Die Sonne hätten sie passenderweise mal lieber als Gesäß-Werbung nehmen sollen. ![]()
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Original von Crusty
Höchstwahrscheinlich auch der letzte Karabatic-Fan in S-H.....

Der Sommer treibt seltsame Blüten. Und dass Landin bis dato noch nicht im Fokus der "Löwen" stand mag ich kaum glauben.
Auf DSF wurde was von Ciudad Real gemunkelt. Ist da was dran?
Zumindest hier im Forum wurde Landin doch durchaus schon mit den RNL in Verbindung gebracht, wenn ich mich recht entsinne. Jetzt ist natürlich die Frage, ob man das schon als "im Fokus stehen" bezeichnen kann. Einige Personen würden es sicherlich so interpretieren.
Zur Aussage von Semrau zu Ciudad Real: Das würde meiner Ansicht nach durchaus Sinn machen. Hombrados ist zwar immer noch einer der stärksten Torhüter, aber sicherlich wird auch er mit Näherkommen der 40er-Grenze so langsam Überlegungen über das Karriereende anstellen. Und wer wäre besser als Nachfolger geeignet als Landin?
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Original von Steinar
Landin spielt glaube ich bei Aalborg (da wo der Neu-Flensburger Rasmussen auch war)Sigurdsson hat Knieverletzung.
Landin hat das sinkende Schiff GOG in der letzten Saison in Richtung Bjerringbro-Silkeborg verlassen. -
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Original von ojessen
Ich denke, dass Dragicevic mehr spielen wird als Anic, alleine, weil Ahlm stärker für entscheidende Situationen und Spiele geschont werden muss.
PS: Wie wird hier eigentlich das Hickhack um Per Carlen bewertet?
Der Punkt ist ja nicht nur die absolute Spielzeit. Es macht auch schon einen Unterschied (bzw. kann ihn machen), ob ein Spieler vom Trainer in der Startformation aufgeboten wird oder ob er erst nach 15-20 Minuten von der Bank gebracht und kalt ins Spiel geworfen wird. -
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Original von Mango
Ahlm ist generell schon weltklasse. Diese Saison hatte er zwar einige Wurfschwächen, aber es sind nicht nur die Tore die einen Weltklassekreisläufer ausmachen. Er ist ein starker Abwehrspieler und schafft ja auch viele Lücken für seine Rückraumspieler.
Mal sehen, wie sich Herkules einlebt, in die deutsche Liga bzw. einen solch engen Spielplan eingewöhnt.
Das größere Problem könnte die ungewohnte "Position" sein. Sowohl bei Constanta als auch bei BSV war er die klare Nr. 1 am Kreis. Beim THW wird er nun nicht die klare zweite Geige spielen, dafür ist er zu gut, aber auch an den 1b-Status wird er sich zunächst gewöhnen müssen (neben den ganzen anderen veränderten Zu- und Umständen, die der Wechsel mit sich gebracht hat). Und dass damit nicht jeder Spieler zurecht kommt, muss ich eigentlich nicht extra erwähnen. Da Gislason aber angekündigt hat, in dieser Saison mehr als in der letzten durchwechseln zu wollen, bin ich da guter Hoffnung. -
Zieht euch mal das unterste der vier Bilder vom Testspiel des THW gegen Rostock rein:
http://www.thw-provinzial.de/thw/10072121.htm
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Original von S.B.
Gutes Durchschnittsalter!!
Das hat Thorsten extra so gemacht, um Solidarität bei den THW-Fans zu erwecken und so eine volle Halle gegen Melsungen zu bekommen.
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Original von TSV-Fuchs
Was ist denn ein Mittefußbruch?
Du hast vergessen zu erwähnen, dass die Akzente bei den argentinischen Namen fehlen.
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Original von immerweiter
Interessant, eure Diskussion, da ist mir OT (noch dazu in einem OT-Forum) glatt egal. Ich bin mit Entwicklungspsychologie nicht sonderlich vertraut, sondern verfolge die Bildungsdiskussion eher aus der politischen Warte. Wenn ich mich recht erinnere, sagen die Gegner der frühen Selektion ja nicht, dass in einer verlängerten Grundschule alle Kinder per se besser lernen. Der Hauptkritikpunkt ist doch, dass durch die frühe Festlegung Kinder vom "geraden" Weg zum Abitur abgeschnitten werden - in einem Alter, in dem das noch garnicht nötig sei. Nicht umsonst dienten die wesentlichen Reparaturversuche am dreigliedrigen System in den letzten Jahrzehnten vor allem dem Zweck, die Folgen dieser vorschnellen Selektion abzufedern, in dem das System insgesamt durchlässiger gemacht und der zweite Bildungsweg ausgebaut wurde.
Die Diskussion um die Lernerfolge guter Schüler in den zwei zusätzlichen Grundschuljahren wird ja vor allem geführt, weil die Anhänger des dreigliedrigen Schulsystems quasi mit Elitenförderung argumentieren. Sie befürchten, dass der schwache Rest das Niveau der Besten absenkt. Das wiederum ist meines Wissens durch keine Studie belegt.
Diese Diskussion ist auch noch in anderer Hinsicht von Bedeutung. Der Tod der frühen Selektion könnte auf Dauer auch durch das Recht auf integrativen bzw. inklusiven Unterricht für Menschen mit Behinderungen kommen. Da muss man dann "stark" und "schwach" noch einmal ganz anders definieren. An Regelschulen, die integrativen Unterricht anbieten, entzündet sich der Widerstand auch prompt an diesem Thema.
"Stark" und "schwach" sind auch ohne Berücksichtigung von Menschen mit Behinderungen relativ und das ist genau das Problem. Sowohl Schulleistung als auch Ergebnisse in Übertrittstests taugen aus diagnostischer Sicht lediglich für kurz- bis mittelfristige Vorhersagen hinsichtlich der Eignung für eine bestimmte Schulart. Wenn man darüber hinaus bedenkt, dass ein Schüler durch den Übergang auf eine weiterführende Schule mit einem Etikett versehen wird, das er so schnell nicht ablegen kann, auch wenn es möglicherweise gar nicht gerechtfertigt ist, bleibt als Konsequenz meiner Ansicht nach nur die Abschaffung der Untergliederung.Jetzt kommt natürlich der Standardeinwand, dass dadurch die "besseren" Schüler zurückgeworfen würden. Ohne den aktuellen Foschungsstand dazu zu kennen, halte ich das sicherlich nicht für völlig an den Haaren herbeigezogen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es einen Einfluss auf die Gesamtentwicklung hat. Wenn das so zuträfe, fände ich es jedenfalls nicht problematisch. Würde man nämlich frühzeitig Schwerpunktbildung betreiben (vielleicht mit Möglichkeit zur Neuwahl nach zwei Jahren), würden sich diejenigen Schüler, die etwas besonders gut können, schon mehr oder weniger von alleine zusammenfinden. Denn wer etwas gut kann, macht das in der Regel auch gern und wählt das entsprechende Fach.
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Original von Betti
So, das Problem, das ich nun an der Trennung nach Klasse 4 sehe ist, dass die Kinder -und das ist wiederum das Interessante - aus diesem Stufenmodell (das freilich nicht der Weisheit letzter Schluss sein muss) gerissen werden. Ich habe selbst in der 5. Klasse beim Unterrichten erlebt, wie unterschiedlich manche Kinder entwickelt sind und wie unmöglich es war, auf bestimmte Dinge (wie räumliches Denken z.B.) einzuwirken. Der Abschluss der 3. Phase, oder auch aller Phasen verläuft natürlich nicht zeitlich einhergehend mit diesem Modell. (horizontale Verschiebung). Festzuhalten ist aber, dass das menschliche Gehirn konkrete Phasen durchläuft und diese durch die Schule nicht berücksichtigt werden. Die Frage ist eher, inwieweit das ginge, würde man später trennen, das Problem wäre somit eventuell nur nach hinten verschoben. Im Schulsystem in Finnland (was ich keinesfalls als Vorbild sehen würde, da das Land nicht mit Deutschland vergleichbar ist, aber ein kleiner Blick schadet nicht) besuchen alle Kinder die 9-jährige Grundschule. danach können sie entweder aufs Gymnasium, dort das Abitur in zwei oder wahlweise vier Jahren schreiben, oder einer beruflichen Bildung nachgehen. Was das Ergebnis dieses Schulsystems ist, sieht man an der PISA-Studie. Natürlich ist es nur ne Hypothese, ob dies an die Berücksichtigung der kognitiven Entiwcklungen gekoppelt ist. Aber der Vergleich ist zumindst interessant, führt aber hier in diesem Thread auch viel zu weit. Könnte ein schönes Thema für eine Zulassungsarbeit sein
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Danke!
Dass Piagets Modell viele Schwächen hat, weißt du hoffentlich selbst. Aber auch, wenn wir trotzdem mal annehmen, dass es einigermaßen zutreffend ist, verstehe ich den Zusammenhang zwischen den Entwicklungsstadien und dem Schulsystem nicht. Warum sollte sich ein Kind, das z. B. sechs Jahre zur Grundschule geht, auf kognitiver Ebene anders entwickeln als ein solches, das nach vier Jahren bspw. auf ein Gymnasium wechselt (unter sonst gleichen Bedingungen versteht sich)? Das würde vielleicht Sinn machen, wenn man noch Wygotskys Ansatz mit ins Spiel bringt und argumentiert, dass ein Kind durch Klassenkameraden, die schon etwas mehr drauf haben, die Zone der proximalen Entwicklung erreicht. Kann aber auch sein, dass du mehr weißt und Piaget tatsächlich einen Zusammenhang zwischen kogntiver Entwicklung und Schule postuliert hat.
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Original von Betti
Wiederum auf Grundlage meines Seminars bin ich der Meinung, dass sich in Deutschland seit einigen Schulleistungsstudien viel auf Schulebene getan hat. Aber es ist auch wie bei vielem: Das Schlchte kriegt jeder mit und das Gute keiner. Ich verstehe es, wenn man sich Gedanken macht um die Sinnhaftigkeit der vierjährigen Grundschule. Das tue ich auch, da ich z.B. aufgrund der Gehirnentwicklung und generellen Entwicklung kognitiver Fähigkeiten bei Kindern auch das Problem der frühen (im internationeln Vergleich trennt kaum ein Land nach der vierten Klasse!) Trenung sehe. Aber ich will mir ungern ans eigene Bein pinkeln (
).
Magst du das mal etwas weiter ausführen? -
...kein Wunder, dass an Deutschlands Schulen und Universitäten nur noch Massenware produziert wird.
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Original von Lothar Frohwein
Ich verstehe nicht, warum sechs Jahre gemeinsames Lernen nun der Stein des Weisen sein sollen. Es ist nichts anderes als wieder an den Symptomem herumzudoktorn, Verwaltungsaufwand zu schaffen, Kosten für neue Schulbücher zu produzieren und die Schüler als Versuchskaninchen zu benutzen.Mehr und bessere Bildung gibt es nur mit mehr Lehrern und kleinen Klassen. Aber dafür ist keine Kohle da. Das ist der Kern des Problems, das nicht durch o.g. "Reformen" gelöst wird.
Lehrermangel und Klassengrößen sind doch auch nur Symptome. Der Kern des Problems liegt vielmehr darin, dass Bildung auf reine Zweckdienlichkeit reduziert wird. Für das "Gemeinwohl", ein höheres BIP, ... -
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Original von Steinar
@-F-: Ich bin kein Chefverfechter dieser Einstellung, ich würde mir auch wünschen, wenn man Titel anders gewinnen könnte. Aber dem ist nun mal nicht so. Deshalb mache ich keinem einem Vorwurf, wenn er die Regeln, die ihm gesetzt werden, bis zum Ende ausreizt. Um ihm den Rahmen vorzugeben, ist der gute Herr Webb da. Das mit der Eigenverantwortung der Spieler hat doch schon in der Vorrunde nicht geklappt, wie man z.B. an der Gelb-Roten Karte von Herrn Klose sehen konnte.
Mit dem Klose-Beispiel bewegen wir uns aber immer noch "nur" auf der Regelebene. Darüber hinaus zeigt sich daran vielleicht eher, dass es ihm an Spielintelligenz fehlt(e), wenn man mal die Fähigkeit, sich an die auf dem Feld gegebenen Zu- und Umstände anzupassen, darunter subsumiert. -
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Original von Steinar
Er hat doch Recht. Die Grenzen des FairPlays wurden ihm von Howard Webb gesetzt und in einem Finale musst du im Rahmen der gesetzten Grenzen agieren. Das schließt ein, dass man sich auch eine Gelbe Karte leisten darf. Heitinga ist streng genommen der einzige, der die Grenzen des Erlaubten eben überschritten hat.
Meiner Ansicht nach wirfst du da zwei Dinge in einen Topf, die zweifellos Berührungspunkte aufweisen, aber auf keinen Fall deckungsgleich sind. Auf der einen Seite steht die "Erlaubt-ist-was-nicht-gepfiffen-wird"-Einstellung, deren Chef-Verfechter du bekanntermaßen bist (was ich in Ordnung finde). Wenn wir andererseits aber über Fair Play sprechen, geht das für mich über die geschriebenen Regeln bzw. deren Auslegung hinaus. Und da kommen wir an einen Punkt, bei dem Mister Webb aus dem Spiel ist, da ist nämlich jeder einzelne Akteur gefordert. Beim gestrigen Spiel hatte ich das Gefühl, dass der ein oder andere Spieler damit überfordert war. -
Der Robben ist schon ein Witzbold:
ZitatWir haben alle unser Bestes gegeben. Jeder von uns wollte das Finale unbedingt gewinnen. Natürlich wurde hart gespielt, aber das Fair Play stand im Vordergrund.
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Wenn Gislason seine Worte in die Tat umsetzt, wird Klein nach der USA-Reise der Nationalmannschaft nicht mehr spielen.

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ATOM: Er kann keine PN empfangen, weil ihm die Mindestanzahl an Beiträgen fehlt.

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Original von Ronaldo
Sport1 muss sich darum kümmern. Denn wenn der THW am Donnerstag in der CL spielt, dann wird er in den seltensten Fällen am Dienstag oder Samstag ein Sport1-Spiel bestreiten können. Allein aufgrund der Terminkollisionen kann Sport1 den THW (oder andere CL-Teilnehmer) gar nicht so oft übertragen, wie sie gerne würden. Und dann geht man im Zuschauer-Ranking eben nach unten.
Mein Gedanke ging in eine andere Richtung. Hinsichtlich der Termine hast du aber natürlich recht. Allerdings halte ich diesen Aspekt auch nicht für problematisch in Sachen Programmplanung, da Sport1 ja mittlerweile schon an fast allen Wochentagen Handball übertragen hat und - zumindest was den THW anbelangt - die CL-Spiele der vergangenen Saison durchweg am Samstag/Sonntag waren.