Beiträge von tausendfeuer

    hübsch und leicht

    Alfred Deakin Building, Melbourne

    The Alfred Deakin Building is home to the Australian Centre for the Moving Image, the Victorian State Governments film and screen culture organisation, and the Melbourne operations of SBS, Australia's multi cultural radio and television broadcaster.


    The various facilities and services provided at the Alfred Deakin Building are assigned into the two different buildings. One building is more enclosed, a virtually windowless structure hosting the two cinemas, with a function space, a digital lounge, retail space and cafe. The other is a more open building containing the management offices, recording and broadcasting studios for SBS, as well as the corporate offices of ACMI, with theatrette, web-casting studio, electronic classroom, video production lab and numerous screen exhibition spaces.

    Edith sacht ich soll sagen, dasse dat SBS Symbol besser hättest wegmachen sollen.... :baeh:

    ...jetzt geht dat wieder los....hatten wir nicht schon weihnachtsmärkte, schokoladennikoläuse, glühwein, marzipanstollen, gefühlte 423 weihnachtsfeiern und andere unsäglichkeiten...jetzt auch noch schnee und womöglich noch streng romantische weisse weihnachten...mit posaunenchor und pauspäcklige puttenengelken...

    muss dat sein ?(

    edith sacht, ich hätte noch dringend die extremst schnuckeligsten häuserken mit die allerschönste und bunteste illumination erwähnen müssen, die sich in den letzten jahren eine spitzenplatz bei den angesagtesten weihnachtstraumscheusslichkeiten erkämpft haben, knapp hinter dem gefühlsduseligen musikschmand, der zur besinnlichen adventszeit von poppoeten und poetinnen abgesondert wird....

    halleluja

    Ruhr Nachrichten: Hoch im Kurs - BVB-Damen wollen mit Wilke verlängern

    [10.12.09] Der Vorsitzende lässt sich so wenig wie möglich locken. „Ich habe mit Gustl Wilke ein wunschgemäßes Gespräch geführt“, sagt Andreas Heiermann, und es soll möglichst nüchtern klingen.
    Die Unterredung zwischen dem Vorsitzenden und dem Trainer der BVB-Handballerinnen ist erst ein paar Tage alt, und Andreas Heiermann mag über Inhalte nicht reden.

    Es gibt wohl auch noch keine Entscheidungen, aber wenn es heißt, „es war eine sehr positive Unterredung“, dann zeichnet sich schon ein gewisser Trend ab. Heiermann hatte erst vor wenigen Wochen im Gespräch mit dieser Zeitung betont, „ich finde den Trainer Weltklasse“, und hinzugefügt: „Er ist ein richtiger Kämpfer.“ Er würde Gustl Wilke sehr gern weiter im Boot wissen.

    Keine Amtsmüdigkeit zu erkennen

    Und auch der so Gepriesene zeigte trotz so mancher Rückschläge keine Amtsmüdigkeit. Im Gegenteil, wer Gustl Wilke während der Spiele beobachtete, der sah den vielleicht entfesseltsten Gustl Wilke aller Zeiten. Er lebt Handball mit jeder Faser, die Chemie zwischen ihm und den Spielerinnen stimmt. Und so geht der Trend offenbar dahin, dass der 65-Jährige, der vor einem dreiviertel Jahr aus dem Dienst als Sportdozent an der Ruhr-Universität in Bochum ausgeschieden ist, wohl noch ein Jahr dranhängt, egal, ob erste oder zweite Liga.

    Möglichst natürlich im Oberhaus. Leicht wird es nicht, es wird sogar fürchterlich schwer, die Klasse zu halten. Denn die BVB-Frauen sind mit neun Niederlagen in Serie in die Saison gestartet, bis am 18. November beim 29:25 gegen Celle der erste Sieg gefeiert werden durfte. „Ich hoffe, das ist der Auslöser für eine geile Serie, die wir jetzt starten müssen“, meint Heiermann. Liebend gern würde er die Mannschaft verstärken, doch finanziell sind ihm die Hände gebunden.

    Wirtschaftlich knappe Zeiten

    „Im Moment warte ich auf den Weihnachtsmann“, meint der Vorsitzende, aber er hat offenbar noch nicht einmal einen Schatten gesehen. Und so geht er weiter auf Goodwill-Tour, putzt ein paar Klinken bei „netten Sponsoren“ und wünscht sich sehr, dass „wir noch einmal nachlegen können“.

    Wahrscheinlich ist dies in wirtschaftlich knappen Zeiten aber eben nicht, und so geht Heiermann insgeheim eher davon aus, dass das „Unternehmen Klassenerhalt“ mit dem aktuellen Kader in Angriff genommen werden muss. Bange ist ihm davor aber nicht. „Das Erfolgserlebnis gegen Celle hat doch gezeigt, das es geht.“

    Schlimme Niederlagenserie

    Vor allem habe die Mannschaft nach der schlimmen Niederlagenserie erlebt, „wir können es ja doch, das Team kann wieder an sich glauben“. Und nach seiner unverhohlenen Kritik noch vor einem Monat, „hier ist es ein wenig wie auf dem Ponyhof“, spüre er jetzt deutlich, „der Charakter stimmt, und man ist sehr selbstkritisch“. Und so kann der Kampf gegen den Abstieg auch ohne Weihnachtsmann, aber mit Gustl Wilke in die nächste Runde gehen.

    Gerd Strohmann (Ruhr Nachrichten)

    Quelle: http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D

    :saufen:

    Wo ich hier schon aus welchen Gründchen auch immer angesprochen werde:
    Mark Twain hat sinngemäß mal gesagt, dass man so übertreiben muss, das wirklich jeder merkt, dass man es nicht ganz ernst meint. In diesem Sinne also:

    SG BBM Bietigheim - TV Beyeröhde 101 : 20 :lol:

    Es ist vollbracht: Erster Sieg im zehnten Spiel

    Handballerinnen des BVB machen sich mit dem 29:25 gegen Celle das schönste Weihnachtsgeschenk
    Es ist vollbracht: Erster Sieg im zehnten Spiel
    Dortmund, 18.11.2009, Volker Surkamp und Christian Menn

    War das eine schwere Geburt ! Im zehnten Spiel feierten die Handballerinnen des BVB endlich den ersten Saisonsieg, der gegen Aufsteiger CVG Celle mit 29:25 (14:12) knapper ausfiel, als es der Spielverlauf (28:22/57. Min) aussagt.

    Vielleicht setzt dieser Erfolg im letzten Spiel vor Weihnachten noch einmal Kräfte frei, vielleicht schafft er es auch, die Blockade im Kopf zu lösen, die bislang zwei, drei weitere durchaus mögliche Siege verhindert hatte.


    Eines ist sicher: So wild entschlossen hatten die 600 Fans „ihre” Borussinnen in dieser Saison noch nicht gesehen. Den 0:2-Rückstand wandelten sie innerhalb von drei Minuten in einen 4:2-Vorsprung um. Langsam, aber sich bekamen sie den Gegner, der in erster Linie auf die starke Rückraumschützin Josephine Techert (6) und Kreisläuferin Desiree Comans (5) baut, in den Griff. „Ihr müsst in der Abwehr alle einen Schritt mehr machen als bisher”, hatte Trainer Gustl Wilke seinen Damen ins Gewissen geredet. Sie folgten seinem Rat.

    Denn letztlich war es - vor allem in den obligatorischen „verrückten fünf Minuten” mit vielen vergebenen Tormöglichkeiten in der zweiten Halbzeit - die Abwehr, die verhinderte, dass die Partie nicht kippte und der Schuss nach hinten los ging. Nicht ein einziges Mal kam Celle auf Reichweite heran. Über 8:5 und 13:9 steuerte der BVB einem sicheren Erfolg entgegen.

    Auch dank Dagmara Kowalska, die zu Saisonbeginn noch ihre Rolle suchte, sie aber nun gefunden hat. Sie übernimmt Verantwortung, vor allem in kritischen Szenen (nach dem 15:14 erzielte sie die nächsten vier Treffer bis zum 19:15 im Alleingang), und sie kommt auf eine stattliche Torquote. Zehn waren es gestern wieder. Auch Zuzana Porvaznikova zeigte sich nach ihren stressigen Deutsch-Prüfungen über neun (schriftlich) und sieben Stunden (mündlich) gut erholt. Celle, Frankfurt/Oder und Trier sind für den BVB wieder in Reichweite. Vielleicht war die Partie nicht nur zwei Punkte wert, vielleicht wirkt er wie ein Befreiungsschlag. Gustl Wilke auf die Frage, was anders war: „Heute stimmte das Ergebnis - und endlich sind wir klar unter 30 Gegentreffern geblieben.”

    BVB: Roelofs, Roch, Trodler; Kowalska (10/5), Glathe (4/1), Köhler, Paulus, Schäfer (1), Porvaznikova (7/3), Kramer (2), Busch, Cocx (2), Kunze (3).


    Jetzt ist erst mal Pause

    Jetzt haben die Handballerinnen des BVB erst einmal Pause. In der Meisterschaft geht es nach der Weltmeisterschaft in China (5. bis 20. Dezember) am 30. Dezember beim Thüringer HC in Bad Langensalza weiter. Am 3. Januar (So., 16 Uhr)) muss der BVB zum Rückrundenauftakt zu Frischauf Göppingen. Am 17. Januar (So., 16 Uhr) kommt Bayer Leverkusen. Dazwischen liegt das DHB-Pokalspiel der 3. Runde gegen die "Raubmöwen" des TSV Travemünde (10. Januar, 15.15 Uhr).

    Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/sp…138/detail.html

    Celle gar nicht gut. Sehr einfallslos. Deshalb hat Dortmund gewonnen. :cool:

    Ruhr Nachrichten: Nur nicht die Nerven verlieren

    [17.11.09] Am vergangenen Montag stellte sich Abteilungsleiter Andreas Heiermann vor die Mannschaft. Es war das sichtbare Zeichen, dass den Handball-Frauen von Borussia Dortmund ein bedeutsames Spiel ins Haus steht. Das Null-Punkte-Schlusslicht kämpft in der Bundesliga gegen Aufsteiger Celle (Mittwoch, 19.30 Uhr, Wellinghofen) um die viel beschworene letzte Chance.
    Heiermanns Ansprache soll ihre Wirkung nicht verfehlen. Er appellierte an die Einstellung, an die Berufsauffassung, „ich wollte, dass sich jede Spielerin noch einmal hinterfragt. Jede soll für sich die Frage beantworten, ob sie für den BVB und für sich das Optimale herausholt.“

    Die Partie wird so oder so einen Wendepunkt markieren. Verliert Dortmund, könnten mit der sechswöchigen WM-Pause im Rücken in Ruhe die Zweitliga-Planungen beginnen. Ein Sieg würde dem BVB eine Restchance erhalten. So oder so wird der Klub nach dem Celle-Spiel einen Schluss-Strich ziehen. Und knallhart analysieren, wie und wo er ansetzen muss, um die Saison in vernünftiger Art und Weise zu Ende zu führen.

    Willenssache

    Trainer Gustl Wilke (Foto: Peter Ludewig), den die eindringliche Art der Heiermann-Ansprache „beeindruckte“, führte dem Team in der Video-Besprechung auch vor Augen, dass Celle vormacht, wie ein potenzieller Abstiegskandidat aufzutreten hat. Als Gemeinschaft nämlich, „sie haben mit Techert und Valyushek zwei Haupttorschützinnen, die aber enorme Hilfe von allen anderen bekommen.“ Genau das, was sich ein Trainer wünscht.

    Für seinen BVB wünscht sich Wilke auch, „dass wir nicht die Nerven verlieren. Es wird in so einer Situation eine Kopfsache.“ Und er hätte es natürlich gerne, „wenn wir es endlich schaffen, ohne individuelle Ausfälle durch das Spiel zu kommen. Dass in einem Spiel alle ihr Leistungs-Limit erreichten, hat er bislang nicht erleben dürfen.

    Im Fokus wird auch die Abwehrarbeit stehen. „Wir müssen die Reihen geschlossen halten“, fordert Wilke eindringlich, weil Celle das Spiel stark über den Kreis mit Desiree Comans aufzieht. „Und Abwehrarbeit“, sagt Wilke, „ist Willenssache.“ Den Willen haben sie selten vermissen lassen – nur an der Umsetzung haperte es oft.

