Beiträge von tausendfeuer

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    Schulterprobleme
    Kowalska hofft auf Einsatz gegen Blomberg-Lippe
    Von Petra Nachtigäller am 26. Januar 2010 17:31 Uhr
    DORTMUND Dagmara Kowalska, erfahrene Rückraumschützin der Bundesliga-Handballerinnen von Borussia Dortmund, hat einen Wahlspruch: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Der Weg soll sie am Samstag in die Halle Wellinghofen führen, direkt aufs Spielfeld.

    Die 33-Jährige, die sich zuletzt mit heftigen Problemen in der rechten Schulter herumplagte, die dazu führten, dass sie gar mit links, also der „falschen“ Wurfhand, agierte, hat inzwischen BVB-Mannschaftsarzt Dr. Dirk Tintrup aufgesucht.

    Der Orthopäde machte BVB-Trainer Gustl Wilke leise Hoffnung auf einen Samstags-Einsatz der 1,80 Meter großen, wurfgewaltigen Polin im Heimspiel gegen den Tabellendritten Blomberg-Lippe. Am Mittwoch soll sich noch eine Kernspintomographie der unter Verschleiß leidenden rechten Schulter anschließen, ehe endgültig die ärztliche Startampel auf Grün springt.

    http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmu…/art2105,799637

    Das hört sich gar nicht gut an, ohne Dagmara muss man schon mehr als nur extrem optimistisch sein, wenn man an den Klassenerhalt denkt...

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    1.01.2010
    Allensbach zerstört in letzter Sekunde Beyeröhdes Hoffnung

    Handball: Das Zweitliga-Schlusslicht kann den Heimvorteil im Kellerduell nicht nutzen – 31:32.

    War’s das schon für den TV Beyeröhde? In einer an Dramatik kaum zu überbietenden Partie unterlag das Schlusslicht der 2.Handball-Bundesliga Süd gestern Abend gegen den Drittletzten SV Allensbach mit 31:32 und ließ sich in letzter Sekunde noch beide Punkte entreißen. Da traf Barbara Harter für die Gäste und entließ die Wuppertalerinnen ins Tal der Tränen. Sechs Punkte beträgt jetzt schon der Rückstand auf das rettende Ufer.

    Dabei sah es lange so aus, als könnten die Gastgeberinnen dieses Spiel nicht verlieren. An Einsatz ließen sie nichts zu wünschen übrig und warfen kurz nach der Pause sogar einen Vier-Tore-Vorsprung heraus. Danach brachten sie sich aber durch Unkonzentriertheiten im Abschluss selbst um den Lohn ihrer Arbeit. Dazu kam, dass die Ex-Wuppertalerin Vanessa Beier im Allensbacher Tor Klasse-Paraden zeigte, die man ihr während ihrer Beyeröhder Zeit gewünscht hätte.

    Beide Mannschaften bewiesen von Beginn an, dass sie wussten, worum es ging. In der hektischen Partie wurde mit harten Bandagen gekämpft. Vor allem Laura Magelinskas bekam das schmerzhaft zu spüren. Die nur etwa 200 Zuschauer in der Buschenburg regten sich anfangs – wie auch gegen Ende der Partie – aber nicht nur über die Aktionen gegen ihre Torjägerin sondern über leichte Ballverlust ihres Teams auf. So führte Allensbach, das sich wenige Stunden vor der Partie noch von Trainer Oliver Lebherz getrennt hatte (für ihn stand die bisherige Co-Trainerin Conny Wiedenmaier an der Linie), schon mit 3:6, ehe die Gastgeberinnen zwischenzeitlich mehr Präzision in ihr Spiel brachten.

    Vor allem Kreisläuferin Ines Adams, eine von neun Spielrinnen aus der eigenen Jugend, tat sich nun hervor, wurde aber auch von Ilka Heldt, Anna Disselhoff und Laura Magelinskas gut angespielt. Im Tor steigerte sich Lilla Mozga nach schwächerem Beginn und hielt allein in der ersten Halbzeit acht schwierige Bälle. Die Beyeröhder Pausenführung war denn auch verdient, allein sie führte nicht zu größerer Sicherheit. . .

    Schiedsrichter Marx/Pühler
    Siebenmeter 5/5 : 8/10
    Zeitstrafen 10 Min.: 14 Min. Laura Denk nach 3. Zeitstrafe disqualifiziert (48.)

