wetters das Joggen am Samstagmorgen in Überlingen direkt am Bodensee stattfinden.

    Nach einer otpimalen Vorbereitung mit Essen und Videobesprechung ging es nach Allensbach. Trainer Gustl Wilke verzichtete die ersten 20 Minuten auf die immer noch angeschlagene Dagmara Kowalska. Die Mannschaft kam überhaupt nicht ins Spiel und lag nach knapp 10 Minuten bereits mit 6:1 im Hintertreffen. In der 25. Minute gelang beim 13:13 nach dem 1:1 zum ersten Mal der Ausgleich. Mit einem knappen Vorsprung beim 15:14 wurden dann die Seiten gewechselt.

    In der 34. Minute stand der BVB mit nur noch drei Feldspielerinnen auf dem Platz, nachdem Dagmara Kowalska, Stephanie Glathe und Zuzana Porvaznikova alle eine 2-Minuten-Strafe erhalten hatten. Allensbach setzte sich in dieser Phase und beim einem von Natasa Kocevsk vergebenen Siebenmeter von 17:16 auf 20:16 ab.

    Nach dem 25:18 durch Allensbach Nathalie Witt in der 42. Minute schien es schon nach einem Debakel aus. Doch die BVB-Handballfrauen gaben sich noch nicht auf und glichen beim 28:28 durch Nicola Scholl in der 56. Minute aus.

    Dagmara Kowalska brachte den BVB in der 58. Minute mit ihrem 29:30 erstmals in Führung. Stefanie Hotz glich für Allensbach eineinhalb Minuten vor dem Ende per Siebenmeter aus. Nach einer Zeitstrafe für Franziska Ramirez brachte Zuzana Porvaznikovas Treffer zum 30:31 den BVB erneut in Führung und man hatte sogar die Chance Sekunden vor dem Ende das Spiel zu entscheiden, doch die Schiedsrichter entschieden bei Dagmara Kowalska auf einen Schrittfehler und brachten dadurch Allensbach nochmals in Ballbesitz.

    Nathalie Witt verwandelte den direkten Freistoß, der für Magdalena Chemicz unhaltbar abgefälscht wurde, zum umjubelten 32:31 Sieg und warfen die BVB-Spielerinnen am Bodensee auf den Boden.

    Durch die Niederlage fiel der BVB vom 3. auf den 7. Tabellenplatz, der gerade noch zur Qualifikation für die eingleisige 2. Liga reichen würde.

    BVB: Chemicz, Trodler - Kramer (7), Kunze (4), Kowalska, Kocevska (je 4/1), Porvaznikova (2/1), Vietz (5), Glathe und Scholl (je 2), Schäfer (1), Brandes, Schlierkamp.

    Am Samstag, 20.11.2010 kommt um 19:00 Uhr der TV Mainzlar, in dessen Reihen jetzt EX-BVB-Spielerin Svenja Spriestersbach steht in die Sporthalle Wellinghofen und am 27.11.10 geht es erneut in den Süden, zum Tabellenführer TV Nellingen.

    Quelle:http://www.bvb-handball.de/?Z%1B%E7%F4%9D

    Damit es gerecht zugeht: ausser Kowalska (4) waren zu Beginn auch Vietz (5) und Kocevska (4) nicht auf dem Feld. ... "Die Mannschaft kam überhaupt nicht ins Spiel und lag nach knapp 10 Minuten bereits mit 6:1 im Hintertreffen". ... die berühmten Dortmunder 10 Minuten in denen die Spiele verloren gehen, und keiner weiss wie das passieren konnte. ... die Dortmunder Rechtsaussen wurde vom Berichterstatter übrigens nicht auf dem Feld gesehen.. :lol:

    Meine Zusammenfassung:
    1. die erste ordentliche Schiedsrichterleistung. Danke.
    2. Dagmara Kowalska ist nicht zu ersetzen
    3. Karina Schäfer ist gegen einen relativ unbeweglichen Rückraum des Gegners als vorgezogene Abwehrspielerin gut und - aber das wusste ich schon länger- als Ballverteilerin im Angriff top.
    4. Kowalska durch Manndeckung aus dem Spiel nehmen ( zweite Halbzeit) bringt nichts, weil dann Zuzana Porvaznikova einfach zu viel Platz bekommt und auch die sonst vernachlässigten Aussenspielerinnen zum Zug kommen.
    5. Torfrauleistung auf beiden Seiten nicht überzeugend, aber bei Zwickau noch deutlich schlechter.
    6. Zwickau allenfalls Mittelmaß in der 2. Liga, BVB ebenfalls nicht überzeugend.
    Nicht im Angriff und noch weniger in der Verteidigung.

