Beiträge von Benson

    Siehe :
    DHB,Spielordnung (SpO) in der seit 27.12.2016 gültigen Fassung
    §34 Absatz (3) regelt den Ausnahmefall in dem der Wechsel auch noch nach dem 15.2. ausdrücklich erlaubt ist.


    Ganz so einfach ist die Lage aber nicht: §34 Absatz (3) beschreibt den Fall, dass ein Verein aus der Spielzeit ausscheidet. Dieser Fall wird auch in den HBF Durchführungsbestimmungen gesondert behandelt.
    Eine Insolvenz des Lizenznehmers führt aber nicht zwangsläufig zum Ausscheiden aus dem aktuellen Spielbetrieb. Das ist nur eine Konsequenz, die dann in den meisten Fällen auch so eintritt. Sollte der HCL tatsächlich Insolvenz anmelden, hätte man auf diese Entscheidung aber vermutlich gar keinen Einfluss mehr. Das entscheidet der eingesetzte Insolvenzverwalter anhand der wirtschaftlichen Situation. Die Spielerinnen hängen dann erstmal in der Luft. Und in Anbetracht der Tatsache, dass die Saison schon weit fortgeschritten ist, würde es vielleicht sogar Sinn machen, die Saison zu Ende zu spielen. Wenn man ausscheidet, verliert z.B. die hinterlegte Bürgschaft gegenüber der HBF. Das sind immerhin 50.000 €.

    Wenn die Spielerinnen auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein wollen, müssten sie also bis zum 15.2 wechseln.

    Komme gerade aus der EWE Arena und habe dort ein Bundesligaspiel auf eher bescheidenen Niveau gesehen. Das Spiel hatte im Prinzip auch keinen Sieger verdient.

    Das was zu Leverkusen in den letzten Wochen geschrieben wurde, habe ich heute nicht so gesehen. Das Mannschaftgefüge wirkte intakt und zum Ende hin kam von der Bank auch ein Impuls, der das Untentschieden ermöglicht hat. Allerdings scheinen mir im Rückraum einige Spielerinnen doch etwas außer Form zu sein (Jochin, Potocki und auch Rode), so dass man ziemlich abhängig von Jurgutyte ist.

    Beim VfL fehlen weiterhin die personellen Alternativen. Mala hat gespielt, sich aber kurz nach einem schönen Dreher-Tor selbst ausgewechselt und danach direkt ihre Trainingshose übergestreift. Birke nicht im Kader und Kaiser wohl auch nicht richtig fit.

    In Oldenburg gibt es hingegen außer den EWE Baskets praktisch keine Konkurenz beim Sponsoring. Der örtliche Fußballverein "VfL Oldenburg" spielt aktuell in der 4.Liga und wird eher keine Ambitionen auf mehr haben.


    Mit deiner Annahme zum VfB Oldenburg irrst du. Ja, sie nur spielen 4. Liga, haben aber in den letzten Jahren immer mal wieder am Aufstieg zur 3. Liga geschnuppert. Mit der 3. Liga gibt es in OL aber ein Problem: Das Stadion erfüllt die 3. Liga Anforderungen nicht, u.a. da dort keine Flutlichtspiele ausgetragen werden dürfen.
    Vom Etat her dürfte der VfB mit seiner 4. Liga Fussballmannschaft aber in etwa auf dem Niveau des VfL liegen. Und vom Zuschauerschnitt spielen die Teams nicht in der selben Liga. Der VfB zieht so im Schnitt etwa 2000 Zuschauer ins Stadion, also in etwa doppelt so viele wie der VfL. Man verfügt auch über einen hauptamtlichen Geschäftsführer, der früher für das Sponsoring der EWE Baskets zuständig war.

    Kannst du das ,für nicht mit dieser Geheimsprache Vertraute ,vielleicht auch etwas leichter verständlich formulieren? Mir ist der dunkle Sinn nicht zugängig.


    zmagoválec meinte, dass die EWE ihr Sponsoring bei den EWE Baskets nicht verändert. Das Sponsoring beträgt dort angeblich so um die 3 Millionen pro Saison. Bei Werder gehört die EWE auch zu den Hauptsponsoren. Auch dort ist man mit einer siebenstelligen Summe Sponsor. Allerdings soll dort die Summe in den kommenden Jahren wie beim VfL ebenfalls deutlich reduziert werden.

    Hier ist eine Quelle dazu:
    Sponsoring:
    EWE bekennt sich zu Bundesliga-Basketballern

    Ich weiß nicht, ob es etwas zu bedeuten hat: Aber aktuell findet man im Veranstaltungskalender der Arena Leipzig keine Spiele des HC Leipzig mehr. Die des SC DHfK sind dagegen bis zum Saisonende eingetragen und auch für den Kartenvorverkauf freigeschaltet.

    ...und wie man hört hätte ja die ein oder andere spielen können,aber so spart man sich eben das Gehalt,da ja die BU oder KK zahlt,es ist einfach so das Anspruch und Wirklichkeit schon seit Beginn der Saison beim HCL doch etwas weit auseinanderlaufen-eine Meldung zur CL fand ich schon sehr verwunderlich...das Ergebnis finanziell wie sportlich sieht man ja jetzt,selbst ohne die Riesen Verletztenliste (die es ja so in der CL Gruppenphase noch nicht so gab) wäre in der CL nichts zu gewinnen gewesen.


    @netter59: Ob jetzt Sonderfall oder nicht, aber so viele Vereine die auf einen Schlag aufgrund von Verletzungen im Schnitt knapp 20 Tore/Spiel (BL) ersetzen mussten, dürfte es nicht gegeben haben. Das mit den "ausgedehnten" Verletzungspausen ist nicht neu und hat man auch schon immer mal in der Vergangenheit gemunkelt. Ich halte es auch nicht grundsätzlich für unmöglich, würde aber schon gern wissen wer das gewesen sein soll und was die Quelle ist ?( ?


    Rein von der Faktenlage:
    Die Berufsgenossenschaft zahlt ab sechs Wochen Ausfallzeit das Verletztengeld. In diese Kategorie dürften wohl aktuell drei Spielerinnen des HCL fallen: Minevskaja, Mietzner und Hubinger. Lang wird dann demnächst auch dazu zählen.

    Ich würde mal sagen egal welcher Verein in Schwierigkeiten steckt , dass ist nie gut für den Handball bzw. Sport allgemein... Deshalb kann man nur an alle Beteiligten appellieren alles dafür zu tun , das es weiter geht... es gibt doch bestimmt auch in der Leipziger Umgebung Leute mit Geld , die etwas für den Handball übrig haben oder ??? Das selbe sollte natürlich auch für Oldenburg gelten....


    Ich würde an Stelle des HCL versuchen, die Zusammenarbeit mit RB Leipzig weiter zu intensivieren. Der BVB und Werder leisten sich auch Frauen-Handballbundesligisten. Vielleicht ist das ja für RB auch interessant?

    Inger Smits und Kelly Dulfer werden den VfL am Ende der Saison verlassen. :/:


    Quelle: Die Zeit der Entscheidungen naht - VfL Oldenburg GmbH - Handball mit Energie und Leidenschaft

    Außerdem schließt Oldenburg eine Teilnahme an europäischen Wettberwerben (sofern man sich qualifiziert) in den "nächsten Jahren" aus.


    Ich sehe diese Pressemitteilung ganz positiv. Görgen geht von zwei festen Spielern plus 6-7 Vertragsverlängerungen aus. Das ist super. Dass die beiden Niederländerinnen nicht ewig bleiben, war klar und die wären wahrscheinlich auch bei einer besseren Finanzlage gewechselt. Dulfer hat sicher das Ziel, nächste Saison CL zu spielen, vermute ich mal.

    Neuigkeiten vom HCL ---Quelle: LVZ-Printausgabe von heute(25.Jan.)

    Es besteht Hoffnung ,dass von der Stadt ein finanzielles Hilfspaket geschnürt wird.
    Hintergrund :Leipzig als Austragungsort der Heim-Wm soll gesichert werden.

    (Aus meiner Sicht ist der Abbau des "Wasserkopfes" beim HCL eine schon längst fällige Reaktion
    und mit einem insolventen HCL wäre Leipzig als Austragungsort bei der Heim-WM stark beeinträchtigt.)

    Zwischen dem HCL und der Arena Leipzig als Austragungsort für die WM besteht doch gar kein kausaler Zusammenhang. Die Arena hat eine Betreibergesellschaft und vermietet an den HCL, den DHB, die IHF oder sonst wen. Und die WM beginnt in 10 Monaten. Die Verträge zur Anmietung der Hallen dürften längst fix sein.

    Oder ist damit so eine Art emotionaler Zusammenhang gemeint? So nach dem Motto, wenn der HCL insolvent ist, interessiert in Leipzig schlagartig niemand mehr für Frauenhandball.