    Zuschauer 200

    2:1 (3.), 2:5 (6.), 9:9 (13.), 14:11 (20.), 19:17 (30.), 21:17 (33.), 22:22 (39.), 25:25 (47.), 27:25 (49.), 27:29 (56.), 29:29 (58.), 31:32 (60.).

    Mozga, Herrmann, Disselhoff (4), S.Münch (2), Bensch, Karger (4), M.Münch, Held (5/1), Butzen (2), Lorkowski, Adams (3), Magelinskas (11/4), Gürdere.

    Nächstes Spiel: Samstag, 23.Januar, 19.30Uhr, bei der TSGKetsch, Neurotthalle.


    von Friedemann Bräuer (Westdeutsche Zeitung)

    Quelle: http://www.beyeroehder-handballgirls.de/index.php?id=10

    Erstaunlich knapp, die "alten Damen" und Laura treffen....
    naja und Vanessa hätte wohl auch in Wuppertal gerne gut gehalten, hätte man sie nach ihrer langen Verletzung nur gelassen.....

    Mich wundert bei dieser Diskussion, dass auf einzelne Spieler und Funktionen abgehoben wird, die vorhandenen Probleme waren aber doch eher andere

    Zuzufügen wäre noch
    - problematisches und wenig variables Abwehrverhalten... wenn wir nicht mehr schlecht als recht mit einem Vorgezogenen spielen, steht man mit mehr oder weniger erhobenen Händen am Kreis und lässt sich schwindelig spielen... Folge sind eben die zu späten Reaktionen die unweigerlich zu Fouls führen...

    Das sind in erster Linie Probleme im Zusammenspiel, wenn schnelle Mitte und TGs fehlen muss man jedes Tor schwer erarbeiten, TGs gibts nur bei entsprechendem Abwehrverhalten, die unterirdische Trefferquote resultiert mittelbar aus der Konzentration auf die Mitte, nur wer konsequent über Aussen spielt, schafft Räume für die Rückraumspieler....

    Nach meinen Beobachtungen wird seitens der "Experten" bei Beurteilung von Spielern zu wenig Wert auf deren Abwehrverhalten gelegt und bereits in der Jugend scheint die Aussenpositon in ihrer Bedeutung für das Spiel auch von Trainern unterschätzt zu werden. .. ich glaube es gibt zwei einschlägige Freds in der HE.

    zusammmmmmenfasssend... wenn dat kein Trainer und Ausbildungsproblem iss, dann weiss ich nich....

    Meine Anmerkung bezog sich eben nicht nur auf die schwächelnden Leverkusenerinnen. Deren Problem scheint es eher und auch zu sein, dass sie nicht so stark besetzt sind, wie sie selbst und manch andere glauben.
    Der Spielverlust von Blomberg deutet in die gleiche Richtung - ob zweiter oder siebter ist doch egal- obwohl da möglicherweise auch atmosphärische Probleme eine Rolle spielen ...
    Warten wir die nächsten Spiele ab...

    Und hier der Text dazu:

    Ruhr Nachrichten: BVB präsentiert sich in Absteiger-Form

    [24.01.10] Am Ende blieb nur ein ernüchterndes Fazit. „Wir haben weitgehend wie ein Absteiger gespielt“, sagte Gustl Wilke am Sonntag und seine Stimme klang spürbar traurig.
    Es war ein trister Samstag-Ausflug zum Buxtehuder SV für die Handball-Damen von Borussia Dortmund. Im Gepäck für die Heimfahrt hatten sie ein 21:31 (9:15), und für den BVB-Trainer blieb unter dem Strich nur die schmerzhafte Erkenntnis, „wir waren vom Kopf, den Beinen und den Armen immer einen Tick langsamer als der Gegner“.

    Gustl Wilke hatte es geahnt, als er im Vorfeld bereits befürchtet hatte, Buxtehude mit dem überraschenden 28:28 gegen Leverkusen so richtig aufgeschreckt und gewarnt zu haben. Von der ersten bis zur letzten Sekunde seien die Gastgeber hochkonzentriert gewesen, hätten ohne jede Nachlässigkeit ihr Spiel durchgezogen.

    Anfangs-Schläfchen

    Der BVB ging eher schläfrig in die Partie, „wir waren ja noch im Bus, da stand es schon 1:4“, meint Wilke. Zwar konnten die Schwarzgelben mit 5:4 in Führung gehen, dann aber sei Buxtehude unbeirrt davongeschlichen, und zur Pause, beim 9:15, „war eigentlich schon alles gegessen“. Mitte der zweiten Hälfte sei dann noch einmal ein Funken Hoffnung aufgekeimt, „da lief es recht ordentlich“, aber in den letzten zehn Minuten traf der BVB nur noch genau ein Mal, die Niederlage war am Ende, und das ist das eigentlich Bittere, auch in dieser Höhe verdient.

