Beiträge von nsumax

    Beim Spiel Bietigheim-Nettelstedt ereignete sich - nach meinen Beobachtungen - folgender Vorfall.

    -Es sind noch 15 s zu spielen, Nettelstedt führt mit 1 Tor, Bietigheim hat den Ball.

    - Beim Zurücklaufen behindert ein Nettelstädter einen Bietigheimer vor der Mittellinie.

    -Der Nettelstedter erhält Platzverweis, aber die Uhr läuft noch munter weiter, wird erst angehalten, als nur noch 1 Sekunde zu spielen sind.

    -die Bietigheimer müßen den Freiwurf bei 1 s Retspielzeit von der Mittellinie ausführen: Das Spiel ist zu Gunsten der Nettelstädter entschieden.

    Wen das regelkonform ist, dann würde ich bei kurzer Restspielzeit immer einen Reservespieler auf das Parkett schicken, auf den ich sowieso verzichten kann, mit der einzigen Aufgabe, einen der Gegner zu packen und einfach umzuwerfen.

    Die Uhr wird nie sofort angehalten, der Spielfluß ist dahin und Freiwürfe jenseits der Mittellinie hält mein Torwart mir der Mütze.

    Einen unbedeutenden Spieler zwar eventuell gesperrt, aber Spiel gewonnen.

    Kan das sein oder irre ich mich ?

    Gruß

    Stefan

    Zitat

    Original von Christian1701
    Gestern Abend war ich in Bietigheim in der Halle. Spiel hat für mich das gehalten, was es vorher versprochen hat. Kämpferische Bietigheimer gegen teilweise pomadig wirkenden Nettelstedter.
    Insgesamt ein glücklicher Sieg für den Erstligisten.
    Interessant fand ich die SR-Leistung: Während der ersten 55 Minuten räumten sie den körperlich stärkeren Spielern deutliche Vorteile ein. Die vor allem Loke geschickt genutzt hat. Je mehr es auf die Entscheidung zu ging, desto weniger haben sie diesen Vorteil gewährt. Und in der Verlängerung haben sie für mich eher für Bietigheim gepfiffen.
    Alles in allem ein interessanter Handball-Abend. Mit einer starken Vorstellung des Zweitligisten :respekt:

    Interessant: genauso habe ich das auch empfunden. Die Nettelstedter zogen anfangs große Vorteile aus den SR-Entscheidungen, im Laufe des Spiels nahm das ab.

    Für mich als SG Fan ein wunderbarer Abend, schade, daß wir am Ende doch keine Kraft mehr hatten.

    Aber: Das Foul da zum Schluß, ist denn sowas möglich ? Da kann ja jeder, wenn es nur noch 10 s sind, irgendeinen am Mittelkreis umreißen, die Uhr läuft weiter und es gibt nur Freiwurf weit vom Tor entfernt. Da muß ich im Regelwerk aber mal genau nachschauen.

    Gruß

    Stefan

    Wenn mal jemand etwas über Eure Hätschelkinder sagt, wird gleich Rassismus und Rechtsradikalität verortet.

    Wenn mein Beitrag "sinnlos" ist, was sind dann die quälend langweiligen Geschichten wie "Wechselgerüchte", "Wo wird der erste Trainer entlassen" oder sinnfreies Gelaber, ob der Heinevetter die Thomalla jetzt heiratet oder nicht ?

    Nein, Ihr macht nur Eure Schubladen auf, um unliebsame Tatsachen nicht diskutieren zu müssen..

    Gruß

    Stefan

    Allen Antworten und Ungenauigkeiten zum Trotz: Meine Kernthese bleibt erhalten. Beim Fußball werden die Ausländer sehr wohl instrumentalisiert, wie das Pressegeschrei nach jedem gelungenem Länderspiel beweist: Kein Spiel ohne die anschließenden Kommentare zum Thema, der DFB verkündet stolz die in seinen Augen gelungene Integration von Fremden mit islamischen Religionen.

    Dabei wäre Integration erst dann abgeschlossen, wenn man einen Özil, dessen Opa bereits Anfang der 70er ins Ruhrgebiet zog, ganz normal als Deutschen wahrnehmen und nicht als Exot wie ein Tanzbär durch die Manege führen würde.

    Im Handball kann man mit der Integration von ein paar Jugos, die sowieso schon seit Jahren in Deutschland leben, gesellschaftlich nicht punkten, daß interessiert keinen. Manchmal sind es sogar Serben, mit denen braucht man seit dem Nato Luftangriffen auf dieses Land sowieso keine Sympathien zu hegen. Aber spielen können die und somit kann kein Buli-Verein auf dieses nahezu unerschöpfliche Reservoir verzichten.

    Und was meine angeblichen Angriffe auf den VFL angeht: Eine Mannschaft, die jedes Jahr mindestens 4 Leistungsträger verliert, dürfte sich nicht gerade im Steigflug befinden, daß sollte ja auch hier mal so dokumentiert werden dürfen. Umso mehr muß man die immer noch beachtlichen Erfolge dieses Vereins würdigen.

    Außer der bedauerlichen Tatsache, daß in Wetzlar tatsächlich wenig oder keine Jugos spielen, kann ich an meiner Argumentation deshalb keine gravierenden Fehler entdecken.

    Eher scheinen meine Widersacher deshalb so aufgeregt zur Feder zu greifen, weil sie in meinen Ausführungen Parallelen zu Thesen eines gerade berühmten Sozialdemokraten erkennen.

    Ich darf aber versichern: Dessen Partei habe ich in der Vergangenheit noch nie gewählt.

    Gruß an Alle

    Stefan

    Die Idee, eine Bundesliga Mannschaft nit fast ausschließlich deutschen Spielern zu formen, überrascht in heutiger Zeit. Setzten doch schon die Fußballer sehr früh bei der Nationalmannschaft den zwar äußerst sympatischen, aber talentfreien Azamoa ein.
    Weltoffen und vorturteilsfrei wollte sich der DFB zeigen und verzichtete lieber auf Tore, um dem Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit zu entgehen. Inzwischen heißt die Mannschaft auch nur noch "Team Deutschland" und ist prall gefüllt mit Personen, deren Wiege eher in Vorderasien oder Afrika, denn in Bockum-Hövel oder Halberstadt gestanden hat.

    Alle Handballverereine gingen den gleichen Weg, lieber ein Haufen billiger Osteuropäer, als junge, verwöhnte Deutsche und sie fuhren gut damit, hatten Erfolg.

    Bis auf den TBV Lemgo, dessen Wunsch, bewußt mit deutschen Spielern den Erfolg zu suchen, in den meisten Kreisen unserer Gesellschaft inzwischen schon als Rassismus bezeichnet werden dürfte.

    Das DSF überträgt ja genügend Spiele des TBV, ich sehe die Mannschaft gerne, muß aber feststellen, daß dieses Modell als gescheitert betrachtet werden muß. So sehr sich Glandorf, Kehrmann und Co auch mühen, gegen eine Handvoll Jugos auf gegnerischer Seite ziehen sie meist den Kürzeren. Exemplarisch zu bestaunen am letzten Dienstag gegen eine spielerisch nicht gerade großartige Wetzlaer Auswahl.

    So wird wohl auch der TBV sich von dieser Philosophie in Kürze trennen müssen und die Manager Beutezüge auf dem Balkan antreten, um dort preiswertes und qualitativ hochwertiges Material einzukaufen.

    Immerhin befindet sich dann auch der TBV auf den Höhen des Zeitgeistes und das beschauliche Städtchen kann mit einer bunt gemischten Truppe nicht nur sportlich wieder nach oben klettern, sondern auch gleich seine Weltoffenheit und Toleranz demonstrieren.

    Gruß

    Stefan

    Deutschland sieht sich von seinen südeuropäischen Freunden schwerster Vorwürfe ausgesetzt, man habe, zu Lasten der Mittelmeerländer, in den vergangenen 10 Jahren zu viel gespart und zu wenig investiert. Deutschland solle sich jetzt zu Milliarden Zahlungen gerade deshalb verpflichten, weil man eben nicht Millionen von Wohn-und Bürogebäuden - somit auch Handballhallen - finanziert und gebaut habe.

    Das mag verstehen, wer will, aber auch namhafte Volkswirtschaftler sowie Wortführer in meinem Vereinsstammtisch schließen sich dieser Meinung an.

    Das heißt aber für unsere Komunen in naher Zukunft, jeder gesparte Euro vermindert nicht die eigene Schuldenlast, sondern wird umgehend an die bedürftigen Freunde im Süden überwiesen.

    Da lohnt sich das Sparen für uns Deutsche nun wirklich nicht mehr.

    Diese neue Lage sollte aber unsere Kämmerer endlich dazu bringen, Ihre prallen Säckel zu öffnen und dem Volk schöne Handballhallen und sonstige Vergnügungsstätten darzubieten.

    Bricht dann irgendwann unser geliebter EURO doch mal zusammen, ist zwar das Geld vollständig weg, oder nur noch wenig wert, aber unsere schöne Halle in Gummersbach kann uns kein Kommissar aus Brüssel oder Politiker aus Berlin mehr nehmen.

    Würden wir nicht so handeln, entwertet sich der famose EURO genauso schnell, unser VFL mißt sich aber längst in Liga 2 mit der SG Bietigheim, anstatt dem THW.

    So haben es alle gemacht und wir sollten uns dem endlich anschließen.

    Gruß

    Stefan

    Zitat:
    "Letztendlich leben die meisten Handball-Vereine eher von den Geldern von Sponsoren und Gönnern und weniger den reinen Einnahmen aus dem Kartenverkauf. Und die Sponsoren erwarten im Gegenzug ein entsprechendes Umfeld in dem sie Geschäftsbeziehungen pflegen und gelegentlich Geschäftskunden zu Heimspielen mitbringen können. Zu Beginn der Kölnarena-Ära konnte man (auch Dank der Hospitality-Möglichkeiten in der Arena) einige neue Partner gewinnen, die man jetzt in Gummersbach bei Laune halten muss."

    Ich habe auch einen Lieferanten aus Gelsenkirchen, den ich schon mehrfach darauf hingewisen habe, mir endlich mal 2 Karten für ein Schalke Heimspiel zu senden, bisher vergeblich. Dabei will ich gar nicht hinter Glasscheiben Schweineöhrchen essen, mir geht es nur um den Eintritt, lediglich das Bier könnte der Gönner auch gerne übernehmen.

    Und dann lese ich, daß in in Gummersbach ein Zelt aufgebaut wird, um die Sponsoren und deren Geschäftspartner "bei Laune zu halten", ein Zelt, dessen Kosten die gesamten sonstigen Zuschauereinnahmen wieder auffrisst.

    In Gummersbach ! Was machen die eigentlich nach dem Spiel noch so in Gummersbach ?

    Zu den Vorschlägen, den Verein bewußt in die Insolvenz zu führen, sage ich: In meiner Firma kommt das alle paar Jahre mal vor, daß einer meiner Kunden aus Großmannsucht bei einem Projekt scheitert, die Hände hebt, was meine persönliche Entwicklung und die meiner Firma jedesmal um Jahre zurückwirft. Diejenigen, die solches als Rettung des VFL vorschlagen, sollten bedenken, daß hinter jeder Insolvenz hunderte von unbezahlten Rechnungen stehen mit existenzgefährdenden Auswirkungen auf die Gläubiger. Und das alles nur, weil es für noch nicht einmal 2000 Handballfans in der EHH, davon 200 "VIP", unter ihrer Würde ist, mal um Platz 15 spielen zu müssen.

    Und es offensichtlich einem Sponsor nicht zuzumuten ist, für seine Lachsschnitten im "Catering-Zelt" mal selbst zu bezahlen, da diese Leute "ein gewisses Umfeld" erwarten. Und das soll dann der Trottel von den Stehplätzen finanzieren.

    Ist doch unglaublich sowas.

    Danke für diese Nachrichten: Da wird sich schon noch jemand finden, der keine Lizenz für das nächste Jahr erhält, und dann bleiben Leichlingen, Obernburg, Coburg drin.

    Das ist doch alles ein Witz. Wozu fiebert man mit seiner Mannschaft das ganze Jahr mit ? Für Mannschaften, die nicht um den Aufstieg spielen, ist eigentlich jedes Spiel sinnlos.

    Macht keinen großen Spaß mehr.

    Gruß

    Stefan

    Natürlich weiß ich: Es sind immer nur Momentaufnahmen, wenn ich zu den Gästen und deren Leistungen in Bietigheim Stellung beziehe, am nächsten Wochenede kann alles wider anders aussehen, aber:

    'Leichlingen, daß hat sich wohl erledigt, fehlt noch der Zweite im Bunde: Was Obernburg letzte Woche hier in Bietigheim geboten hat, war unterirdisch. In den vergangenen 3 Jahren hat sich hier noch keiner so billig verkauft.

    Somit stehen für mich die 2 Absteiger fest.

    Bittenfeld hat sich vorne wieder gefangen, denen kann man in der Relegation viel Glück wünschen oder den unglücklichen Nord-Zweiten bedauern, denn wenn die Bittenfelder einmal in so einem Endspiel sind, werden sie es auch gewinnen.

    So meine Prognose.

    Gruß

    Stefan

    Das mit dem fehlendem Wissen über die berühmten Linden in Gummersbach mag daran liegen, daß ich zwar im dortigem Krankenhaus geboren, aber in Dieringhausen aufgewachsen bin.

    Ein Dieringhausener braucht aber zum Leben Gummersbach nicht, lediglich zum Besuch von Handballspielen sucht man schon mal hier und da die ferne Kreisstadt auf, verläßt sie aber auch nach Spielende so rasch wie möglich. Dem Dieringhausener genügt im Regelfall seine ausgeprägte Kneipenkultur und seine TURA.

    Deshalb auch das ungenügende, da für uns unwichtige Detailwissen zur Gummersbacher Geschichte.

    Gruß

    Stefan

    Im Programmheft des Östringer Fan Klubs steht, in früheren Jahren wäre die Kleinstadt Gummersbach auch "Paris des Ostens" genannt worden, das schmeichelt einen gebürtigen Oberberger wie mich natürlich sehr, ich hatte bis dato diese außergewöhnliche Parallele auch noch nie vernommen. Es soll sich um eine Lindenallee gehandelt haben, die in ähnlicher Art auch in Paris zu sehen war. Ich kann mich an eine solche Sehenswürdigkeit in meiner Geburtsstadt zwar nicht erinnern, dennoch vielen Dank an den Östringer Autor für die Komplimente.

    Im Spiel waren die Östringer dann nicht mehr so freundlich: Sie verfügen über eine äußerst zupackende Deckung: Gut, daß der Roggisch zum Handball gekommen ist, nur in dieser Sportart kann dieser Mann seine Rauflust so richtig ausleben. Er läßt es aber bei seinen häßlichen Attacken nicht bewenden, sondern beteiligt sich auch lebhaft an jeder sich bietenden Diskusionsmöglichkeit. Wohlwollende Reporter nennen so etwas "Körpersprache", die Schiedsrichter schauen, ob der internationalen Verdienste des Mannes, gerne weg. Der polnische Torwart war Weltklasse, sein Gegenüber irgendwie abwesend. Stojanovic hatte gestern anderes im Kopf, vielleicht wußte er nicht, ob er zu Hause den Herd ausgeschaltet hatte.

    Gunnarson vom VFL spielte mal wieder rückenfrei: Zieht der sich sein Leibchen eigentlich vor dem Spiel so runter, daß die Gegner kein Packende kriegen, oder geschieht das während des Spiels durch Einwirkungen der Gegner ?

    Insgesamt gesehen hätte dem VFL auch hier in Mannheim eine weitere Überraschung gelingen müssen, Östringen ist bei weitem nicht so stark, wie die Spielernamen vermuten lassen. Was der Östringer Torwart nicht hielt, warfen die Gummersbacher in rätselhafter Weise am Gehäuse vorbei und hätte mal jemand von den Verantwortlichen geklärt, was mit Stojanovic's Herd los war, hätte der VFL gewonnen.

    In Bietigheim sitze ich ja, handballtypisch, in einer schmucklosen Mehrzweckhalle, bin ich mal in Gummersbach, in einer 1/4 vollem Köln Arena. In Mannheim meint man, wegen der steilen Hänge, über der Spielfläche zu schweben, erlebt Handball in einer ganz neuen Dimension. Der Ausblick ist einfach perfekt, die schönste Handballhalle, die ich bislang erlebt habe.

    So kann Mannheim mit Paris zwar nicht ganz mithalten, aber die Halle hat Niveau.

    Gruß

    Stefan

    Zittat Meikel: "zumal mir als Spieler der selbstherrliche Trainer völlig auf den Sack gehen würde."

    Das ist mir auch aufgefalllen: Was ist das für ein Mensch da in Leichlingen ? In Bietigheim drehte der an der Seitenlinie total durch, schrie lauter als das ganze Publikum sprang und hüpfte besser wie seine Spieler. Der muß die ganze Heimfahrt im Bus geschlafen haben, sonst hält das keiner durch, oder der nimmt Drogen. Soll schließkich schon 60 Jahre alt sein.

    Woher kommt diese Figur ? Würde mich interessieren.

    Zum Thema: Jetzt glaube ich wirklich, für Coburg und Leichlingen sind die Würfel gefallen. Vorne verstehe ich die Welt nicht: Hüttenberg bei uns in Bietigheim wie ein Absteiger und dann so ein souveräner Sieg in Bittenfeld.

    Letztendlich tippe ich doch auf den BHC, die haben halt die größte Erfahrung in der Mannschaft und als Verein in den letzten Jahren gesammelt.

    Gruß

    Stefan

    Zu meinen schönsten Erlebnissen in meinem Sportlerleben gehörten früher Besuche des Fußball Regionalligisten TSF Ditzingen. Zu vertretbaren Preisen konnte man dort Fußball auf akzeptablem Niveau erleben, brauchte kein alkohohlfreies Bier zu trinken und wird vor Spielbeginn nicht durch Chear Leaders, Fahnenschwenker und Opernklänge verunsichert. Wichtig ist die Mitnahme eines guten Freundes mit hohem fußballerischem Sachverstand, so lassen sich langweilige Spielpassagen durch Fachsimpeleien, Vergleiche zu anderern Mannschaften, Wetten und Analysen der Akteure leicht überbrücken.

    Beim Handball braucht man keine Freunde mitzunehmen: Das Spiel kennt keine Pausen und in der Halle ist es zu laut, um groß mit dem Nachbarn Diskusionen führen zu können.

    Zum Glück gibt es aber das DSF mit Markus Götz und Bob Hanning: Da wird kommentiert, spekuliert, gelacht, gewettet, ja es werden sogar höchst umstrittene Thesen aufgestellt: Es geht lebhaft zu zwischen den Beiden und es erinnert an meine glücklichen Tage auf dem Ditzinger Fußballgelände.

    Gerade weil nicht jeder Satz und jede Meinung der Beiden in der Rückschau Bestand haben kann, höre ich aufmerksam zu und möchte am Liebsten auch meinen Senf dazugeben. Was für ein Unterschied zu den abgeschmackten, sterilen und langweiligen Reportagen von Kerner und Co, wo jeder Satz schon im Vorfeld in mindestens 2 Instanzen abgeprüft wurde und letztlich Spieler wie Reporter immer das Gleiche vernehmen lassen.

    So erfrischende Dialoge, die der zweite Meister der Reporterzunft, Uwe Semrau, gleichfalls in Perfektion beherrscht, konnte wohl nur in der Kombination Spartensender und Randsportart gedeihen.

    Gleiches gilt übringens auch für diese blonde Frau, die in den Pausen und nach dem Spiel Fragen stellt: Die Dame kennt sich im Handball offensichtlich aus, stellt sehr gute Fragen, die nicht vorher gelernt oder abgesprochen scheinen, sondern meistens in der konkreten Situation ins Schwarze treffen.

    Ich hoffe, daß DSF nutzt die bevorstehende Namensänderung nicht, sein unkorrektes Programmbild, wo Diskutanten auch einmal vor einem Seidel Bier streiten dürfen, gegen die ungemütliche, sachliche, angepaßte Architektur anderer Sender einzutauschen.

    Das Konzept mit einem erstklassigem Reportergespann und wechselnden Gästen, die dann auch ruhig einmal Partei ergreifen sollten und unseren Zorn errregen, gilt es in jedem Fall beizubehalten.

    Egal wie sich das DSF ab April nennen wird.

    Gruß

    Stefan

    Wir sollten das Spiel noch einmal analysieren: Selten habe ich eine Mannschaft gesehen, die von der ersten bis zur letzten Minute Ihren Stiefel so konsequent durchsetzen konnte, wie der VFL. Immer wieder sieht man mal einen 7 Tor Vorsprung, aber dann knickt der Führende ein, oder es gibt zu viele 7-Meter und Strafwürfe, der Gegener ändert seine Deckung, seinen Angriff: Normalerweise wogt ein Handballspiel ja immer Hin- und Her, erst zum Schluß entscheidet sich dann meist, wer als Gewinner vom Platz geht.

    Nicht so hier: Eigentlich hatte der HSV niemals eine Chance. Das sieht man doch sehr selten.

    Natürlich freue ich mich über den Gummersbacher Sieg. Aber es sollte doch mal wieder ein anderer Meister werden, mangels Alternativen kann das ja auch mal Hamburg sein. Und deshalb wünsche ich dem VFL in der kommenden Woche eine ähnliche Form, auf das er auch den THW aus der Halle kegelt.

    Die können ja dann in den nächsten 10 Jahre wieder Meister werden.

    Gruß

    Stefan

    Gerade zurückgekommen vom Spiel SG BBM Bietighem-TV Leichlingen, 35:35, muß ich sagen, warum die Leichlinger bislang nur 11 Punkte haben, erschließt sich mir nicht. Sicher, die SG hat sich eine Menge Fehler erlaubt, aber das Unentschieden war mehr als verdient, der TV führte streckenweise mit 7 Toren.

    Bietigheim lag dann kurz vor dem Ende doch vorn, aber der Ausgleich fiel in der letzen Sekunde, als SG Fan muß ich sagen, eine Niederlage hätten de Gäste nicht verdient gehabt.

    Sie werden wohl absteigen, aber nach dem, was ich heute gesehen habe, ist das eigentlich gar nicht möglich. Sind wirklich stark, die vom Niederrhein.

    Zweite Liga Süd ist oben wie unten überhaupt nicht einzuschätzen.

    Gruß

    Stefan

    Zunächst muß man feststellen, was rassistisch ist, oder nicht, beurteilt, nicht "Tester". Aber wir sind, daß muß ich zugeben, auf einem guten Weg dort hin.

    Ich muß aber beteuern: ich habe diesen Strang gar nicht benannt und ursprünglich unter einer ganz anderen Überschrift eröffnet.

    Eigentlich wollte ich nur meine große Freude über die Siege meiner beiden Lieblingsmannschaften zum Ausdruck bringen.

    Und muß auch sagen, daß ich aus nicht vergehender Verbundenheit zu meiner alten Heimat, dem Rheinland, immer den Düsseldorfen die Daumen gedrückt habe, wenn sie mal hier gegen Pfullingen, Balingen oder Göppingen aufgetreten sind, ja die Spiele sogar meistens besucht habe.

    Wird den "Tester" nicht interessierern, aber dennoch:

    -Friede sei mit uns-

    Gruß

    Stefan

    Zitat

    Original von Tester
    Ach, der Meister der Nonsens-Threads hat mal wieder zugeschlagen. Und gleich mal wieder eines seiner Stereotypen rausgehauen... :pillepalle:

    Es gibt schwierig zu lesende Publikationen für unsere kritische Intelligenz, wie die "TAGESZEITUNG" und schnelle, seichte Informationen für das schmale Gehirn, die BILD Zeitung wäre zu nenen. Das Fernsehen kennt objektive, harte und kritische Sendungen wie "Anne Will" und einfach gestrickte Aufführungen für schlichte Gemüter, die Stereotypen lieben, "Bauer sucht Frau " ist so ein Angebot.

    Die Intelligenz wird hier im Forum von aufmerksamen Zeitgenossen wie "Tester" auf höchstem Niveau versorgt. Schlichte Gemüter, die sich auch einmal hier als Autor versuchen, können mit solchen Geisteshöhen natürlich schwerlich mithalten. Und ziehen sich, nach erfolgter Abwatschung, selbstkritisch wieder an ihre Werkbank zurück.


    Danke, "Tester".

    Gruß

    Stefan

    Eigentlich sollte das letzte Wochenede aus Handballsicht ein Torso werden:

    Am Samstag machte ich mich nach Bietigheim auf den Weg, in der sicheren Gewissheit, gegen Tabellenführer Hüttenberg eine klare Niederlage zu erleben. Man muß halt trotzdem dabeigewesen sein und seiner Mannschaft auch in schlechten Zeiten die Treue halten. Bietigheim gewann ohne jedes Problem mit 5 Toren Vorsprung.

    Am Sonntag halte ich mir den Nachmittag frei, um in jedem Fall das Pokalspiel VFL - Kiel zu sehen, in der traurigen Erwartung, daß der VFL gegen den übermächtigen THW chancenlos ist. Gummersbach führt die Kieler vor, wie Tanzbären.

    Und ich denke mir, die Gummersbacher sind sportlich gar nicht so schlecht und dem unvermeidlichen Niedergang geweiht, wie das von namhaften Sportreportern immer wieder behauptet wird.

    Dieser Österreicher da, daß ist schon Perfektion, dann diesen Franzosen, der bricht durch wie eine Ramme, der Isländer am Kreis, den es leider in den Süden zieht, der ist schon Weltklasse, einen Serben haben sie auch, der mir schon bei der EM positiv auffiel und daneben ein ganzer Haufen Deutscher, die ein verdammt hohes Niveau spielen.

    Und über allen tront der Stovanovic: Am Besten ist, wenn er nach seinen Paraden in slawischer Ruhe keine Mine verzieht. Nur selten, wenn es gar zu gut für Ihn läuft, dann kann er sich ein flüchtiges Lächeln doch nicht verkneifen: In solchen Momenten ist er am Gipfel. Und ich entscheide mich, noch ein Bier mehr zu trinken, wie geplant.

    Hat mich sehr gefreut, dieses Wochenende und gibt mir dann doch wieder Hoffnung, daß Bietigheim Liga II hält, die Gummersbacher eine Zukunft haben und das der gute Houlet nicht alles falsch gemacht haben kann.

    Eigentlich ging ich am vergangenen Samstag nur aus Treue zu meinem Verein nach Bitigheim: Ich erwartete eine klare Niederlage meiner SG.

    Erstaunt mußte ich aber nach bereits 30 Minuten feststellen, daß den Bietigheimern eine äußerst durchschnittliche Leistung genügte, um relativ problemlos mit 5-6 Toren zu führen und das, ohne Knierim und Haller und mit einem nur selten eingesetzten Kibat. Vielleicht muß ich mich nach 2 Wochen EM wieder an BuLi II Niveau gewöhnen, aber ich hatte sogar den Eindruck, den schwächsten Gegener in dieser Saison hier in Bietigheim gesehen zu haben.

    Wie ist denn der TV Hüttenberg an die Tabellenspitze gekommen ? Kamen die direkt von einer Feier, hat man das Team in der Winterpause ausgetauscht, wurde das Geld für den Februar nicht pünktlich angewiesen ?

    Merkwürdige Erscheinung, die uns, ganz unverhofft, schöne 2 Punkte beschert hat.

    Gruß

    Stefan