    Die Lobeshymnen der örtlichen Presse an folgenden Orten:

    http://www.derwesten.de/sport/lokalspo…-id3915208.html

    http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmu…rt933,1088044,A

    Zitat

    Original von Steinar
    Die Etatlücke beträgt 250.000 Euro, zudem gibt es einen Erklärungsansatz für das fehlende Oktobergehalt.

    Man fragt sich ja, wie hoch der Etat in der zweiten Liga in diesem Jahr so ist. ;)

    Also, für zum Lächeln ist das ja gerade nicht, denn deine Frage ist ja verdammt berechtigt: was ist das für ein Etatansatz bei dem eine Deckungslücke von 250000 klafft ? Um von einer Lücke sprechen zu dürfen, sollte man dann einen Gesamtetat von deutlich mehr als 500000 Euronen gestemmt haben wollen.... das kostet ja die Mannschaft des THCs kaum..... :D
    .... oder kann man auch von Lücken sprechen, die deutlich über 50% eines Etats ausmachen ???
    ... mit dem was Bad Wildungen fehlt haben andere Vereine eine ganze Zweitligasaison bestritten... :wall:

    Also, wenn die BVB-MÄdels sich gegenüber dem Heimspiel letzte Woche nicht deutlich steigern, dann seh ich gute Chancen für die Flames...

    Berichte hier: http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D
    Kurzzusammenfassung: Bad Wildungen ging sehr sehr rustikal zu Werke, Dortmund hielt dagegen, auf beiden Seiten wenige Spielzüge, Dortmund gewann wegen Kowalska, gutes Handball sieht wirklich anders aus. Die Dortmunderinnen sind eben noch nicht eingespielt ( und mich wunderts nicht).

    Also: Ende offen

    Zitat

    Original von Lapis
    W
    Aber das die Spielerinnen Bafög bekommen, bezweifel ich stark. Natürlich gibt es junge Spielerinnen, die vllt im Perpektivteam stehen, und deswegen "nur" eine Wohnung bezahlt bekommen, und das sie denn bafög beziehen..

    Zufällig weiss ich wovon ich rede.... :hi:

    Zitat

    Original von Bankwärmer
    Bei Studenten ist es im Prinzip noch besser. Während des Studiums müssen sie sich zu keiner Zeit Gedanken machen, wie sie finanziell über die Runden kommen. Neben dem Einkommen/Gehalt des Vereins wird meist noch ein Auto und die Wohnung gezahlt. So viel Glück haben "normale" Studenten glaube ich kaum. ;)

    :lol: :lol: :lol:

    Was glaubst du, zahlt wohl der durchschnittliche Bundesligaverein seinen jungen Spielerinnen ??? Was glaubst du, was das Pendeln zwischen Uni und Training kostet ?

    Ich vermute, dass die meisten spielenden Studentinnen nebenher noch BaFöG beziehen oder die entsprechenden Leistungen der Eltern... summasummarum ist der Lebenstandart nach Abzug der Kosten kaum höher als bei anderen Studenten...dafür aber fünfmal die Woche Training und am Wochenende Spiele...

    Einer der Vorberichte:

    Gespannt wie ein Flitzebogen

    [21.10.10] Gustl Wilke ist gespannt wie ein Flitzebogen. Was seine Mannschaft in dieser Saison ablieferte, hat ihn nicht vom Hocker gehauen.
    Im ersten Spiel gab’s eine vermeidbare Niederlage gegen eines der besseren Teams der Liga (Metzingen), danach war dreimal Spaß angesagt: gegen Riesa, in Mainz und gegen Albstadt. Allesamt Opfer gegen einen BVB, der nur seinen Spaß haben wollte. Wofür Wilke allerdings wenig Verständnis aufbrachte: „Wir trainieren nicht fünf Mal in der Woche, um solch einen Mist abzuliefern. Jetzt wird es endlich ernst. Nach den Partien gegen Bad Wildungen, in Bensheim und gegen Zwickau wissen wir, wo es für uns lang geht.“

    Der samstägliche Gegner in Wellinghofen, die HSG Bad Wildungen, hat schon zweimal mächtig auf die Pauke gehauen und Nellingen und Metzingen weggeputzt. Jochen Busch, der Sportliche Leiter des BVB, war Augenzeuge der letztgenannten Partie. „Wildungen spielt in der Abwehr unglaublich aggressiv, teilweise hart, aber aus dieser konsequenten Deckungsarbeit ergeben sich viele Konter“, sagt Busch, „auch die elf Zeitstrafen hat die Mannschaft gut kompensiert.“

    Allerdings hat sich auch herumgesprochen, dass sich gerade Frauen mächtig beeindrucken lassen, wenn sie nicht in eigener Halle spielen, wie eine Studie ergab. Die Reisestrapazen, die fremde Umgebung, die Unterstützung der Heimmannschaft durch die eigenen Fans, das andere Bild hinter dem Tor, all das hemmt die Leistungen. Galt in den letzten Jahren übrigens auch für die Borussinnen. Männer sind bei Auswärtsspielen übrigens wesentlich lockerer...

    „So oder so wird es eine harte Nuss für uns“, glaubt Gustl Wilke. Er hofft, dass seine erfahrene Rückraumbesetzung ihre Stärken durchbringt, auch wenn der Einsatz von Zuzana Porvaznikova noch fraglich erscheint.

    Warum er nicht optimistischer an die Sache herangehe? „Ich gehe von dem aus, was ich bisher gesehen habe. Und das war nicht viel. Meine Mannschaft kann mich ja eines Besseren belehren.“

    Christian Menn (Westfälische Rundschau)

    Quelle: http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D

    Manchmal frag ich mich manches. Der BVB hat mitnichten 16 bundesligataugliche Spielerinnen. Wenn der Trainer dann der Reserve sehr erhebliche Spielanteile verschafft, dann kann nunmal nichts herauskommen, was aussieht, wie das Spiel einer Spitzenmannschaft der zweiten LIga. Im letzten Spiel haben die ersten sechs nicht eine Minute zusammengespielt.
    Wahrscheinlich werden wir am Montag wieder von völlig rätselhaften 10 min lesen, in denen das Spiel vergeigt wurde. Insofern ist die Skepsis des Trainers sehr angebracht... :wall:

    Kein Widerspruch, aber: wenn in den Am greifen beim Sprungwurf scheinbar nur zufällig gesehen wird, Betreten des Kreises gepfiffen wird, wenn die Spielerin noch halbe Meter entfernt ist, die Auslegung dessen was Stürmerfoul ist, im Bereich des völlig Beliebigen zu liegen scheint ... ich meine, wenn sich solche Fehlleistungen häufen .. in mehreren Spielen und unabhängig von den betroffenen Mannschaften, sollte man anfangen sich Gedanken zu machen...
    Vielleicht liege ich ja völlig daneben... und habe nur schlecht hingesehen oder hatte eine zufällige schlechte Serie.. ?(

    Bericht: http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D

    Zusammenfassung: Langweilig, schlecht. Bei Dortmund standen keinen Moment die ersten Sechs zusammen auf dem Feld...wieder eine Gelegenheit verpasst, das Zusammenspiel in Abwehr und Angriff ernsthaft zu üben...natürlich, die jungen Spielerinnen sollen Anteile bekommen.... aber wenn der erste Anzug noch nicht sitzt, kann das fatale Folgen haben....

    ... zu den Schiedsrichtern sag ich nix...nur ganz allgemein stimme ich obiger Aussage bezüglich der Blicke ins Regelwerk zu... andererseits wäre es auch nett, wenn die Schiris mal während des Spiels richtig gucken würden... ich hab so ein bisschen den Eindruck, dass beim Frauenhandball gute Schiedsrichter nicht die Regel sind...es ist mitunter gar grauslich.

    2. Handball-Bundesliga der Frauen : „Zuzana Porvaznikova die einzige Konstante im Spiel“

    Dortmund, 26.09.2010, Christian Menn

    Wenn eine Mannschaft mit achtzehn Treffern Differenz gewinnt, könnte man annehmen, dass der Trainer rundum glücklich und zufrieden ist. War Gustl Wilke aber nicht.

    „Normalerweise dauert ein Handballspiel zwei mal dreißig Minuten“, dozierte der ehemalige Dozent an der Uni Bochum, „wir haben aber nur zweimal mal zwanzig Minuten richtig gespielt.“ Der Rest sei Krampf gewesen. 1:0 führte der BVB in Mainz nach wenigen Sekunden, 1:1 stand es nach zehn Minuten. Wilke: „Ich sag es mal vorsichtig: wir haben sehr schlecht ins Spiel gefunden. Wenn Magdalena Chemicz nicht so großartig gehalten hätte, hätte es auch 1:6 heißen können.“ In der Tat: die ehemalige polnische Nationaltorhüterin parierte insgesamt in 53 Minuten 24 Bälle, darunter drei Siebenmeter. Eine überragende Quote.

    Als es dann etwas runder lief, setzten sich die Borussinnen schnell über 6:1 auf 14:4 zur Halbzeit ab – überwiegend übrigens ohne Dagmara Kowalska, die wegen eines Magen-Darm-Virus nur sporadisch zum Einsatz kam.

    Gustl Wilke gab – im Gegensatz zur Partie gegen Riesa – allen Spielerinnen Einsatzzeiten. „Gegen den Aufsteiger war das möglich, weil ich unsere jungen Leute langsam an das Niveau heranführen muss. Wenn sie zu viel Last tragen müssen, können sie daran zerbrechen“, konterte er die Kritik, er würde nur auf seine „erste Sieben“ setzen.

    Auch mit der Abwehr, in der letzten Woche noch harsch kritisiert, war der Trainer „weitgehend zufrieden“, weil Chemciz Fehler ihrer Vorderleute ausbügelte.

    Während seine Kollegin Karin Euler mit der mangelnden Cleverness ihres jungen Teams im Abschluss haderte, konnte sich Wilke vor allem auf Zuzana Porvaznikova verlassen, die allein elf Treffer erzielte und vier Siebenmeter herausholte: „Sie war im Grunde die einzige Konstante im Spiel des BVB.

    Quelle: http://www.derwesten.de/sport/lokalspo…-id3763131.html

    Zusana war auch die Einzige der ersten Sechs, die durchgespielt hat. Stefanie Glathe und Stella Kramer waren auch bei jeweils fünf Toren, allerdings mit nur einer halben Spielzeit...aber wo Gustl Wilke recht hat hat er recht: wenn nur eine Spielerin durchspielt ist sie die einzige konstante Größe...

    Zitat

    Original von Ballfreund10


    Wenn ich, wie am Samstag nicht wechsel, dann fragt man sich, wann will man denn wechseln? Die Spielerinnen von der Bank hätten vielleicht mehr Einsatz gezeigt und gekämpft, um ihre Minichance zu nutzen und an Kowalska lag es wirklich nicht, da fallen mir noch andere Namen ein, die schlechter waren.

    Dem Trainer würde mal mehr Mut und Vertrauen in alle Spielerinnen gut tun!!

    Mmm. Also mal im Ernst: wen httest du denn einwechseln wollen ? Natasa war im Angriff gut, da ist es dann nicht sinnvoll Karina Schäfer für mehr als eine gute Verschnaufpause zu bringen. Und sonst ??

    Im letzten Jahr hat Gustl Wilke ein paar Spiele wegen der Einwechslung nicht bundesligatauglicher Spielerinnen verloren .. ich erinnere an einige rätselhafte 5 Minuten in denen Spiele verlorengingen. Da gab es in Wahrheit zwei andere Rätsel, nämlich 1. wieso macht er das , und 2. wieso wird das bei der Analyse des Spiels nicht bemerkt....

    Meiner Ansicht nach war in dem Spiel kein Platz für Experimente. Die Kritik an der Abwehr ist natürlich gerechtfertigt, das war gar nichts und wenn die Aussenverteidiger die Anweisung bekommen, die Gegnerinnen in schlechtem Winkel zum Wurf kommen zu lassen, wäre es ganz sinnvoll, wenn die Torfrauen auch die Bälle halten, die gehalten werden müssen. Ich weiss aber wirklich nicht, wer von den Spielerinnen auf der Bank die Abwehr verstärken könnte. Aber da das Abwehrproblem nicht neu ist, hätte der Trainer während der Vorbereitungszeit ja intensiv nachschulen können....

    Der Angriff war so lala...man konnte durchaus sehen, welches Potential sich eröffnet, wenn Natasa und Dagmara mit Tempo in die Abwehr gehen, aber es fehlte die Öffnung des Spiels durch schnelle Pässe nach aussen. Nur durch die MItte, das wird gegen eine bessere Abwehr problematsch. Auch so was muss natürlich geübt werden....

    ... und angua hat absolut recht, Bundesligaspielerinnen müssen sich Kritik, auch in der Öffentlichkeit gefallen lassen, das gehört zum Job, aber in Bezug auf Dagmara wird die Grenze des Zumutbaren überschritten.

    2. Frauenhandball-Bundesliga : Borussinnen quälen sich zum Sieg

    Dortmund, 19.09.2010, Christian Menn

    Pflicht erfüllt. Nicht mehr und nicht weniger. Mit einem 32:26 (15:13)-Erfolg gegen die „Elbehexen“ des SC Riesa verteidigte der BVB den als Minimalziel ausgebenen siebten Platz in der zweiten Liga Süd. Aber dieses Ziel hat natürlich niemand ernst gemeint...

