Beiträge von - F -

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    Original von S.B.
    Wenn man schon eine solche Aufstellung erarbeitet sollte nicht einseitig Sport1 betrachtet werden. Bei der Programmplanung spielt sicher auch die CL bei Eurosport eine Rolle. Denn die dort gezeigten Spiele wirken sich sicher auch auf die Auswahl von Sport1 aus.


    Warum sollte sich Sport1 darum kümmern? Wie andere Sender auch wollen die zunächst einmal gute Quoten erzielen. Und das geht tendenziell besser mit einem Spiel eines CL-Teilnehmers wie Kiel oder Hamburg als mit einem Verein, der im Niemandsland der Tabelle herumdümpelt.


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    Original von Steinar
    Es gibt in Deutschland einfach nur drei Vereine, die in meinen Augen eine bundesweite Fanbasis haben. Das sind Kiel, Magdeburg und Lemgo.


    Intuitiv schon, nur habe ich damit so meine Probleme, wenn ich mir gleichzeitig die Zahlen der Sozioland-Befragung ins Gedächtnisrufe. Ist aber natürlich auch die Frage, wie sich deren Stichprobe zusammensetzt.

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    Ergebnisse der Schulleistungsstudien sind auf allen Datenebenen in sich höchst homogen, sie korrelieren hoch mit anderen Schulleistungsstudien und mit Intelligenztestresultaten. Die Ergebnisse sind in extremem Maße – weit mehr als aus Intelligenztests selbst bekannt – auf einen gemeinsamen g-Faktor zurückführbar. Inhaltsanalytisch untersucht sind sich verschiedene Konstrukte und
    Aufgaben sehr ähnlich. Die diskriminanten Validitäten sind gering. Die Korrelationen sind auch zwischen deutlich unterschiedlichen Konstrukten und Erfassungsmethoden noch hoch.


    Rindermann, H. (2006). Was messen internationale Schulleistungsstudien? Psychologische Rundschau, 57(2), 69-86.


    Von Lehrl finde ich auf Anhieb nichts und da sich meine Motivation, weiter zu recherchieren, in Grenzen hält, muss dir Rindermann reichen. ;)

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    Original von Lothar Frohwein

    Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und wird alle Naselang geändert. In NRW schreiben die Lehrer nach dem ersten Halbjahr der vierten Klasse verpflichtende Empfehlungen für die künftige Schulform z.B. Gesamtschule und Gymnasium oder Gesamtschule und Realschule oder Hauptschule. Früher konnten sich die Eltern darüber hinweg setzen, ist jetzt aber nicht mehr so einfach.


    Bei uns (in S-H) gab es zu meiner Grundschulzeit auch eine Empfehlung, die aber wirklich nur eine Empfehlung war. Da wir gegen Ende des vierten Schuljahres einen IQ-Test oder so etwas in der Art machen mussten, setzte sich die Empfehlung wohl aus diesem, den Noten und sicherlich auch anderen, subjektiven Einflüssen zusammen. Nach meinem Kenntnisstand haben letztendlich mehr Personen, die für die Realschule empfohlen wurden (und diese dann auch besuchten) ihr Abi gemacht als für das Gymnasium Empfohlene. Wäre mal interessant, ob es Längsschnittstudien gibt, die diesen Sachverhalt behandeln.


    Und hier noch ein kurzer KN-Artikel, der zum Thema passt: Studie zum Wechsel von Grund- auf weiterführende Schule

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    Original von Gottfried
    Ich will ja nicht alles in Frage stellen - außer das das nicht wirklich zur Wahl in NRW gehört, aber wie kommt man auf den statistischen Schluß von der Intelligenz auf die Schulform? Wurde bei der Pisa-Studie die Intelligenz gemessen?


    Es gibt Personen, die die Pisa-Studie(n) als einen Test auf Allgemeinintelligenz betrachten, da die Ergebnisse angeblich recht hoch mit IQ-Werten (IQ-Test ist natürlich nicht gleich IQ-Test, daher kommt es darauf an, mit welchem/welchen) korrelierten, dass also ein Zusammenhang bestehe. Allerdings möchte ich betonen, dass man aus einer Korrelation keinen kausalen Zusammenhang schließen darf.

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    Original von SkjernUltras

    Zustimmt, aber LKJ wird wahrscheinlich "der neue Garalda" werden. Ich erwarte dass Garalda stoppt, und dann wird LKJ der neuen Verteidigung-General werden!


    Wenn ich mich recht entsinne, sagte Lars Krogh letztens, dass er seine Verletzungsprobleme mittlerweile überstanden habe und noch einmal neu (im wahrsten Sinne des Wortes) angreifen wolle. Aber auch, wenn er hauptsächlich nur in der Abwehr zum Einsatz kommen sollte, wäre er nicht die schlechteste Option, gerade auch im Hinblick auf den Weggang von Rene Toft zu AGK.

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    Original von ojessen

    Hab mir bei genügend Augenärzten genügend Testtafeln zum räumlichen Sehen anschauen müssen (man kann auch mit zwei ansonsten gesunden Augen ein eingeschränktes räumliches Sehvermögen haben). :D

    @ F: Das ist eben eine Erfahrungssache, man lernt, aus bekannten Größen und bei bewegten Objekten aus der Geschwindigkeit, mit der sich Winkel und Größe ändern, auf die Entfernung zu schließen. Diese Fähigkeit zum Abschätzen ist aber nicht, was eigentlich räumliches Sehen ausmacht.


    Gut ausgewichen. Es ging die ganze Zeit um Tiefenwahrmung, nicht um Entfernungsschätzung. ;)


    Wöller: Nicht nur im Internet, sondern auch in vielen Lehrbüchern steht ein Haufen Mist zu dem Thema bzw. Wahrnehmung generell, daher würde ich es eher als Fluch betrachten...

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    Original von ojessen
    Das räumliche Sehvermögen, vor allem im Nahbereich, beruht darauf, dass das Gehirn das Bild des linken und rechten Auges miteinander vergleicht, und aus den Differenzen in der Abbildung ein räumliches "Bild" erstellt. Wer den Unterschied erleben möchte, kann sich Avatar mal in 2D und in 3D anschauen.


    Dann bin ich jetzt aber mal gespannt, wie du mir erklärst, warum Menschen, die von Geburt an auf einem Auge blind sind, trotzdem Tiefenwahrnehmung besitzen. ;)

    Wie ich schon sagte, beidäugiges Sehen - und damit auch die von dir beschriebene Querdisparität - ist für die Tiefenwahrnehmung relevant, aber nicht entscheidend.

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    Original von ojessen

    Na, dass musst du aber schon noch erklären, wie mit einem einzigen Auge ein wirkliches räumliches Sehvermögen (und nicht nur eine Entfernungsschätzung aus Erfahrung) möglich sein soll.


    Die "Tiefe", die du wahrnimmst, wenn du mit offenen Augen durch die Gegend läufst, ist nicht im sensorischen Input enthalten (analog verhält es sich auch mit Farbe, Form usw.). Da das Netzhautbild lediglich zweidimensional ist, kann sie das auch gar nicht. Die Tiefenwahrnehmung, die du hast, die ich habe, sind stattdessen aktive Leistungen des Wahrnehmungssystems, die nur durch bestimmte Eigenschaften des Inputs ausgelöst werden. Aber: langes Thema, nicht ganz einfaches Thema, viele offene Fragen und dieser Thread ist sicherlich nicht der richtige Ort dafür.

    Im Übrigen möchte ich noch einmal auf meinen Beitrag eine Seite zuvor verweisen:

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    Original von - F -
    Sicherlich ist es so, dass Hinweisreize, die aus dem Sehen mit zwei Augen resultieren, eine Rolle für die Tiefenwahrnehmung spielen. Allerdings sind diese im Vergleich zu denen, die das Wahrnehmungssystem ansonsten noch heranzieht, weniger wichtig. Ich kann mir vorstellen, dass die Einschränkung des Sehfeldes für einen Handballer problematischer ist.

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    Original von Stevewonda
    Bei der Dynamik im modernen Handball wird kein Spieler auf ein dreidimensionales Sehvermögen verzichten können.Das wird man nicht durch Trainig und Erfahrung ersetzen können.


    Wenn du mit einem geschlossenen Auge keine 3D-Wahrnehmung mehr hast, empfehle ich dir einen Arztbesuch.

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    Original von Brownie

    Wieso sollte Stefansson das nicht können? Das Lijewski das kann, hat er doch schon gezeigt. Und eine Trumpfkarte kann das allemal sein, da es für die meisten Abwehrspieler zumindest ungewohnt ist, gegen einen Linkshänder auf Mitte zu verteidigen.

    Also warum nicht den Luxus leisten wenn mans kann?


    Niemand hat gesagt, dass ein Stefansson oder ein Lijewski nicht auf RM spielen kann. Aber wenn die RNL schon zwei RM-Spieler von Format verpflichten (möglicherweise kommt ja auch noch Sesum) und dann einer der RR auf der Position auftaucht, wäre das schon ziemlich... Und wenn Lund extra nach Mannheim geht, um mehr Spielanteile in der Offensive zu bekommen, dann aber wieder nur den Abwehrspieler geben "darf", wäre das ein Schlag in den Nacken.

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    Original von Scratchi
    Ein weiter Weg steht im da bevor. Mit Sehkraft auf nur einem Auge bedeutet ja nicht nur, dass man weniger sieht. Das abschätzen von Entfernungen, generell räumliches Sehen, ist nur mit Sehkraft auf 2 augen möglich.

    Ich wünsche Ihm alles alles gute... erstmal zählt sowieso, dass alles gut "verheilt".


    Sicherlich ist es so, dass Hinweisreize, die aus dem Sehen mit zwei Augen resultieren, eine Rolle für die Tiefenwahrnehmung spielen. Allerdings sind diese im Vergleich zu denen, die das Wahrnehmungssystem ansonsten noch heranzieht, weniger wichtig. Ich kann mir vorstellen, dass die Einschränkung des Sehfeldes für einen Handballer problematischer ist.

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    Original von Outsider81


    Weil Lehrer Schüler mittels, nicht unwichtiger Zensuren, beurteilen. Daher sollte Wissen über Wahrnehmungsfehler bspw. selbsterfüllende Prophezeiung im Lehramtsstudium vermittelt werden.


    Das ist dann aber Sozialpsychologie. Die Wahrnehmungspsychologie beschäftigt sich mit lustigen Sachen wie 'Warum nehmen wir Bewegung wahr, obwohl die überhaupt nicht im physikalischen Input enthalten ist?'. Aber das sind nur Begrifflichkeiten. Prinzipiell bin ich jedenfalls bei dir. Mit dem Wissen über bestimmte psychologische Befunde ließe sich aus dem Unterricht mit Sicherheit mehr herausholen. Wobei ich nicht einschätzen kann, was die angehenden Lehrer und Lehrerinnen in dieser Hinsicht tatsächlich so mit auf den Weg bekommen. Nur, weil eine Lehramtsstudentin davon keinen Schimmer hat, heißt es ja nicht, dass es generell so ist. ;)

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    Original von Outsider81

    und das Lehramts-Studium dringend reformiert werden müsste. Lehrern sollte viel mehr als reine Wissensvermittlung sein!!!
    Es erschreckt mich immer wieder wenn ich mit Lehramtsstudenten mich über die Inhalte ihres Studiums unterhalte. Päadagogik kommt darin kaum vor.
    Gestern habe ich von einer Lehramtstudentin erfahren, dass sie sich nie im Studium mit Wahrnehmungspsychologie beschäftigen musste. :nein:


    Vorausgesetzt wir haben ähnliche Vorstellungen davon, was Wahrnehmungspsychologie ist, musst du mir aber mal erklären, warum sich Lehramtsstudierende damit befassen sollten. (Falls es zu off topic wird, auch gerne PN. ;))

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    Original von Arcosh


    Apropos Überschuss: In den letzten beiden Jahren wurde beim THW Kiel im Sommer jeweils ein siebenstelliger Betrag in die Mannschaft investiert. Was macht man dieses Jahr mit der ganzen Kohle?


    Wo vorletztes Jahr ein siebenstelliger Betrag in die Mannschaft geflossen sein soll, weiß ich zwar nicht, aber ich denke, der Verein wäre gut damit beraten, einen ordentlichen Anteil der CL-Einnahmen an die Spieler weiterzugeben, analog zum letzten CL-Sieg (und nein, das hier ist jetzt nicht der richtige Ort, um über die Bestechungsaffäre zu diskutieren).

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    Original von Robrie
    Wenn Kiril überhaupt nach Deutschland will, habe hier im Forum gelesen das er ein Familienmensch ist, er will zu einem Verein in der Nähe von der Familie


    Krass. Dann wechselt er wohl zu den Löwen. Schließlich wohnt seine Familie ja in der Nähe von Mannheim.


    [SIZE=7]*seufz*[/SIZE]

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    Original von Oberliga-SH
    Stimmt sicherlich.Allerdings hat Beutler auch noch bis 2012 Vertrag und eine Investition in die Zukunft hätte bis dahin wohl auch nicht die nötige Spielzeit bekommen,die man braucht,um sich zu entwickeln.Da hatte Sjöstrand ja schon einen sehr schweren Stand in dieser Saison.Aber wer weiß,vielleicht bleibt Rasmussen ja doch so 5-6 Jahre.;)


    So viele Spiele der SG habe ich nicht gesehen und andere können das sicherlich besser bewerten, aber meiner Ansicht nach hatte Sjöstrands schwerer Stand weniger mit Beutlers Stärke, sondern mehr mit Carléns Wechseltaktik zu tun.

    Mit Rasmussen hat sich die SG einen durchaus guten zweiten Torwart neben Beutler geangelt. Und ich gehe nicht davon aus, dass er einen ähnlichen Verlauf nehmen wird wie Sijan. Allerdings ist das natürlich alles andere als eine Investition in die Zukunft, das muss man auch sehen.