Beiträge von nsumax

    Die Ahlener fans hadern nach Niederlagen hier immer mit Ihrem Schicksal und glauben den Klub schon ganz verloren. Der Vorstand, die Halle, die Spieler, die ungeliebte Fusion, tausend Gründe werden ausgebreitet, um das Dilemma zu erklären.

    und jetzt ?


    Gruß


    Stefan

    Was für eine Gala der Bietigheimer. Erste Halbzeit spannend und auf Augenhöhe, zweite Halbzeit 10 Minuten den Turbo raus und das Spiel ist gelaufen. Dann noch was für die Galerie, kurz vor Schluß ein paar Schlampereien, wieder etwas ans Gas und ich kann befriedigt die Heimreise antreten.

    Und niemand kann uns die Stars wegkaufen, denn es gibt keine. Die SG überzeugt durch mannschaftliche Geschlossenheit. Wenn der Haller mal wieder ubermotiviert seine Sprungwürfe an die Decke wirft, springt der Schulz ein. Wenn der keine Lust verspürt, machts der Blodig. Und das der vermeintlich Beste, der Kibat, gefehlt hat, merkt gar Keiner.

    Nach 6 Jahren SG Bietigheim Anhänger muß ich sagen, so ausgeglichen stark waren die noch nie. Da bin ich kommende Woche gespannt, was die Korchenbroicher uns bieten. Sie werden es nicht leicht haben.


    Gruß


    Stefan

    Mit welcher Begrümdung hat eigemtlich der BHC seine 6 Punkte zurück bekommen ? Ich lese nirgends etwas detailliertes darüber.

    Sportlich ist das ja in Ordnung, denn die Solinger sind die Besten in dieser Liga. Leider ist aber deswegen die Spannung raus aus dieser LIga, denn die Meisterschaft ist für mich entschieden.


    Gruß


    Stefan

    Grotesk die immer wieder aufkeimende Argumentation, die vielen Ausländer seien am Dilemma der Nationalmannschaft Schuld. Gerade die Importe aus Osteuropa stellen doch in beiden Bundesligen das hohe Niveau sicher, an das die Deutschen erst mal rankommen müssen. Ohne die Ausländer wäre der Konkurrenzkampf in den Vereinsmannschaften nicht so hart, würden die Bezüge der Einheimischen noch einmal steigen, bei gleichzeitig geringeren sportlichen Ansprüchen. Die Qualität der National-Mannschaft würde erneut sinken, denn wer zu Hause nicht gefordert ist, kann auch in der Fremde seine Leistung nicht finden.

    Wir haben hier in Bietigheim auch einen Helden am Kreis, der bei den Rhein-Neckar Löwen Zweitspielrecht hatte und dort, an Deutschen wie ausländischen Kollegen, gescheitert ist. Entweder er steigert sich noch, oder genießt bis zum Karriereende seinen Ausnahmetatus in Bundesliga II. Wer hätte was davon gehabt, wenn er in einer rein deutschen Durchschnittsmannschaft in Mannheim spielen würde ? Die National-Mannschaft etwa ?

    Gruß


    Stefan

    Ich bin der Meinung, das Forum geht zu nachsichtig mit der Leistung unserer National-Mannschaft um. Das war ganz schwach in Halbzeit II, nur dem überragendem Bitter war es doch zu verdanken, daß die Geschichte nicht schon ab der 40.ten Minute seinen Lauf genommen hätte.

    Die können, gemessen an ihren Ansprüchen und dem Geschwätz von der "stärksten Liga der Welt", nichts. Ich wurde schon mistrauig, als Heiner Brand angesichts der beiden Niederlagen gegen Island seine Leute mit den Worten "teilweise auf Augenhöhe" lobte. Island ! Wieviel Einwohner hat Island ?

    Nein, so hart in der Öffenlichkeit mit der National Mannschaft vor ihrem Weltmeistertitel umgesprungen wurde, so nachsichtig geht man seit diesem Titel mit den Männern um. Und sieht den Tatsachen nicht ins Gesicht, die klar aufzeigen, daß Deutschland international keine Rolle mehr spielt.

    Schon in wenigen Stunden werden die Franzosen uns auseinandernehmen und alle auf einen schlechten Tag der Tunesier am letzten Spieltag der Vorrunde hoffen.

    Hauptrunde mit 0 Punkten und das von einem Land, wo Handball Publikums Sportart Nr. 2 ist. Erbärmlich.

    Gruß


    Stefan

    Die Löwen haben schon bei uns in Bietigheim klasse gespielt, wir waren völlig chancenlos. Da tun einem die 6 Punkte Abzug schon richtig leid, aber wenigstens wird die Saison so noch mal richtig spannend. Was war den mit dem Hannawald ?


    Gruß

    Stefan

    HBW Balingen-VFl Gummersbach


    Das ist für einen Anhänger des VFL schon traurig zu sehen, wie sich Gummersbach um alle Chancen spielt, doch noch mal etwas weiter nach vorne zu kommen. Das Spiel wirkt teilweise pomadig, wird bewußt langsam gemacht, Balingen läßt sich nicht abschütteln. Dann nehmen die den Pfahl in Manndeckung, etwa Mitte der zweiten Halbzeit und das Unglück nimmt seinen Lauf. Balingen erkennt zum Ende seine Chance und nutzt diese. Unentschieden wäre 2 sek vor Schluß noch möglich gewesen, aber der Somic hält natürlich diesen verdeckten Drehschuß auch nicht, so wie er im ganzen Spiel nur dann erfolgreich war, wenn er direkt angeschossen wurde. Das gilt übrigens auch für den kurz eingesetzten Stojanovic, ein Schatten früherer Tage.

    Die Porsche Arena, mit 5800 gefüllt, steht Kopf. Ich bin maßlos enttäuscht, vor allem, weil ich auch noch 60 min die hartnäckigen Schmähungen eines hinter mir sitzenden HBW Anhängers zu ertragen habe.

    Zu Hause sehe ich in "Handball World", daß wenigstens meine zeitgleich in Ludwigsburg spielenden Bietigheimer klar gegen Frankfurt Rhain/Main gewonnen haben und auf Platz der 3 stehen: Da schmeckt das Bier dann doch wieder etwas besser.

    Gruß

    Stefan

    Das ist für einen Anhänger des VFL schon traurig zu sehen, wie sich Gummersbach um alle Chancen spielt, doch noch mal etwas weiter nach vorne zu kommen. Das Spiel wirkt teilweise pomadig, wird bewußt langsam gemacht, Balingen läßt sich nicht abschütteln. Dann nehmen die den Pfahl in Manndeckung, etwa Mitte der zweiten Halbzeit und das Unglück nimmt seinen Lauf. Balingen erkennt zum Ende seine Chance und nutzt diese. Unentschieden wäre 2 sek vor Schluß noch möglich gewesen, aber der Somic hält natürlich diesen verdeckten Drehschuß auch nicht, so wie er im ganzen Spiel nur dann erfolgreich war, wenn er direkt angeschossen wurde. Das gilt übrigens auch für den kurz eingesetzten Stojanovic, ein Schatten früherer Tage.

    Die Porsche Arena, mit 5800 gefüllt, steht Kopf. Ich bin maßlos enttäuscht, vor allem, weil ich auch noch 60 min die hartnäckigen Schmähungen eines hinter mir sitzenden HBW Anhängers zu ertragen habe.

    Zu Hause sehe ich in "Handball World", daß wenigstens meine zeitgleich in Ludwigsburg spielenden Bietigheimer klar gegen Frankfurt Rhain/Main gewonnen haben und auf Platz der 3 stehen: Da schmeckt das Bier dann doch wieder etwas besser.

    Gruß

    Stefan

    Ich war vor Weihnachten seit 20 Jahren mal wieder beim VFL in der Eugen-Haas Halle. Ich weiß noch, wie die Halle ganz neu war, Franz Josef Strauß sah ich dort auftreten, er wollte seinerzeit eine "vierte Partei" bundesweit gründen und suchte auch bei uns Anhänger. Das Vorhaben scheiterte und FJS fand nie wieder den Weg in die rheinische Provinz.

    Ich ging gegen Friesenheim, dennoch hatte ich Angst und kaufte vorschnell eine Stehplatzkarte von einem Passanten. Das wäre nicht nötig gewesen, der VFL kriegt selbst diese kleine Halle nicht voll, bis nach dem Anpfiff konnte man genügend Karten an der Abendkasse erwerben.

    Der Stehplatz kostet 5,-- EUR: Wo, außer vielleicht an der polnischen Grenze, gibt es denn sowas noch ? In Bietigheim, Buli II Süd, kostet der Stehplatz stramme 10,-- EUR, was will denn der VFL bei 5,--EUR noch verdienen ?

    Bier gibt es für 2,-- EUR, die Curry-wurst schmeckt erbärmlich, außerdem gehen schon zur Halbzeit die Brötchen aus.

    Wo der Stehplatzrang "E" ist konnte ich nicht entdecken, also setzt man sich irgendwo auf einen freien Sitzplatz. Kontrollieren tut das hier niemand.

    Die Stimmung ist gut, aber nicht so überragend, wie immer behauptet. Wie im Rheinland üblich, ergeben sich schnell Gespräche mit dem Nachbarn oder in der Pause beim Bier, daß ist schön.

    Die Mannschaft ist Klasse, eine Menge Stars tummeln sich da immer noch, man wird aber seit 10 Jahren das Gefühl nicht los, das Gummersbacher Potential müßte eigentlich grundsätzlich für 3-4 Plätze weiter vorne reichen. Schonen die sich alle, bis endlich die RNL anrufen ?

    Ich war eine Woche vorher beim Spiel Bittenfeld-Bietigheim in der Porsche Arena vor 6000 Zuschauern: So komisch es klingen mag, aber dort, in Bundesliga II sind Organisation der Veranstaltung und Professionalität um Längen hochwertiger. Dafür ist das Niveau schwächer und die Preise höher und, trotz aller Stimmung in Stuttgart, der provinzielle Charme einer Eugen Haas Halle kann nicht erreicht werden.

    Viele wird das jetzige Umfeld der Halle in Gummersbach von einem Besuch abhalten. Ob aber nur mit einer neuen Spielstätte auf einmal 3-4000 je Heimspiel kommen werden, daß will ich noch sehen.

    Würde ich dort noch wohnen, ich wäre jedesmal dabei.

    Gruß

    Stefan

    Für mich ist ein Spiel am 2.ten Weihnachtsstag eine willkommene Gelegenheit, dem Feiertagsterror der Frauen zu enkommen. Schon meine Mutter war um diese Zeit herum nicht genießbar, bei meiner Frau hat sich diese Eigenschaft fortgesetzt, scheint genetisch bedingt und angeboren zu sein.

    So gesehen ist, den häuslichen Friedens in Abertausenden Haushalten zu Liebe, den Handballprofis ein Auftritt auch an Weihnachten durchaus zuzumuten.

    Wir sollten auch die lange Pause im Sommer nicht vegessen, wo wir schwitzend das Eintrittsgeld für die winterliche Handballsaison erstmal erwirtschaften müssen.

    Gruß


    Stefan

    Nur weil ich mal meine Abneigung gegen die türkische Küche in diesem Forum formuliert habe, springt Ihr ganz schön hart mit mir um. Keiner meiner Kommentare wird seitdem ohne Mißfallen und Abscheu beantwortet.

    Aber das muß wohl so sein, im unermüdlichen Widerstand "gegen Rechts" müssen auch schon kleinster Ansätze unbarmherzig bekämpft werden.

    Gut, daß es solche aufmerksamen Tugendwächter in unserem Volk wieder gibt.

    Gruß


    Stefan

    Der Goran Stojanovic ist sicher ein äußerst sympatischer Zeitgenosse, über seine sportlichen Qualitäten muß auch kein großes Wort verloren werden. Er wechselt nun, allen Treueschwüren an seine Wahlheimat Gummersbach zum Trotz, zu den Rhein Neckar Löwen. Das ist ein Verein, bei dem, früher oder später, alle Gummersbacher Leistunghsträger einmal landen.

    Wie alle Sportler, ob im Fuß- oder im Handball, begründet auch er den Wechsel nicht des schnöden Geldes wegen, sondern macht sich in Mannheim Hoffnungen, "die Champions-League zu gewinnen". Während andere Ihre Treuelosigkeit mit dem Wunsch nach "neuen Herausforderungen" oder "Kennenlernen von anderern Sprachen und Mentalitäten" begründen, greift der liebe Goran gleich zu den Sternen.

    Kann ein Spieler den nicht einfach einmal sagen, daß wenn man über 30 ist und die RNL klopfen an die Tür, die einem die letzten 5 Karrierejahre noch einmal versüßen, jeder Widerstand nicht nur zwecklos sondern auch völlig unsinng ist ? Würden wir und die Presse über einen solchen Spieler herfallen, nur weil er mal die Wahrheit sagen würde ?

    Ich glaube eher nicht. In 5 Jahren ist der Goran in Gummersbach sowieso eine blasse Erinnerung an die Übergangszeit von einer Spitzenmannschaft zur Retro-Truppe, die sich Jahr für Jahr um den Klassenerhal müht, im besten Fall noch vergleichbar mit den Großwallstädtern von heute.

    Ob er aber mit Kronau-Östringen auch noch die CL gewinnen kann, möchte ich doch, angesichts der Konkurrenz aus dem Norden und Süden, sehr bezweifeln.

    Das werden die am Rhein und Neckar auch wissen und die Angel schnellstens nach dem nächsten Qualitätsspieler des VFL auswerfen, nach Adrian Pfahl. Der hat es zur Begründung dann leichter, auch er wird keineswegs das böse Geld als Grund angeben, sondern die Nähe zu seiner Heimat im Schwabenland.


    Nur eins wird man auch von Ihm nicht zu hören bekommen: Das in Mannheim ein Handball Profi finanziell und sportlich sehr gut aufgehoben ist. Was ist daran eigentlich so schlimm ?


    Gruß


    Stefan

    Was mir dieser Verein, die SG BBM Bietigheim, in den letzten 8 Jahren für eine Freude gemacht hat, kann ich mit Worten gar nicht beschreiben.

    Und das will was heißen.

    Deshalb an dieser Stelle ein ganz großes Kompliment für die heutige Leistung gegen Hüttenberg.

    Und an unseren heutigen Gegner der Trost, daß ich vor ca, 8/9 Jahren einen ähnlichen Sieg der Kornwestheimer gegen Balingen sah und heute weiß, was aus unserem damaligen Gegener inzwischen wurde.

    Was schöneres, als an einem Samstag abend im Winter ein Handballspiel zu sehen, gibt es nicht.

    Gruß

    Stefan

    Ich habe mir das alles jetzt durchgelesen, auch den verlinkten Beitrag, bei dem das Thema offensichtlich schon einmal behandelt wurde.

    Ich bin Ingenieur, kein Jurist.

    Ich habe beschlossen, mich mit dem Regelwerk in Zukunft nicht mehr zu befassen, sondern mich, wie früher, als Zuschauer auf die gewohnte und übliche Schiedsrichterbeschimpfung zu beschränken.

    Man muß nicht alles wissen im Leben.

    Respekt an dieser Stelle an die Schiedsrichter, die mit einem solchem Regelwerk im Gepäck in Sekunden Spiele entscheiden müssen. Und als Dank allenfalls nach dem Spiel mit einer Butterbrezel und einem Glas Weißweinschorle bedacht werden.

    Das ist eigentlich unmenschlich, die unvermeidlichen Folgeschäden sollten von den Krankenkassen übernommen werden.

    Gruß

    Stefan

    Zitat

    Original von Rheinland-SR

    Stell dir mal dieselbe Spielsituation genau umgekehrt vor (also ihr hättet mit einem geführt und der Gegner hätte Freiwurf gehabt).

    Was, glaubst du, hätte eure Mannschaft gemacht?

    Das ist klar, mir geht es auch gar nicht um meine Bietigheimer. Denen ist wahrscheinlich eine Demütigung gegen Kiel erspart geblieben, deren Nachwirkungen vielliecht die Qualifikation zur neuen 2.ten Liga verhindert hätte, wer weiß...

    Wenn aber die Bemerkung stimmt, "was hätte meine Mannschaft gemacht", dann muß ich doch sagen, daß so ein Verhalten sehr selten ist, obwohl solche Spielsituationen, 1 Tor Vorsprung, Freiwurf für die Mannschaft mit Ausgleichsmöglichkeit, kurz vor Ende sehr oft passieren.

    Die Mehrzahl der Spieler sich also offensichtlich doch sportlich fair verhalten. Und Nettelstedt sich in diesem Fall als äußerst unfair verhalten hat.

    Noch einmal: Warum kann der SR in solchen Lagen nicht einfach 15 s dranhängen ?

    Gruß

    Stefan

    Die hier schon 2-fach geäußerte Auffassung, die unterlegene Mannschat hätte sich halt früher anstrengen müssen, kann ich nicht gelten lassen. Solche Unsportlichkeiten geschehen ja nur deshalb in den letztem Sekunden, weil die foulende Mannschaft weiß, daß es nur noch eine Disqualifikation geben kann, was in Kauf genommen wird.

    Eine Verlängerung um 10-15 Sekunden, die der SR verhängen dürfte, würde das Problem lösen. Aber so etwas dürfte am Widerstand der Götter am Zeitnahmetisch scheitern.

    Noch mal in unserem Fall: Wenn der Herr Niemeyer mit einer solchen Unsportlichkeit seiner Mannschaft den Einzug in die nächste Runde und damit ein Spiel gegen den THW Kiel ermöglicht, kann man nicht argumentieren, der Zweitligist Bietigheim sei selber Schuld, hätte doch vorher schon mit 5 Toren führen können. Sicher, in diesem Fall hätte Herr Niemeyer zu diesen Mitteln nicht gegriffen, tat es aber doch, weil der Erstligist nicht in der Lage war, eine höhere Führung herauszuspielen.

    So herum ist es richtig. Und somit die doppelte Schuld der Nettelstedter erwiesen, zunächst, gespickt mit Nationalspielern aus ganz Europa, nicht in der Lage, daß Spiel zu beherrschen und dann noch zu unlauteren Mitteln gegriffen.

    Gruß

    Stefan

    Bei aller Kritik, an der wir Nutzer an den Funktionären, den Spielern, den Vereinen und unter uns selbst hier im Forum nicht sparen, sollte auch einmal positiv gewürdigt werden, wie vielfältig und qualitativ hochwertig inzwischen die Berichterstattung im DSF/Sport 1 in Sachen Bundesliga geworden ist.

    Man ist fast versucht, sich einen Toyota zu kaufen.

    Die Fußball Berichterstattung, für viele von uns ja auch ein Muß, ist inzwischen durch viele Werbeinblendungen verunstaltet und nicht mehr sehenswert. Die ARD erdreistet sich sogar, die "Sportschau" noch zusätzlich durch eine Tagesschau zu zerschneiden, damit der Spaß am Sport keinesfalls ungetrübt bleibt: Mitten zwischen den Spielen wird die gute Stimmung durch gruselige Geschichten über Klimawandel und Bedrohungen aus Nah- und Fern zerstört. Oder kann jemand in froher Laune bleiben, wenn mittendrin die traurige Angela Merkel vor schmelzenden Gletschern posiert oder Claudia Roth uns Ihre Liebe zur Türkei erklärt ?

    Anders beim Handball. Das DSF leistet sich ein Moderatoregespann der Spitzenklasse. Begleitet werden die Herren durch äußerst parteiich eingreifende Co-Kommentatoren. Da geht es, insbesonderer wenn ein langweiliger Spielabschnitt abläuft, zu, wie am Biertisch.

    Was für eine Distanz haben doch die tumben Fußball Journalisten zum Spiel und zum Zuschauer im Vergleich zu den munteren Runden im Handball. Dabei sind die Sendungen gerade deshalb so unterhaltsam, weil sie gerade nicht völlig objektiv vom Spiel berichten und auch gelegentliche Freudenausbrüche der Moderatoren zulassen.

    Schließlich ist auch die Anzahl der Übertragungen inzwischen stark gestiegen. Kaum noch muß, wie in den vergangenen Jahren, auf kostenpflichtige Übertragungen im Netz ausgewichen werden. Und auch dort waren die Preise äußerst moderat, jeder Kneipenbesuch, um Fußball mittels Arena/Sky sehen zu können, kostete das 10-fache.

    Keine anderer Sportart wird in dieser Anzahl und mit so wenig Werbung und sonstigem Firlefanz übertragen, wie Handball. Darüber siollten wir uns freuen und darauf hoffen, daß unser Sport seine geringe Popularität erhält. So bleiben uns die Kerners und Wontorras erspart und keiner kommt auf die Idee, das Werbeaufkommen übertrieben auszuweiten.

    Solange es so bleibt, wie es ist, freuen wir uns doch über diese Zustände und appelierern an das DSF/Sport1 keinesfalls irgendwelche Veränderungen vorzunehmen.

    Gruß

    Stefan

    Zitat

    Original von Steinar
    Es geht meines Erachtens um die Disqualifikation mit Bericht für Niemeyer.

    Für das Foul an sich hat Niemeyer aber wenn ich das richtig verstanden habe gar nicht die Strafe erhalten, sondern erst danach für die Behinderung zur Ausführung des Freiwurfes (8.10 wegen letzter Minute). Deshalb kann nach dem Foul die Uhr auch zunächst weiter laufen.

    Danke Steinar: Genauso ist es gewesen. Ich war in diesen Sekunden starr vor Anspannung, daß Spiel war unglaublich geladen und habe die exakten Zusammenhänge gar nicht begriffen.

    Es war eine Disqualifikation, die der Niemeyer bewußt in Kauf nahm. Dann ist es ja noch schlimmer, wäre ich Trainer nehme ich wieder einen Spieler aus der dritten Reihe, der den Freiwurf behindert. Erneuter Pfiff wegen Foul, Uhr läuft, Pfiff, erneuter Freiwurf, aber keine Chance mehr, da aus unmöglicher Position.

    Im Fall Bietigheim: Pokal raus, Möglichkeit mal gegen Kiel zu spielen vertan. Rückkehr in die Bedeutungslosigkeit.

    Sowas geht doch nicht, oder ?

    Gruß

    Stefan