Beiträge von TSV-Fuchs

    Man kann nur noch den Kopf schütteln...

    Selbst für Herrn Ratka sind die tatsächlichen Gründe "weiterhin nebulös" (s. Link zu NGZ-Online-Ausgabe). Gerüchteweise sollen Spieler sich wohl bereit erklärt haben, auf einen Teil Ihrer Bezüge zu verzichten (s. Link zum Dormagener Handballforum) - aber wie schon im letzten Jahr wurden auch sie wieder vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich dachte, dass es für solche Fälle einen Aufsichtsrat gibt oder ist der auch der Verschlankung der DHC-Strukturen zum Opfer gefallen bzw. nicht mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet worden?

    Vielleicht hat der Insolvenzverwalter ja eine Idee, wie es mit dem Handball in Dormagen weiter gehen kann - insbesondere, falls eine Sanierung des DHC gelingen sollte. Ein TSV Bayer Dormagen ist zwar ganz nett, dürfte aber aufgrund der Konzernpolitik keine Bundesligaperspektive haben.

    Hier noch die o.g. Links:

    http://www.handballforum-dormagen.de/forum/viewtopi…&t=890&start=10
    http://www.ngz-online.de/dormagen/dhc-r…atlos-1.2745202

    Du musst Dich ja nicht gleich angesprochen fühlen, Rheinschiffer.

    Ich denke mal, dass FF hier primär auf das Düsseldorfer Umfeld abstellt. Und immerhin macht sich Herr Flatten die Mühe, für die noch verbliebenen paar hundert HSG-Zuschauer eine Ansprache zu verfassen......

    Grundsätzlich ist es so, dass Sportvereine von Emotionen und der Identifikation der Anhänger mit den Clubs leben und dass die SG unter diesem Gesichtspunkt nicht überall auf Begeisterung stößt, ist doch klar. Allerdings muss man diesen Emotionen Raum lassen, sie konstruktiv aufgreifen und mit entsprechenden Argumenten in die gewünschte Richtung lenken. Das braucht Zeit und es braucht Konzepte. Und es geht nur mit den Fans.

    Sportlich sind es nach der gestrigen 18:19-Niederlage in Erlagen schon 1:15 DHC-Punkte in Folge, dazu hat sich unser Kreisläufer Pedro laut Bericht :Hail: auf der DHC-Homepage die Achillessehne gerissen - an dieser Stelle gute Besserung/Genesung Andrej. Das Unterfangen Klassenerhalt wird nicht leichter...

    @ olli

    Eine ausführliche und m.E. zutreffende Analyse - Respekt.

    Erfreulicherweise findet inzwischen auch der Schaufenster klare Worte zur sportlichen Krise am Höhenberg.

    Trotz der Nackenschläge 2009 (Schulden in Millionenhöhe) und 2010 (Insolvenzverfahren) und dem damit verbundenen Vertrauensverlust haben viele Fans dem DHC die Treue gehalten. Aktuell scheint es, als könnte der Vertrauensverlust durch die Ankündigung einer Spielgemeinschaft mit der HSG Düsseldorf nicht mehr - wie in den Vorjahren - durch eine zufriedenstellende sportliche Bilanz aufgefangen werden.

    Wenn der DHC sportlich nicht derart abgestürzt wäre und man die Spielgemeinschaft PR-technisch besser verkauft hätte, gäbe es heute, zwei Monate nach der Erst-Verkündung, auch in den Internetforen eine ganz andere Akzeptanz für das Gemeinschaftsprojekt. Insofern wird es m.E. nun höchste Zeit, dass der DHC sportlich die Kurve kriegt und auf seine Fans zugeht.

    Ein "Spielbericht" von der DHC-Homepage: http://www.dhc-rheinland.de/Home/NewsDetai…18/Default.aspx
    Weitere Reaktionen aus dem DHC-Fanlager: http://www.handballforum-dormagen.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=886


    Ja, welche positiven Impulse hat denn Herr Ratka angesichts einer Bilanz von zuletzt sieben sieglosen Spielen im Ergebnis gesetzt, dass er mit dem Finger auf das Dormagener Publikum zeigen kann? Herr Ratka - und da kann ich Bayerwisser nur zustimmen - sollte sich mal in der Tat fragen, was im letzten halben bis dreiviertel Jahr passiert ist. Das Sportcenter, einst uneinnehmbare Zweitliga-Festung, ist doch längst zum Selbstbedienungsladen mutiert.

