Beiträge von tausendfeuer

    BVB in Leverkusen
    Goliath ein Bein stellen
    Von Gerd Strohmann am 15. Januar 2010 17:17 Uhr

    DORTMUND Einen kleinen Anflug von Neid kann Gustl Wilke nicht verbergen. „Bayer Leverkusen ist topbesetzt, so, wie es sich ein Trainer wünscht.“

    So, wie auch er es sich für seine Borussinnen wünschen würde, so, wie er realistisch genug ist zu wissen, dass dies eben nur ein frommer Wunsch ist.

    Und so strahlt der 65-Jährige, der gerade erst seinen Vertrag beim Handball-Bundesligisten per Handschlag verlängert hat, auch wenig Optimismus aus, wenn er vor dem Spiel gegen die Rheinländer an diesem Sonntag (16 Uhr/Halle Wellinghofen) zunächst einmal von seiner Mannschaft fordert: „Wir müssen sehr konzentriert sein, damit sie uns nicht das Fell über die Ohren ziehen.“

    Noch zehn schwere Partien

    Zehn Partien haben die Schwarzgelben noch auf dem Kalender, um das fast Unmögliche doch noch möglich zu machen, um vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Leverkusen dürfte dabei so ziemlich die härteste Nuss sein, die es zu knacken gilt. Wilke spricht voller Hochachtung gar von einer der spielstärksten Mannschaft Europas, die sich da am Sonntag vorstellen wird, die zudem noch taktisch hervorragend geschult sei.

    Eben von Renate Wolf, die lange Jahre auch beim BVB ihre Zelte als Spielerin aufgeschlagen hatte. Gastgeschenke erwartet er deshalb aber nicht, im Gegenteil, „die Trainerin Renate Wolf lässt keinen Schlendrian zu“. Den kann sich der BVB schon längst nicht mehr erlauben, und es hilft auch nicht, sich damit zu beruhigen, jetzt kämen ohnehin die eigentlich übermächtigen Gegner. „Es wäre schon sehr schön, wenn und jetzt die eine oder andere Überraschung gelingen könnte“, meint Jochen Busch. Und der Sportliche Leiter gibt das Motto für die Partie vor: „Wir haben keine Chance, und die wollen wir nutzen.“

    Willke schöpft neue Hoffnung

    Schade nur, dass die personelle Lage eher unentspannt ist. Gesine Paulus fällt auf jeden Fall aus, Stephanie Glathe hat gerade erst wieder mit dem Training begonnen, Annika Busch will trotz ihrer Kapselverletzung im Schultergelenk auflaufen. Und so schöpft Wilke auch Hoffnung aus dem Hinspiel, „als wir eine Halbzeit sehr gut mitgehalten haben.“ Diesmal müssen es aber zwei Halbzeiten sein. K Gerd Strohmann

    Quelle:http://www.derwesten.de/sport/lokalspo…-id2392184.html

    Hervorhebung von mir... ;)

    Zitat

    Das ist genau das, was ich meine... und wo mir direkt wieder die Tränen in den Augen stehen....

    Frau Wolf ist entweder ernstlich der Meinung, dass 750000 - vielleicht auch nur 650000 bezogen auf die erste Mannschaft - wenig ist und dass man sparsam wirtschaftet.; das würd ich als Realitätsverlust werten
    oder sie setzt den Begriff der individuellen Wahrheit sehr gezielt in der Öffentlichkeitsarbeit um.
    :lol: :lol:

    Sympathie gewinnt frau aber dadurch nicht. :hi:

    Na ich denke, dass man selbst mit halbiertem Etat sich noch im finanziellen Mittelfeld der Buli befindet...
    .. muss natürlich der Manager und auch der Trainer weitgehend ehrenamtlich tätig werden...
    ... und muss man auch mal mit Kleinbussen zum Auswärtsspiel fahren...
    ... usw. ,....
    aber es geht...