    Nie konnte das Team an die prima Leistung gegen Bayer Leverkusen anknüpfen. Alles, was gegen die Rheinländer glänzte, blieb am Samstag dunkelgrau. Angefangen bei der Torfrau, Isabell Roch, konnte in der ganzen Partie gerade mal sieben Würfe abwehren. Deutlich zu wenig für die erste Liga, in der die Torfrau „fast die halbe Miete ist“, wie Wilke betonte.

    15 technische Fehler

    Allerdings sei es unredlich, alles auf Isabell Roch abzuladen. Marieke Köhler, die gegen Bayer noch mit fünf Treffern auftrumpfte, ging diesmal gänzlich leer aus. Annika Busch, gegen Leverkusen gar sieben Mal erfolgreich, traf gerade mal ein Mal, vergab zudem noch einen Siebenmeter.

    So war es für Buxtehude ein Leichtes, die Partie herunterzuspielen, zumal sich die Schwarzgelben auch noch satte 15 technische Fehler erlaubten. Der BVB aber muss sich langsam, aber sicher mit dem Gedanken vertraut machen, dass das Abenteuer erste Liga kein glückliches Ende findet.

    Fünf Siege müssen her

    Fünf Siege hat Wilke für den Rest der Saison veranschlagt, um die Klasse zu halten. In den bisherigen 14 Partien aber gelang gerade mal ein Erfolg. Und es sind nur noch acht Spiele. Wohl dem, der da noch wirklich und ernsthaft optimistisch sein kann.

    Gerd Strohmann (Ruhr Nachrichten)
    Quelle:http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D

    Annika Busch hat bisher sieben Feldtore geworfen, davon 6 gegen Leverkusen.
    Stella Kramer hat auf der gleichen Position bei gleichen Spielanteilen ca 30 Tore geworfen, soll aber lieber halb spielen, für Suzanna Porvaznikova.. wahrscheinlich damit nicht zuviel Spielerinnen mit mehr als drei Jahren Bundesligaerfahrung auf dem Feld sind. Marieke Köhler ist an guten Tagen ein toller Joker, an anderen ein Hochrisiko... Isabelle Roche ist halt noch sehr jung, da muss ein Trainer mit Einfühlungsvermögen führen...Trodler ist bisher kein bundesligatauglicher Ersatz, Inge Roelofs leider verletzt.
    Es gibt vier Spielerinnen mit mehr als drei Jahren Bundesligaerfahrung: Dagmara, Tessa, Suzanna und Stella....eindeutig auch die Leistungsträger, wurden aber bis auf Tessa nicht in notwendigem Maße eingesetzt... welchen Sinn die Psychospielchen des Trainers da haben, erschließt sich mir nun überhaupt nicht.
    Mindestens drei Spiele sind bisher nach meiner Einschätzung durch Fehlaufstellung und Einwechslung verschenkt worden... Trainerfehler...???

    ... oder ist die zweite Liga doch das erklärte Ziel ???

    ich kam grad aus ner Klausurtagung zurück und war noch nicht auf dem Laufenden..... ;(

    hab das aber nachgeholt. und ...aus dem Ticker kann ich schon wieder ablesen, wer gespielt hat, und warum es so deutlich wurde.... :wall: :wall:

    .. ich pack mich am Kopp, Leverkusen schafft knapp ein Unentschieden gegen Celle....... die Elfen stehen wohl orientierungslos im Wald,
    .... Blomberg lässt sich zuhause von Frankfurt schlagen und Andre Fuhr kriegt nicht mal eine Verwarnung... (hat der keine Lust mehr ?)

    ..dat iss nu wirklich duster für Dortmund....und relativiert natürlich das hochgelobte Unentschieden gegen Leverkusen auch ein bischen...

    ich hab ja schon mal gefragt, ob die doch ungewöhnlichen Ergebnisse nicht Folge des seltsamen Modus sind...

