Die Fälle Gummersbach, Essen, Wallau, Dormagen etc. und Hamburg sind nicht miteinander vergleichbar, auch weil sich das Regelwerk (u.a.lizenzrechtlich und insolvenzrechtlich) mehrfach geändert hat bzw. die Gründe für die Nichtlizenzierung unterschiedlich waren.
Das stimmt sicherlich, aber zwischen den Regeln und deren Anwendung / Auslegung existieren bekanntermaßen Spielräume, die einer ganzen Zunft Arbeit und Brot garantieren. Und häufig zeitigen sie überaus überraschende Ergebnisse, die dann wiederum neue Regeländerungen generieren. Wer hätte letztes Jahr vor der eigenartigen Sitzung der Schiedskommission ernsthaft auf den Ligaverbleib des HSVH wetten wollen? Die Erkenntnis daraus kann nur sein, dass es für einen betroffenen Verein nur ratsam ist, offensiv gegen den Verband vorzugehen und nicht die Opferrolle anzunehmen (schon gleich gar nicht, wenn man annehmen kann, hier sollte etwas exekutiert werden). Anders sieht es natürlich aus, wenn die Situation tatsächlich unhaltbar wäre. Da wollte ich mit meinem obigen Beitrag hin, denn mir scheint der TVG bislang so ruhig und zurückhaltend, dass ich mich frage, ob man dort schon dabei ist, das Licht auszuknipsen.