    BVB: Roelofs, Trodler, Roch – Cocx, Busch, Paulus, Kowalska, Porvaznikova, Kramer, Köhler, Schäfer, Kunze, Glathe

    Dirk Krampe (Ruhr Nachrichten)


    Westfälische Rundschau: Niemand soll seine Zeit bei BVB "nur absitzen"

    [16.11.09] Zwischen Volkstrauertag und Totensonntag, genauer: am Buß- und Bettag, haben die Handballerinnen des BVB in diesem Kalenderjahr ihren letzten Heimauftritt. Es sind allesamt stille Feiertage. Tage der Besinnlichkeit und der Trauer.
    Abteilungsleiter Andreas Heiermann (Foto: Bodo Goeke) hofft trotzdem, dass seine Damen am Mittwoch, 19.30 Uhr, gegen den Aufsteiger CVG Celle etwas zu feiern haben: den ersten Saisonsieg. Der käme zwar am zehnten Spieltag reichlich spät, er ließe aber trotzdem wieder Raum für Hoffnung.

    Sie haben sich in den letzten Wochen stark zurückgenommen...

    Andreas Heiermann: ...stimmt, und zwar ganz bewusst. Das Sportliche und die Taktik sind Aufgabe des Trainers, die Niederlagen schön zu reden oder auf die Mannschaft einzudreschen hielt ich für überflüssig. Aber jetzt stelle ich fest, dass es mir insgesamt zu ruhig ist nach sovielen Niederlagen. Es muss mehr Feuer rein. Die Partie am Mittwoch ist wirklich unsere allerletzte Chance. Wenn die Mannschaft jetzt nicht endlich über ihren Schatten springt und mal über 60 Minuten an ihre Leistungsgrenze geht, wird sie es nie mehr tun.

    Wie wollen Sie jetzt noch irgendetwas verändern? Was bis jetzt nicht zusammenpasst, wird sich doch kurzfristig kaum korrigieren lassen, oder?

    Heiermann: Doch. Egal, wie das Spiel ausgeht: wir werden Veränderungen vornehmen. Verlieren wir, was ich nicht glaube, werden wir ab sofort den Neuaufbau für die zweite Liga einleiten. Gewinnen wir, werden wir alles daran setzen, uns noch einmal zu verstärken. Ohne das Budget zu überziehen.

    Wie das?

    Heiermann: Ich werde mit allen Spielerinnen reden. Mir scheint, dass bei einigen Unzufriedenheit hochkommt, auch wenn innerhalb der Mannschaft eine gute Stimmung herrscht. Das ist kein Widerspruch, das kann auch die Solidarität eines Tabellenletzten sein. Wer sich unwohl, ungerecht behandelt oder vernachlässigt fühlt oder wer bei uns keine Perspektive sieht, kann mit uns reden und sofort die Freigabe erhalten. Niemand soll bei uns seine Zeit absitzen. Wer seine eigene Leistung nicht objektiv richtig einschätzt oder seine eigene Situation höher bewertet als die der Mannschaft und dadurch Unruhe hineinträgt, dem werden wir nahelegen zu gehen.

    Haben Sie Spielerinnen speziell im Auge?

    Heiermann: Wir wussten doch vor dem ersten Anpfiff, dass es eine sehr schwere Saison für uns werden würde. Solch eine Aufgabe bewältigt man nur, wenn alle Teile - Mannschaft, Trainer, Betreuer und Vorstand - an einem Strang ziehen. Aber irgendwie passt es nicht. Ich werde mit allen Spielerinnen sprechen. Noch mal: egal, wie es gegen Celle ausgeht, werden wir mit einem veränderten Gesicht ins neue Jahr gehen. Entweder verstärkt - oder gezielt zukunftsorientiert. Ab Mittwoch Abend bin ich gefordert.

    Christian Menn (Westfälische Rundschau)


    Quelle:
    http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D


    Schaun wir mal was heute abend und im Weiteren dabei rauskommt....

    (ich sach hier nix mehr...wer Augen hat, zu sehen und Ohren hat, zu hören sollte wirklich wissen können, wo der Hase im Pfeffer liegt....)

    In NRW gibt der Landessportbund jedem Verein einen Zuschuss für Übungsleiter. Der Zuschuss bemisst sich nach der Anzahl der Mitglieder, insbesondere der Kinder und Jugendlichen.

    Wie das verteilt wird, und wieviel noch dazu kommt... ist tatsächlich Sache des Vereins.
    Vielleicht gibt es auch noch jemanden, der die Zuschüsse beziffern kann.

    Städte und Gemeinden sind in NRW keinesfalls zuständig.

    Handball: Beyeröhdes ernüchternder Befund
    von Friedemann Bräuer
    Kapitale 22:41-Schlappe gegen den TuS Weibern.

    Wuppertal. Bekanntlich ist nichts so schlimm, als dass es nicht noch schlimmer kommen könnte. Den schlagenden Beweis trat der TVBeyeröhde nach der Zehn-Tore-Pleite in der Vorwoche gegen TuS Metzingen beim Gastspiel in Weibern an. 41:22 (19:7) hieß es am Ende für die Gastgeberinnen, die selbst erstaunt waren, dass sie mit dem Tabellenletzten so leichtes Spiel hatten.

    „Zur Pressekonferenz bin ich gar nicht mehr gegangen. Wer in der Halle war, der hat gesehen, was wir für haarsträubende Fehler gemacht haben“, sagte der leidgeprüfte TVB-Coach René Baude.


    Im Stillen wird er wohl bedauert haben, dass die Partie trotz des bei Weiberns Neuzugang Lisa Schenk aufgetretenen H1N1-Virus (Schweinegrippe) nicht abgesagt worden war. Doch da die Tests bei den übrigen Verdachtsfällen negativ ausgefallen waren, fand das Spiel in der Robert-Wolff-Halle statt.

    Beim TV Beyeröhde ging es auf dem Spielfeld praktisch von Anfang an drunter und drüber. „Nach 2:6 sah man schon, dass das nichts werden würde“, war Baudes frühe, trübe Erkenntnis. Es war, als hätten die Beyeröhder Spielerinnen Angst vor einer eventuellen Ansteckungsgefahr. Im Angriff vermied man den Körperkontakt mit den putzmunter agierenden TuS-Abwehrspielerinnen ebenso wie in der Abwehr.

    Da bot man den Außen Annick Brosshart (zehn Treffer) und Daniela Salz Gelegenheit sich auszutoben. Und auch Simone Salz und Jessica Oster durften relativ unbelästigt auf das von Lilla Mozga und Tini Herrmann – sie wurden allerdings von ihren Vorderleuten schmählich im Stich gelassen – nicht eben brillant gehütete Tor werfen.

    Auch die mit erheblicher Phonstärke vorgetragene Halbzeit-Ansprache von René Baude brachte keinen Erfolg. Im Gegenteil – die deprimierende Tordifferenz wurde noch weiter „ausgebaut“.

    „All das Feuer und die Leidenschaft, die meine Spielerinnen im Training zeigen, waren wieder einmal im Spiel nicht zu sehen. Wenn ich nach einem positiven Aspekt dieser Schlappe suche, dann fällt mir nur ein, dass wir bis zum Schluss versucht haben, Paroli zu bieten“, sagte Baude.

    Bleibt nur die Hoffnung, dass die Mannschaft beim Länderspiel Deutschland gegen Holland in der Uni-Halle am 26. November Anschauungsunterricht nimmt und Lehren aus den bisherigen Niederlagen zieht.

    Zuschauer 300
    Siebenmeter 7/4 : 7/5
    Zeitstrafen 6 Min. : 14 Min.
    Schiedsrichter Kuntz/ Schmitt
    Herbst, Etheber (2), Salz, Daniela (3), Zimmermann (5/4), Schmitt (4), Salz, Simone (6), Oster (5), Mohr (3), Frank (1), Bossart (10), Jaszczuk (2).
    Mozga (ab 31. Herrmann), Disselhoff (2), Mandy Münch (3/3), Sandra Münch (1), Nettersheim (2), Karger (2), Held (4), Bensch, Butzen (1), Lorkowski, Adams (2), Magelinskas (5/2).
    2:1, 12:3, 17:7 , 19:7 – 22:9, 30:14, 36:18, 41:22.
    TV Beyeröhde - SCRiesa am Samstag, 14. November, 18 Uhr Sporthalle Buschenburg in Langerfeld.

    Quelle: http://www.wz-newsline.de/?redid=673681


    Ich seh es wirklich mit Bedauern... aber es war voraussagbar. Der eigene Nachwuchs wurde und wird überschätzt. Es gelingt nicht, eine zweitligataugliche Torhüterin zu verpflichten. Die erfahrenen Spielerinnen sind über den Leistungszenit hinaus. Leztlich ist aber wohl das fehlende Geld das entscheidende Momentum der Entwicklung... in Beyeröhde gibt man eben nicht mehr aus, als man hat. Das ist übrigens auch ein Kriterium für den Klassenerhalt....

    BVB-Handballfrauen
    Die Lage ist hoffnungslos
    Von Dirk Krampe am 8. November 2009 14:53 Uhr
    DORTMUND Wenn ein Trainer von einer „großen Tragik“ und aus seinen Worten vor allem Mitleid spricht, dann sagt das viel über den Zustand einer Mannschaft aus. Nach dem 28:35 (15:17) des BVB in Frankfurt ist die Lage beinahe hoffnungslos. Es wurde es eine lange und schweigsame Rückfahrt nach Dortmund.

    Die Chance auf eine sportliche Wende ist nach der neunten Niederlage im neunten Spiel in den Promille-Bereich gesunken. Die Mission Klassenerhalt, im Sommer mit neu entfachter Euphorie und viel Optimismus angegangen, scheint kläglich gescheitert.

    „Die Zeit“, meinte Gustl Wilke nüchtern, „ist gekommen, sich jetzt Gedanken zu machen, alles kritisch zu analysieren und dann in Ruhe zu planen, wie es weitergehen kann.“ Der Trainer wirkt desillusioniert, genauso ergeht es wohl den Spielerinnen. Wieder bewies der BVB sein großes Kämpferherz, doch das allein reichte nicht, weil es nicht gelang, die vielen Fehler abzustellen, weil es nicht gelang, als Team gesammelt auf dem notwendigen Niveau zu spielen.

    Zahlen lügen nicht

    „Die Zahlen lügen nicht“, gab Wilke zu. „Wir haben wieder mehr als 30 Gegentore bekommen, und wir schaffen es nicht, selbst 30 zu werfen.“ Dass Dortmund in den ersten 30 Minuten spielbestimmend war, schlug sich nicht im Resultat nieder. „Statt 15:17 muss es 20:15 für uns stehen“, haderte Wilke mit elf Fehlwürfen frei vor dem Tor.

    Sechs Minuten nach der Pause glich der BVB dennoch auf 20:20 aus und folgte dann einem schon bekannten Muster. „Wir werfen auf Teufel komm raus und laden den Gegner zu einfachen Gegenstößen ein.“ Fünf Minuten dauerte es, da stand es 20:26 – und das Spiel war entschieden.


    Da half auch nicht, dass Dagmara Kowalska rackerte und die offensive Deckung gegen Franziska Mietzner weitgehend funktionierte. Es gab andere, die bei Frankfurt in die Bresche sprangen, der BVB, dem Tore von Porvaznikova, Glathe und Paulus fehlten, hatte diese Spielerinnen nicht.

    Schäfer ein Lichtblick

    Wilke gab daher Mieke Köhler Einsatzzeit wie auch auf Linksaußen Karina Schäfer, die für den einzigen Lichtblick sorgte und couragiert ihr Herz in die Hand nahm – es war schon ein Ausblick, wie die Zukunft des BVB aussehen könnte.

    BVB: Roch, Roelofs, Trodler – Kowalska (8/3), Cocx, Kramer (je 5), Schäfer (3), Kunze, Glathe (je 2), Porvaznikova (2/1), Paulus (1)

    Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmu…/art2105,725118


    Ich würde nur gerne wissen, wer denn auf der Platte stand, als die verrückten fünf Minuten abliefen.

    Westfälische Rundschau: Wilke nimmt den Druck raus: „Wir spielen unser Spiel”

    [05.11.09] Nein, von einem weiteren Schicksals- oder Abstiegsendspiel will Gustl Wilke nichts wissen. „Wir haben uns das Video von der Niederlage gegen Sindelfingen angesehen. Diese einfachen Fehler, die wir machen, haben nichts mit mangelnder Bundesligaqualität zu tun."
    Wilke weiter: "Diese Fehler sind allein darauf zurückzuführen, dass die Mannschaft unter einem zu großen Druck stand und mit dieser Belastung nicht fertig wurde”, lautet die Erkenntnis des Trainers. Samstag Morgen, in aller Herrgottsfrühe, fahren die Handballerinnen des BVB nun um 5:30 Uhr mit dem Bus nach Frankfurt/O.

    Alles andere als eine Kaffeefahrt: sieben bis acht Stunden Anreise, Spiel um 16 Uhr gegen den zweiten, ganz traurigen Fall der ersten Bundesliga (2:12 Punkte), dann wieder ab in den Bus. Geschätzte Rückkehr: ein oder zwei Uhr am Sonntag Morgen.

    „Wenn wir dort punkten würden, würde ich noch weitere 500 Kilometer Busfahrt in Kauf nehmen”, sagt Wilke, der nach den Wochen der harten Kritik nun die sanfte Tour wählt. Er erwarte nicht unbedingt einen Sieg, seine Mannschaft solle in Ruhe das herunterspielen, was sie könne. Ohne Druck von außen, „wir nehmen ab sofort jedes Spiel wie es kommt.”

    Überhaupt: Der FHC Frankfurt sei es doch vielmehr, der unter Druck stehe. Für ihn, der in der letzten Saison noch die Meisterschafts-Play-Offs erreicht habe, sei die derzeitige Situation viel schlimmer und beunruhigender: „Er hat mit Franziska Mietzner, Christine Beier, Mandy Hering und Friederike Gubernatis vier Spielerinnen, die zum aktuellen Kader der Nationalmannschaft zählen.”

    Welche Abehrformation Wilke spielen lassen will, um Torschützenkönigin Mietzner oder den Kopf der Mannschaft, Beier, auszuschalten verrät er nicht: „Mein Kollege Dietmar Schmidt liest auch Zeitung.”

    Christian Menn (Westfälische Rundschau)

    Quelle: http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D

    Gespielt wird aufm Platz. Und denn musse dich die Aufstellung begucken. Und dann weisse ob Punkte gewonnen wern solln...

    ..darum gehtet nämich bein Handball.... Ährlich... oda wat..

    Glückauf. :/:

    ..und hier der Bericht:

    Westfälische Rundschau: 27:32 - „Das war's dann wohl”

    [01.11.09] Ein Schleier von Traurigkeit legte sich über die eine Hälfte der Halle. Die Handballerinnen des BVB verloren nicht nur die Partie gegen den VfL Sindelfingen - und das mit 27:32 (13:15) auch noch deutlich - , sondern auch den Glauben an sich selbst.
    Während sich die einen mit Galgenhumor aus der Situation zu retten versuchten, wischten sich andere stickum die Tränen aus den Augenwinkeln. Die Baden-Württemberger auf der linken Hälfte dagegen hüpften, johlten und sangen. Sie, die von sich behaupten, alles zu können außer Hochdeutsch und in Dortmund ihren dritten Sieg feierten, hatten wieder zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib geholt. Trainer Jörg Plankenhorn kurz und knapp: „Das Spiel war nicht schön”. Richtig. „Es hatte keine Klasse.” Richtig. „Aber der Sieg war verdient.” Auch richtig.

    „Das war's dann wohl”, murmelten einige Fans auf dem Weg aus der Halle. Es ist zumindest zu befürchten: wer einen solch durchschnittlichen und in seinen Mitteln beschränkten Gegner nicht schlägt, wird wohl in den sauren Apfel beißen müssen. Es wäre der dritte Abstieg seit 2007. Aus der europäischen Spitzenmannschaft Ende der 90-er Jahre wäre endgültig eine Fahrstuhlmannschaft geworden.

    Fassungslosigkeit auch bei Trainer Gustl Wilke, dem nach dem Schlusspfiff auf der Suche nach etwas Positivem nichts anderes einfiel, als seine Spielerinnen für ihren großen Kampf und ihr Engagement zu loben. Eine Einschätzung, die nicht von allen geteilt wurde, die beim VfL mehr Biss, mehr Konzentration und mehr Konsequenz ausgemacht hatten.

    Wilke begann überraschend mit Helen Trodler im Tor, der zunächst auch einige spektakuläre Paraden gelangen. Trotzdem verschlief der BVB wieder einmal den Start und fiel 1:3 zurück. Beim 8:7 gelang die erste Führung, beim 9:8-Zwischenstand lag die Angriffseffektivität bei über 70 Prozent. Und doch kam hier der Knackpunkt: ein verwandeltes, aber von den Schiedsrichtern nicht anerkanntes Siebenmetertor von Zuzana Porvaznikova („übergetreten”), ein zurück gepfiffener Vorteil bei einem Kontertor von Tessa Cocx und ein Leichtsinnspass von Gesine Paulus bei einem Gegenstoß brachte den BVB aus dem Konzept und baute Sindelfingen wieder auf. „Ich glaube, in dieser Phase ging das Spiel verloren”, sagte Präsident Reinhard Rauball nachher. Womit er den Nagel auf den Kopf traf. Denn von nun an lief der BVB wieder ständig einem Rückstand hinterher. Aus dem 9:8 wurde ein 9:11 und später ein 11:14. Die von den Borussinnen kurzzeitig demonstrierte Stärke war wieder der totalen Verunsicherung gewichen. Die zunächst auf der Bank schmorende Dagmara Kowalska (Wilke: „Ich wollte, dass wir uns das Selbstvertrauen in der Abwehr holen - und das ist nicht Daggis Stärke”) hielt den Tabellenletzten mit drei Treffern bis zum 13:14 im Spiel und machte insgesamt ein großartiges Spiel mit acht Toren und nur zwei Fehlern in 35 Minuten.

    Doch soviel Tore wie durch Fehlpässe und anfängerhafte Abwehrfehler verursdacht wurden, konnte der Angriff gar nicht erzielen. Wobei der Begriff Abwehr äußerst geschmeichelt ist. „Ich habe, solange ich mich erinnern kann, noch nie so viele Freiheiten genossen. Die Dortmunderinnen standen ja mindestens einen Meter von mir entfernt”, lachte Sindelfingens Kreisläuferin Maja Sommerlund. Die 35-Jährige, die früher u.a. in Frankfurt/Oder spielte, traf wie sie wollte, sperrte wie sie wollte und holte Siebenmeter heraus wie sie wollte, weil sie dank ihrer Athletik von e i n e r Gegenspielerin nie zu halten war. Weder Gesine Paulus, die in jeder Beziehung einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, noch später die ebenso schwache Tessa Cocx oder Steffi Glathe konnten die Dänin in irgendeiner Weise bremsen. Nach einfachsten Passfinten oder Körpertäuschungen der glänzenden Linksaußen Silke Meier (8/1 - kam aus Leverkusen) liefen die Borussinnen ins Leere. Und Hanna Halynskaya oder Karin Weigelt, die nicht gerade mit einer starken Physis gesegnet sind, konnten aus sieben Metern unbehelligt hoch steigen und werfen. Diese BVB-Abwehr war am Samstag absolut nicht bundesligareif. Die simpelsten Dinge waren auf der Festplatte gelöscht.

    Nicht die zwei oder vier fehlenden Punkte zu einem Nichtabstiegsplatz (die hätte der BVB schon locker holen können) lassen die Zukunft so düster erscheinen, sondern die Tatsache, wie schnell die Borussinnen nach zwei, drei verunglückten Aktionen aus den Pantinen kippen. Ein biederer, aber sinnvoll ergänzter Aufsteiger zeigte alle Schwachstellen gnadenlos auf. Trösten können sie sich nur mit dem Fußball-Philosophen Dragoslav Stepanovic, der zeitlos sagte: „Lebbe geht weiter.”

    BVB: Trodler (bis 32.), Roelofs (ab 32.), Roch, Kowalska (8), Köhler, Glathe (4), Paulus (1), Schäfer, Porvaznikova (10/7), Busch, Kramer, Cocx, Tomlik, Kunze (4).

    Christian Menn (Westfälische Rundschau)

    Quelle: http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D

    ..mit den vorsehenden Kommentaren kann sich wohl jeder ein Bild machen, notfalls kann man es sich auch ansehen:

    http://www.sportlive-tv.de funzt leider nich als link,

    1. Dormunds Abwehrleistung zeiweise indiskutabel.
    2. Nach welchen Kriterien die Torhüterinnen aufgestellt werden erschließt sich mir gar nicht. Mal diese, mal jene mal die andere.
    3. Tempogegenstöße gehen gar nicht, weil es zu lange dauert bis das Abspiel erfolgt.
    4. Enscheidend für den Spielverlust sind aber immer wieder unnötige Abspielfehler.
    5- Dortmundsson: wenn eine Aussenspielerin viermal das Holz trifft ist das naürlich Mist. Wenn die gleiche Spielerin aber darüberhinaus mehrmals erfolgreich für die Halben freisperrt, zwei Siebenmeter herausholt und eine zuverlässige Abwehrleistung erbringt, dann ist das für ne halbe Stunde Spielzeit verdammt gut.
    6. Bei dem sehr rustikalen Abwehrverhalten der Sindelfingerinnen, das die Schiedsrichter zuliessen is es schwer sich auf der Kreisposition durchzusetzen. Aber Freisperren und Binden der Gegnerinnen, damit andere zum Wurf kommen ist dann eben die Leistung am Kreis.