Beiträge von KSV-Jens

    Okay, wenn einer aus dem Norden und einer aus dem Süden das postet, habt ihr mich natürlich überzeugt. Dann gebe ich jetzt schon mal den mutigen Tip ab, daß Flensburg und Kiel ihre Heimspiele so eben und eben erfolgreich gestalten werden.. ;)


    Ansonsten halte ich das generelle Heimrecht für unterklassige Vereine für durchaus sinnvoll. Meines Erachtens klaffen beim Handball die Leistungsunterschiede der einzelnen Ligen noch weiter auseinander als beim Fußball.

    Zitat

    Original von Face
    ich tippe auf 6 Heim und 2 Auswärtssiege ... mehr verrat ich aber nicht ...


    Hmm, haben denn Kiel und Flensburg echt Heimrecht gegen die Zweitligisten? Ich hätte gedacht, daß der unterklassige Verein zu Hause spielen darf.

    Die Aufgabe für den WHV ist klar umrissen. Göppingen schlagen und dann auf den Sieger Tarp-Wanderup/Reinickendorf oder Düsseldorf/Spenge hoffen, fertig ist der Traum vom Final Four zusammen mit Flensburg, Kiel und Hamburg in der Color Line Arena.... ;)

    Ich finde den Zeitpunkt auch eher ungünstig gewählt. Göppingen hatte ja einen sehr schwierigen Saisonstart und mußte prompt deftig Lehrgeld zahlen. Nun, wo es seit einigen Spielen läuft, kommt diese Meldung dazwischen. Sollte Göppingen jetzt wieder in eine schwächere Phase reinrutschen, könnte das eine negative Eigendynamik entwickeln mit einer kostspieligen Trainerentlassung. Nun ja, ich hoffe mal, Göppingen spielt sein Zeug trotzdem normal herunter, so daß die Trennung doch erst am Saisonende erfolgt.

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    Original von Schwaniwolli ;)Lieber KSV-Jens, man hat mir schon fast alles anhängen wollen, aber einen Regelverstoß hat mir noch keiner nachgewiesen.


    Womit wir wieder bei den gerissenen Hunden wären. Du bist einer (mit einem fetten Grinsen im Gesicht) und die anderen vielleicht nicht... ;) ... Aber ich merke, wir werden off-topic.

    Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Ich tippe aber auf Spielwertung für den Gast. Das wäre auch meine Empfehlung, weil sonst ein Präzedenzfall der ganz schlechten Sorte geschaffen wird (okay, alle Schiedsrichter sehen hinterher, wie sie es nicht machen sollten, aber...). Zur Abschreckung würde ich sogar eine zusätzliche Geldstrafe verhängen, damit das nicht Mode macht.

    Leider kenne ich solche gruppendynamischen Prozesse auch aus eigener Erfahrung. Vor Jahrzehnten spielte ich als B-Jugendlicher in einer Hockeymannschaft, der Gegner schoß ein Tor zum 1:0, das zählte, obwohl der Schütze deutlich außerhalb des Schußkreises stand. Die vergeblichen Proteste mündeten schließlich im Werfen der großen Hockeyschläger quer durch die Halle, was dann zur drastischen Dezimierung unserer Mannschaft führte. Ich war einer von zwei Feldspielern, die sich nicht an diesem Wurffestival beteiligten. Und wir beide durften dann auch zusammen das erst frisch begonnene Spiel in vielfacher Unterzahl zu Ende spielen. Wir verloren unter ständigen Buhrufen des aufgeheizten Publikums 0:7, und der sicher geglaubte Turniersieg war futsch. Während dieses Spiels hatte ich mehr als einen Gedanken daran verschwendet, einfach durch die hintere Hallentür abzuhauen, weiß der Geier, warum ich es nicht getan habe. Vom Trainer gab es übrigens hinterher Lob.

    Interessante Partie.. :)

    Aber der Bericht von SRBHV und der letzte Absatz von seiner Internet-Quelle zeigen, daß es wohl zu einer Spielwertung zugunsten der Gastmannschaft kommt. Insofern ist das für mich noch im grünen Bereich. Schwaniwolli ist natürlich ein gerissener Hund, wenn er die Zeit mehr oder weniger einfach so ablaufen lassen will. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dafür könnte er hinterher einen Schuß vor den Bug bekommen, wenn ihm ein Regelverstoß nachgewiesen wird.

    Von daher, wenn nur noch ein einziger Spieler auf der Platte, und die Spielregeln sehen das nicht vor, dann abbrechen. Den Schaden hat schon der Richtige... Oder?

    Nun ja, das Millionen-Angebot ist natürlich ein offensichtlicher Fake. Wie das geht, ohne haftbar gemacht werden zu können, will ich hier nicht weiter erläutern. Dafür gibt es mit ein bißchen Phantasie schon eine ganze Menge Möglichkeiten angefangen von falschen Personendaten, beteiligten Freunden usw.

    Auch das erste Beispiel kann durchaus anders gelaufen sein, als es sich hier darstellt. Wer sagt denn, daß der Ersteigerer und die Ersteigerten nicht irgendwie zusammengehören und mit den hohen Summen nur die Leute verarschen wollen? Eine andere Möglichkeit ist auch, daß die Ersteigerer wirklich nicht direkt was mit den Ersteigerten zu tun haben, sondern mit ihnen erst in schriftlichen Kontakt getreten sind, wo eine Summe X vereinbart wurde, aber eine weitaus höhere Summe Y geboten wurde. Für einen Außenstehenden ist dann unmöglich zu erkennen, daß nur die Summe X gilt. Eine andere Methode wäre dann noch, sich das sponsern zu lassen über Publicity, indem also bestimmte Medien das Thema aufgreifen und für die Story Geld zahlen. Dann haben die Beteiligten auch finanziell etwas davon, aber das funktioniert eigentlich nur bei den ersten Gags - ähm, obwohl, in der heutigen Gesellschaft läuft schon verdammt viel über das letztgenannte Muster...

    Das Leben in Flensburg muß für sie ein Horrortrip sein. Wahrscheinlich ist sie nach Dänemark ausgewandert und zum Fußballverein Odense Boldklub konvertiert. Rückkehr ausgeschlossen.

    Zitat

    Original von WallauWieland
    Stralsund scheint mit der kleinen Halle einen Vorteil zu haben. Ich befürchte jedoch, dass dies nicht reichen wird. Derzeit sind Minden und Stralsund meine Kandidaten für Liga 2.


    Meine auch. Obwohl Stralsund und Minden bisher eigentlich gut im Fahrplan liegen, im Gegensatz z.B. zum WHV, der für mich summa summarum aktuell zwei Punkte zu wenig auf dem Konto hat. Wetzlar hat zwar heute auch kräftig einen auf den Deckel bekommen, aber solche Niederlagen sind im Grunde nicht so wichtig.

    Ich frage mich sowieso, ob es nicht vielleicht auch sein kann, daß in der Mehrklassengesellschaft Erste Handballbundesliga die kleinen Vereine häufiger mal Spiele einfach kampflos abschenken. Für mich sieht das jedenfalls so aus, wenn ich auf einige Ergebnisse der letzten Wochen schaue...

    Richtig schlecht war beim WHV keiner. Hervorheben möchte ich nur Adam Weiner, er hat Valter Matosevic im Tor wieder glänzend vertreten. 62 Gegentore in den letzten drei Spielen sprechen eine klare Sprache. Mein Vertrauen zu Adam war groß und wird immer größer.

    Minden spielte aber auch wie ein Absteiger, da fiel nicht mal auf, daß der WHV schon nach 35 Minuten ohne Rechtsaußen spielen mußte (Gylfason 3 x 2 Minuten).

    Oliver Köhrmann konnte übrigens heute nach seinem Zungendurchbiß erstmals wieder spielen. Die Heilung verlief wohl sehr gut.

    Als Laie muß ich sagen, daß ich eine aufgehobene 2-Minuten-Strafe auch nicht als spielentscheidend ansehe. Interessant aber auch die Passage, daß die Zeit eigentlich nicht zurückgestellt werden durfte.


    Aber davon mal ab, kann es sein, daß Schwaniwolli beim Verfassen seines Beitrags ein fettes Grinsen im Gesicht trug? Ich glaube ja.

    Wilhelmshaven führte nur nach dem ersten Tor und nach dem letzten. Das nennt man wohl Ökonomie pur. Aber steigende Tendenz, was die Gesamttrefferanzahl angeht. Im ersten Spiel 38 Tore, im zweiten 41. Noch so 20 Spiele gegen Stralsund, und die beiden Mannschaften stellen einen neuen Torerekord für die Erste Bundesliga auf...

    Einen Nachteil hat der Sieg aber für den WHV: Er kann sich noch nicht voll auf die Bundesliga konzentrieren, da ist Stralsund schon einen Schritt weiter...

    Trotzdem mein Dank an Adam Weiner, Allan Rasmussen und Alexandros Vasilakis.

    vanilla
    Wenn ich hier die Beiträge der Stralsunder lese, merke ich aber, daß die auch nicht dabei gewesen sind oder das Ganze nur herunterspielen wollen. Ja, Du hast richtig gelesen. In der Halle sein, ist eine Sache, die genauen Kenntnisse um die Vorgänge um Oliver Köhrmann eine andere. Was ich hier bisher von euch gelesen habe, habe ich jedenfalls nicht einfach unkritisch für mich so übernommen.

    Die Wahrheit liegt wohl eher in der Mitte. Beim WHV war z.B. nur ein Physiotherapeut dabei, kein Arzt. Dieser Tatsache gilt es Rechnung zu tragen, wenn ene kritische Situation entsteht. Und die hier angegeben Zeiten sind z.T. auch unrealistisch, da ich es am Radio live miterlebt habe. Da merkte man, daß es viel zu lange dauerte, bis endlich mal was passierte. Also beim nächsten Mal besser machen, gilt für Stralsund und auch für den WHV, fertig.

    Schade Jürgen Carstens, Du hast über vier Jahre hervorragende Arbeit in Wilhelmshaven geleistet.

    Ich erinnere mich, daß in der Saison 1998/99 eine recht durchschnittliche Regionalligamannschaft für Wilhelmshaven auflief. Dann kamst Du zur Saison 1999/2000, und mit einem nur wenig veränderten Kader gelang der Durchmarsch mit 60:0 Punkten und einem irren Torverhältnis. Jeder wußte, daß mit Dir dieser WHV auch in der Zweiten Liga für Furore sorgen könnte. Die Rede war von einem Platz unter den ersten fünf, sechs Mannschaften. Aber es kam noch besser. Der WHV lief im Windschaften der damaligen Topmannschaft aus Schwerin als Aufsteiger auf Platz 2 ein und kam in die Relegationsspiele zur Ersten Bundesliga. Der Südzweite wurde ausgeschaltet, dann ging es gegen den ThSV Eisenach, einen Erstligisten. Nur zwei einseitig bis skandalös pfeifende Schirigespanne verhinderten einen Doppelaufstieg des WHV. Ich werde nie vergessen, wie Du, Jürgen Carstens, im Rückspiel in der Nordseesporthölle schon in der ersten Minute von den Flachpfeifen auf die Tribüne geschickt wurdest und wie dann Deine Mannschaft trotzdem Tor um Tor den Rückstand aus dem Hinspiel wettmachte und dann bei 10 Toren Vorsprung schließlich die Erste Bundesliga schon dicht vor Augen hatte. Dann aber liefen auch die Schiris immer mehr zur "Hochform" auf, stellten einen WHV-Spieler nach dem anderen oder auch drei gleichzeitig vom Platz, und Eisenach rettete sich hauchdünn ins Ziel. Im Nachhinein sicher ein Glücksfall für den WHV, denn Zweitligameister Schwerin stieg im folgenden Jahr sang- und klanglos aus der starken Ersten Liga ab, der WHV dagegen mit lupenreiner Heimweste und oft spektulärer Spielweise kam wieder auf Platz 2 in der Zweiten Liga Nord, und diesmal klappte es in den Relegationsspielen gegen Östringen und Solingen, wobei besonders die Spiele gegen Östringen auf des Messers Schneide waren, und nur ein Siebenmetertor von Fathallah in letzter Sekunde den Weg für den WHV freimachte. Die erste Saison in der Ersten Liga war über weite Strecken der Hinrunde sensationell, da machte auch die schwache Rückrunde letztlich nichts mehr aus. Tja, und jetzt das Ende nach gutem Start mit 4:2 Punkten und dann sieben z.T. unnützen Niederlagen hintereinander.

    Ich danke Dir trotzdem für die vier erfolgreichen Jahre, Jürgen Carstens.

    Möge Dein Nachfolger genauso viel Erfolg haben.


    Statiistik unter Jürgen Carstens.
    Regionalliga Nord 1999/2000 1. Platz (direkter Aufstieg)
    Zweite Bundesliga Nord 2000/01 2. Platz (Scheitern in der 2. Relegationsrunde an Eisenach)
    Zweite Bundesliga Nord 2001/02 2. Platz (Aufstieg in der 2. Relegationsrunde gegen Solingen)
    Erste Bundesliga 2002/03 15. Platz (Klassenerhalt)

    Wie ist das eigentlich genau passiert?

    Nach allem, was ich selbst gelesen habe, führte der WHV zur Pause 7:11, und bei diesem Spielstand gab es dann kurz nach Wiederanpfiff einen Tempogegenstoß, bei dem Latchimy aufs WHV-Tor und Oliver Köhrmann zulief. Dieser erhielt dann einen Ellbogencheck direkt unters Kinn, wodurch es zu diesem verhängnisvollen Zungendurchbiß kam. Köhrmann drohte anschließend an seinem eigenen Blut ersticken und blieb längere Zeit bewußtlos. Er lag offenbar die ganze Zeit neben dem Spielfeld (auf einer Bank? Trage?) und wurde von WHV-Leuten versorgt. Aber erst in der 42. Spielminute wurde er endlich aus der Halle gebracht.

    Wenn die oberen Texte stimmen sollten, hat sich der Stralsunder HV in vielfacher Hinsicht sehr unsportlich verhalten.


    Olli Köhrmann gelten meine besten Genesungswünsche. Hoffentlich haben die Ärzte seine Zunge wieder hinbekommen.