    Da ich wahrscheinlich nicht in Do sein kann (wegen Krücken) kommt die Erklärung jetzt:
    Meine Rechnung bezieht sich auf den aktuellen Status 550 000 Euro vom Verein vor der Kürzung plus 200 000 von sonstigen Sponsoren.

    Wenn man behauptet, damit im hinteren Feld der Liga zu liegen, macht man sich lächerlich.

    Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Jeder Mannschaft wünsche ich einen möglichst großen Etat, auch wenn er von einem Konzern kommt. Mir ist es wurscht.
    Ich finde es bedauerlich, dass eine weitere Mannschaft mit einem eigendlich zu kleinen Etat auskommen muss. Das schadet dem gesamten Frauenhandball.
    Und wenn man dann im Hinterkopf hat, dass für die Fussballer vom gleichen Konzern ein Zigfaches ausgespuckt wird, bekommt das Ganze einen besonders widerlichen Anstrich.

    Ich finde nur, dass die Öffentlichkeitsarbeit der Elfen in diesem Punkt nicht sehr sympathiefördernd ist.

    In diesen Sinn, Mensch bleim..

    Weia:

    Ich zitiere aus obigem Artikel:

    "Bereits jetzt liegt Bayer mit seinem Etat im Ligavergleich auf einem der hinteren Plätze – ..."

    und das mit, wie ersichtlich einem Etat von ..ich zitiere:

    "Gewöhnlich gut unterrichteten Quellen zufolge sollen die Zuwendungen des Vereins um rund 350 000 Euro von 550000 auf 200000 Euro sinken. Bislang sorgen externe Sponsoren für rund 200000 Euro."

    Macht summasummsummsumm

    750000 Euro

    Mir kommen die Tränen.
    ;( ;( ;( ;(

    Was ich immer sage: zwischen die beiden passt kein Blatt Papier...

    Ergebnis also wie in Dortmund. Alle sind mit allem glücklich. Und wenn dann noch ganz viel Glück dazu kommt, am besten in Form von viel Geld, werden die einen erfolgreich Dritter und die anderen erfolgreich Drittletzter. So viel Glück wär dann wirklich sehr glücklich.
    Watn Glück.

    In diesen Sinne, Mensch bleim.

    Zitat

    Original von Brownie
    Nur noch 24,5 Stunden. Die Spannung steigt, ich denke das gibt mal wieder ein gutes Spiel zwischen Bayern und Hoffenheim (ist ja auf dem Platz schon fast ein kleiner Klassiker), traditionell gesehen dagegen wie FC Liverpool gegen Barfuß Jerusalem. :baeh:

    :hi:

    ?( ?( ich dachte Hoffenheim wäre ein Jahr älter als dieser weitgehend traditionsfreie Neureichenclub aus jener Ansammlung von Immobilien gegen die Stuttgart ein Paris ist..

    :D

    BVB setzt auf Kontinuität: Vertragsverlängerung zunächst um ein Jahr : Wilke hat Weisweiler schon überholt

    Dortmund, 14.01.2010, Christian Menn

    Den legendären Hennes Weisweiler, der elf Jahre die Gladbacher Fohlen trainierte (1964 bis '75), hat er längst überholt. Otto Rehhagel (14 Jahre Werder Bremen) ist ihm noch ein bisschen voraus. Doch auch dieser Rekord wackelt.

    Gestern teilte Borussia Dortmund mit, dass der Vertrag mit Trainer Gustl Wilke um ein Jahr verlängert worden ist, bis Juni 2011. Dann hat der Mann, der den Frauenhandball beim BVB Ende der 80-er Jahre in Gemeinschaftsarbeit mit Heinz Reitemeyer aus dem Dornröschenschlaf küsste, zwölfeinhalb Jahre BVB hinter sich, mit den Höhepunkten deutscher Pokalsieg (1997), deutsche Vizemeisterschaft (1999) und dem Erreichen des EHF-Pokal-Finals (1997).

