Beiträge von tausendfeuer

    Zitat

    Original von Felix0711


    Tausendfeuer, du alter Schläfer! ;)

    ...ich find mich derzeit halbwegs wach. Grippig, aba nich am schlafn.

    Und im Ernst, ich hab nie begriffen, warum ich mir alle die Fragen stellen sollte, die man laut Religionslehrer, Pfarrern und sonstigen "Menschenfreunden", sich so unbedingt stellen müsste..

    Fand immer interessanter, wem, zu welchem historischen Zeitpunkt, die jeweilig modischen Antworten, zu welchen Zwecken nützlich waren.

    :angel:

    Was hätte das fürn Sinn sich einer bestimmten Religion/oder Kirche anzuschließen, wenn man nicht fest davon überzeugt wäre, dass die anderen, die nicht dazu gehören, schon sehen werden, was sie davon haben.
    Das macht doch mindestens den halben Spass aus.


    :angel:

    Trippen bot Rücktritt an


    Die Erstliga-Handballerinnen des TV Beyeröhde sprachen sich trotz der sportlichen Krise für ihren Trainer aus.
    Als Trainer Dieter Trippen (40) vor viereinhalb Jahren zum TV Beyeröhde kam, stand die Mannschaft kurz vor dem Abstieg in die Regionalliga. Der Rettung folgten vier Zweitliga-Jahre, in denen es stetig bergauf ging, bis in die Bundesliga. Doch nun fand die Erfolgs-Bilanz ein abruptes Ende. 2:16-Punkte, letzter Platz, und am vergangenen Samstag eine deprimierende 29:36-Heim-Pleite gegen den Vorletzten HSG Blomberg-Lippe. Grund genug für einige Fragen an Trippen, der zu den wenigen Bundesliga-Trainern gehört, die „nebenher“ noch einen Fulltime-Job (EDV-Berater) haben.

    Herr Trippen, haben Sie sich zu Saisonbeginn einen Start mit 2:16-Punkten träumen lassen?

    Dieter Trippen: So schlimm hatte ich es sicher nicht erwartet, aber ich habe schon vor dem ersten Anpfiff gesagt, dass wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt werden kämpfen müssen.


    Das 29:36 am Samstag gegen Blomberg-Lippe war sicherlich ein Tiefpunkt, oder?

    Trippen: Das war es sicher, aber ich gebe zu bedenken, dass etliche unserer Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen sind und am Limit spielen. Dennoch hätte ich gegen Blomberg mehr Engagement erwartet.

    Sie kennen die Mechanismen bei Misserfolgen. Aber Manager Manfred Osenberg hat einen Trainerwechsel ausgeschlossen. Haben Sie denn selbst schon an Rücktritt gedacht?

    Trippen: Ich habe am Samstag nach dem Spiel mit dem Mannschaftsrat, nämlich Kapitän Ilka Held, Anna Disselhoff und Domi Karger, gesprochen und gefragt, ob ein anderer Trainer vielleicht mehr bewirken könnte. Dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, denn das nächste Spiel in Ketsch ist erst am 27. Oktober. Wenn die sechswöchige WM-Pause kommt (17. November bis 29. Dezember, Anm. d. Red.), liegen die Spiele gegen Erfurt, Oldenburg und Leverkusen hinter uns, und dann wäre es vielleicht zu spät für einen Trainerwechsel.

    Und was hat der Mannschaftsrat dazu gesagt?

    Trippen: Dass man mit mir weiter machen will.

    Hat der TV Beyeröhde seine eigene personelle Situation vor Saisonbeginn überschätzt?

    Trippen: Man darf nicht vergessen, dass wir ja erst nach der Neuauflage der Play-offs, also sehr spät, aufgestiegen sind. Da hielt sich das Verstärkungs-Angebot natürlich in Grenzen. Dazu kam die nicht erwartete Schwangerschaft von Anna Brandt, die praktisch unersetzlich ist. Außerdem die Verletzung von Anna Disselhoff und die Meniskus-Operation unserer etatmäßigen zweiten Torhüterin Vanessa Beier. Das summiert sich für einen finanziell nicht auf Rosen gebetteten Verein wie den TVB natürlich.

    Was gibt denn Hoffnung auf den Klassenerhalt?
    Trippen: Wir waren vor drei Jahren nach der ersten Halbserie in einer ähnlichen Situation und haben dann mit viel Einsatz und großartigem Team-Geist eine tolle Rückserie hingelegt. Dieser Erfolgswille ist auch jetzt in der Mannschaft, und wir hoffen alle, dass es auch spielerisch reichen wird.

    Das Interview führte Friedemann Bräuer

    Quelle:
    http://www.beyeroehder-handballgirls.org/Bundesliga/172…05/design1.html

    Ich überlege gerade, was man bei uns in der Gegend für die freiwerdenden Millionen alles in anderen Sportarten auf die Beine stellen könnte,
    z.B. in der Leichtathletik, im Gerätturnen, beim Fechten, in den Kampfsportarten, um nur die zu nennen, die im leistungsorientierten Breitensport ganz ordentlich dabei sind...
    mit dem Geld ist da mittelfristig die eine oder andere Goldmedallie erreichbar...
    und ganz viel positive Auswirkung auf den Gesundheitszustand einer ganzen Generation im oberbergischen Kreis.

    uups.. merke gerade, habe die Schwimmer vergessen...

    :D :devil: :rolleyes: :D

    und noch eins drauf:

    Eva Herman: Gegen das "öffentliche Geheul"
    Nach den Enttäuschungen in den letzten Wochen ist die ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman wieder oben auf. Hunderte jubelten ihr beim "Forum Deutscher Katholiken" zu.

    ©DDP/AFP Michael Kappeler
    Wegen ihrer Aussagen zur Rolle der Frau war Eva Herman bereits seit Längerem umstritten.



    Die nach ihrem Lob für das NS-Familienbild vom NDR entlassene Moderatorin Eva Herman sieht sich einem Zeitungsbericht zufolge weiterhin zu unrecht kritisiert.

    "Alles, was nach Familie, nach Glück mit Ehepartnern und mit Kindern, nach dem Weiblichen, dem Männlichen und dem Muttersein klingt, wird in unserem Land leider auffallend schnell mit Nazi-Parolen in Zusammenhang gebracht", sagte Herman am Wochenende vor dem "Forum Deutscher Katholiken" in Fulda, wie die "Bild"-Zeitung am Dienstag berichtete. Die etwa 700 Teilnehmer des Kongresses "Freude am Glauben" hätten der früheren Tagesschau-Sprecherin zugejubelt.

    Vor ihrer engagierten Rede, in der Sie die Werte wie Liebe, Familie und Kinder betonte, wurde sie als "eine tapfere Frau" angekündigt, die sich nicht dem "öffentlichen Geheul" hingebe.

    "Mir ist der Mechanismus inzwischen vollkommen klar", sagte Herman laut "Bild" weiter. "Sofern jemand das Wort erhebt und sich für diese Werte einsetzt, wird er bombardiert. Es wird Nazi-Lob in ihn projiziert und gleichzeitig wird er als Sympathisant öffentlich verurteilt." Dabei sei es ganz egal, wie die betreffende Person wirklich zum Nationalsozialismus stehe oder ob diese sich jahrelang entschieden gegen Rechts eingesetzt habe.

    Die 48-jährige Herman sprach vor dem Forum Deutscher Katholiken als Gastrednerin über das "Selbstverständnis der Frau". Aus Protest gegen ihre Teilnahme hatte der Schirmherr des Kongresses, Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU), laut "Bild" sein Kommen zuvor abgesagt.

    Herman war nach Äußerungen bei einer Buchpräsentation und gegenüber Medien, wonach Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein unter dem Nazi-Regime "gut" gewesen seien, vor einem Monat vom NDR entlassen worden. Wegen ihrer Aussagen zur Rolle der Frau war sie bereits seit Längerem umstritten. In ihrem Buch "Das Eva-Prinzip" hatte sie gefordert, Frauen sollten sich wieder mehr auf Kinder als auf die Karriere konzentrieren.

    Quelle:
    http://unterhaltung.de.msn.com/tv/news-artike…umentid=6359818

    .... bitte nicht über die Rolle der katholischen Kirche und des Vatikans zwischen 33 und 45 nachdenken.......... :D

    Als ich schrieb: "zuständig gemacht wurde", meinte ich durchaus, dass hier von der Bahn das Gericht ausgesucht wurde, von dem man der Meinung war, dass es ein genehmes Urteil fällen würde. Ich weiß, dass Zuständigkeiten von Gerichten nicht beliebig sind. Meine Hoffnung war, präzisere Hinweise auf zur Verfügung stehenden Auswahlkriterien zu erhalten.

    Was die Fern-und Nahverkehrproblematik angeht, so stehe ich zu meinen Aussagen. Ich hoffe, dass folgende Erklärung hilft, meine zugegebenerweise zugespitzten Texte richtig einzuordnen: bei alller meiner Skepsis nicht nur gegenüber der Juristerei unterstelle ich dieser keinesfalls Klassenjustiz.

    Nur isses manchmal einfach verdammt schwer über den Tellerrand des eigenen Weltbildes rauszugucken.

    Ansonsten sind wir uns weitgehend einig....ach so, die Metaller hatten mal gerichtliche Auseinandersetzung wegen Aussperrung bei Schwerpunkstreiks.... wenn ich mich recht erinnere war das Ergebnis auch nicht unbedingt gewerkschaftsfreundlich...

    herzlichen Gruß
    Tausendfeuer

    ...mit meinem Verstand sind sehr, sehr viele Dinge nicht erfassbar .. (..ich doof :baeh:!!) ..das ärgert mich allerdings nur, wenn die Folgen solcher Unfasslichkeiten in mein Leben eingreifen.
    Ansonsten frag ich präziser: Wem nützt es sich mit Fragen zu befassen, die die sich mit Dingen befassen, die nicht erfassbar sind ??? :D :devil:

    Kein bischen PolemiK. Aber es mag doch gestattet sein, sich zu überlegen, warum die Klage denn ausgerechnet in Chemnitz eingereicht wurde, oder ?
    Und aus meiner Lebenserfahrung weiß ich, dass Drahtzieher, Stahlwerker, Bergleute, Buchbinder, Drucker, Zerspaner, Dachdecker, Kassierer, Lagerarbeiter usw. nur in alleräußersten Ausnahmefällen mit dem ICE zur Maloche fahren....ährlich !

    Könntest Du Dir eventuell vorstellen, dass der eine oder andere den entsprechenden Passus im Arbeitsrecht als problematisch ( ein Streik solll nun mal Schaden anrichten..) mindestens aber für sehr interpretationsfähig ansieht. Ist es vorstellbar, dass eventuell ein Gericht anderenortes zu einem anderen Ergebnis hätte kommen können ???

    Gottfried: Tut mir leid, hatte in der SuFu nur Lokomotivführer und Lokomotivführerstreik eingegeben. Auf Streik der Bahn :lol: wär ich nie gekommen..

    Hab mich gewundert, dass dies Thema noch nicht onboard ist..
    Also eröffne ich mal. :bigok:

    Habe selbst eine spezielle Frage: Wenn ich mich recht erinnere garantiert das Grundgesetz zum 1. die Organisationsfreiheit... und zum 2. auch das Streikrecht.

    Mich würde wirklich interessieren, wie das zuständig gemachte (!!) Arbeitsgericht begründet, dass es Einschränkungen am Streikrecht macht und die Begründung, mit dem diese Einschränkung in dieser Weise gemacht wurde !

    Zur Erläuterung meiner Zweifel an der Legitimität dieser Entscheidung:

    Die Einschränkung des Streikrechts ist m.E. ein erheblicher Eingriff in ein durch die Verfassung garantiertes Recht, für den verdammt gute Gründe aus übergeordneten Rechten abgeleitet und gewichtet werden müssen.
    Wieso diese Gründe für die hundertausende betroffenen Arbeitnehmer im Nahverkehr nicht gelten, sondern nur für die Tausende, die auf langen Strecken unterwegs sind (also zumeist Besserverdienende) muss mir dann noch gesondert erklärt werden.

    SPORT in WUPPERTAL
    Handball/TV Beyeröhde: Abstiegsduell mit besonderer Note
    Der Tabellenletzte TV Beyeröhde trifft am Samstag (18 Uhr, Heckinghauser Halle) auf den alten Rivalen HSG Blomberg-Lippe.
    Stella Kramer freut sich auf die Partie gegen ihren früheren Verein, die HSG Blomberg-Lippe. Für beide Vereine steht viel auf dem Spiel. (Foto: Kurt Keil)

    Wuppertal. „Keine Frage: das ist ein Vier-Punkte-Spiel“, sagt Beyeröhde-Trainer Dieter Trippen vor dem „Keller-Derby“ am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle Heckinghausen.

    Der alte Rivale HSG Blomberg-Lippe kommt nach Wuppertal. Wenn der Aufsteiger TVB seine Bundesliga-Tauglichkeit beweisen will, dann sollte nicht nur dieses Spiel, sondern zumindest eine der beiden folgenden Aufgaben bewältigt werden.

    Die HSG Blomberg hat ihre Serie der Erfolglosigkeit mit einem 36:30 über die TSG Ketsch beendet und fährt mit großer Anhängerschar nach Wuppertal. Beste Werferin war die holländische Kreisläuferin Tessa Cocx, die zwölf Mal traf und ihre Nationalmannschaftskollegin Inge Roelofs im Beyeröhder Tor vor etliche Probleme stellen dürfte.

    Nachdem Nadja Nadgornaja wieder fit ist, sowie Mirja Mißling und die mazedonische Nationalspielerin Daniela Noveska ihre Torgefährlichkeit im Rückraum wieder unter Beweis stellen, trifft der TVB auf einen Gegner, vor dem Dieter Trippen großen Respekt hat. „Eine eingespielte Truppe“, charakterisiert der Beyeröhder Trainer das Team seines Kollegen André Fuhr, der seit 2002 in Blomberg arbeitet.

    Abgesehen vom Abstiegskampf bietet dieses Spiel weiteren Zündstoff. Mit Kreisläuferin Steffi Bergmann, die im Januar 2006 im Unfrieden schied, Rechtsaußen Stella Kramer und Torhüterin Vanessa Beier (sie verletzte sich beim letzten Training in Blomberg) sind drei Spielerinnen von Blomberg-Lippe an die Wupper gewechselt.

    „Ich freue mich auf das Spiel“, meint die 18 Jahre alte Stella Kramer unbekümmert, während Steffi Bergmann, die bald ihre Lehre bei der Stadtsparkasse Wuppertal abschließen wird, zunächst lässig bemerkt: „Ein Spiel, wie jedes andere.“ Um dann aber hinzuzufügen: „Wenn man sich mir gegenüber vor und nach dem Spiel und natürlich auch auf dem Platz korrekt verhält, gibt es auch von mir aus keine Probleme“.
    Im Pokal behielt der damalige Zweitligist TV Beyeröhde vor einem Jahr die Oberhand über den Erstligisten HSG Blomberg-Lippe. „Damals haben wir davon profitiert, dass es Blomberg an der Motivation fehlte“, erinnert sich Trippen. Motivation dürfte der Gast am Samstag jedoch reichlich mitbringen.

    Quelle: Westdeutsche Zeitung
    http://www.wz-newsline.de/?redid=179172

    Auf denn .... :ball: :ball: :ball:

    Flevo

    Du hast recht, was die Unterstützung gering Verdienender angeht, dass ist immer auch Wirtschaftsförderung. Ich wollte allerdings da differenzieren: :hi:

    Man kann Familien direkt unterstützen, etwa mit ausreichendem Kindergeld, Bürgergeld, etc),mit der Folge, dass ein Elternteil zuhause bleiben kann und sich um die Famille kümmert. :D

    Oder man schafft Betreuungsplätze und sorgt dafür, daß nur Erwachsene die dem Arbeitsmarkt real (zumeist mit Minimallohn und Steuerklasse 5) oder als lohndämpfende Reserve (Harz 4) zur Verfügung stehen zu dem notwendigsten Geld kommen. :mad: