Puh, das wurde zwischendurch enger, als man ertragen kann!
Nach relativ ausgeglichenem Beginn zog der HBW kontinuierlich bis zum Halbzeitergebnis von 17:11 davon. In der Anfangsphase konnte bei den Gästen Chen Pomeranz mit schönen Einzelleistungen aus dem Rückraum überzeugen und so ein früheres Davonziehen des HBW verhindern.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit beim ersten Konter versuchte Andreas Wolff einen weiten Abwurf an der 9m-Linie zu ergattern, prallte dabei aber mit dem Balinger Angreifer zusammen. Zwar konnte dieser bald wieder mitmachen, doch den Regeln entsprechend gab es Rot für Wolff. Danach machte Galia im TVG-Kasten seine Sache aber ganz gut, es war kein Abfall festzustellen.
Um die 35. Minute herum brach der Angriff des HBW völlig grundlos ein. Selbst mit den von Katsigiannis grandios herausgefischten Freien konnte er, abgesehen von zwei Häfner-Toren, nichts anfangen und der TVG konnte ein 20 : 12 in ein 23 : 22 verwandeln. Erst ein überragender Katze im Zusammenspiel mit dem unerschrockenen Florian Billek konnten 5 Minuten vor dem Spielende die Wende einleiten. Schlinger, Herth, Liniger und König machten dann den Sack zu.
Das Auftreten des TVG war abgesehen von Pomeranz in der Anfangsphase, dem effektiven Michael Spatz und der 15-minütigen Aufholjagd insgesamt reichlich schwach. In dieser Zeit verhinderte Katze einen höheren Rückstand des HBW, was durchaus das Spiel hätte kippen lassen können - bockstarker Einstand von ihm vor heimischem Publikum!