    Und da soll man doch bitte nicht mit den ganzen Verletzten kommen. Meyer/Lenz, Hegemann, Konitz, Holmgeirsson, Plaz, Lochtenbergh, Pedro - sorry, aber das ist eine Bundesliga-Mannschaft. Und wenn es selbst zu Hause gegen einen insolventen Abstiegskandidaten bzw. Absteiger nicht klappt: Wen will der DHC noch bezwingen, um die Klasse zu halten und in die langersehnte Dormagen-Düsseldorfer Handballära aufzubrechen? Ich kann mir gut vorstellen, dass der DHC unter Kai Wandschneider mit dieser Truppe im Tabellenkeller der 1. Liga konkurrenzfähig wäre.

    Im Übrigen hat Bayerwisser auf den Punkt gebracht, was ich seit einigen Monaten denke. Zitat: In diese "Führungsmannschaft" des DHC stecke ich nicht einen Cent, Engagement oder Mundpropaganda mehr. Ich bin sowas von enttäuscht... Man könnte es weiter ausführen, eine Liste dessen aufstellen, was im außersportlichen ("hätten es besser vorbereiten müssen") und sportlichen Bereich (erst 16:2, dann 5:21 Punkte) alles schief läuft, aber eigentlich ist dem doch nix hinzuzufügen.

    Schlimmer geht nimmer? Die Erfahrung lehrt: Der nächste Tiefschlag kommt bestimmt...

    Heimspiel gegen Düsseldorf - das PR-Desaster geht weiter...

    Von einer Siegesserie war die Rede, perspektivisch von der 1. Liga - in Wahrheit hat man die 3. Liga vor Augen. Die Einbindung der Fanclubs in das Projekt "Spielgemeinschaft" ist dem Vernehmen nach ja gelungen.. - eine direkte Ansprache des Gros der übrigen (langjährigen) Zuschauer ("Liebe Handballfreunde ...") konnte ich nach wie vor nicht vernehmen. Der Trainer erklärt angesichts einer Pleitenserie öffentlich, dass das Team hinter ihm stehe, während der Geschäftsführer offenbar vor der Mannschaft eine Ansprache halten muss. Dauerkarteninhaber, die inzwischen mit den Füßen abstimmen und Eintrittspreise, die aus Erstligazeiten rühren und in der derzeitigen Situation völlig deplaziert wirken. Inwieweit neben den Fans auch die übrigen Zielgruppen adäquat in das Projekt "Spielgemeinschaft" einbezogen wurden, darüber kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

    Gut, dass zumindest Oliver Baum seit einigen Jahren einigermaßen zutreffend und (wo es sein muss auch) kritisch über den Dormagener Handball berichtet. Ob es was bringt? Was der DHC m.E. jetzt braucht, ist ein (PR-)Lebenszeichen - das letzte Zeichen dieser Art (der Kyocera-Deal) ist in der sportlichen Krise untergegangen - und so scheint sich die Abwärtsspirale am Höhenberg weiterzudrehen. Leider.

    Schon ernüchternd, dass nicht einmal mehr der Einstieg eines weiteren prominenten Sponsors so etwas wie Euphorie am Höhenberg (bei Fans und Spielern) entfachen kann - trotzdem Gratulation an Heinz Lieven. Ernüchternd auch, was innerhalb relativ kurzer Zeit aus einer Mannschaft geworden ist, deren Potential zu Saisonbeginn mehr als deutlich geworden ist.

    Dazu die Unzulänglichkeiten im außersportlichen Bereich: Kaum zu glauben, dass die anstehende SG mit der HSG nicht dominierendes Thema im Hallenheft zum Hamm-Spiel war. Die Kommunikation am Höhenberg war noch nie optimal, aber so etwas wäre m.E. vor Jahren undenkbar gewesen - für meine Begriffe ein beispielloser Affront.

    Und so schreitet der vor Jahren eingesetzte Erosionsprozess weiter voran. Paradox, aber vielleicht ist es sogar ganz gut, dass es bald eine Zäsur gibt (Spielgemeinschaft). Reißt man das Ruder, insbesondere sportlich, aber nicht so langsam rum, könnte es bis dahin noch ein langer quälender Weg werden, auf dem man so manchen Freund und Fürsprecher verlieren könnte...

    Leider werden die "kritischen Fragen" in dem Artikel nicht zitiert, sondern lediglich die mutmaßliche darauffolgende Reaktion von Heinz Lieven. In meinen Augen ist die Antwort, sofern sie denn so gefallen sein sollte, so oder so ungeschickt. Außerdem stelle ich mir schon die Frage, warum sich nicht beide Lager zunächst um ihre eigenen Anhänger kümmern. Ich kann mir vorstellen, dass für Dormagener Anhänger erstmal eine andere Ansprache sinnvoll ist, als für die Düsseldorfer Fans. Zudem scheint es offenbar auch "bessere" Fans zu geben, die dann zu den entsprechenden Veranstaltungen eingeladen werden. Gab es eigentlich schon eine direkte Ansprache aller Dormagener Fans (z.B. über die Medien)? M.E., da nicht hinreichend zielgruppenspezfisch, an der Stelle kein überzeugendes Kommunikationskonzept.

    Begeistert bin ich zwar auch nicht, aber ich werde mir vorerst zumindest die Spiele in Dormagen anschauen. Spiele in der Mitsubishi Hall werden für mich regelmäßig nicht in Betracht kommen. Das liegt nicht an Düsseldorf, sondern daran, dass ich keine Lust auf Vfl-Kölnarena-Atmosphäre habe: 7.500 Zuschauerplätze sind für den DDHC (fürchterlicher Name, "HSG Rheinland" hätte es z.B. auch getan) etwas hoch gegriffen. M.E. hätte es das BWC, mit dem viele Dormagener vertraut sind, auch getan.

    Ich bin mal gespannt wie es mit dem DDHC weitergeht, auch wenn er mir wohl nicht so am Herzen liegen wird wie der TSV Bayer, TSV und DHC. Läuft es sportlich nicht gut, wird es allerdings schwer werden für dieses m.E. fragile Gebilde. Insofern ist die SG eine Mammutaufgabe für alle Ebenen. In diesem Zusammenhang bin ich gespannt, mit welchen Konzepten und Ideen man die Fans und Sponsoren überzeugen möchte.

    Warten wir mal ab, was da am Dienstag verkündet werden wird. Ich stehe einer möglichen Fusion jedenfalls eher skeptisch gegenüber. Der Vertrauensverlust in Dormagen schreitet nach den diversen Rückschlägen der letzten Jahre offenbar ungebremst voran.

    Und zur Hallenfrage: Es wäre ja absurd, wenn im Jahr mehr als 3-4 Heimspiele eines etwaigen Fusionsclubs in Düsseldorf ausgetragen würden, wo es doch mit der HSG mitunter aufgrund des mangelnden Zuschauerinteresses den Bach runtergegangen ist.

    Hoffentlich wird da nix über`s Knie gebrochen. Wenn das Ganze nicht professionell und durchdacht angegangen wird, wird auch ein etwaiger Fusionsclub über kurz oder lang vor die Hunde gehen und wir haben hier überhaupt keinen Bundesligahandball mehr. Im Falle einer Düsseldorfer Spielstätte wird man m.E. nämlich mit einem Zuschauerdurchschnitt unter 1.000 rechnen müssen.

    Gut, noch wissen wir nicht, was passiert und insofern ist das alles Spekulation - frohe Weihnachten.

    Kann mich nicht erinnern, dass eine Dormagener Mannschaft in den letzten 20 Jahren (jemals?) 44 Tore bekommen hat 8o. Andererseits sind 37 Auswärtstore beim Ligaprimus auch nicht schlecht. Unter`m Strich bleibt wohl noch viel Arbeit am Höhenberg. Nach der 4. Niederlage in Folge hat der Abstiegskampf nun endgültig begonnen.

    Der Beitrag aus dem RA geht auf jeden Fall in die richtige Richtung. Da der DHC auch in diesem Jahr über eine relativ kleingewachsene Mannschaft verfügt, sehe ich keinen Grund, vom Angriffskonzept der letzten Jahre, welches vorrangig Spielzüge vorsah, abzurücken. Wenn die gegnerische Abwehr einen halben bis einen Kopf größer gewachsen ist, kommen wir mit Einzelaktionen aus dem Rückraum nicht weit. Spielzüge, die Lücken schaffen und das Angriffsspiel disziplinieren scheinen mir da eher das Rezept zu sein.

    Herr Koch hat es vorgerechnet: Das Sportcenter mutiert von einer uneinnehmbaren Zweitliga-Festung zum Selbstbedienungsladen. Allerhöchste Zeit, dass da gegengesteuert wird. Sonst wird es wohl schwierig werden, den bei der Etatermittlung zugrundegelegten Zuschauerdurchschnitt zu erreichen.

    Ja, in Dormagen hat der Abstiegskampf offenbar begonnen. Vom Potential her ginge da zwar Einiges, aber mit wenig Einsatzwillen in der Abwehr und wenig Konzept im Angriff versinken wir bald im Niemandsland der Tabelle. Da ist jetzt auch Herr Ratka so langsam gefragt.

    Es gibt ja auch Hallen, wo der heimische Verein (bzw. der die Lizenz einbringende Gesellschafterverein) auch Hallenbetreiber ist. :D

    Deswegen habe ich meine Aussage auch auf den derzeitigen Wortlaut bezogen. Entweder man hat die organisatorische Durchführung zu gewährleisten oder eben nicht. Sofern es eine Ungleichbehandlung von Clubs mit vereinseigenen und angemieteten Hallen geben soll, bedarf es nach meinem Rechtsverständnis hierfür einer entsprechenden Rechtsgrundlage. Insofern wäre im Falle einer Neuansetzung m.E. fraglich, inwieweit ein entsprechender Spruch der Spielleitenden Stelle einer richterlichen Prüfung standhalten würde.

    Danke für den Link. Ich bleibe natürlich bei meiner Rechtsauffassung, denn ansonsten bräuchte man § 50 Abs. 1 Nr. b SpO in seinem derzeitigem Wortlaut nicht. Aber das ist wieder sicherlich zu formal gedacht......

    Ohne die Hintergründe der von Dir genannten Entscheidungen zu kennen, stellt sich der Sachverhalt für mich auf Basis des Wortlauts des § 50 eindeutig dar. Grundsätzlich bedarf es sicherlich keiner Erklärung, dass der Gastgeber organisatorisch eine ordnungsgemäße Spieldurchführung zu gewährleisten hat. Dass der Verein bei einer angemieteten Halle lediglich über eine eingeschränkte Organisationshoheit verfügt, ist klar, aber trotzdem hat er m.E. im Ergebnis für die Durchführung Sorge zu tragen. Andernfalls wäre § 50 ein zahnloser Tiger und der Sachverhalt kaum im Wege der Spielordnung regelungsbedürftig, zumal ja nicht gerade wenige Clubs ihre Heimspiele in angemieteten Hallen austragen...

    Von der DHC-HP:

    Hallenboden lässt kein Spiel zu

    Schiedsrichter pfeifen Partie in Schwerin gar nicht erst an

    Zum zweiten Mal in der Geschichte des Dormagener
    Bundesliga-Handballs macht ein zu glatter Hallenboden das Spielen
    unmöglich. In den 90er Jahren wurde die Partie des TSV Bayer Dormagen
    gegen den VfL Gummersbach in der alten Kölner Sporthalle nach zehn
    Minuten abgebrochen, weil etliche Rutschpartien die Verletzungsgefahr
    für die Spieler mehr als deutlich machten. Der Unterschied zu damals:
    Heute wurde die Begegnung zwischen dem SV Post Schwerin und dem DHC
    Rheinland in der Sport- und Kongresshalle von den Schiedsrichtern Colin
    Hartmann und Stefan Schneider gar nicht erst angepfiffen. Unübersehbar
    war die offenbar durch einen Ölfilm auf dem Parkett erzeugte Gefährdung
    aller Akteure. Nach erfolglosen Reinigungsversuchen blieb den Referees
    nichts anderes übrig, als das Spiel des 9. Spieltages abzusagen.

    Ärgerlich für die Mannschaft und die rund 20 mitgereisten Fans ist
    die Absage allemal. Schließlich handelt es sich bei der Reinigung nicht
    um höhere Gewalt sondern um einen offenkundigen Fehler bei der gestern
    vorgenommenen Reinigung. "Der Versuch, den Boden noch einmal neu
    abzuziehen, machte die Sache eher noch schlimmer", sagt Trainer Richard
    Ratka. Offen ist derweil die Wertung des Spiels. "Schwerin konnte keine
    spielfähige Halle stellen", weist Teammanager Roman Kaminski auf zu
    ziehende Konsequenzen aufgrund der einschlägigen Bestimmungen des
    Regelwerks der Handball-Liga hin. "Natürlich hätten wir heute Abend auch
    später gespielt. Die Frage stellte sich aber gar nicht."

    Hinweise zur Wertung gibt § 50 der Spielordnung. Die
    Bestimmung besagt, dass eine Mannschaft ein Spiel mit einem
    Torverhältnis von 0:0 verliert, wenn sie etwa durch "unpünktlichen oder
    mangelhaften Aufbau der Spielfläche oder durch Fehlen eines Balles
    verschuldet, dass ein Spiel nicht durchgeführt werden kann." Die
    "Spielleitende Stelle" wird sich jetzt mit der Angelegenheit
    beschäftigen.
    _

    Für eine Wiederholung sehe ich mit Blick auf den oben zitierten Paragraphen der Spielordnung keinen Raum. M.E. ein klassischer Fall von Organsationsverschulden. Ich würde mich als DHC auch auf § 50 zurückziehen.

    Erfreuliche Nachricht vom Höhenberg:

    Saclà neuer Sponsor des DHC Rheinland

    Teamgeist, Qualität und soziale Verantwortung sind
    wesentliche Prinzipien des Dormagener Handball-Clubs Rheinland und der
    Niederlassung des italienischen Unternehmens Saclà im Neusser Süden. So
    passt die Verbindung zwischen dem Handball-Zweitligisten und dem
    Familien geführten Unternehmen ganz besonders: Die DHC-Spieler werden ab
    sofort auf ihren Hosen das Logo des Lebensmittel produzierenden
    Betriebs tragen. Und auch auf dem Mannschaftsbus wird die Zusammenarbeit
    sichtbar sein. "Wir freuen uns sehr über das Engagement von Saclà",
    sagt DHC-Geschäftsführer Heinz Lieven. Detlef Kluge,
    Niederlassungsleiter von Saclà, ist seit längerem vom leidenschaftlichen
    Einsatz der Dormagener Handballer beeindruckt und sieht in der
    Unterstützung nicht zuletzt die Möglichkeit, auf die besondere Rolle von
    Sport und Ernährung bei der Erreichung von Bestleistungen hinzuweisen.

    Saclà ist heute eins der bekanntesten und fortschrittlichsten
    Lebensmittelunternehmen Italiens mit seinen Gemüse in Öl und Essig oder
    seinen Oliven in Lake. Die umfassende Produktpalette - wie Pesto,
    Pastasaucen und Antipasti - ist nicht nur im Heimatmarkt begehrt sondern
    genießt weltweit Nachfrage. Alle Produkte werden unter Nutzung feinster
    und frischester Zutaten nach traditionellen Rezepten und ohne
    Kompromisse hinsichtlich der Qualität in Italien hergestellt.

    Da war aber ordentlich Feuer unter`m Dach in den letzten 10 Minuten - das toppt kaum eine Bundesligahalle. Auslöser der Hektik waren diverse Schiedsrichterentscheidungen und verletzungsbedingte Unterbrechungen, die ich hier nicht weiter kommentieren werde.

    Essen hat gut verteidigt und die Partie letztlich verdient für sich entschieden. Beim DHC war der verletzungsbedingte Ausfall von Bastien Arnaud deutlich zu spüren. Natürlich kann ein derart erfahrener Spieler durch einen in Abwehr und Angriff agierenden Dennis Szczesny nicht adäquat ersetzt werden. Enttäuschend in der Tat die Ausbeute von der Linie; da muss man einfach abgeklärter agieren als Tabellenführer vor heimischer Kulisse. Eine einzige Enttäuschung die Leistung von David Breuer: Nicht ein einziger Treffer wollte ihm gelingen. Auch das Rückzugsverhalten - zumal in der entscheidenden Spielphase - erscheint mir stark verbesserungsfähig. Bleibt zu hoffen, dass sich der oft eigensinnige, aber mit 7 Treffern erfolgreichste DHC-Torschütze Björgvin Holmgeirsson bei seiner Aktion in Halbzeit 1 keine Verletzung zugezogen hat.

    20:23 - der erste Rückschlag für die neu formierte DHC-Sieben. Beim nächsten Auswärtsspiel wird sich zeigen, ob das nur ein Ausrutscher war oder die Mannschaft noch nicht so weit ist, wie es aufgrund der fünf Auftaktbegegnungen den Anschein hatte.

    Als es 13:20 stand, dachte ich, das wird der nächste Paukenschlag des DHC. Danach ist die Mannschaft allerdings mächtig ins Trudeln geraten. Umso schöner, dass es am Ende dennoch für zwei Punkte gereicht hat, denn die zählen am Ende und ggf. stellt sich angesichts des Spielverlaufs auch ein Lerneffekt bei der neu formierten Mannschaft ein.

    Herzlichen Glückwunsch an das gesamte DHC-Team - ich denke Essen kann kommen.

    Bin mal gespannt, was mit dieser Truppe trotz (8 Minuspunkten) in diesem Jahr möglich ist... Das Wichtigste ist m.E. nicht abzuheben und von Spiel zu Spiel zu denken. Bisher stehen drei beeindruckende Auswärtssiege zu Buche, aber die unangenehmen (langen) Auswärtsfahrten kommen noch...


    Ich freue mich auf`s Derby und hoffe auf eine tolle Kulisse - weiter geht`s.