    Ruhr Nachrichten: Der Fluch der guten Tat

    [22.01.10] Gustl Wilke ahnt Böses. „Nach dem tollen 28:28 gegen Bayer Leverkusen sind alle gewarnt, uns unterschätzt kein Gegner mehr.“ Dahin ist also die mitunter komfortable Situation des kleinen David, der zum großen Goliath reist. Und den keiner so richtig ernst nimmt.
    Am Samstag treten die Handballerinnen von Borussia Dortmund beim Buxtehuder SV an (16.30 Uhr), und die positiven Duftmarken, die der BVB in den letzten Wochen gesetzt hat, könnten nun zum Fluch der guten Tat werden, wie der Trainer leise befürchtet.

    „Man wird uns sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen“, vermutet Wilke, zudem ist er überzeugt, dass der Gastgeber den hauchdünnen Hinspielerfolg (29:28) in Dortmund längst noch nicht vergessen hat. „Da waren wir fast auf Augenhöhe“, betont Wilke, und seine Mannschaft habe sich seitdem ständig verbessert und wurde zuletzt für ihre guten Leistungen endlich auch mal mit ein paar Punkten belohnt.

    Rote Laterne abgeben

    Wirklich geholfen hat dies noch nicht, die Schwarzgelben tragen immer noch die Rote Laterne mit sich herum und Wilke schätzt, „dass wir wohl noch fünf Partien gewinnen müssen“. Schön wäre es schon, damit in Buxtehude zu beginnen, aber dann muss auch alles passen. „Wir müssen mit aller Leidenschaft, die möglich ist, auftrumpfen“, betont der BVB-Trainer und weiß, dass dies gerade mal die Mindestanforderungen sind.

    Es sind noch andere Trümpfe, die da stechen müssen. So ist es fast schon Pflicht, dass Isabell Roch einen ähnlichen Schokoladentag erwischt wie gegen Bayer, als sie 17 Bälle abwehren konnte, so hat Wilke den großen Wunsch, dass Marieke Köhler nahtlos an ihre prächtige Vorstellung vom letzten Sonntag anknüpft, als sie in einer Viertelstunde stolze fünf Treffer erzielte und herrlich couragiert ans Werk ging. Das aber müssen alle BVB-Damen, soll es nicht einen herben Rückschlag geben.

    Gerd Strohmann (Ruhr Nachrichten)
    Quelle: http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D


    Alles andere als ein deutlicher Sieg der Buxtehuderinnen würde mich doch sehr überraschen...

    Nachhilfe in Realpolitik:
    Viele Dinge stehen in Parteiprogrammen, Gutes, Schlechtes, Vernüftiges, Blödes, Saublödes, Richtiges, Falsches....
    Manches wird umgesetzt..

    ...was gerade mal aus welchen Gründen umgesetzt wird, das ist die interessante Frage....

    Spenden helfen da überhaupt nicht. Das wissen auch die Spender. Das sind alles wohlmeinende an der Fortentwicklung des politischen Bewusstseins interessierte Edeldemokraten....

    ..... blue eyes will shine above me...... da didadida dida dadadam...

    ... also gute Leistung hab ich nur bei Theuerkauf und Müller gesehen.... aber zum Grundsätzlichen:
    Abwehr zu unbeweglich, Angriff...ich weiss nicht, ist es eigendlich verboten über die Aussen zu spielen? Ich finde dass zwei gute Anspiele pro Halbzeit auf die Aussen wirlich nicht ausreichen, um eine Abwehr auseinanderzuziehen... bei den Anspielen - und auch sonst noch einige Male - war deutlich zu sehen, wie eng die Abwehr in der Mitte stehen durfte..

    Kurze Analyse des Gesamtzusammenhangs.... zu Zeiten des grossen Franz Josef seelig hat man die Spenden verschwiegen, die Akten verschwanden das Gedächtnis hatte Löcher wie Emmentaler...

    ... heute wird das alles locker und wohlanständig veröffentlicht. Es besteht kein Zusammenhang zwischen Spende und steuerlicher Wohltat. Nur eine zufällige zeitliche Nähe.

    ... das politische Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit befindet sich halt nicht mehr auf dem Stand der 50er und 60er Jahre. Aber was solls... das Supertalent des letzten Jahres war ein von Flöhen besetzter Organismus welcher bellt....

    Hurrah, Hauptsache iss aufm Platz....iund ch kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte......

    Zitate von Kurt Tucholski

    Freunde, wenn jedes Sponsoring, dass auf irgendeine Weise mit Politik, politischer Einflussnahme etc. zu tun hat zurückgezogen würde .... überlegt mal, was dann überhaupt übrig bleiben würde. Und im Übrigen dürfte dieser Fred auch nicht unbedingt der Naheliegendste für diese Fragestellung sein. :nein:

    ...macht mal halblang. Mensch bleim...

    28:28 gegen Leverkusen
    Cocx erzielt umjubelten Ausgleich
    Von Gerd Strohmann am 17. Januar 2010 19:01 Uhr
    DORTMUND Längst hatten sie eine einzige Jubel-Traube gebildet, sie hüpften und tanzten, klatschten mit den Fans um die Wette und sangen alle gemeinsam: „Heute ist so ein schöner Tag, lalalala.“
    Sekunden vor Schluss traf Tessa Cocx (l.) zum viel umjubelten Ausgleich.

    Es war nicht nur ein schöner Tag es war auch ein herrlich aufregender Tag für die Handballerinnen von Borussia Dortmund. In einer Partie, wie sie nervenaufreibender nicht sein konnte, trotzten die Schwarzgelben dem turmhohen Favoriten Bayer Leverkusen ein 28:28 (13:14) ab.

    Es war Handball zum Genießen, mit allem, was sich ein Zuschauer von 60 Minuten packendem Sport erhofft. „Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie“, so hatte Jochen Busch, der Sportliche Leiter, das Team in die Begegnung mit einer der spielstärksten Mannschaften Europas geschickt. Und sie haben sie genutzt, weil sie alles aufs Parkett brachten, was sie mobilisieren können: Mut, Kampf, und endlich auch spürbar mehr Selbstbewusstsein. „Und eine vorbildliche Moral“, wie Trainer Gustl Wilke betonte.

    Abwechslungsreiche erste Hälfte

    Denn nach einer höchst abwechslungsreichen ersten Hälfte, in der der BVB Bayer deutlich mehr ärgern konnte, als es sich die Rheinländer je erträumt hätten, kamen wieder diese verflixten sieben Minuten, als den Schwarzgelben aber auch gar nichts gelang. Leverkusen zog auf 18:13 davon, irgendwie schien es, als habe der BVB an diesem Nachmittag das Beste hinter sich. Doch dann kam alles Gute zusammen.

    Trainerin Renate Wolf nahm die bärenstarke Clara Woltering aus dem Gehäuse, Bayer erlaubte sich ein paar nette Nachlässigkeiten, und Gustl Wilke durfte sich für seinen eigenen genialen Gedankenblitz auf die Schulter klopfen: Er wechselte Marieke Köhler ein. Und die lange Rückraumspielerin, die sonst immer ein wenig zaghaft wirkt, schüttelte alle Fesseln ab. Fünf Treffer gelangen ihr in einer knappen Viertelstunde, „sie hat heute einfach ein riesengroßes Herz bewiesen“.

    Freudetrunkene Fans

    Tor für Tor holten die BVB-Damen auf, Bayer zeigte Wirkung, wurde spürbar nervös. „Borussia hat uns heute vorgemacht, was mit der richtigen Einstellung alles möglich ist“, sagte Renate Wolf später anerkennend, „und deshalb haben sie sich den Punkt auch redlich verdient“. Der Meinung waren die Zuschauer schon längst, die letzten Minuten saß keiner der 800 Fans mehr in der Halle Wellinghofen, mit rhythmischem Klatschen wurde das Team noch einmal nach vorn getrieben.

    Tessa Cocx, der kampfstarken Kapitäns-Frau, war es vorbehalten, acht Sekunden vor der Schlusssirene zum Ausgleich zu treffen. „Borussia wird niemals untergehen“, sangen die Fans freudetrunken. Sie wissen, dass es noch ein langer Weg ist, aber er könnte ein erfolgreicher sein

    Quelle:http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmu…/art2105,790060

    Tolle Partie von Isa Roch; und Marieke Köhler mit fünf von fünf nach ihrer Einwechslung, nicht zu vergessen Karina Schäfer, die in der ersten Halbzeit eine vorzügliche Partie im Rückraum Mitte lieferte.
    Begünstigt natürlich von einer Leverkusener Mannschaft, die zwanzig Minuten lang völlig von der Rolle war...eigendlich hat die Leverkusener Abwehr nur vier Dortmunder Angreiferinnen nicht in den Griff bekommen, da bei Dortmund über die Aussenbahnen in der zweiten Halbzeit überhaupt nichts lief.
    Höhepunkt der Leverkusener Fehlleistungen war ein völlig unmotiviertes Foul von Glankovicova vierzig Sekunden vor Schluss, das in einer eigendlich aussichtslosen Freiwurfsituation zu Herausstellung und Aufhebung des Zeitspiels führte und den Ausgleichstreffer ermöglichte...
    Damit fährt Leverkusen nächstens als Aussenseiter nach Celle... ;)

    Leuider haben die andern im untern Tabellendrittel auch gepunktet..
    Folge der genialen Playoffregelung ???

    Zitat

    Original von Ficus

    Sorry, aber so richtig leid tun mir die Elfen nicht!

    Wer mit diesen Erfolgen (wenn auch nur Vize) nicht mehr als EUR 200.000 von anderen Sponsoren zusammen bringt, der ist im Managemnet als amateurhaft zu bezeichnen.

    Muss Dir leicht widersprechen. 200000 reinzuholen scheint mir im Angesicht der Wirtschaftslage und dem sportlichen Umfeld eher als guter Anfang.
    NRW ist kein Handballland. Verbandsligafussballer erwarten hier mehr Knete als Bundesligahandballerinnen... und bekommen die. Und es gibt verflucht viele Fußballvereine in dieser Landschaft.
    Nimm mal das Bergische Land und das Lipperland raus und schau mal wieviele Bundesligavereine noch übrig bleiben. Rheinschiene und Ruhrgebiet sind doch weitgehend handballfreie Zone.
    Et iss nich einfach. Ährlich.
    Aber richtig leid tun Sie mir auch nich... muss am Tonfall liegen.... :D

    Beyeröhde erwartet das nächste Spitzenteam

    Das Zweitliga-Schlusslicht will morgen Tabellenführer Bensheim/Auerbach ärgern.


    „Wenn eine Mannschaft an die Tabellenspitze gekommen ist, spielt sie als nächstes gegen uns,“ meint Beyeröhdes Trainer René Baude vor dem Heimspiel am Samstag um 18 Uhr gegen die HSG Bensheim/Auerbach süffisant. Die HSG kletterte am vorigen Spieltag auf Platz eins. Aber für den Dauer-Optimisten ist das kein Grund, Trübsal zu blasen.

    „Wir haben gegen den übermächtigen Super-Pokalsieger VfLOldenburg im Pokal eine gute zweite Halbzeit gespielt und auch gegen den damaligen Tabellenführer TV Nellingen bewiesen, dass wir mithalten können. Deshalb bin ich gar nicht so pessimistisch,“ so Baude. Seine Frau Melanie ist übrigens Trainerin des Oberliga-Spitzenreiters TV Lobberich, der am Sonntag der 2.Mannschaft des TV Beyeröhde eine Niederlage beigebracht hat. „Dass es da bei uns zu Hause schon mal ein paar Frotzeleien gibt, ist ja wohl klar“ , grinst Bade.

    Nach dem Weggang von Steffi Bergmann, Lisa Nettersheim und Carolin Kordt hofft er auf einen „Jetzt-erst-Recht-Effekt“. Helfen soll dabei die kleine Linksaußen Tugba Gürdere aus der erfolgreichen A-Jugend, die just im Auswärtsspiel bei Bensheim/Auerbach erstmals das Trikot des Zweitliga-Teams getragen hatte.


    Von den Außen-Positionen, die gegen den VfL Oldenburg vornehmlich durch Lotta Lorkowski, Sandra Münch und Mona Butzen recht erfolgreich waren, erhofft Baude durch „Tuba“ noch mehr Durchschlagskraft. „Von außen muss Entlastung für den Rückraum kommen“, ist die Forderung des TVB-Trainers. Dessen Bensheimer Kollege „Lucky“ Cojacar warnt vor dem TV Beyeröhde. „Das wird kein Selbstläufer“.

    Optimismus schöpft man in der Buschenburg aus der Tatsache, dass von den kommenden elf Spielen, einschließlich des „Vier-Punkte-Nachholspiels“ am kommenden Mittwoch um 20 Uhr in der Buschenburg gegen Allensbach, sieben in der heimischen Halle ausgetragen werden.

    „Wenn uns die Fans entsprechend unterstützen, dann können wir den letzten Abstiegsplatz verlassen und den Klassenerhalt noch schaffen“, hofft Abteilungsleiter Manfred Osenberg. fwb (Westdeutsche Zeitung)

    Quelle: http://www.beyeroehder-handballgirls.de/index.php?id=29

    :lol: Jetzt gibts noch mehr Frotzeleien.

    Das 42kg Kraftpaket Tugba wird mit ihrer immensen Durchschlagskraft ganz sicher zum Klassenerhalt beitragen..... ährlich..
    :angel: