Beiträge von EllaK

    Na da kommen aber auch schon noch mal Balinger Eigeninteressen zum Tragen :D


    Hsqmyp! Ich hatte das Vergnügen der verbleibenden Zuschauer im Sinn.

    Im Ernst, ich finde das "Austrudelnlassen" im Mannschaftssport total besch..., sofern es nichts mehr mit taktischem Ressourcenmanagement zu tun hat. So etwas ist Gift für die Sportlerpsyche und solch eine Mannschaft gehort in die Tonne geklopft, das wird dann auch auf lange Sicht nichts mehr. Für den Handball in N-L (für den HBW natürlich auch ;) ) wäre es sehr wünschenswert, die Herrschaften wurden nochmals ein Lebenszeichen setzen

    Einfach nicht mehr hingehen.
    Wenn die Spieler die Saison abgehakt haben, kann man das als Zuschauer ja auch tun. ...


    Nee, nee, in Nordhorn und daheim gegen Coburg haut die Mannschaft nochmals alles raus. Schließlich war man einige Zeit auch Aufstiegsaspirant. Gewinnt man, hat man wenigstens gezeigt, was hätte werden können ...
    Balingen hat man Anfang der Saison auch schon mal ganz schön alt aussehen lassen.

    Nachdem ich in der letzten Zeit Lars Friedrich mehrmals kritisierte, muss ich jetzt sagen, dass er gerade wieder die zweite Luft bekommt. In den letzten beiden Spielen bekam er relativ viel Spielzeit und machte auch seine Tore, nicht ganz so dynamisch wie früher, eher gekegelt, aber immerhin. Und trotzdem wird man im Falle des Aufstiegs auf dieser Position verstärken müssen.

    ...Was ist denn mit der Rigterink Gruppe? Die haben sich doch immer gross engagiert?!


    Zehn Jahre sind zwar eine lange Zeit, aber -wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht- nach den Umständen der Scheidung kann ich mir einen Neuanfang Rigterink/HSG nur schwerlich vorstellen. Das fetzte damals doch bis in die (Lokal-) Politik. Hat sich das inzwischen wieder eingerinkt?

    ...Aber vielleicht kommen bald Schoch und Kiwi zurück, dann sind wir in der Abwehr aber auch im Angriff wieder besser ...


    Auch wenn man Hüttenberg und Wilhelmshaven nicht über einen Kamm scheren kann, war heute mit Kiwi im Rückraum die körperliche Präsenz gleich eine ganz andere als am letzten Sonntag. Das zeigt aber auch, wie verletzlich die Mannschaft bei Ausfällen ist, und dass noch investiert werden muss, bevor man in der ersten Liga bestehen kann.

    Eine Veränderung wurde heute jedenfalls schon einmal verkündet: Matti Flohr wird seine aktive Spielerlaufbahn beenden und wird Nachfolger von Sascha Ilitsch als Co-Trainer. (Siehe auch ZAK-Meldung.)

    Weniger wie 20 Tore Differenz :jump::bier:


    Ja, zwischendrin als Bürkle bemerkte, dass es so kommen würde, war er auch ziemlich sauer mit der Mannschaft. :wall:;)
    Die 13 Tore Unterschied schlussendlich waren aber leistungsgemäß.

    „Während das spielende Personal nahezu feststeht...“
    Das hat mich auch ein wenig verwundert. Allerdings gibt es das "nahezu" und die Aussage schließt ja nicht aus, dass da etwas im Gange ist, von dem die Öffentlichkeit noch nichts weiß - hoffe ich mal.

    Was hinter der Aussage steckt, ist wohl die Erkenntnis, dass es nicht leicht ist, derzeit in das Mannschaftsgefüge einzugreifen. Es ist eine junge Mannschaft in Entwicklung und man wird darauf vertrauen müssen, dass der bestehende Kader individuell und als Ganzes noch reifen wird. Wen wollte man da kippen und mit welcher Begründung? Und Dreifachbesetzungen sind oft auch nicht der Weisheit letzter Schluss (siehe die gegenwärtige Spielmacherposition) und kaum finanzierbar.

    Doch der Reihe nach:

    TW: Der Abgang von Mrkva ist schmerzlich, er war mMn der beste HBW-Keeper ever. Bozic ist gut, kann ihn aber nicht ersetzen, und ob Mike Jensens Schuhe groß genug sind muss sich erst noch weisen. Das ist nicht mehr und nicht weniger als die entscheidende Frage für das Überleben in der ersten Liga!
    LA: Gretarsson und Nothdurft sind ein perfektes Gespann. Mögen sie uns lange erhalten bleiben!
    KM: Niemeyer und Meschke haben zwar gerade ihre Problemchen, der eine vermisst die Strobel-Anspiele und der andere sucht nach langer Verletzung noch seine Form, aber was Besseres müsste man erst einmal finden. Mehr geht nicht und die kommen schon wieder in Schwung.
    RA: Thomann und Hausmann sind gut und trotz ihrer jungen Jahre HBW-Urgesteine und Identifikations-Ankerpunkte. Wer wollte sie missen?
    RL: Kiwi und Schoch? Schick sie weg und sie finden sofort einen anderen Verein und hauen dir dann von dort aus die Dinger rein.
    RM: Da drängelt sich's etwas und trotzdem bleibt Martin unverzichtbar. Dahinter sehe ich Saueressig, der eine klare Spielauffassung hat, die mir gefällt. Aber da tummelt sich noch La Peña und Oliveira soll's ja auch noch geben.
    RR: Hier sehe ich die Baustelle! Zobel macht sein Ding in seiner ersten Saison überraschend gut, dagegen konnte Lars Friedrich nach seiner Verletzung nie mehr an die alte Form anknüpfen. Davor war er ein Brecher, allemal für 3-4 Tore gut und auch in der Lage Spiele zu entscheiden, doch leider geht inzwischen von ihm keine unmittelbare oder gar zuverlässige Torgefahr mehr aus. Hier scheint mir Handlungsbedarf gegeben. Doch einen guten Linkshänder, der auch noch finanzierbar ist, zu finden und zu bekommen ist eine schwierige Übung. Cho und Vasilakis lassen grüßen! ;)
    Und dann bleibt da noch Unikat Matti Flohr! Sag ich nix zu - bin ich Fan von - absolut - wär ich traurig, er ginge!

    Zusammengefasst: Wir schreiben nicht mehr das Jahr 2006 und die (Handball- )Welt hat sich verändert, doch wer hätte auch damals der HBW-Truppe in der ersten Liga eine Überlebenschance eingeräumt. Es waren Spieler dabei, deren Fähigkeiten schon beim Aufstieg in die zweite Liga angezweifelt wurden. Da ist der Verein und die derzeitige Mannschaft wesentlich professioneller und besser aufgestellt. (Muss ja auch sein!)
    Woran noch zu arbeiten ist, das ist die um sich greifende kollektive Hilflosigkeit, wenn's mal nicht so läuft wie erwartet, sowie die Konzentrationseinbrüche in Spielphasen, wo man das Schäfchen ins Trockene bringen müsste. Mentale Dinge, für die sich der Trainer noch was einfallen lassen muss.
    Ansonsten muss man die Sache auf sich zukommen lassen und vielleicht von den Rheinischen lernen: Et kütt wie et kütt ...

    Wenn ich mir die Gesichtsausdrücke der Beteiligten in der Pressekonferenz ansehe, finde ich das wirklich sehr sportlich.


    War da was?
    Was ich erkennen kann, ist, dass Uwe Jungandreas ziemlich geknickt war. Das ist traurig, so kurz nach einem verlorenen Spiel doch eher nicht ungewöhnlich - gleich gar nicht, wenn man erkannt hat, dass man daran nicht so ganz unschuldig war, weil man zu rechten Zeit nicht die Klappe halten konnte.

    Du solltest aber nicht ablenken! Ich erkläre dir gerne nochmals, was ich mit meinem Kommentar sagen wollte. Ich meinte das "sportlich, sportlich" ironisch, denn ich halte es unter sportlichem Gesichtspunkten für unangebracht, nach einem verloren gegangenem Spiel, in dem mal mit einem Tor geführt hat, mit ominösen Andeutungen das Fass der Verschwörungstheorien aufzumachen.

    In diesem Spiel gab es mehrere Phasen, in denen es heftig hin und her ging, ohne dass etwas Verzeichenbares dabei herausgekommen wäre.
    Die entscheidenden Dinge geschehen in der 59. Minute beim 25:25. Hausmann provoziert geschickt ein Stürmerfoul gegen Vanco. Im Gegenangriff wird Zobel überaus unsanft von Jungemann und Hanner gestoppt. Wider Erwarten gibt es keinen Freiwurf, Dessau bekommt den Ball, große Empörung bei den Zuschauern. Hanner wird vorm Kreis gestoppt, Kiwi und Nothdurft machen dicht, Schiris geben sehr fragwürdiges Stürmerfoul als Konzession zur vorangegangenen Fehlentscheidung, was Jungandreas verständlicherweise aufregt. Allerdings wäre er besser still geblieben, denn er hatte schon Gelb. In der Folge nützt Kiwi die Lücke zu den zwei entscheidenden blitzsauberen Toren.

    Zur Verteidigung der Schiedsrichter muss man sagen, dass das Spiel nicht einfach zu leiten war. Es gab sehr viele Nicklichkeiten und es kam insgesamt kein rechter Spielfluss auf. Kennzeichnend dafür war die rote Karte für Wasielewski. Man könnte sie auf dieses eine grobe Foul vielleicht als etwas überzogen ansehen, doch man schlägt seinem Gegenspieler nicht innerhalb von 5 Minuten zweimal ins Gesicht, da greift dann halt die Progression.
    .

    Fazit in Balingen: Man muss auch schwache Spiele gewinnen können!
    Hut ab vor Dessau, denen es unerschrocken fast gelungen wäre, die Serie der Überraschungen fortzusetzen.


    Ich kann den Satz zwar nicht in allen Einzelheiten entziffern, aber genau deshalb kann jede Mannschaft, die derzeit um die Aufstiegsränge platziert ist, froh sein, wenn`s am Ende nicht reicht. Klar wollen Halbprofis oder Profis immer höchstmöglich spielen, aber die Teams von Coburg, Nordhorn, Balingen oder auch Schwartau sind überhaupt nicht konkurrenzfähig. Und der Spielermarkt mit bezahlbaren Spielern ist zu dem Zeitpunkt, an dem ein Aufstieg feststeht, leergefegt.


    Das gilt irgendwie aber für das gesamte Ligasystem im Sport, das von Auf- und Abstiegen lebt, oder? Sollte man es abschaffen und geschlossene Liga-Kasten nach Formel 1-Modus einführen, in die man sich einkaufen kann, wenn man genügend Geld hinter sich bringt?

    Egal wie nervig man das aufgeblasene Konstanzer Presse-Trommelfeuer halten mag, es wäre schade, wenn davon etwas auf Áron Czakó zurückfallen würde. Mit ihm hat Konstanz keine schlechten Verpflichtung getätigt, und wenn er noch etwas mehr Präsenz gewinnt, kann er ein richtig Guter werden. Mir gefällt der Junge mit der riesigen Spannweite. Die HSG weiß schon, dass sie vom HBW nur Qualität bekommt. :) Für Áron stand beim HBW der Sprung in die Erste in den Sternen, dort ist man gegenwärtig mit Grétarsson und Nothdurft besser aufgestellt, und in Konstanz kann er Zweitligaerfahrung gewinnen. Gregor Thomann hat seinerzeit das Jahr Konstanz auch sehr gut getan.

    Nordhorn kann froh sein, verloren zu haben. In der 1.Liga gibt´s nur auf die Fresse. Balingen wird das Schicksal von Bietigheim und Friesenheim ereilen.


    Mach dir da keinen Kopf, der HBW ist diesbezüglich abgehärtet! 2006 gestand man ihm auch nur eine einzige Schnuppersaison zu und es wurden 10 Jahre daraus. 10 Jahre, in denen man oft Prügel bezog - aber es gab auch viele Highlights. Das waren keine schlechten Jahre und man hat sie mit Anstand, ohne finanzielles Desaster und ohne in den Orcus zu fahren überstanden. Ein neuer Aufstieg wird sicher nicht leicht, Fahrstuhlfahren scheint angesagt, aber lassen wir es mal mit Gelassenheit drauf ankommen!

    Meines Wissens nach hat er eine Ausstiegsklausel gezogen, die es ihm ermöglicht hat, seinen Vertrag im Sommer 2019 aufzulösen. Das er jetzt, mitten in der Saison, gehen darf hat wohl eher damit zu tun, dass man ihm die Chance einen Erstligisten zu trainieren nicht nehmen wollte.


    Man kann wohl davon ausgehen, dass Schwartau da nicht nur aus Solidarität mitgemacht hat. Aber in Krisensituationen hat der VfL ja immer etwas zum Klimpern - im Zweifel mehr als Bietigheim.
    Edith: ... auch wenn's manchmal nur Knöpfe sind. ;)

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    Die Balinger sollten sich beim Hyper-dämlichen Ferndorf-Trainer bedanken. Kläglicher kann er keine Auszeit nehmen.


    Nicht nötig, er bekam dafür schon genug Applaus von Lindskog Andersson. ;)


    "Die spielt sehr hart, und manchmal auch einen Tick über dem Erlaubten" - Balingens Trainer Jens Bürkle zwei Tage vor dem Spiel gegen Ferndorf über dessen Abwehr.

    Nun, wer heute in der Halle war, hat sich ein eigenes Bild über vorhandene oder eben nicht vorhandene übertriebene Härte im Abwehrverhalten beider Mannschaften machen können...
    Dem TuS Ferndorf fehlten heute vor dem Spiel beide Rückraumrechte, im Spiel durfte dann Top-Scorer Jonas Faulenbach (RL) etwas über Balinger Abwehrverhalten lernen und sich in`s Krankenhaus begeben, verletzte sich Thomas Rink (KM) nach einem Foul usw.

    Bis heute, 19:00 Uhr, war ich ein Fan vom HBW, doch dessen Auftreten heute war eines souveränen Tabellenführers nicht würdig...

    Na ja, wenn du dich noch etwas erbauen willst, dann schaue dir (hier) nochmals die letzten drei HBW-Angriffe an und erfreue dich an der Aktion des verletzten Rink gegen Schoch, oder der gemeinsamen von Rink und Müller gegen Saueressig oder an BasicsTackling gegen Zobel.

    Nix für ungut, aber in diesem Spiel hat sich niemand geschont..
    Gute Besserung für Faulenbach! Und einen schönen Gruß an den Ferndorfer Zeugwart, im Baumarkt gäbe es Schaumstoff-Rohrdämmungen, die man über scharfe Metallkanten an Werbebanden stülpen kann.

    Tabellenführer-Souveränität ist anders! Die beiden Punkte hatte ich schon abgeschrieben. Was da heute an technischen Fehlern zusammen kam - ob aufgrund Ferndorfer Abwehr oder eigenem Verschulden - reicht eigentlich um zwei Spiele zu verlieren. Das alte Auswärtsgespenst lässt grüßen!
    Mrkva war der Punktgewinner mit den zwei gehaltenen 7m, den beiden Toren und den zahlreichen weggenommenen Freien.