Dagmara Kowalska verstärkt die Piranhas
Die Personalplanungen beim Süd-Zweitligisten SC Markranstädt gehen langsam in die heiße Phase und in dieser konnte der Verein aus Sachsen, dessen jetziger dritter Tabellenplatz zur Teilnahme an den Play Offs berechtigt, gleich eine wahre Verstärkung nach Markranstädt locken. Die Polin Dagmara Kowalska, derzeit noch beim VfL Oldenburg in der ersten Bundesliga aktiv, trägt ab der nächsten Saison für zwei Jahre das Trikot der Piranhas. Die 31-jährige wird im Team von Cheftrainer Rüdiger Bones auf der halblinken Position sowie auf der Mitte eingesetzt, wo sie auf ihre Landsfrau Ewelina Zart trifft, die im ersten Jahr bei den Piranhas bereits ihre Qualitäten unter Beweis stellen konnte. . Mit der Verpflichtung der Ex-Nationalspielerin, deren Würfe in der laufenden Saison 90 Mal das Tor des Gegners trafen, geht der Verein weiter seinen Weg, den guten und jungen Kader nur gezielt zu verstärken und dabei großen Wert darauf zu legen, eine homogene Truppe zu formen. Besonders die Erfahrung und das Spielverständnis von Kowalska wird dem jungen Rückraum der Markranstädterinnen zu Hilfe kommen. „Wir sind froh, dass wir mit Dagmara eine Spielerin für uns gewinnen konnten, die über Erstligaerfahrung und die nötige Ruhe verfügt, wenn es in einem Spiel einmal eng wird“, so Vereinspräsident Dirk Höfer über die Neuverpflichtung, die insbesondere durch das Engagement der in Markranstädt ansässigen LAV (Landwirtschaftliches Verarbeitungszentrum Markranstädt GmbH) möglich wurde. „Dagmara wird uns torgefährlicher und unberechenbarer machen, da wir jetzt mehrere Varianten im Rückraum spielen können“, freut sich auch Rüdiger Bones über den zweiten Neuzugang, nachdem im Februar schon die Juniorennationalspielerin Nele Kurzke für den Torhüterbereich gewonnen wurde. „Wenn wir, und damit meine ich den Verein und die Sponsoren, etwas erreichen wollen, dann muss man auch etwas investieren. Ich freue mich, den Piranhas auf diesem Weg helfen zu können. Wenn man mit viel Herz dabei ist, dann fragt man nicht immer lange, sondern tut etwas. Ich weiß, dass der Verein gut arbeitet und in der Perspektive sicherlich noch einige Hürden überwinden muss. Aber jetzt ist wieder ein kleiner Schritt gemacht“, so LAV-Chef Klaus Bohrmann