Beiträge von nsumax

    An dieser Stelle legte ich vor wenigen Tagen eine Duftmarke zum Thema "Handball in Düsseldorf" geschmückt mit Betrachtungen zur Restaurantszene in der Altstadt, um auch nach dem Spiel gewisse Verhaltenstregeln, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, an interessierte Nutzer weiterzugeben.

    Gerne hätte ich mich auch den Argumenten der Düsseldorfer gestellt, falls meine Betrachntungen und Beobachtungen nicht ohne Widerspruch geblieben wären.

    Aber mein Artikel ist nicht mehr auffindbar. Es wird doch wohl nicht an meiner Einschätzung gelegen haben, türkische Imbisstände und sonstige Dienstleistungen aus dem muslimischen Bereich grundsätzlich nicht in Anspruch zu nehmen ?

    Das wäre sehr schade, denn wenn schon solche, im Prinzip ja allgemeingültige Äußerungen, in jedem Fall aber nicht unübliche Meinungen in diesem Forum schon zu Löschungen führen, ist es mit der Meinungsfreiheit nicht weit her.

    Und gerade darauf bilden wir im Westen uns doch so viel ein.

    Oder ist es auch hier, im Handballforum, schon die Angst, die den Moderator zu solchen Taten treibt ?

    Vielleicht war es aber auch nur ein technischer Defekt, der zu einer unbeabsichtigten Löschung geführt hat. Wir wollen es mal annehmen, denn soweit kann es doch in unserem Lande noch nicht gekommen sein.

    Gruß

    Stefan

    Nach 5 Niederlagen in Folge mit einer Mannschaft, die ich eigentlich viel weiter vorne gesehen hatte: Gestern abend wurde ich für all das Leiden der letzten Wochen belohnt.

    Hätte ich nicht gedacht, diesen klaren Sieg gegen Saarlouis.

    Bietigheim hat ja kein Forum im Netz, deshalb, fallls das einer der Spieler oder Verantwortlichen hier lesen sollte: Danke für den schönen Abend gstern.

    Selten hat das Bier und der Leberkäse in der Halle so gut geschmeckt.

    gruß

    Stefan

    Gerade habe ich mir im Center TV das Interview mit Xavier Houlet angesehen: Ist schon sehr emotional aufgeladen das Thema mit der überraschenden Entlassung, vor Allem, weil das augenscheinlich ein wirklich angenehmer Zeitgenosse ist. Da kommt soviel Symphatie rüber, wenn der Houlet spricht, ich hätte als Spieler auch auf 20 % meines Gehaltes verzichtet.

    Für den VFL ist es aber eventuell doch die richtige Lösung: Im Vordergrund muß in den nächsten Jahren die Wirtschaftlichkeit des Vereins stehen, da ist wohl ein Mann der Zahlen besser wie ein ehemaliger Weltklassespieler, für den Zeit seines Lebens immer der Ball im Mittelpunkt stehen wird.

    Dennoch: Wenn ein Franzose so eine Bindung zu meiner eher spröden Heimatstadt entwickelt, wie der Xavier Houlet, dann tut jedem Fan dieser Abschied doch sehr weh. Da geht ein großes Stück VFL.

    Gruß

    Stefan

    Heute, Göppingen-Gummersbach, beobachte ich eine Erscheinung, die typisch für das Verhalten vieler Schiedsrichter ist. Sicher führt der Zorn, wegen der Niederlage des VFL meine Feder, aber Gummersbach hat in der entscheidenden Phase von den "Unabhängigen" Urteile hinnehmen müssen, die zur Niederlage geführt haben.

    Mehr wie eine Butterbrezel dürften die Schwaben in Göppingen nicht herausrücken, daran kann es folglich nicht liegen, daß die Schiedsrichter dieses Spiel mit entschieden haben.

    Aber, ich habe es schon oft beobachtet, der Heimschiedsrichter handelt nach immer dem gleichem Muster:

    In Halbzeit 1 schwächt der Heimschiedsrichter zunächst die gastgebende Mannschaft durch unverhältnismäßig viele 2 Minuten Strafen. Er hat dadurch einige Vorteile, einmal zeigt er dem heimischen Publikum seine Unabhängigkeit, dann den Journalisten aus Presse, Funk und Fernsehen seine Objektivität und letztlich bringt er die Halle in Stimmung, was den Gastgebern oft noch einmal die nötige Motivation verschafft.

    Jeder weiß aber, Handball entscheidet sich in Halbzeit II. Und dann, gesehen bei Göppingen - Gummersbach, kommt das "passive Vorwarnzeichen", die tapferen Gummersbacher werfen auch, treffen sogar ins Ziel, aber der Heimschiedsrichter hat schon auf Zeitspiel entschieden, wenige Zehntelsekunden nach dem der Ball die Wurfhand verlassen hat. Meine Herren, muß der ein Auge und ein Zeitgefühl haben !

    Somit 2 Tore Vorsprung für die Schwaben, nicht 1 Tor. Und, gerade zu diesem Zeitpunkt, waren die Göppinger keineswegs auf dem Weg zum Sieg, wirkten verunsichert und zaghaft. Und das Ding ist, angesichts der demoralisierten, nachher kraftlosen und ausgepumpten Gummersbacher, entschieden.

    Der Heinschiedsrichter genießt den Vorteil, unbeschadet und unbeschimpft die Halle verlassen zu dürfen, mit Hinweis auf seine "harten" Entscheidungen aus Halbzeit I gegen die Gastgeber aber auch jegliche Vorwürfe der Gäste entkräften zu können.

    Erhat sich die Butterbrezel in Schwaben oder das Kölsch im Rheinischen redlich verdient.

    Am Dienstag, ich bin in Köln beim VFL gegen Magdeburg, bin ich mal gespannt, ob ich erneut die gleiche Erscheinung, diesesmal zu Gunsten der Gummersbacher erleben darf.

    Gruß

    Stefan

    Glückwunsch. Verstehe gar nicht, daß die Altenholzer immer so unten spielen, wer in SH Handball gucken will, hat doch kaum andere Gelegenheiten.
    Ich war mal in Kiel gestrandet, um auf die Fähre zu warten, der THW spielte gegen Minden, ich dachte in meiner Naivität, da gehste hin. Schon auf dem Parkplatz wurde ich ausgelacht.

    Kommt der Nico Kibat nicht von Euch ?

    Gruß

    Stefan

    Beim Heinspiel gegen Bittenfeld wurde die 4.te Niederlage in Folge eingefahren. Die örtliche Presse lobt das vorbildliche kämpferische Verhalten, ich als Augenzeuge kann allerdings bezeugen, daß ohne die unglaublichen Paraden von Matthias Lenz das Ding schon nach 40 Minuten für Bittenfeld entschieden gewesen wäre und zwar deutlich.

    Der Robin Haller, Junioren Nationalspieler, immerhin im Nebenberuf Bankdrücker bei den Kronauern ist nur noch ein Schatten früherer Tage: Seine unmotivierten, viel zu frühen Würfe aus der zweiten Reihe sind kraftlos und durch eine geübten Torsteher leicht abzufangen. Am Kreis sieht man ihn gar nicht mehr.

    Aber nicht nur er, das ganze Team agiert sehr glücklos, um einmal eine harmlose Formulierung zu gebrauchen.

    Das ist keineswegs "eine der stärksten Mannschaften in Liga II", wie uns der gegnerische Trainer weismachen will. Geht nach Weihnachten das Spiel gegen Saarlouis verloren, ist Abstiegskampf angesagt.

    Auch nicht schlecht, wahrscheinlich spannender als das ewige Mittelfeldgespiele, aber hoffentlich mit gutem Ende.

    Gruß

    Stefan

    Jeder Fan baucht ja seine Feindbilder, meiner ist unter vielen der Kretschmer, weil er sich zu seiner Zeit in Gummersbach mal abfällig über diese meine Geburtsstadt geäußert haben soll.

    Als Co Kommentator im DSF beim Spiel VFL - Flensburg fiel er mir aber sehr positiv auf, auch mal äußerst frech, aber auch witzig und Ahnung vom Handball sollte er schon haben.

    Dem VFL empfahl er, an Stelle der derzeitig grassierenden Sparwelle, nicht weniger, sondern mehr Geld auszugeben. Der jetzt eingeschlagene Weg führe erst Recht zum Untergang.

    Interessante These, die wohl nur aus dem Munde eines Ex-Zonis kommen kann, denn mit der fröhlichen Weiterfinanzierung von dem Untergang geweihten Projekten kennt man sich ja dort ganz besonders gut aus.

    Aber gar nicht mal so abwegig: Die ohnehin schon äußerst dürftigen Zuschauer Zahlen des VFL dürften sich kaum nach oben bewegen, wenn weiter Spieler abgegeben werden und die Mannschaft schon in der nächsten Saison auf Augenhöhe mit Melsungen oder Wetzlar zu stehen kommt.

    Auch Schalke scheint den sportlichen Gipfel der Nachkriegszeit zu erreichen, bei gleichzeitig historisch eimaligem Schuldenstand.

    Lieber in der CL spielen und dann die Schulden abzahlen, als schmachvoll in das untere Tabellendrittel abtauchen. Dann ist es sowieso zu spät. Also besser Vizemeister und hoffnungslos verschuldet, als Siege über Balingen feiern und untere Mittelschicht.

    Geht es schief, hilft entweder ein Großsponsor, den Mitleid rührt, oder man geht halt in die Insolvenz.

    Machen doch alle inzwischen so, nicht nur die Sportvereine.

    Was meint Ihr ?

    Gruß

    Stefan

    Kaum eine Mannschaft hat mir in den letzten Jahren so viel Freude bereitet, wie Bietigheim. Ursprünglich sah ich immer Oßweil -Ludwigsburg, gespickt mit teuren Stars, nie in Abstiegsgefahr, aber immer pomadig und ohne großen Willen.

    Dann ging ich mal nach Bietigheim, die brauchten 2 Punkte im letztem Spiel, um nicht abzusteigen und gewannen. Es war das letze Mal, daß ich nach Ludwigsburg zum Handball fuhr.

    Seit diesem Tag ging es in BL II bergauf, viele Spieler blieben, jedes Jahr wurde aber auch gezielt und erfolgreich verstärkt. Große Mannschaften - groß im Zweitliga Maßstab - mußten sich in der schmucklosen Viadukt Halle dem Kampfgeist der Schwaben beugen.

    Hat jeden zweiten Samstag immer Riesen Spaß gemacht.

    Letztes Jahr wäre sogar die Relegation möglich gewesen, die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt.

    Wieder wurde gezielt verstärkt, meiner Meinung nach auch sehr gut eingekauft. Aber der Erfolg ist ausgeblieben. Früher war die SG von den Personen schlechter wie viele Gegner, behielt aber mit großem Willen oft die Überhand. Heute sind wir besser besetzt, können aber nur noch selten gewinnen.

    Spaß macht es noch immer jeden zweiten Samstag. Es wäre aber, gerade in dieser Saison, mehr möglich gewesen. Keiner stand uns eigentlich im Wege, auch Friesenheim und Hüttenberg zeigen immer wieder Schwächen. Einen bereits im Vorfeld feststehenden Favoriten, wie in den vergangenen Jahren mit Balingen, Essen und Düsseldorf, gibt es nicht.

    Große Möglichkeiten für Mannschaften, die zunächst keiner auf der Rechnung hatte.

    Seltsam: Die Mannschaft von den Namen so stark wie noch nie und Leistungen, die gegen die der letzten 2 Jahre weit zurückbleiben. Geld wirft eben doch nicht immer Tore.

    Gruß

    Stefan

    Es ist an der Zeit, einen Mann zu preisen, der wie kein anderer Handballspiele kommentieren kann: Uwe Semrau.

    Eine Familie scheint er nicht zu haben, er ist Dienstags in Lemgo und Donnerstag in Magdeburg, an Wochenenden an denen kein Handball möglich ist, befragt er Fußballgrößen aus Liga 2.

    Seine Kommentare während der Spiele sind bei spannenden Begegnungen wohhltuend zurückhaltend, bei mageren Partien, etwa wenn Balingen Kiel kreuzt, wird gefachsimpelt, gescherzt und gealbert, es könnte manchmal eine Talk-Show sein.

    Er scheint immer bestens vorbereitet zu sein, hat Fachwissen, ist über die aktuelle Lage informiert und spielt sich mit seinen Co-Kommentatoren die Bälle zu, daß es eine Freude ist.

    Keine Belehrungen zu Randthemen über Klima- und Frauenschutz wie beim Branchenprimus Kerner, keine Selbstdarstellung und sinnloses Gequatsche wie beim Kollegen Beckmann: Semrau hat Fachwissen, kann lachen, kann schweigen und kann auch manchmal Partei ergreifen wie ein echter Fan.

    Zum Glück ist das Talent dieses großen Sport Moderators den Verantwortlichen der etablierten Sender nie aufgefallen. Statt Sportschau mußte der Mann sich im letztem Jahr sogar einem weitgehend unbekannten Internet Portal verdingen, reich ist er dort bestimmt nicht geworden.

    Die großen Sender verpflichten lieber für großes Geld weitläufige Schwafler, die sich dann abends von dem vielen Geld Edelhuren ins Hotel rufen und sich dabei auch noch erwischen lassen.

    Ist auch alles richtig so, laßt den Schwallern die große Bühne und laßt uns den Uwe Semrau, für den ich dem DSF jede Werbepause verzeihe und im DSV-TV mein Geld gerne investiere.

    Gruß

    Stefan

    Glaubt jemand, der THW wird bestraft oder gehenkt ? Alle haben diese Praxis der Bestechungen von osteuropäischen Mitbürgern praktiziert, "oder wie hätte man sonst die CL einmal gewinnen können ?"

    Kiel hat das System nur zu spät erkannt, sonst hätte man mehr Titel auf dem Konto.

    Der Uwe Schwenker ist jetzt das Bauernopfer.

    Und das Publikum hat das alles schon vergessen. Der FC Schalke hatte seinerzeit nicht so viel Glück, litt noch Jahrzehnte an den Folgen seiner Bestechungsversuche.

    Aber deutscher Handball ohne den THW, daß ist eine undenkbare Vorstellung.

    Die Verantwortlichen hatten keine andere Wahl. Alternativ wäre die teure Mannschaft alljährlich im CL-Viertelfinale rausgeflogen, keiner hätte sich das erklären könnte und gerade der SPIEGEL hätte seine Kübel mit Häme über die Kieler ausgeschüttet.

    Im Prinzip alles richtig gemacht und das Handball Leben geht weiter.

    Gruß

    Stefan

    Ich hatte das schon einmal hier ausgeführt - und mußte böse Prügel einstecken, dennoch ist es wohl war: Der VFL hatte, auch in seinen großen Zeiten, nie den Rückhalt in der Bevölkerung, den man eigentlich bei diesen Erfolgen erwarten konnte.

    Meine Eltern fuhren in den 70er Jahren auch nur zu den Euro-Spielen nach Essen und Dortmund, in die kleine Eugen Haas Halle konnte man zu erfolgreichen Bundesligatagen spontan hingehen: Karten gab es immer.

    Ich habe das nie verstanden, denn sportlich hat das Oberbergische mit großem Abstand nichts vergleichbares zu bieten.

    Lieber fuhren meine Bekannten dann mit großem Aufwand und hohen Kosten zum FC oder auf Schalke, große Gruppen bewegen sich bis dato alle 14 Tage bis nach Mönchengladbach.

    Hier im Raum Stuttgart, sicherlich keine Handball Hochburg, pilgern bis zu 6000 in die Porsche Arena, wenn Bittenfeld gegen die Bergischen Löwen spielt.

    Der Kölner ist verwöhnt, versteht das Spiel auch nicht, dort gibt es keinerlei Handball Traditionen. Erst recht weigert sich der Ubier, wenn er Geld für einem Klub aus dem rechtsrheinischen Sibirien ausgeben soll. Ich kenne Kölner, die haben das 50km nahe Oberbergische noch nie betreten. Es ist ihnen zu provinziell, zu regnerisch, zu langweilig, die Eifel und spanische Strände liegen näher.

    Der Gummersbacher ist sicher stolz, wenn er überall in Europa auf den VFL angesprochen wird, denn es ist ja das Einzige, mit dem diese Kleinstadt außerhalb seiner Grenzen in Verbindung gebracht wird.

    Wieder daheim sind ihm dann aber die Eintrittspreise zu hoch, oder, wie im Fall meiner Eltern, ein Gegner wie der TV Hüttenberg zu schnöde.

    Auch halte ich die Berichterstattung in den Medien über den VFL für übertrieben kritisch und zudem zu selten. Während im DSF ein Verein wie Magdeburg, der ja auch in den vergangenen Jahren nicht viel gerissen hat und durch Skandale auffällt, ständig übertragen wird, sind Bundesligaspiele des VFL selten zu sehen und wenn, dann meistens Auswärts. Auch fallen mir negative Kommentare über den VFL sogar bei Spielen auf, an denen er gar nicht beteiligt ist, nach dem Motto, jeder darf mal draufhauen. Vielleicht hätte man die Öffenlichkeitsarbeit verbessern müßen, ein paar Kölsch mehr für den ein oder anderen Journalisten hätten hier Wunder bewirken können.

    Dabei hatte sie doch vor wenigen Jahren, von den Namen her, eine wirklich große Mannschaft. Ich fand den Weg gut, endlich wieder eine internationales Spitzen Team zu verpflichten und zudem in der Köln Arena zu präsentieren, die, nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft, eine Kultstätte hätte werden müßen.

    Doch zur Spitze braucht man einen langen Atem, selbst Kronau-Östringen schafft es bislang nicht, die Halle im fernen Mannheim angemessen zu füllen und mit Geld Titel zu kaufen.

    Das ist ein Niedergang, der nicht aufzuhalten ist. Ein Wunder, daß es die letzten 25 Jahre noch einigermaßen gutgegangen ist.

    Ich hoffe, die Gummersbacher können sich in den nächsten 4-5 Jahren im unteren Mittelfeld halten, bis die Zeiten vielleicht wieder besser werden. Ich hoffe nicht, sie tauchen in naher Zukunft bei mir hier in der Bietigheimer Viadukt Halle zu einem Zweitliga Duell auf.

    Dieses Spiel würde ich mir dann ausnahmsweise einmal nicht ansehen, die Schmach wäre nicht zu ertragen.

    Gruß

    Stefan

    Am Samstag Abend war ich Augenzeuge der Zweitliga Begegnung Bietigheim gegen Aue.

    Es gab ein paar Entscheidungen der Schiedsrichter, mit denen wir als Zuschauer nicht einverstanden sein konnten. Es gab gellende Pfiffe und wüste Beschimpfungen.

    Gar nicht schlecht, denn gegen Friesenheim führten die vermeintlichen Schiedsrichter Fehlentscheidungen für ein Aufkochen der Stimmung und trugen nicht wenig zum Sieg der Bietigheimer bei.

    Zu Hause las ich dann im Programmheft, das Gespann kam aus Dormagen. Und sie taten mir leid, die Beiden. Was muß einen dazu treiben, Samstags um 16:00 aufzubrechen um in der schwäbischen Provinz ein im Prinzip unwichtiges Spiel zu leiten und sich dort als "Blinder", "Schieber" und "Grasdackel" bezeichnen zu lassen.

    In schwäbischen Gefilden gibt es bestimmt nach dem Spiel allenfalls ein Weizenbier und eine Butterbrezel und vor 01:00 nachts dürften die Herren nicht wieder bei Ihren Frauen sein.

    Ich habe große Hochachtung vor diesen Menschen. Denn wir brauchen sie auch, seien wir ehrlich, um ein Ventil für den Ärger zu haben, wenn es bei unseren Heimmannschaften mal nicht läuft. Und ich schimpfe auch manchmal einfach mit, ohne den Vorfall eigentlich wirklich richtig gesehen zu haben. Einfach so, weil alle schreien. Und es tut mir gut, weil ich sowas zu Hause, wenn es da mal nicht läuft, nicht darf.

    Danke Ihr Schiedsrichter.

    Gruß

    Stefan

    Vor einigen Wochen eröffnete ich hier eine Gesprächsstrang und beklagte mich über das unwürdige Gebaren des Silvio Heinevetter gegenüber seinen gegnerischen Sportskameraden.

    Ich muß Abbitte leisten.

    Das gestern gesehene Spiel der Magdeburger gegen den VFL hat mir gezeigt:

    1 Heinevetter ist emotional voll beim Spiel, aber überschreitet keineswegs irgendwelche sportlichen oder menschlichen Grenzen.
    2 Ohne seine überragende Leistung hätte Magdeburg verloren.

    Dieses Spiel ließ zumindest keine anderern Schlußfolgerungen zu.

    Dennoch: Die beste Szene des Spiels fand ich, als der Gummersbacher Torsteher Stojanovic einen 7 Meter hielt, den aufspringenden Ball lässig auffing und mit einem gelassenem Minenspiel, dessen nur ein Slawe fähig ist, das Spiel weiterführte.

    Sowas gefällt mir halt.

    Gruß

    Stefan

    Mit dieser Frage qualifizierst du dich selbst und zeigst allen, dass du von der Situation in Dormagen aber auch gar keine Ahnung hast.

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    Das behaupte ich auch gar nicht. Mag sein, daß in Dormagen eine besondere Verbundenheit zum Verein besteht. Als Ihr uns noch in BL II im Südwesten besuchen kamt, ist mir auch aufgefallen, daß die TSV Anhänger sich stark von anderen Vereinen abheben. Und zwar im positivem Sinne.

    Aber seid doch ehrlich: Die Manschaft hat solange in BL I nichts verloren, solange alle der Meinung sind, es handele sich um die stärkste Handballiga der Welt.

    Ich wette: Wenn nächstes Jahr keine neuen Konkurse oder sonstige Zwangsabstiege ( Kiel ? ) ins Haus stehen, trinken wir gemeinsam in der Saison 010/011 in Bietigheim ein Bier zusammen.

    Gruß

    Stefan

    Meine Bietigheimer wollen sich lediglich zu Hause nicht blamierern: Damit aber auch ja keine Aufstiegschance entsteht, wird in der Fremde schön gestorben: Wie heute in Coburg !

    Und die Bergischen patzen in Leichlingen !! Und die Ortenauer verlieren !

    Nein, jetzt muß morgen auch Friesenheim dran glauben.

    Irgendwann rutscht noch Bittenfeld auf Rang 2.

    Gruß

    Stefan

    Ich ließ mich letztens hier im Forum zu der Bemerkung hinreißen, jeder Tabelendritte in der BL II Süd habe keine Chance, gegen einen Bundesligisten, noch nicht mal gegen einen wie Dormagen.

    Nach Sichtung des Spiels heute gegen Minden muß ich mich korrigieren.

    Was für eine schwache Leistung.

    Da geht ja nix !

    Nur die Schiedsrichter gaben dem TSV eine Chance zum Sieg, die verschepperte der aber auch noch durch diese unwürdige Abwehrleistung in der letzten Sekunde.

    Dieser Verein hat dort nichts zu suchen, lediglich die Zuschauer sind reif für Liga I, aber ich frage mich, warum fahren die nicht nach Köln zum VFL ?

    Das ist ja die reinste Selbstgeißelung da in Dormagen.

    Kommt zurück in Liga II !!

    Gruß

    Stefan

    Friedrich der Große soll einmal vom hohem Roß einem mit Bauchschuß verwundeten und vor Schmerzen jammernden Landser gesagt haben: "Stirb anständig Junker" um den Armen damit zum Schweigen bringen.

    Solch barbarische Szenen sind in unserer heutigen Zweit eher selten, ein Mitteleuropäer dürfte wohl nie einem solchem Schauspiel beiwohnen.

    Ähnlichen Nervenkitzel vermittelt aber heutzutage das Gebaren des Magdeburger Torstehers Heinevetter, der erfolglos durchgebrochenen Stürmerkollegen neben deren Schmerz und Wut noch ein paar ordentliche Worte zuschreit, dabei wild mit seinen Armen fuchtelt, um die Erniedrigung seines Gegners noch zu steigern.

    Das wäre bei jedem Wald- und Wiesenspieler Grund für eine 2 Minutenstrafe, da es sich ja offensichtlich um eine Unsportlichkeit handelt. Nicht so bei Liebling Heinevetter, Reporter loben gar das unwürdige Spektakel, sei doch der H.V. "voll bei der Sache" und zeige mit diesen Aktionen sein "Temperament".

    Dabei ist Heinevetter sicher einer der besten Torhüter, auch wenn bei der WM sein unkontrolliertes, seitliches Hochspringen vom Gegner nach kurzer Zeit durchschaut und er wieder in den Rang eines Normalspielers zurückfiel.

    Sicher heulen jetzt die Magdeburger und zukünftigen Berliner Fans auf. Aber drehen wir den Spieß doch einmal um: Was würde geschehen, wenn die Stürmer nach jedem Tor den Torhüter mit wüsten Gesten und Beschimpfungen demütigen würden ?

    Nein, ich finde, es ist an der Zeit, Nationaltorwart Hin oder Her, dem Genossen Heinevetter einmal in Form einer 2 Minutenstrafe etwas Abkühlung zu verschaffen. Welcher Schiedsrichter hat l den Mut dazu ?

    Gruß

    Stefan

    Nach den Erfahrungen der Aufsteiger in den letzten Jahren, nach den Desastern mit Essen, Delitsch, Stralsund, Hildesheim und vielen anderern kläglich gescheiterten Vereinen kann man es ja verstehen: Viele scheinen sich in Liga II wohler zu fühlen.

    Anders ist es doch nicht mehr erklärbar, wie Bietigheim in Meisterform die Bergischen, Hüttenberg und Friesenheim besiegt und dann in Erlangen und Groß-Biberau verliert.

    Die wollen doch gar nicht, obwohl sie von der spielerischen Klasse durchaus könnten.

    Und die Bergischen scheinen auch Angst vor Liga I zu haben, die könnten doch längst als Zweiter feststehen.

    Merkwürdig, was im Handball so alles passiert. Der Unterschied zwischen Liga I und II ist in jedem Fall zu groß: Wenn ich meine Bietigheimer zu Hause spielen sehr, geht mir das Herz auf, das ist absolute Klasse. Und doch weiß ich, daß die identische Mannschaft schon gegen Dormagen keine Chance mehr hätte.

    Da stimmt etwas grundsätzliches nicht.

    Gruß

    Stefan

    Ich gehe davon aus, daß eine Mannschaft, die international mitspielen will, um die Bestechung osteuropäischer Schiedsrichter gar nicht herumkommt.

    Ist im Geschäftsleben auch so: Willst Du, etwa in Rußland oder der Ukraine, erfolgreich sein, brauchst es nicht nur qualitativ hochwertige Ware, sondern Du mußt auch die richtigen Leute mit dem richtigem Betrag schmieren, willst Du zum Erfolg kommen.

    Das paßt naürlich dem Deutschen Spießer nicht, der will die Welt nicht so sehen, wie sie wirklich ist. Deshalb trennen wir auch sorgfältig unserer Abfälle, diie dagegen in Italien einfachst am Straßenrand kollektiv verbrannt werden.

    Nein: Wir wollen den THW mit internationalen Erfolgen, dann müßen wir auch die Spielregeln beachten, die international gelten, um solche Erfolge zu erreichen. Und da zählen eben nicht mal nur die ehrlich erzielten Tore.

    Gruß

    Stefan