nchricht bereits in anderem fred,,,,
![]()
Beiträge von tausendfeuer
-
-
Ruhr Nachrichten: Abstieg ist besiegelt
[15.03.10] Gustl Wilke atmete einmal ganz tief durch. „Wir hatten ja genügend Zeit, uns auf den Abstieg vorzubereiten“, meinte der BVB-Trainer am Sonntag und konnte seine Enttäuschung doch nicht verbergen.
Nun ist es amtlich: Die Schwarzgelben müssen den bitteren Marsch in die zweite Liga antreten. Göppingen konnte in Trier nicht die ersehnte Schützenhilfe leisten, unterlag mit 22:27, der Fünf-Punkte-Rückstand ans rettende Ufer ist bei zwei noch ausstehenden Spielen auch rechnerisch nicht mehr aufzuholen.Natürlich ist es ein Abstieg mit Ansagen, der Kader hat zu wenig Eckpfeiler, er war von Anfang an zu klein. Zudem musste die Mannschaft immer wieder einige verletzte Spielerinnen mit durchschleppen, „manche gingen zuletzt wirklich auf dem Zahnfleisch“, erklärt der Dortmunder Trainer.
Blick in die Zukunft
Und so versuchte Wilke trotz aller Enttäuschung den Blick schon ein wenig in die Zukunft zu richten. Möglichst schon in der nächsten Woche soll das Korsett stehen, und Wilke hat da auch schon ganz konkrete Vorstellungen. Zuzana Porvaznikova und Dagmara Kowalska werden auch in der nächsten Saison das BVB-Trikot tragen, da sie vertraglich gebunden sind wie auch Julia Kunze und Karina Schäfer. Steffi Glathe hat nur für die 1. Liga einen gültigen Anschlussvertrag - mit ihr wird gerade neu verhandelt.
Auf der Wunschliste ganz oben steht auch Stella Kramer. „Sie alle können helfen, die neue Mannschaft menschlich und sportlich zu führen“, sagt Wilke. Eine Prognose, ob seine Liste wie gewünscht abgearbeitet werden kann, mag er nicht geben. Das Bild von den Ratten, die das sinkende Schiff verlassen, will er zwar nicht bemühen, „aber wer will denn heute ausschließen, dass es sich einige vielleicht doch überlegen, künftig in einem anderen Boot zu sitzen“.
Irritationen um Jochen Busch
Allerdings hat er zuletzt erfahren dürfen, dass „der BVB nach wie vor eine gute Adresse“ im deutschen Handball sei, und gewinnen sei immer schöner als zu verlieren, egal ob erste oder zweite Liga.
Ob Wilke, der einen Rücktritt für sich nicht im Gedankengut hat, dann noch seinen alten Mitstreiter Jochen Busch an seiner Seite hat, scheint höchst fraglich. So widersprüchlich manche Aussagen der letzten Tage auch sind: Nach Informationen dieser Zeitung hat Busch sehr wohl gegenüber den Spielerinnen verkündet, dass er künftig kein Sportlicher Leiter mehr sein werde. Abteilungsleiter Andreas Heiermann hat diesem „Gesuch“ offenbar nicht widersprochen. Auf Anfrage wollte Jochen Busch dies am Sonntag nicht bestätigen.
Gerd Strohmann (Ruhr Nachrichten)
Quelle: http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D

-
Weiss jemand näheres vom Spiel in Trier ? Stelle eben fest, dass Birute Stellbrink mit null Treffern aufgeführt ist. Ganz schlechter Tag oder Pädagogik - wie man in Dortmund zu sagen pflegt ...
-
Lothar Frohwein: volle Zustimmung.
Wer die Preisgestaltung der Ölkonzerne zum Kotzen findet, sollte sich mal ein paar Gedanken über unser Wirtschaftssystem machen.
Ich hab das nie so gewollt... -
Nichts mit Gerüchten. Fakten Fakten Fakten:
Pressemitteilung Handballabteilung: Annika Busch, Inge Roeloefs und Isabell Roch verlassen den BVB
[12.03.10] Offizielle Pressemitteilung der Handballabteilung durch unseren Abteilungsleiter Andreas Heiermann:
Die Handballabteilung von Borussia Dortmund arbeitet mit Hochdruck an dem Kader für die neue Saison. Hierzu gehören Gespräche mit unseren derzeitigen Spielerinnen und mit potentiellen Neuzugängen.Im Gegensatz zur Vergangenheit möchten wir diesmal jedoch keine Zwischenmeldungen an die Öffentlichkeit geben, sondern erst, wenn Vertragsverlängerungen, Ab- und/oder Neuzugänge entgültig fest stehen.
Daher möchten wir Sie heute darüber informieren, dass die Spielerinnen Annika Busch, Inge Roelofs und Isabell Roch den Verein zum Saisonende verlassen werden.
1. Annika Busch
Unsere Juniorennationalspielerin Annika Busch wechselt zur neuen Saison zum Zweitligisten HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim. Bad Wildungen hat der Spielerin ein finanziell sehr gutes Angebot gemacht inkl. einem Ausbildungsplatz. Natürlich bedauern wir sehr, dass ein Dortmunder Eigengewächs den Verein verlässt, aber unsere finanziellen Mittel lassen es leider nicht zu ein ähnliches Angebot zu unterbreiten. Wir freuen uns aber, dass sie diese gute Möglichkeit bekommt und dort neben dem Handball auch eine Ausbildung als Bankkauffrau beginnen kann.
2. Inge Roelofs
Der Vertrag mit unserer Torfrau Inge Roelofs läuft zum 30.06.2010 aus. Nach vielen Jahren in Deutschland (TV Beyeröhde, BVB) möchte Inge jetzt jedoch wieder in ihre Heimat Niederlande zu Ihrer Familie zurückkehren und sich dort einem Verein anschließen.
3. Isabell Roch
Obwohl wir noch mitten im Abstiegskampf stecken und uns gewünscht hätten, dass die öffentliche Bekanntgabe erst nach der Entscheidung im Abstiegskampf erfolgt, hat gestern bereits ProVital Blomberg-Lippe die Pressemitteilung heraus gegeben, dass unsere Torfrau Isabell Roch den BVB verlassen und sich ProVital Blomberg-Lippe anschließen wird. Isabell möchte auch in der neuen Saison in der 1. Bundesliga spielen und wird dort einen Zweijahres-vertrag unterschreiben.
Wir wünschen allen drei Spielerinnen viel Erfolg für ihre private und sportliche Zukunft.
Quelle: http://www.bvb-handball.de/?Z%1B%E7%F4%9D
Welche Torhüterinnen sind denn derzeit auf dem Markt ?

.... das folgende noch zur Ergänzung:
Während jetzt bei wichtigen Personalien im Kader Klarheit herrscht, gab es am Freitag Verwirrung über den Status Jochen Buschs. Als Sportlicher Leiter sei er im Beisein der Mannschaft zurückgetreten, war aus Vereinskreisen zu hören. „Das stimmt aber gar nicht“, entgegnete Jochen Busch im Gespräch mit unserer Redaktion.
Sportliches Geschick
Fakt jedoch ist: Andreas Heiermann kümmert sich derzeit persönlich um die sportlichen Geschicke, sprich die Gespräche mit Spielerinnen und möglichen Neuzugängen. „Ich bin mit einigen Dingen nicht einverstanden, aber ich will vor den letzten Spielen keine Unruhe stiften“, erklärte Jochen Busch, der das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden weiter ausübt.
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmu…/art2105,846230

-
Auf Blomberg als Absteiger würd ich ja nicht unbedingt setzen...da kämen mir sieben bis acht andere Namen eher in den Sinn..

-
Hauptsache man hat ne Überschrift. Interessant ist, was man noch alles sucht:
eine Rechtsaussen , eine Kreisläuferin und zweimal Rückraum
. ziemlich viel Fluktuation.... -
Keep cool. In Dortmund wird viel geschrieben und manches stell ich hier auch um des Spasses willen rein....das ist nicht zum Ärgern sondern zum Schmunzeln...
.. natürlich hast du recht......

-
Zitat
Original von Cat
Roelofs hat ja anscheinend gegen Frankfurt ein sehr gutes Spiel gemacht. Da kann man als Trainer schon mal ein bisschen Vertrauen zeigen. Dann hätten wir also alle Namen genannt, die für die kommende Saison erstligatauglich sein könnten???
Njet. Gesine Paulus hat gut gespielt, und die beiden Verletzten Zuzana Porvaznikova und Stephanie Glathe darfst du nicht vergessen.

Ich geb die neuesten journalistischen Leistungen auch gleich zum Besten;
Klassenverbleib wurde gegen Göppingen und Sindelfingen verspielt : Katzenjammer am Tag danachDortmund, 11.03.2010, Christian Menn
Leipzigs Manager Kay-Seven Hähner ist es schon immer schwer gefallen, die Leistung eines Gegners anzuerkennen. Für seine grenzenlose Arroganz, die Aufholjagd der Borussinnen vom 5:12 auf 13:12 als kleine Leipziger Nachlässigkeiten abzutun, hätte er allein schon eine Niederlage verdient gehabt.
Doch letztlich reichten die individuelle Klasse des HCL und der Bonus der Schiedsrichter, die in gleichen Fällen unterschiedlich bestraften, aus, um die Sache noch einmal glatt zu bügeln (30:27).
Auch wenn sich gegen die Übermannschaft der Liga kurzzeitig die Chance eröffnete, vielleicht doch ein Pünktchen zu ergattern, ist der Klassenverbleib nicht am Mittwoche Abend verspielt worden. Wer gegen Göppingen und sogar gegen das „Armenhaus” Sindelfingen 0:8 Punkte einfährt, darf nicht über eine Niederlage gegen Leipzig klagen. Zwei Heimsiege gegen die beiden Teams aus Baden-Württemberg und die Mannschaft von Gustl Wilke stünde auf einem Nichtabstiegsplatz. Darf man gar nicht drüber nachdenken, wie fahrlässig eine bessere Platzierung verspielt wurde...Jetzt haben sie zweieinhalb Wochen Zeit, ihren Frust zu bekämpfen. Dann geht's nach Celle. Vielleicht stehen die Borussinnen dann schon als sichere Absteiger fest, wenn nämlich die Trierer Miezen am Sonntag gegen Göppingen gewinnen sollten. Und so herrschte gestern Katzenjammer am Tag danach. Darum setzte Wilke Regeneration auf den Trainingsplan, als Balsam für Körper und Seele. Am Dienstag beginnt die Vorbereitung auf Celle, zwischendurch soll noch ein Trainingsspielchen statfinden, um die Mannschaft wieder auf die körperliche Härte eines Bundesligaspiels einzustimmen.
Gerade in der Endphase der Meisterschaft kam beim ohnehin dünnen BVB-Kader eine gehörige Portion Pech hinzu. Erst zog sich Steffi Glathe einen mehrfachen Fingerbruch zu, was durch Zuzana Porvaznikova und Dagmar Kowalska mit phantastischen Leistungen kompensiert werden konnte. Und dann fiel auch noch Porvaznikova aus. So viele Tore draufsatteln konnte Kowalska nun wirklich nicht mehr, obwohl sie sich alle Mühe gab. Sensationelle 13 waren es. Wilkes Stoßseufzer: „Wäre sie zu Saisonbeginn so fit gewesen wie jetzt, stünden wir auf Platz sieben.”
Derweil bastelt Abteilungsleiter Andreas Heiermann an der neuen Mannschaft und führte Gespräche mit Stella Kramer und Steffi Glathe. Es sieht ganz gut aus...
Quelle:http://www.derwesten.de/sport/lokalspo…-id2714924.html
Et könnte ein da soviel zu sagen, datte besser fein stille am schweigen biss...
-
27:30 gegen Leipzig
BVB-Frauen nahe an der Sensation
Von Dirk Krampe am 10. März 2010 22:20 Uhr
DORTMUND Sie drohten abgeschossen zu werden, dann kämpften sich die Handball-Frauen des BVB gestern Abend bravourös zurück ins Spiel und boten dem Deutschen Meister über 60 Minuten die Stirn. Leider reichte es am Ende nicht ganz.Das 27:30 (13:13) vor 500 Zuschauern in Wellinghofen wird in den Geschichtsbüchern des HC Leipzig keine großartige Erwähnung finden. Borussia Dortmund aber durfte sehr wohl stolz sein nach einer Niederlage, die die Chancen auf den Klassenerhalt auf ein Minimum reduzierte. „Kompliment für den Riesenkampf“, meinte Trainer Gustl Wilke, der so erschöpft war wie sein Team.
Wilke sauerZuvor hatte er seinem Unmut über ein schwaches Schiedsrichter-Gespann Luft gemacht, das ohne Linie pfiff und mit der Regelauslegung große Probleme hatte. „Zwischendurch“, so Wilke, „hatte ich das Gefühl, die Leipziger hätten die beiden mit nach Dortmund gebracht.“
Ausschließlich daran konnte man die Niederlage aber nicht festmachen. 12:5 führte der Gast nach 17 Minuten, da steuerte der BVB einem Debakel entgegen – Leipzig bestrafte in dieser Phase konsequent das zaghafte und wenig koordinierte Dortmunder Abwehrverhalten.
Große LöcherRiesengroß waren die Löcher in der Deckung, besonders über Rechtsaußen Mette Ommundsen enteilte der HCL mit Lichtgeschwindigkeit.
Warum genau beim Gast dann der Faden riss, wird wohl ein Geheimnis der Leipzig-Sieben bleiben – bemerkenswert aber, dass der BVB die sich plötzlich bietenden Chancen nutzte, Tor um Tor aufholte, aus drei Überzahlsituationen fünf Treffer erzielte und kurz vor der Pause plötzlich führte (13:12). Leipzig blieb elf Minuten ohne Feldtor und musste sich in der Kabine erst einmal sammeln.
Kowalska gibt alles
Weil der Gast einige Stars in dieser Phase schonte und Dortmund auf der anderen Seite ohne die doch nicht spielfähige Zuzana Porvaznikova im Rückraum rechts wirkungslos blieb, war aber auch klar, dass es ganz schwere zweite 30 Minuten werden würden.
Und so reichte es zur ganz großen Sensation dann auch nicht, obwohl die nicht zu stoppende Dagmara Kowalska alles in die Waagschale warf, sich die beiden Torfrauen Inge Roelofs und Isabell Roch in einen Rausch spielten und Dortmund streckenweise auch spielerisch zu überzeugen wusste.
Entscheidung vom Punkt
Unglaubliche 13 Tore der Polin und fünf von Tessa Cocx am Kreis hielten Dortmund im Spiel, leider aber traf Kowalska vom Siebenmeterpunkt nicht, als der BVB auf zwei Tore hätte herankommen können (52.). Das war die Vorentscheidung.
BVB: Roelofs, Roch – Kowalska (13/2), Cocx (5), Kramer, Paulus, Kunze (je 2), Schäfer, Busch, Scholl (je 1), Koopmann, Köhl
Quelle:http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmu…n;art933,844005
Leipzig auf der Durchreise. Ohne Zuzanna Dortmund trotzdem ohne echte Chance. Aber ich denke Leipzig hat einfach nur das Notwendigste getan. Wäre Dortmund stärker gewesen hätten Sie einfach etwas mehr Leistung abrufen müssen - und können.
Nicht das es irgendwas geändert hätte, aber: Neue Schiris braucht das Land.
Und es war natürlich eine starke Leistung der Dortmunder Spielerinnen
-
Für Celle kann ich nicht sprechen, aber Dortmund steht aus anderen Gründen dort unten.... und auch nicht mangels Potential....

-
BVB-Damen im Enspurt
Bei Klassenerhalt wird Polka getanzt
Von Gerd Strohmann am 8. März 2010 15:04 Uhr
DORTMUND Dagmara Kowalska hatte mächtig Spaß. „Wenn wir wirklich nicht absteigen, dann tanze ich mit unserem Trainer Gustl Wilke auf dem Feld Polka.“»Großen Sport« attestierte BVB-Trainer Gustl Wilke der Polin Dagmara Kowalska (Mitte). Die möchte sich bei ihm im Falle des Klassenerhalts mit einem Polka-Tänzchen für das Kompliment bedanken.
Einen Moment spielte der 65-Jährige den Erschrockenen, dann musste er herzhaft lachen. Zumal ihm die Polin versicherte, sie werde schon die Führungsarbeit leisten und außerdem habe sie doch nach dem 32:24-Sieg der Handballerinnen von Borussia Dortmund gegen Frankfurt/Oder gesehen, wie der Trainer vor der Bank schon ein paar Schritte gewagt hätte.
Es scheint, als habe der doch überraschende Erfolg gegen die Ostdeutschen nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf so manche Blockade gelöst. Nach der Niederlage in Sindelfingen noch im tiefen Tal der Tränen, sieht der BVB wieder ein wenig Licht am Ende des Tunnels.
Voreilig abgeschrieben
Und das kommt offenbar plötzlich und unerwartet. Denn sonst hätte Abteilungsleiter Andreas Heiermann im Vorwort des Programmheftes sicher nichts „über die Enttäuschung über den erneuten Abstieg“ geschrieben und schon mal vorab vermerkt, dass man niemandem (egal ob Spielerin, Trainer, Betreuer oder Vorstand) einen Vorwurf machen könne.
Es ist noch nicht soweit, der BVB kann sich noch retten, auch wenn er die rote Laterne mit sich herumträgt. Wilke registriert sehr wohl, dass sich die Mannschaft offenbar zusehends findet, dass endlich das passt, was in einem packenden Abstiegskampf passen muss.
Roelofs rechtfertigt Wilkes Vertrauen
Endlich einmal konnte er seine Torfrau Inge Roelofs uneingeschränkt loben, gerade das war in der Vergangenheit eher die Ausnahme. „Eine gute Torfrau ist die halbe Miete“, meint der Trainer, gegen Frankfurt/Oder wurde sie mit einem Schlag überwiesen. Und die Niederländerin zahlte das Vertrauen zurück, das sie sich im harten Training in den Wochen zuvor verdient hatte.
Der zweite Teil der halben Miete sind die Leistungsträgerinnen Zuzana Porvaznikova und Dagmara Kowalska. Gerade jetzt, in der Endphase der Meisterschaft, beeindrucken die „älteren Damen“ mit Nervenstärke, mit körperlicher Präsenz.
"Großer Sport"
„Großen Sport“ bescheinigte Wilke der Polin, die in der Liste der besten Torschützinnen der Liga längst einen Platz unter den Besten fünf gefunden hat. Und sie verspricht, auch am Mittwoch gegen Leipzig bis zur „letzten Sekunde“ zu kämpfen. Weil sie ja auf das Tänzchen mit dem Trainer freut.
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmu…/art2105,841354
Merke: Dortmund hat eigendlich keine Chance, aber vielleicht können sie die nutzen.
Das da aber nahezu hemmmungsloser Optimismus verbreitet wird, ist schon erstaunlich bis vermessen.
Aber vielleicht zeitigen die laufenden Gespräche ja Folgen, die sich positiv auf die Spielerinnen auswirken.

-
Handballerinnen des BVB besiegen Frankfurt/Oder mit 32:24 : Letztes Fünkchen Hoffnung glimmt noch
Dortmund, 07.03.2010, Christian Menn
Irgendwie war die Situation irreal. Da spielte und zauberte eine Mannschaft, die bislang zwei kümmerliche Siege (29:25 und 29:28) zustande gebracht hatte, trat souverän auf wie ein Topteam und manchmal sogar brillant.
Die Abwehr stand ausgezeichnet (zehn Gegentore bis zur Halbzeit!), die Torfrau hielt, was zu halten war und eine ganze Menge mehr, der Angriff zauberte teilweise wie aus dem Lehrbuch und „Daggi (Anm.: Kowalska) verbreitete sogar einen Hauch von Weltklasse”, wie Gustl Wilke anmerkte. Folgerichtig gewannen die Damen des BVB gegen den weit höher eingeschätzten FHC Frankfurt/Oder mit 32:24 (13:10), der zuletzt noch den Meister HC Leipzig an den Rand einer Niederlage gebracht hatte (29:31).
Beide Trainer waren zunächst fassungs- und sprachlos. Wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Und doch brachten sie genau auf den Punkt, was sie über 60 Minuten gesehen hatten. „Mir fehlen die Worte zu unserem Auftritt. Der BVB hat uns mit seinem leidenschaftlichen Kampf, aber auch mit seiner starken spielerischen Leistung überrascht”, fasste Dietmar Schmidt (FHC) zusammen, „so spielt eigentlich kein Absteiger.” Stimmt: eigentlich...
„Mir fehlen ebenfalls die Worte, wenn ich auf die Anzeigetafel schaue", entgegnete Gustl Wilke. „Was meine Mannschaft heute gezeigt hat, war - angesichts unserer Situation - beinah sensationell zu nennen.” Was er nicht sagte: er hatte sie bis ins kleinste Detail auf den Gegner vorbereitet. Und so feierten die Spielerinnen, die in dieser Saison noch nicht allzuviel zu jubeln hatten, bei volkstümlicher Polkamusik. Und ließen sich feiern.
Zuzana Porvaznikova gab Bundesligatorschützenkönigin Franziska Mietzner (151) kaum Raum und Zeit, um zu ihren gefürchteten Sprungwürfen anzusetzen, Gesine Paulus' Rückkehr stabilisierte die gesamte, offensiv ausgerichtete Abwehr, im Tor stellte die phantastisch haltende Inge Roelofs mit 23 Paraden einen BVB-Saisonrekord auf. Und vorne brannte die Borussia ein Feuerwerk ab wie schon seit langem nicht mehr. Dagmara Kowalska schoss dabei mit zehn Toren (bei zwölf Versuchen) und fünf „Assists” den Vogel ab, aber auch Zuzana Porvaznikova wirkte beweglich und im Abschluss konzentriert wie selten. Julia Kunze, die in der Vorwoche reaktivierte Nicola Scholl und Stella Kramer trafen von außen neunmal, wobei Kunze mit Kunstwürfen glänzte. Kramer hatte viele hervorragende Aktionen und Zug zum Tor, ging mit ihren Chancen im Abschluss aber noch zu fahrlässig um. Zum Schluss, als Frankfurt mit offener Deckung alles riskierte, kam auch noch Tessa Cocx auf eine angemessene Torquote. Sie war lange Zeit zugestellt. Fiel aber nicht weiter ins Gewicht, weil der Rückraum zum Tanz bat und Dagmara Kowalska und Zuzana Porvaznikova ihre Gegenspielerinnen auswackelten als seien sie aus Pappmaschee´.
Dem hatte der FHC im Angriff nur eine Friederike Gubernatis (8) und ab und an Susann Schneider (4) entgegenzusetzen, während die Nationalspielerinnen Mietzner (6/4, Christine Beier (4) und Mandy Hering (2) frustriert den Platz verließen.
Dabei müsste der Frust beim BVB größer sein. „Soll ich mich nun über dieses tolle Spiel freuen - oder mich ärgern, dass meine Mannschaft nicht häufiger so gut gespielt hat?" fragte Trainer Gustl Wilke und erwartete gar keine Antwort. Denn die Abstiegsgefahr ist immer noch ungleich höher als die Rettung.
BVB: Roelofs, Roch, Trodler; Kowalska (10/1), Köhler (1/1), Paulus (2), Schäfer, Porvaznikova (7/2), Kramer (4), Busch, Cocx (3), Kunze (4), Scholl (1).
INFO:
Ein "Hauch von Weltklasse": Dagmara Kowalska. Foto: Bodo Goeke
Richtig gut eingelebt haben sich Dagmara Kowalska und ihre Familie in Dortmund. Sie spiele zwar lieber in der ersten, sei aber auch bereit für den BVB in der zweiten Liga anzutreten und beim Neuaufbau zu helfen: „Ganz abgesehen davon, dass es mit bei der Borussia und in Dortmund sehr, sehr gut gefällt, bin ich es auch leid, ständig umzuziehen.” Die 33-Jährige, die 105 Länderspiele für Polen absolvierte, würde ihre Karriere gerne in Dortmund ausklingen lassen.
Die Vierte der Bundesligatorschützenliste (133 Treffer) soll mit Zuzana Porvaznikova, die ebenfalls in Dortmund heimisch geworden ist und eine Stelle als Lehrerin angetreten hat, der enorm verbesserten Julia Kunze und Steffi Glathe das Gerüst für den „neuen BVB” bilden.
Im Tor hält nach den letzten Leistungen Inge Roelofs die besten Karten in der Hand. Seit Jörg Fähmel regelmäßig neben Tanja Missner, die aber beruflich nur am Montag abkömmlich ist, an drei weiteren Tagen mit den Torhüterinnen arbeitet, sind die Leistungen besser und stabiler geworden. Isabell Roch hatte ihren großen Auftritt gegen Bayer Leverkusen, Inge Roelofs zeigt seit Wochen konstante Form (gegen Trier, in Sindelfingen, gegen Frankfurt).
Alle anderen stehen - mehr oder weniger - auf dem Prüfstand, „nach dem Preis-/Leistungsverhältnis” (Andreas Heiermann). Die Gespräche laufen derzeit, erste Ergebnisse sollen nach dem Spiel gegen Leipzig bekannt gegeben werden. Ein starkes Gerüst soll's geben, darum herum viele Talente. Oder müssen sie doch für die erste Liga planen? Trotz des Sieges immer noch höchst unwahrscheinlich. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
INFO 2:
Dem Druck, vom ersten Spieltag an der Musik hinterher zu laufen, war der auf die erste Liga völlig unvorbereitete Lückenbüßer BVB, der erst im Juni den freigewordenen Platz der Rhein-Main-Bienen übernahm, offensichtlich nicht gewachsen.
Jedesmal, wenn Hoffnung aufkam, versagten die Borussinnen. Und erst jetzt, da die Würfel gegen sie gefallen zu sein scheinen, spielen sie locker auf. Es gehört zu den wichtigen Qualitäten im Leistungssport, Druck aushalten zu können. Es gibt Teams, die ihn genießen...
Mittwoch geht es gegen den HC Leipzig (19.30 Uhr), am 27. März muss der BVB nach Celle, ehe der Thüringer SV am 10. April nach Dortmund kommt. Die letzten drei Chancen für die Borussinnen zu zeigen, dass auch sie mit Druck fertig werden.
Quelle: http://www.derwesten.de/sport/lokalspo…-id2687834.html
Das was Dortmund diesmal zeigte, wäre die ganze Saison in etwa möglich gewesen. Man muss halt die Spielerinnen aufs Feld schicken, die da hin gehören......

-
Ganz einfach:
1. sehr offensive Verteidigung. Schmeckte dem Frankfurter Rückraum gar nicht.
2. bei Dortmund tatsächlich mal fast durchgehend die ersten Sechs auf dem Feld.... wenn das immer so gewesen wäre, stände Dortmund nicht auf einem Abstiegsplatz...

-
Der Gletscher ist weg..
Aber seit 18.00 Uhr schneit es wie Teufel, und ich fürchte ich muss mein Schneebeseitigungswerkzeug wieder aus dem Keller holen...

I am not amused.
-
Ruhr Nachrichten: Kämpfen für die Fans - Porvaznikova und Kunze angeschlagen
[04.03.10] Der faktisch feststehende Abstieg aus der 1. Bundesliga macht die Arbeit für den Saisonrest nicht leichter. Am Samstag (16 Uhr, Wellinghofen) empfangen die Handball-Frauen Borussia Dortmunds den FHC Frankfurt/Oder – und müssen versuchen, der Pflicht auch ein wenig Spaß abzugewinnen.
Von der kleinen Restchance auf den Klassenerhalt möchte vor einem wohl ungleichen Duell niemand reden. Dass das Spiel in Sindelfingen auch dokumentierte, dass zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei einigen Spielerinnen eine große Lücke klafft, hat für eine gedrückte Stimmung auf der Rückfahrt gesorgt.In der Trainingswoche, berichtet Trainer Gustl Wilke, besserte sich die Laune nur unwesentlich. Nun Spannung aufzubauen und dem Heimpublikum, das sich immer auf eine topmotivierte und kämpferisch alles gebende Mannschaft verlassen konnte, auch in dieser Situation noch etwas zu bieten, wird schwer.
Offene Fragen nach der Zukunft
„Es passt ins Bild“, findet Wilke, dass ihm mit der erkrankten Zuzana Porvaznikova und Julia Kunze (Knochenentzündung) im Training mal wieder zwei Stammkräfte fehlten. Beide sollen spielen. Die Einheiten waren aber ohnehin geprägt von den offenen Fragen nach der Zukunft.
Die Einheiten waren aber ohnehin geprägt von den offenen Fragen nach der Zukunft. Erste Gespräche hat Sportleiter Jochen Busch in dieser Woche geführt, nach dem Leipzig-Spiel am Mittwoch kommender Woche werden diese intensiviert. Es bleibt beim Plan, möglichst schnell mit dem aktuellen Kader Klarheit zu bekommen.
Frankfurt reist mit Selbstvertrauen an
Die Frankfurterinnen reisen mit jeder Menge Selbstvertrauen an – von den letzten acht Pflichtspielen inklusive Pokal wurden sechs gewonnen. Ihr Tief nach der WM hat auch Rückraum-Ass Franziska Mietzner überwunden, die die Spitze der Torjägerliste der Bundesliga erklommen hat. Ihr will Dortmund mit einer offensiven Deckung begegnen. Es wird ein schwerer Gang. für den BVB.
Dirk Krampe (Ruhr Nachrichten)
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmu…/art2105,837648
Anspruch und Wirklichkeit klaffen nur bei den Spielerinnen auseinander
Auf Rechtsaussen ist natürlich alles hundertprozentig in Ordnung und
14 ist klar mehr als 14 und
man will schnellstmögliche KlarheitAber ganz sicher ist, dass eine ganz kleine Chance auf den Klassenerhalt noch besteht.
Jawoll.
-
Na 14 ist doch deutlich mehr als 14.....
Es gibt aber auch noch Restbestände aus Wuppertal/Gräfrath....
... und ganz interessant ist die Torfraufrage
und .... 

doch im Ernst, wenn wer kommt muss doch wer gehen....
... und wenn man aufsteigen will muss man sich verstärken...und wenn ich seh, wer zur Disposition steht bzw. schon mit einem Bein mind. weg ist.....

-
Geh mal davon aus, dass das mit Stellbrink und Bad Wildungen sehr weit gediehen ist......

und Wechselorgie: ja wie jedes Jahr ... und wahrscheinlich noch ein bischen heftiger, den Trainerwechseln geschuldet...
-
Ruhr Nachrichten: Zweite Liga wird für BVB eine große Herausforderung
[01.03.10] Nach der Niederlage in Sindelfingen, die weitgehend Klarheit über die sportliche Zukunft der BVB-Handballfrauen brachte, haben Sportleiter Jochen Busch und der Abteilungs-Vorsitzende Andreas Heiermann die Rahmenbedingungen für die 2. Bundesliga abgesteckt.
Das mittelfristige Ziel, erklärte Busch gestern, sei die Rückkehr in die 1. Liga. „Wir werden einen Kader stellen, der konkurrenzfähig sein wird und oben mitspielen kann“, so Busch.Die kommende Saison wird die letzte sein, in der die 2. Liga in zwei Gruppen getrennt die Normalrunde bestreitet. Ab 2011 wird auch im Bundesliga-Unterhaus nur noch eingleisig gespielt. Mindestens Siebter muss der BVB daher in der kommenden Spielzeit werden, die ersten Vier der Tabelle spielen wie gehabt mit den vier besten Teams der Südgruppe im Überkreuzvergleich um zwei Bundesliga-Plätze.
Unangenehme Gespräche
Einfach wird die Aufgabe nicht, Busch erwartet ein Hauen und Stechen: „Einige werden gewaltig aufrüsten.“ Gemeinsam mit Trainer Gustl Wilke wird er nun die Kaderplanung vorantreiben. Bis Ende dieser Woche soll mit allen aktuellen Kaderspielerinnen gesprochen sein – einige unangenehme Gespräche eingeschlossen.
„Der Kader wird sich verändern“, sagt Busch, „wir planen nicht mit allen übers Saisonende hinaus.“ Verträge für die 2. Liga besitzen Dagmara Kowalska, Zuzana Porvaznikova, Julia Kunze, Steffi Glathe und Karina Schäfer. Diese Fünf bilden das Gerüst. „Zwei bis drei gestandene Spielerinnen“, so Busch, werden dazukommen – je nachdem, wie viele aus dem aktuellen Kader sich aus eigenem Antrieb verändern wollen.
Deutlich größerer Kader
In jedem Fall wird sich die Struktur des Teams ändern. Ausdrücklicher Wunsch von Trainer Gustl Wilke ist ein deutlich größerer Kader – maximal zwölf Feldspielerinnen und zwei Torfrauen könnten ihm angehören. Darunter sollen junge Talente sein, die sich in der 2. Liga besser entwickeln können als auf einer Erstliga-Bank.
Weil die Etatgrenzen klar abgesteckt sind, bedeutet dies auch, dass sich der BVB künftig keine Vollprofis mehr leisten können wird. Allerdings, sagt Busch, bleibe der Etatansatz gleich. Denn das bis 2012 festgezurrte Sponsorenpool-Modell basiert auf einer Planung für die 2. Bundesliga. „Daher gibt es da also keine Veränderungen.“
Dirk Krampe (Ruhr Nachrichten)
Mehr Spielerinnen bei gleichem Etat. Fünf stehen fest, die kosten genau so viel wie bisher. Also muss bei den anderen gespart werden, um mehr bundesligataugliche Spielerinnen zu verpflichten. Aus der eigenen Jugend ist nach meiner Einschätzung keine adäquate Verstärkung zu erwarten. Also dürfte jeder der anderen Spielerinnen - sofern sie etwas mehr Geld kosten - nur bei reduziertem Gehalt bleiben dürfen .... es wird spannend.
-
Zitat
Original von deichkind
die wären?
wenn ich da auf deinen link gehe, kommt da bei mir nur werbung für sixt
.... du hast es erfasst. Aber warum fragst du