    „Für mich war der Sieg gegen Celle der Knackpunkt”, sagte Wilke, „da habe ich gemerkt, dass nach Anlaufschwierigkeiten alle ihre neue Rolle verstanden und akzeptiert haben. Dagmara Kowalska war völlig unaustrainiert zu uns gestoßen, Karina Schäfer und Julia Kunze sind teilweise umgeschult worden. Jetzt steht die Mannschaft.” Und außerdem, habe er sich gesagt, dass „ich meine Karriere im Falle eines Abstiegs so nicht beenden möchte.”

    „Diese Vertragsverlängerung ist sehr erfreulich”, sagte Abteilungsvize Walter Maahs, „weil sie für Kontinuität steht, die es übrigens auch im Vorstand und in den Finanzen gibt, so dass wir nun ohne Druck planen können.”

    Das Konzept erläuterte Vorsitzender Andreas Heiermann: „Wir werden in der kommenden Saison eine gute Mischung aus jungen und routinierten Spielerinnen haben. Dagmara Kowalska, Zuzana Porvaznikova, die hoffentlich von weiteren Verletzungen verschont bleibt, Julia Kunze, die unter Gustl Wilke große Fortschritte gemacht hat, und Steffi Glathe, die sich sehr mit dem BVB identifiziert, werden unsere Korsettstangen bilden.” Drumherum „junge Hüpfer” mit viel Talent. Darum will er Stella Kramer und Annika Busch („auf rechts sind wir doppelt gut besetzt”) sowie Karina Schäfer mit Zweijahresverträgen ausstatten. Ergänzt werden soll das Team mit einer weiteren gestandenen Spielerin, „möglichst Linkshänderin, die auch decken kann” (Wilke) und Talenten wie Anna-Lena Tomlik aus der eigenen Jugend.

    Junioren-Nationaltorhüterin Isabell Roch gehört ab sofort das Vertrauen: sie soll in den nächsten Wochen die Chance bekommen, zu zeigen, dass sie die unangefochtene Nummer Eins sein kann. Nach der Partie gegen Trier (20. Februar) werden sich dann beide Seiten zusammensetzen und die Zukunft besprechen. Heiermann: „Solch eine Chance bekommt sie mit ihren jungen Jahren bei keinem anderen Erstligisten.”

    Zum Konzept „Zukunft” gehört auch, dass der ehemalige Oberligaspieler und B-Lizenz-Inhaber Jörg Frähmel (Haspe, Riemke) das Torwartraining übernemen wird, vielleicht ergänzt durch die beruflich stark belastete Tanja Missner.

    Zu einem solch frühen Zeitpunkt hatte der BVB die Weichen selten gestellt. Maahs: „Sportlich glaube ich an die Mannschaft und an den Handball beim BVB. Es ist alles im ruhigen Fahrwasser.”

    Ruhig ist ja ganz schön - schöner wäre es, wenn es jetzt im Tabellenkeller auch noch richtig spannend würde.

    Quelle: http://www.derwesten.de/sport/lokalspo…-id2387623.html

    Das beendet alle Spekulationen, Hoffnungen und Ängste.

    ... und wirft Fragen auf bezüglich der nicht genannten Spielerinnen.

    Die Einstufung von Stella Kramer als "junger Hüpfer" grenzt in dem genannten Zusammenhang an Rufschädigung.

    Ich fasse zusammen:

    ja, es gehört sich nicht
    ja, es ist despektierlich

    und


    Entschuldigung, ich fand es lustig und tue deshalb busse.

    Ein römischer Spötter hat mal formuliert:
    Lieber einen guten Freund verlieren, als einen guten Witz....

    (ich hab mich immer gefragt, was das für ein Freund ist, der wegen eines guten Witzes verloren geht.)

    in diesen Sinnen: Mensch bleim...

    Schwierig zu beantworten..

    zunächst: ist es besser wenn der Verein auf die erfolgreiche Jugendarbeit dringen angewiesen ist oder ist es besser wenn genügend Geld da ist um jederzeit auf ausgebildete Spieler zurückgreifen zu können.

    Ich weiss, dass sich die jungen Spieler in GM wohl fühlen, die Zusammenarbeit mit den Schulen - insbesondere der Gesamtschule in meinem Heimatort- läuft gut. Als Partnerschule des Leistungssports haben hier die Handballer die Möglichkeit mit der Leichtathletin und den Tischtennisspielern zweimal die Woche auch morgens zu trainieren und die verpassten Stunden mit qualifizierter Betreuung durch Lehrer nachzuholen..

    Soviel zur Reklame. Jetzt mein wichtigster Tip (ich hab ein Kind einmal in ein Sportinternat geschickt):
    Fahr hin. Red mit den Leuten. Guck dir die Trainer, die Unterkunft, die Betreuung, die Lehrer an. Und dann entscheide nach Bauchgefühl.
    Viel Glück.

    Zitat

    Original von Steinar
    Diese Liste sehe ich mal nicht als maßgeblich an. [HW]hw[/HW] kann ja nicht alles mitbekommen ;)

    Da hast du recht, aber wenn frau mit einem Trainer nicht zurechtkommt verlängert sie doch den Vertrag nicht..

    ... und im Ernst: Fuhr in Dortmund kann ich mir aus verschiedenen Gründen nicht vorstellen. Nicht zuletzt aus finanziellen.....

    Zitat

    Original von Mone
    Sooo der Schnee reicht nun wieder :D das große chaos ist auch bei uns ausgeblieben! zum glück!
    auch wenn der große schneeschieber immer meint, unseren gehweg wieder mit schnee zu beglücken...arrrgggg

    unser schnneschubbser hat die gleiche leidenschaft... ich mach dat aber nich mehr wech....50cm hoher dick gepappter schnee ... :wall:

    Zitat

    Original von owas66

    Ach ja, Fuhr soll übrigens in den kommenden Tagen in Dortmund unterschreibe
    n.

    ?( ?(

    Drei Spielerinnen kennen ihn ja ganz gut ..... ......

    ob Cocx, Kramer und Schäfer vor Begeisterung toben werden, weiss ich nu nich...

    Andererseits: wenn er sofort kommt, könnte das - neue Besen und so....- für den Klassenerhalt hilfreich sein. Andre Fuhr ist bekannt für sehr systematisches Training und genaue Kenntnis der Möglichkeiten seiner Spielerinnen...

    29:26 - "Nicht mit Ruhm bekleckert"

    Dortmund, 10.01.2010, Christian Menn

    Man muss immer versuchen, das Positive zu sehen. Die Handballerinnen des BVB schafften mit dem 29:26 (17:11) in der dritten Runde des DHB-Pokals beim Zweitligisten TSV Travemünde den ersten Auswärtssieg der Saison in einem Pflichtspiel und zogen damit ins Achtelfinale ein.

    Doch „mit Ruhm bekleckert haben wir uns dabei wahrlich nicht”, stellte Trainer Gustl Wilke nüchtern fest. Tief „Daisy” konnte auch nicht als Ausrede dienen. Um halb Sieben ging's Sonntag in Dortmund los, um halb Zwölf saß die Mannschaft schon beim Italiener ihres Vertrauens – mit Blick auf die Ostsee. Ein kurzer Spaziergang bei steifer Brise am Strand sollte sie dann auf das Spiel einstimmen, schließlich hatte der BVB das Zweitligaspiel am 27. Januar 2008 an gleicher Stelle noch mit 20:24 verloren.

    Doch von Beginn an wehte den Borussinnen auch nach dem Anpfiff ein eisiger Wind ins Gesicht – zum einen, weil die Temperaturen in der Senator-Possehl-Halle bei gefühlten Frosttemperaturen lagen, zum anderen, weil sich die Gastgeberinnen nach Kräften wehrten. Dass sie bis zum 8:8 mithalten konnten (16:38 Min.), lag in erster Linie an mangelnder Konzentration des BVB. Trotzdem gelang es ihm, sich noch vor der Pause „standesgemäß” auf 17:11 abzusetzen. „Jetzt noch zehn starke Minuten - möglichst ohne Fehler - nachlegen und der Wille des Gegners ist gebrochen”, versuchte Gustl Wilke seinen Damen in der Halbzeit einzustimmen.

    "Ein Heimspiel soll es sein"

    Doch der BVB tat sich weiterhin schwer, weil bis auf Isabell Roch, die in ihrer 45-minütigen Einsatzzeit 13 Bälle abwehrte, keine Spielerin Normalform erreichte, auch nicht Dagmara Kowalska (11/6), die in der Rückzugsphase zu langsam war. Beim 26:23 (52:02) und 29:26 (56:39) rochen die Travemünder sogar noch einmal Lunte. Doch bedeutete dieses Tor bereits den Endstand, weil beide Teams noch einen Siebenmeter vergaben. „Wir haben es versäumt, uns so abzusetzen, wie es sich für einen Erstligisten gehört”, schmollte Wilke.

    Jetzt hofft er, dass Steffi Glathe, die nach zwanzig Sekunden erneut auf ihr lädiertes Knie fiel, und Annika Busch (Schulterprellung) den ohnehin kleinen Kader nicht noch weiter reduzieren und Sonntag gegen Leverkusen dabei sein werden. Wilkes Pokalwunsch ist nicht weiter originell: „Ein Heimspiel soll's sein – und ein Gegner aus unserem Leistungsbereich.”

    BVB: Roch, Roelofs, Trodler; Kowalska (11/6), Glathe, Köhler, Schäfer (3), Porvaznikova (2), Kramer (5), Busch, Cocx (5), Tomlik, Kunze (3).

    Quelle: http://www.derwesten.de/sport/lokalspo…-id2368454.html

    ..alle unter Form...stellen sich natürlich sofort zwei Fragen:

    1. Wirklich alle ?
    2. Wie kommts ?
    :pillepalle:

    Da hast du aber eine sehr kurze Liste: nur in Frankfurt und Leipzig gibt es eine nennenswerte Menge Verträge für die kommende Saison. Ansonsten kommt es sicher zu einem großen Angebot auf dem Markt, schliesslich kommt die eingl.zw.Buli.

    Wenig Geld steht vielen Spielerinnen gegenüber.

    :cool:

    Wo wir bei Trainerfragen sind..... - allerdings weniger spekulativ -

    Trainerfrage bei BVB-Frauen - Gustl Wilke will Perspektiven wissen
    [08.01.10] Ob die Handballerinnen des BVB in diesem Jahr weiter erstklassig bleiben, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten entscheiden. Doch wer wird in der kommenden Saison die Mannschaft trainieren? Die Entscheidung soll kommenden Donnerstag fallen.
    Eigentlich war Gustl Wilke schon raus aus dem Rennen, seit gestern ist er wieder mitten drin. Zumindest aber ist Bewegung in die Personalplanung des BVB gekommen.

    Vor gut acht Wochen hatte Gustl Wilke noch seinen endgültigen Rückzug zum Ende der Serie angekündet. Jetzt deutet sich eine mögliche Wende an. Gestern Nachmittag traf sich das Dreigestirn aus Abteilungsleiter Andreas Heiermann, Sportlichem Leiter Jochen Busch und Trainer Gustl Wilke und machte sich Gedanken über die Zukunft, ehe es morgen in aller Frühe um 6.30 Uhr Richtung Norden zum Pokalspiel beim Zweitligisten Travemünde geht.

    Doch zunächst zur Personalie Gustl Wilke, in der noch keine Entscheidung gefallen ist. Am kommenden Donnerstag wollen die Beteiligten dann verkünden, wie es weitergeht. „Bis dahin wollen wir auch noch Gespräche mit verschiedenen Spielerinnen führen”, erklärte Jochen Busch.

    „Jeder, der mich kennt, der weiß, dass es mir nicht ums Geld geht. Ich brauche eine Perspektive für die Mannschaft und fürs Umfeld, die Arbeit muss mir Spaß machen, der BVB ist mehr als ein normaler Verein für mich”, erklärte der ehemalige Dozent der Uni Bochum seine Motivation in Sachen Trainerfrage.

    Keine Frage, für Wilke war und ist der BVB eine Herzensangelegenheit. Und deshalb ist eine Entscheidung in die eine oder in die andere Richtung auch so schwierig. „Ich ringe mit mir”, gestand Wilke. Natürlich habe aber zunächst der Abstiegskampf oberste Priorität, so der 65-Jährige. Wie auch immer die ganze Angelegenheit ausgehen wird, die Zukunft will schon bald geplant sein. „Eigentlich”, so Wilke, „müssten wir wieder eine Mannschaft aufbauen, wie es uns in den 1990-er Jahren gelungen ist. Damals sind wir behutsam vorgegangen, Schritt für Schritt. Und am Ende waren wir reif für die 1. Liga.”

    Natürlich weiß Wilke auch, dass sich die Zeiten verändert haben, schnelllebiger geworden sind. Und dennoch sorgsam geplant werden müssen. Denn es gibt nicht wenige Fragen, die schnell gelöst werden müssen. Sollte die Klasse gehalten werden, stellt sich natürlich die Frage nach der Größe des Kaders. „Wir brauchen mindestens einen Kader von zwölf Spielerinnen, um der Liga entsprechend trainieren zu können”, fordert Wilke. Als erste Maßnahme wird die talentierte A-Jugendliche Anna-Lena Tomlik in den Bundesligakader hochgeschrieben.

    Dann wäre da die Torhüter-Frage und die Frage des Torwart-Trainers. „Wir dürfen uns nicht beklagen, dass unsere drei Torfrauen nicht so gut in Form sind, wenn sie im Training kaum beschäftigt werden”, sagte er unmissverständlich. Wilke will das aber nicht als Kritik an Tanja Missner verstanden wissen: „Tanja hat nur einmal die Woche Zeit, da sie selbstständig ist. Dafür müssen wir Verständnis haben.”

    Info:

    Alles andere als eine Pflichtaufgabe erwartet den BVB am Sonntag in der dritten Runde des DHB-Pokals beim TSV Travemünde, auf der Homepage auch als „die Raubmöwen” beschrieben. In den ersten beiden Runden hatten die Borussinnen jeweils ein Freilos.

    „Travemünde hat eine ausgeglichene Mannschaft, die zuletzt gegen das Zweitliga-Topteam Union Halle-Neustadt einen Sieg feierte. Wir sind gewarnt”, sagte Gustl Wilke.

    Die Pokalambitionen des BVB sind dabei kein Geheimnis. „Wir wollen soweit wie möglich kommen, der Einzug ins Final Four muss unser Ziel sein”, forderte Wilke.

    Zum einen will Wilke den Pokal dazu nutzen, um „im Rhythmus zu bleiben”. Zum anderen erinnert er dabei an den finanziellen Aspekt: „Ein attraktiver Gegner in einem Heimspiel bringt uns auch eine gute Zuschauerkulisse.”

    Während Gesine Paulus nach ihrer Trainingsverletzung noch nicht wieder fit ist, hofft Steffi Glathe (Knieverletzung) am Sonntag zumindest auf einen Kurzeinsatz.

    Peter Kehl (Westfälische Rundschau)

    Quelle: http://www.bvb-handball.de/?Z%1B%E7%F4%9D

    Also spekulier ich mal mit, und zwar gründlich und umfassend:

    Müller nach Thüringen
    Leukefeld nach Blomberg
    Fuhr nach Dortmund
    Wilke nach Leverkusen
    :jump: