WENN NICHT JETZT..."
Höhner auf dem Pop-Olymp: WM-Song auf Platz eins!
Von AXEL HILL
Henning Krautmacher ist über den Erfolg begeistert – hier gibt's den Clip dazu. weiter
Köln – „Das ist wie Rosenmontag, Ostern und Weihnachten auf einem Tag!“ Ur-Hohn Peter Werner schwelgt im Glück – und mit ihm die ganze Band: Wenn am Freitag die neuen Verkaufscharts rauskommen, sind die Höhner mit ihrer Handball-Hymne „Wenn nicht jetzt, wann dann“ auf Platz eins.
Die Sternstunde in der 35-jährigen Band-Geschichte. Erfahren haben die Jungs die tolle Neuigkeit am Montagnachmittag. „Wir haben in den WDR-Arkaden gespielt und bekamen dort vom Catering Schampus geschenkt. Anschließend waren wir im Stüsser – und haben zum ersten Mal nach 200 Auftritten in dieser Session gefeiert“, schwärmt Peter Werner.
„Einen schöneren Rosenmontag hatten wir noch nie, auch nicht, als wir zum 30-jährigen Jubiläum im Zug mitgefahren sind.“
Das Lied gab es schon auf dem Album „6:0“ – mit einem anderen Text. „Vor Weihnachten haben sich Heiner Brand und Janus getroffen und Heiner hat ihm erzählt, dass die Nationalmannschaft sich einen eigenen Song wünscht – am liebsten von uns“, erzählt Peter, der Keyboarder der Band.
„Anfang Januar gab es dann einen neuen Text, der vom Nationaltrainer abgesegnet wurde. Und danach lief es wie von selbst. „Wir haben es während der WM ein paar Mal gespielt und nach dem Finale ging es mit den Verkäufen ab.“
Die Höhner waren schon oft in den Charts. Aber bis ganz nach oben haben es bislang weder sie noch eine andere kölsche Band geschafft. „Die Karawane“ kam bis auf Platz 12, „Sansibar“ bis auf 33 und „Viva Colonia“ bis auf Platz 31.
Aber vielleicht geht mit „Viva Colonia“ noch was: Die Hymne ist gerade wieder von Null auf Platz 36 eingestiegen. Und „Der Kölsche Pass“ belegt Platz 49. Damit haben sie drei Singles gleichzeitig platziert. Auch in den Album-Charts sind die Höhner vertreten: Auf Platz 41 mit der „Live On Tour“-CD und auf 43 mit „Da simmer dabei – die größten Party-Hits“.