Trier scheint nach derzeitigem Stand tatsächlich gerettet zu sein.
Spieltechnische Bestimmungen der HBF 32(4): Am Ende der Saison 2015/2016 steigen aus der 2. Bundesliga 4 Mannschaften ab. Diese Zahl verringert sich entsprechend für den Fall, dass aus der 3. Liga weniger als 4 Mannschaften aufsteigen, bzw [i]Mannschaften der Bundesligen, die sich sportlich für den Verbleib qualifiziert haben, keine Lizenz beantragen oder erhalten[/i]. Das wären also Weibern und Berlin, wenn mit dem Wort "Bundesligen" die erste und zweite BL gemeint ist, was auch sonst?
Beiträge von Sinola
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Geht es auch etwas undramatischer? Es wurde ein Fehler gemacht, ein schwerer Fehler sogar, der von Seiten der Arena auch zugegeben wurde. Aber soweit ich weiß, ist niemand gestorben oder verletzt worden. Hanning sollte, bevor er wüste und letztlich nicht haltbare Drohungen verkündet, auch einmal im eigenen Laden nachprüfen, ob man nicht sehenden oder zumindest ahnenden Auges in das Dilemma reingerutscht ist. Nein, es ist nicht die hauptsächliche Pflicht der DHB-Geschäftsführung, die DEL-Spielpläne zu studieren, aber man hätte dies vielleicht trotzdem rechtzeitig tun können, um damit seinen Teil dazu beizutragen, die Weichen noch anders stellen zu können.
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Danke für die Info!
Was ich - aber nur zwischen den Zeilen - aus Presseberichten entnehme, deutet(!) darauf hin dass wenigstens sowohl Langenfeld als auch die Bergischen Panther aufstiegswillig sein könnten.
Das läuft angesichts des Restprogramms (von 3 Spielen zwei zuhaus, dabei sind die abgeschlagenen Haan und Aufderhöhe) klar auf Langenfeld hinaus. Die Signale stehen dort auch klar auf ein Ja zum Aufstieg: Vorgespult: Das Geld und die Torflaute
In Opladen wäre die 3.Liga schon an der Hallenfrage gescheitert, an der Wiembachallee hätte man dort unmöglich spielen können. Sehr schade ist es natürlich um die Relegationsspiele. Jahn Wahn hat die Mittelrheinliga bis vor einigen Wochen klar dominiert, dann allerdings wurden die Spiele zum Teil hoch verloren. Angeblich oder tatsächlich Verletzungsprobleme?
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Ja, hier hast du eine Zahl:
Die ORLEN Deutschland GmbH gehört zum polnischen Mineralöl- und Petrochemiekonzern PKN ORLEN S.A., der mit einem Jahresumsatz von 25 Milliarden Euro im Jahr 2014 das größte mittelosteuropäische Unternehmen ist.
und jetzt schleich dich mit deiner Regionaltankstelle...Die Übernahme der dpa-Meldung auf handballworld, in der weder Orlan bzw Star noch die Provinzial genannt wurde, wird nett konterkariert durch das Foto daneben, wo der Sponsor natürlich groß und fett auf dem Trikot zu erkennen ist...
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Das war echt ein Griff ins Klo. Hammer auch die Spielauswahl für nächste Woche...wird da allen Ernstes RNL vs BHC übertragen? Aber ich ärgere mich nicht. Grad läuft ein sehr schönes Fußballspiel im Zweiten mit noch schönerem Halbzeitstand

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Die Bedeutung der Ergebnisse wird maßlos überschätzt. Ich denke sie sind schon ziemlich wichtig, da sie zu den wenigen Gelegenheiten gehören, wo der Nationaltrainer eine gesamte Mannschaft hat und verschiedene Dinge mit den Spielern ausprobieren kann. Das ist so ähnlich wie mit Formel1-Testfahrten. Da ist für die Medien auch nur interessant wer der tagesschnellste war, während andere Leute vielleicht bestimmte neue Autoteile getestet haben oder ein bestimmtes Set Up simuliert haben, was letztendlich wichtiger ist als einen Test zu gewinnen.
Dann sollten die Trainer und Spieler aber auch so ehrlich sein und bei dieser absehbaren Experimentiererei, die zu Lasten der sportlichen Qualität geht, auf Sprüche wie "Wir wollen jedes Spiel gewinnen" oder "Wir wollen den Zuschauern ein tolles Spiel liefern" verzichten, die man beim großen Bruder zugegebenermaßen häufiger hört als beim Handball. Gern nehmen die Fans sicher dann auch reduzierte Eintrittspreise entgegen.
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Möglicherweise trifft es in deinem Fall ja die Falsche. Ich finde es allerdings schon bemerkenswert, mit welcher Gleichmut und Toleranz in den kampfbetonten Mannschaftssportarten, zu denen Handball und Fußball ja zweifelsfrei gehören, immer wieder Verletzungen und daraus resultierende langfristige Ausfälle als Folge von Fouls als unvermeidbare Begleiterscheinungen deklariert werden. "Fouls gehören zum Sport dazu", hört man immer wieder von der Grasfresserfraktion. Da frage ich mich, ob das wirklich so sein muss oder ob es nicht Ziel in einer SPORTart sein sollte, den Wettkampf mit fairen Mitteln für sich zu entscheiden. Dass hier bei den vielen Ausfällen, die irgendwelche Versicherungen unterhalb des Profisports eben nicht abfedern, nicht häufiger die Gerichte bemüht werden und Urteile wie das geschilderte fällen, verwundert mich schon seit langem.
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Einer der dominierenden politischen Trends der nächsten Jahre wird es meiner Meinung nach auch in Schwaben sein, größere Steuerausgaben von Seiten der Bevölkerung noch mehr wie bislang geschehen in Frage zu stellen. Sei es bei schon jahrelang vor sich hinschlummernden Megavorhaben wie BER oder bei "kleineren", aber immer noch millionenschweren Projekten wie dem Trierer Theater oder eben diesem angestrebten Hallenneubau. Bislang wie selbstverständlich vorgebrachten Forderungen dürfte zunehmend schon im Anfangsstadium ein Riegel vorgeschoben werden. Oder es wird immer wieder die Bürgerbeteiligungs-Maschinerie angeworfen, bei der relativ sicher ist, dass große Summen für Bauvorhaben, von denen nur eine Minderheit profitiert, nicht durchgewunken werden.
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Auch die Marke BVB hat eine "Mega-Strahlkraft", meint Heiermann. So seien die Auswärtsspiele der in die Bundesliga zurückgekehrten Handballerinnen allesamt ausverkauft.
Diese Behauptung jenes Herrn Heiermann musste ich dann doch mal nachprüfen und wie nicht anders zu erwarten, ist sie nicht mal die besagte 5 Mark wert. 400 ZS in der Nordheidehalle (Fassungsvemögen 1100), Sömmeringhalle 423 (2800), Smidt-Arena 900 (3500), EWS-Arena 750, Celle 628 (979)...ohne Frage bringt der Name BVB Glanz in die Bude, aber muss man deswegen so schamlos Zahlen türken?
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Es gibt eben bei uns seit langen Jahren Handball-Regionen, in denen der Sport immer auch Breitensport war, der auch die Jugend mobilisiert hat. Handball also als Provinzsportart, und das meine ich absolut nicht abwertend. Mainfranken, Schleswig-Holstein, Ostwestfalen, das Bergische Land, hier gabs eben auch nie sonderliche Probleme bei der Rekrutierung der Jungen. Beim Dorfsportverein a la Rimpar oder paar Klassen niedriger Nümbrecht gehört es eben noch bei vielen zur staatsbürgerlichen Pflicht dazu, den Nachwuchs beim Handball anzumelden. Was Berlin angeht, hab ich mich vor 20 Jahren bereits gewundert, als ich ein paar Jahre in der Nähe beschäftigt war, wie ...ja, ich muss das Wort wieder verwenden, provinziell der Handball daherkam. Ich hab mir ne Menge damals angeschaut, ob Lichtenrade, Humboldt oder Rudow, und überall konnte man die Zuschauer per Handschlag und mit ner Molle begrüßen und der Verein wär nicht ärmer geworden. "Das hier ist keine und wird auch nie eine Handballstadt", hab ich mir gedacht. Ist durch die Füchse meines Erachtens auch nicht anders geworden. Was die ostdeutsche Situation angeht, mögen vielleicht Leute von dort erklären. Eventuell war die traditionelle Anmeldung in einem Verein, wie sie eben im Westen auf dem Land in Handball-Hochburgen üblich war, in der DDR weniger verbreitet und dies setzt sich eben bis heute fort.
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Respekt vor Steffen Coßbau, andere würden Anzeige erstatten oder hätten sich auf dem Boden gewältz....oder hätten diesem Penner eine gezimmert, dass es nur so rauscht. Komisch, dass das Mindener Tageblatt, das den Mann letztes Jahr noch ob seiner 25jährigen Trommelei abfeierte Handball-Box: Jens Rüter haut seit 25 Jahren auf die Pauke | Handball - Mindener Tageblatt und damals dabei natürlich nicht auf Namensnennung verzichtete, in seiner aktuellen Berichterstattung über den Vorfall diesmal damit nicht aufwarten kann. Wie Lokalzeitungen doch immer wieder den Persönlichkeitsschutz interpretieren...für mich gäbe es von Vereinsseite mit einem zumindest vorübergehenden Hallenverbot auch nur eine logische Konsequenz, aber der Mann hat offenbar mit seinem familiären Hintergrund einen Bonus...
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Duell auf Augenhöhe mit lange Zeit dominierenden Abwehrreihen (13:12 nach 40 min Spielzeit) und starken Torhütern, von denen dann aber Schulz sich bis Spielende als der etwas bessere herausstellte. Besonders erfreulich bei der HG wieder einmal die Leistung der Jungen, allen voran Peter Walz. Vom Kreis und auch von den guten Außen konnte die eher durchschnittliche Performance des Rückraums und die unerklärlich schwache Leistung von Polydore in Angriff und Abwehr kompensiert werden. Für Hagens Trainer Hepp wird es sicher einen guten Grund gegeben haben, Aschenbroich erst nach 45 Minuten zu bringen. Der avancierte nämlich sofort zum Denker, Lenker und Torschützen.
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...und deshalb ist es auch schon als Erfolg zu betrachten, dass Haßloch und auch der SV Zweibrücken noch durchaus aussichtsreich im Rennen um den Klassenerhalt sind. BA-WÜ hat nunmal die doppelte Einwohnerzahl gegenüber R-P/Saarland, klar, dass sich das auch in der Qualität niederschlägt. Es sind also nicht nur wirtschaftliche Überlegungen, die etwa einen Verein wie Budenheim noch zögern lassen, sondern auch die schlichte Frage "Sind wir mit unseren Spielern in der Lage, die nötigen 26 oder 28 Punkte zu holen?" Die Kehrseite sind dann die enttäuschten Spieler, denen gegen Ende oder sogar nach der Saison der Aufstiegsverzicht beigebracht werden muss.
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Die 3.Liga Süd weist derzeit ein riesiges Mittelfeld auf...oder eine große Abstiegszone, wie man es betrachtet. Außer den ersten drei kann es da theoretisch noch jeden erwischen. Ob das jetzt eher etwas über die Stärke oder Schwäche der Liga aussagt, wirst du besser beurteilen können. Wer also aufsteigt, muss soviel Qualität mitbringen, um z.B. Heimniederlagen sofort mit Auswärtssiegen auszugleichen, um nicht von vornherein der Musik hinterher zulaufen. Es sei denn, es gibt ein, zwei Prügelknaben, an denen sich die Liga austobt wie Friedberg oder Münster in den letzten Jahren und die dann auch für die Aufsteiger in Normalform kein Problem darstellen dürften. Von den Aufstiegsaspiranten traue ich - rein gefühlsmäßig, ich habe etwa Budenheim diese Saison noch nicht gesehen- am ehesten Dansenberg eine gute Rolle in Liga 3 zu. Mit Jürgen Hartz ein ambitionierter Trainer und immer mal wieder mit Reserven für die eine oder andere namhafte Verstärkung. Gönnen würde ich es am meisten Illtal, sympathisches Publikum und dieses Jahr einfach "mal an der Reihe".
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Abgesehen davon, dass seine sportliche Qualifikation in Frage steht, hat es Lichtlein genauso viel oder wenig verdient wie jeder andere Sportler auch, der ungedopt zum Olympia-Kader gehört. Ich würde mich aber auch wirklich für einen Vertreter der Randsportarten aus dem Bereich Judo, Fechten oder Wasserspringen freuen, die nie oder nur alle Jubeljahre mal im Fernsehen und damit im Blickfeld der Öffentlichkeit auftauchen. Auch als Handballfan muss man mal "gönnen können". Und wenn ich auf eins stolz bin in Bezug auf Deutschland, dann darauf, einem Land anzugehören, in dem es genügend Leute gibt, die fair sind, abwägen können und die versuchen, sich nicht immer von vornherein und automatisch für eine Sache vereinnahmen zu lassen.
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Ist für mich auch nur eine Frage der Zeit, bis es wieder mal eine Relegation gibt. Irgendwann wird es auch mal wieder so schwache Aufsteiger geben, dass die Diskussion darüber erneut losgeht. Aber das ist ja alles noch verkraftbar...das pure Horrorszenario wäre eine geschlossene Liga a la DEL oder auch die Einführung von Wild Cards. Gott sei Dank, dass solch ein Mist nicht zur Debatte steht.
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Thomas Gölzenleuchter (Ex TSG Münster) löst Axel Schneider in Budenheim nach der Saison ab. Offenbar waren ihm die Bemühungen für und um die 3.Liga nicht offensiv genug...
https://www.sportausmainz.de/sport/artikel/Schneider-5336112878
Mundenheim mischt für mich überraschend nach wie vor ganz vorne mit. Respekt an Worms, die mit zwei Auswechselspielern in Merzig zeigten, was mit Leidenschaft und Einsatz im Handball alles möglich ist. -
Die Termine zur Supermarkteröffnung in Bad Hersfeld und zur erfolgreichen Renovierung des Flippersalons in Limburg diese Woche sollte Wolff vielleicht aus gegebenem Anlass mal absagen...

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Ich bin da etwas unschlüssig. Wenn das Torverhältnis keine Rolle mehr spielt, werden viele Teams in der Tat nach vorzeitig entschiedenem Spiel zurückschalten und den Gegner somit "künstlich" aufholen lassen. Das kann sich im Zweifelsfall - ob bewusst oder unbewusst herbeigeführt - schon unsportlich auswirken. Und mal angenommen der Fall, Team X liegt am 33.Spieltag 2 Punkte vor Team Y, hat aber den direkten Vergleich bereits für sich entschieden. Damit ist die Luft raus und ein denkwürdiges und unvergessliches Herzschlagfinale, wie wir es 2014 erlebt haben, nicht möglich. Herrn Gudmundsson mag das damals nicht gefallen haben, ich fands jedenfalls klasse. Das Argument der überbelasteten Spieler ist nicht von der Hand zu weisen, aber hier ist natürlich die Vielzahl der überflüssigen EC- bzw CL-Spiele der Hauptgrund der allfälligen Verletzungsproblematik.
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Kompliment ins Siegerland. Da muss wohl wirklich der laut Trainer Lerscht "absolute Teamspirit" das Spiel gedreht haben, und das ohne Koke. Hab übrigens gar nicht mitbekommen, dass Oprea jetzt beim TuS spielt, für mich ist der gefühlt immer ein ewiger Göppinger gewesen...witzig bzw auch etwas bedauerlich, dass die Ferndorfer Homepage die Truppe natürlich heute groß abfeiert, während bei Bad Schwartau unter "Aktuelles" fast 24 Stunden nach Spielende noch das Schweigen im Walde herrscht.