    Von ihren eigenen Ansprüchen sind die Borussinnen noch meilenweit entfernt. Natürlich hat die Saison gerade erst begonnen, natürlich kann zu solch einem frühen Zeitpunkt und nur wenigen Vorbereitungsspielen noch nicht alles rund laufen, und ebenso natürlich werden die Fans solche Spiele auf bescheidenem Niveau noch häufiger sehen (es ist halt die zweite Liga), doch setzten die Borussinnen zu wenig Glanzpunkte.

    Die mit nur sechs Feldspielerinnen angereisten Gäste (!), die mit dem ehemaligen Bundestrainer Lothar Döring (wurde mit den deutschen Frauen 1993 Weltmeister), seinem Co-Trainer und zwei Physiotherapeuten vier Offizielle, aber nur noch eine zweite Torfrau auf der Bank hatten, zogen sich geschickt aus der Affäre. „Kompliment an Lothar und seine Mannschaft“, sagte auch Gustl Wilke, der bei allem Lob für den Gegner hart mit seinen Damen ins Gericht ging. Natasa Kocevska wurde zwar als beste Spielerin der Partie ausgezeichnet, „aber“, so Wilke, „sie war nur die beste von den schlechten.“

    Vor allem das Abwehrverhalten brachte ihn auf die Palme. Der Mittelblock fiel auf die einfachsten Finten herein, dazu blieben alle viel zu sehr mit den Hacken am Kreis anstatt die zum Wurf ansetzenden Sächsinnen, die u.a. auf ihre überragenden, aber derzeit verletzten Spielerinnen Doreen Geheb (früher HC Leipzig) und Marzena Kot (früher FHC Frankfurt/Oder) antreten mussten, zu attackieren. Dahinter kamen sich die Torhüterinnen Magdalena Chemicz und zuletzt Hellen Trodler ziemlich allein gelassen vor, sahen aber selbst in ihren Bewegungen nicht gerade dynamisch aus.

    Und der Angriff? Ohne Tempo, ohne Inspirationen, ohne Druck. Obwohl Natasa Kocevska versuchte, Linie ins Spiel zu bringen und mit ein paar Krachern unter die Latte oder an den Innenpfosten für die Höhepunkte sorgte, stellten sich die Borussinnen in der Offensive nicht gerade schlau an.
    Wie eine Kampfansage

    Statt dem Miniaufgebot mit hohem Tempohandball Luft und Kraft zu nehmen, spielten sie ihren Stiefel routiniert, aber ohne Glanz herunter.

    Und dazu gesellten sich diese haarsträubenden Fehler wie beim 15:11 kurz vor der Pause, die dafür sorgten, dass bei den „Elbehexen“ durch zwei Konter zum 15:13 sogar noch einmal Hoffnung keimte. Lothar Döring sah’s mit einem Schmunzeln, während bei Gustl Wilke (“Abwehrarbeit ist Willenssache“) langsam der Kamm schwoll.

    Über 18:13, 19:16, 22:17 und 23:20 schleppte sich das Spiel dahin. Erst in der Schlussphase wurde es noch so etwas wie ein klarer Sieg. „Das kommt davon, wenn man einen Gegner mit nur sechs Spielerinnen sieht und glaubt, man habe schon vorher gewonnen“, dozierte der Ex-Dozent Wilke, der „allein die Punkte als positiv“ ansah. Dass er den hohen Favoriten so ärgern konnte, ließ wiederum Lothar Dörings Herz hüpfen: „Gratulation an den BVB, der natürlich verdient gewonnen hat. Aber wir sind bald komplett - ich freue mich auf das Rückspiel.“ Hörte sich an wie eine Kampfansage.

    Quelle: http://www.derwesten.de/sport/lokalspo…-id3733846.html

    Gar grauslich wars anzusehen....die Abwehr der Dortmunderweitgehend desolat. Die Torhüterinnen..ich überlege ob die überhaupt einen einzigen Ball gehalten haben, der aufs Tor kam... im Angriff einfallslos und nur durch die Mitte, wenn das so gegen Gegner geht, deren erste Sechs komplett ist...dann seh ich schwarz. Ein Nachteil für die sehr rustikal zu Werke gehenden
    Elbhexen wegen der sechs Feldspieler entstand nicht, da die Dortmunder auch auf fast allen Positionen durchspielten.
    Die Schiedsrichterleistung war noch schlechter als das Spiel. Es wurde deutlich gegen die Heimmannschaft gepfiffen. Kein Ding an diesem Samstag, aber nicht lustig.