Jetzt kann es nur darum gehen, bis zum Stichtag den Sack mit aller Macht zuzumachen.
Vielleicht klappt es ja dann doch noch mit dem Wunschtrainer und dass alle Spieler im Zweitliga-Fall gehen würden, sehe ich ehrlich gesagt nicht.
Jetzt kann es nur darum gehen, bis zum Stichtag den Sack mit aller Macht zuzumachen.
Vielleicht klappt es ja dann doch noch mit dem Wunschtrainer und dass alle Spieler im Zweitliga-Fall gehen würden, sehe ich ehrlich gesagt nicht.
Die Entscheidung über die Zweitliga-Lizenz war ja so zu erwarten. Jetzt darf man gespannt sein, ob eine externe Prüfung zum gleichen Ergebnis kommt wie das HBL-Präsidium. Für alle Beteiligten eine wenig befriedigende Situation.
Plan B gefällt mir übrigens. Die Lizenzordnung der HBL bzw. die darin vorgesehene Aufstiegssperre ist zwar m.E. ein Witz, aber bei der vorhandenen Infrastruktur müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn der DHC nicht mittelfristig in der 2. Liga spielen würde. Allein der zu erwartende Zuschauerschnitt von weit über 1.000 Zuschauern dürfte schon einen Wettbewerbsvorteil darstellen, insbesondere wenn man bedenkt, dass (zunächst) nur ein Etat in Höhe von 250.000 Euro zur Diskussion steht. Man kann nur hoffen, dass man am Höhenberg in dieser doch recht komplexen Situation die richtigen Entscheidungen trifft bzw. erfolgreich die Weichen für die Zukunft stellt.
Für Sponsoren und Fans dürfte die Perspektive entscheidend sein - stimmt diese, werden sie auch weiterhin zum DHC stehen. Und allen Unkenrufen von woody zum Trotz
: In einer Krise liegt immer auch eine Chance.
Nächstes Handballfest am Höhenberg!
Mittlerweile fällt es schwer, weitere Superlative zu finden. In dieser
Situation und angesichts von 4 Abgängen einfach nur phänomenal, was
diese Bubi-Truppe da auf die Platte bringt. Wieder einmal beste Werbung
für den Dormagener Handballstandort, den DHC Rheinland und sein
Zukunftskonzept.
Die ganze Situation hat was von einer Tragikkomödie, aber ich hoffe
immernoch auf ein Happy-End - auf ein Einlenken der HBL oder einen
Erfolg in einem möglichen Rechtsstreit. Die letzten Wochen haben
gezeigt, wie Dormagen und das Umland am Profi-Handball hängen. Das
sollte auch eine Verpflichtung sein, selbst im Falle einer
vorübergehenden Rückstufung in die 3. Liga mittelfristig die
Voraussetzungen für Profi-Handball am Höhenberg zu schaffen.
Einfach nur geil wieder einmal die Kulisse im Sportcenter. Hier schlägt das Handball-Herz des Westens.
Nächstes Handballfest am Höhenberg!
Mittlerweile fällt es schwer, weitere Superlative zu finden. In dieser Situation und angesichts von 4 Abgängen einfach nur phänomenal, was diese Bubi-Truppe da auf die Platte bringt. Wieder einmal beste Werbung für den Dormagener Handballstandort, den DHC Rheinland und sein Zukunftskonzept.
Die ganze Situation hat was von einer Tragikkomödie, aber ich hoffe immernoch auf ein Happy-End - auf ein Einlenken der HBL oder einen Erfolg in einem möglichen Rechtsstreit. Die letzten Wochen haben gezeigt, wie Dormagen und das Umland am Profi-Handball hängen. Das sollte auch eine Verpflichtung sein, selbst im Falle einer vorübergehenden Rückstufung in die 3. Liga mittelfristig die Voraussetzungen für Profi-Handball am Höhenberg zu schaffen.
Einfach nur geil wieder einmal die Kulisse im Sportcenter. Hier schlägt das Handball-Herz des Westens.
Im nachfolgend verlinkten sport1-Bericht ist unter anderem Folgendes zu lesen:
http://www.sport1.de/de/handball/ha…kel_379241.html
"Der Lizenzentzug für die zweite Bundesliga würde das Ende des
Profi-Handballs in Dormagen bedeuten, weil mit dem Zwangsabstieg die
Dormagener Handballclub Rheinland GmbH und Co.KG automatisch aufgelöst
würde."
Kann mir jemand diesen Automatismus erklären?
@ cmb
Auch ich würde in der dritten Liga weiter in die Halle gehen und glaube, dass es weitere 1.000 + x Zuschauer ebenfalls tun würden. Das Zuschauerinteresse würde m.E. jedoch entscheidend von der Frage abhängen, ob man als DHC Rheinland (= mit Perspektive) oder TSV Bayer Dormagen (=ohne Perspektive) an den Start geht. Eine Aufstiegssperre wäre m.E. jedoch - gerade bei Betrachtung der spezifischen Umstände des Einzelfalls - eine Farce. Nicht nur vor diesem Hintergrund wäre es begrüßenswert, wenn der DHC eine dezidierte rechtliche Prüfung des Vorgangs anstoßen würde.
Die Ausrichtung des TSV bzw. DHC im Marketing-Bereich habe ich schon seit Jahren problematisiert, ausdrücklich auch mit dem Hinweis, dass eine adäquate Ausrichtung für den Dormagener Handball von existenzieller Bedeutung ist. Jetzt haben wir den Salat.
Und zu den Mitschreibern, die den DHC-Fans mangelnde Selbstkritik unterstellen kann ich nur sagen: Ich kenne kaum einen Verein in der Bundesliga, wo die Fans in den letzten Jahren derart kritisch mit den handelnden Personen umgegangen sind. Vermutlich sind hier auch auf Seiten des DHC Fehler gemacht worden, aber angesichts dieser m.E. völlig unverhältnismäßigen Entscheidung ist es doch klar, dass man in dieser entscheidenden Phase für den Handballsport in Dormagen zusammensteht.
Jetzt bin ich mal gespannt wie es weitergeht. M.E. eine völlig unverhältnismäßige Entscheidung der HBL. Gibt es denn Möglichkeiten, das Insovenzverfahren zu beschleunigen und vor dem genannten Termin abzuschließen? Ich Frage mich auch, warum die Lizenz nicht unter Auflagen erteilt werden konnte.
@ olli
M.E. der einzig praktikable Weg. Alles andere wäre im Ergebnis absurd.
Ein paar Infos zur aktuellen Situation:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1135108
Ich werde insbesondere die Aussage von Herrn Bohmann mal lieber nicht kommentieren...
Zumindest bin ich eingermaßen zuversichtlich, dass sich der DHC in die eingleisige zweite Liga retten kann und wenn ich mir die Mannschaften anschaue, die sich nach heutigem Stand darin tummeln werden, freue ich mich da auch schon richtig drauf. Allein die -8 Punkte, der sich abzeichnende personelle Umbruch und die Aufstellung des DHC jenseits der Platte bereitet mir Sorge.
NGZ-Online vermeldet: Schon 150.000 Euro für DHC-Rettung.
http://www.ngz-online.de/dormagen/nachr…ettung-1.580672
Ansonsten Zustimmung zu den Ausführungen von tsvfieber. Wenn alles so weiterlaufen sollte wie bisher, werden dem DHC wohl nicht nur diverse Spieler den Rücken kehren. Insofern sollte die DHC-Führung zusehen, dass sie nicht das größte Kapital des Vereins, die starke Verbundenheit seiner Fans, verspielt.
"Wir werden es schaffen" - Artikel zur Situation am Höhenberg aus der Online-Ausgabe der NGZ:
http://www.ngz-online.de/dormagen/dhc-r…haffen-1.579116
Na ja und über das "hohle Geschwafel" (O-Ton Simsalabim) kann sich jeder sein eigenes Bild machen:
http://www.youtube.com/watch?v=nUgT-wNRnxk
Ich kommentiere das mal besser nicht weiter...
@ Simsalabim: Klasse Beitrag von Dir, der in der Sache offenbar teils nicht ganz zutreffend zu sein scheint. Ich wundere mich ohnehin über die gravierenden Unterschiede bei Dir in der Bewertung der jetzigen und der Ex-Vereinsführung... Hätte man in der Vergangenheit so tolle Arbeit geleistet, wäre es wohl kaum zum folgenschweren HRC-Deal gekommen.
Klingt ja ganz gut, nachdem der Dormagener Handball vor einigen Wochen klinisch tot war. Allerdings glaube ich das Alles erst, wenn es von Seiten des Insolvenzverwalters offiziell kommuniziert wurde.
Die Aktion von Hoffmann und Hilgers scheint eher ein Glücksfall als ein Alibi zu sein. Allerdings frage ich mich schon, was das für eine Arbeitsaufteilung ist, wenn die beiden Sponsoren für den DHC akquirieren? Ich vermute mal es wird auch im Sinne vieler (privater) Spender sein, wenn nunmehr Konsequenzen hieraus gezogen werden - es sei denn, man will demnächst wieder mit den gleichen Problemen konfrontiert werden.
Ob der DHC jedoch dann auf eine Solidaritätswelle im Umfeld hoffen könnte, halte ich für mehr als fraglich.
Die jüngst angelaufene Spendenaktion als Alibi zu bezeichnen, ist jawohl ein wenig deplatziert.
Die Aktion macht deutlich, dass
- es kurz vor 12 ist und
- die DHC-Rettung Spenden in größerem Ausmaß erfordert
Sie trägt damit der Tatsache Rechnung, dass der Spendebetrag der 1. Aktion zuletzt nur noch langsam angestiegen ist. Die Kommunikation über Alt- und amtierenden Bürgermeister verleiht der Aktion das nötige Gewicht, was sich auch in der lokalen Berichterstattung (z.B. RA oder SF) widerspiegelt.
Die ins Leben gerufene Aktion dürfte nun die letzte Chance sein für den Dormagener Handball. Wer weiterhin Bundesliga-Handball am Höhenberg erleben möchte, ist aufgerufen, sich zu beteiligen. Allerdings sollten die Links auf der DHC-HP nochmals überprüft werden ![]()
Weitergehendes zur Aktion gibt`s unter
darunter auch Flyer, die man beim nächsten Heimspiel unter`s Volk bringen sollte. Der Artikel fasst die Situation sehr gut und differenziert zusammen. Nun liegt es mehr denn je an den Dormagener Fans, ihren Handball zu retten. 100 Euro sind zwar nicht wenig, aber wenn ich mir die Dauerkartenpreise anderer Bundesliga-Clubs anschaue, dürfte diese Einmal-Investition für viele vertretbar sein.
Ich glaube wir können es schaffen - aber nur gemeinsam!!!
Die Neusser Rheinland-Versicherung steuert weitere 20.000 Euro zur Rettung des DHC-Rheinland bei - herzlichen Dank!!
Unter Berücksichtigung der Fan-Spenden fehlen somit noch ca. 150.000 Euro, um die nächste Saison, für die bereits ein "sicherer" Etat steht, in einer Profiliga absolvieren zu können. Mehr unter...
Ich denke das ist eine klare Ansage von Herrn Dr. Andres.
Jetzt müssen wirklich ALLE Kräfte mobilisiert werden, um die Deckungslücke zu schließen und den Dormagener Profi-Handball zu erhalten und zwar nach Möglichkeit auf der Einnahmen- und Ausgabenseite. Ich hoffe, dass das machbar sein wird ![]()
Einfach nur traurig... Aber den schwarzen Peter bei der Wirtschaft zu suchen greift m.E. zu kurz. Eine - mindestens konzeptionelle - Neu-Ausrichtung des Marketing-Bereichs wurde hier schon vor Jahren angemahnt. Damals waren die Rahmenbedingungen (Handball-Hype, Aufstiegseuphorie, umfassende TV-Präsenz, Überraschungserfolge gegen die Großen etc.) günstigere. Wenn sich da nicht ganz kurzfristig Grundlegendes ändert im Marketing-Bereich wird es schwer werden für den Dormagener Handball und seine Anhänger.
Trotzdem gilt frei nach Dr. Andres: Das Wichtigste ist, dass wir die Saison zu Ende spielen.
"Sangeskünste gegen die Krise" - Interessanter Artikel aus der Online-Ausgabe der FAZ, der auch die finanzielle Situation der ASG Ahlen/Hamm anreisst.
Solidarität so wichtig wie nie - Mittwoch kommt Großwallstadt
Tickets für das Heimspiel gibt es in der City-Buchhandlung
Nach dem hervorragenden Auftritt des DHC
Rheinland gegen MT Melsungen am letzten Sonntag soll die Aufholjagd in
der Toyota Handball-Bundesliga auch im nächsten Heimspiel gegen den TV
Großwallstadt weiter gehen. Die Partie gegen die Mainfranken findet am
Mittwoch, 23. Februar, ab 20.15 Uhr im TSV Sportcenter statt. Jeder
Besucher des Spiels ist gleichzeitig auch ein Sponsor - deshalb: Kommt
alle und bringt am besten eure Freunde mit. Das nächste Heimspiel steht
erst am 20. März auf dem Spielplan. Tickets für die wichtige Begegnung
gegen den Altmeister aus Großwallstadt gibt es in der City-Buchhandlung,
Kölner Straße 58.
Quelle: DHC-HP
P.S.: Gemäß DHC-Ticker sind auf dem Spendenkonto bislang ca. 11.500 Euro eingegangen. Das ist ein guter Anfang, aber sicherlich noch aufbaufähig.
Wenn ich mich richtig entsinne, haben die Fans der HSG Nordhorn vor einiger Zeit eine vergleichbare Aktion gestartet. Kann sich noch jemand in Nordhorn erinnern, wie viel Geld man dort sammeln konnt?