Beiträge von Legionator

    Dazu kann ich nur meinen alten Satz auspacken:

    Wem das, was sie Suptras machen, nicht passt, tritt aus. Und war damit vom Verbot nun nicht betroffen.

    Ich kann nicht Mitglied der Grünen sein und Umwelschutz scheisse finden.


    Achso, und wenn ein Grünen-Politiker kokst oder Sex mit Kindern geil findet, dann müssen auch alle aus der Partei austreten, die gegen harte Drogen und Kindersex sind?
    Wenn ein SPD-Politiker beim Villenbau Schwarzarbeiter engagiert, dann müssen alls SPDler austreten, die sich für angemeldete Arbeitsplätze aussprechen?

    Da du ja in der Halle warst: Mit wem haben sich Anhäger Nettelstedts denn geprügelt? Zu einer Prügelei zählen ja nun mal zwei Parteien. Ander verhielte es sich, wenn so genannte Suptras Leute in der Halle angegangen hätten, diese wären geflohen und von den Suptras verfolgt worden. Das wäre dann keine Prügelei, hätte aber auch nicht im Block der Suptras stattfinden können und wäre sicherlich sehr viel weitergreifend dokumentiert worden. Die Bilder, die u.a. veröffentlicht wurden, zeigen jedoch, dass es einen Konflikt im Block der Suptras gab. Also, wer hat sich da mitgeprügelt? Wieso? Und wie wird beim BHC mit diesen verfahren?

    Woher ist denn bekannt, dass es sich dabei um "Suptras" handelte?
    Wenn es einen Urteilsspruch durch ein ordentliches Gericht gab, wonach Mitglieder dieser Gruppe eine Straftat begangen haben, dann ist solch eine Reaktion nachvollziehbar. Gab es solch ein Urteil?
    Falls nicht, bleibt es Willkür(eigen)justiz. Durch das Hausrecht des Veranstalters natürlich gedeckt. Moralisch jedoch absolut zweifelhaft.


    Als Anwaltskanzlei hätte ich dem H$V auch geraten, vor ein Schiedsgericht zu gehen. Einfacher läßt sich bei dem plan- und kopflos handelnden Verein (ist er das eigentlich noch bzw. je gewesen?) ja kein Geld verdienen. Denn - egal wie es ausgeht - finanziellen Schaden hätte nur der H$V, finanziellen Gewinn nur die Anwaltskanzlei....

    Och jeh. In wie fern sollte der HSV Hamburg e.V. kein Verein sein, oder gewesen sein? Bzw. in wie fern ist deine SG mehr Verein? Ist dein Frust immer noch nicht verflogen, wo du den Grund deiner schlaflosen Nächte verschwinden sehen kannst? Dass die Spielbetriebsgesellschaft mbH kein Verein ist sollte klar sein. Wie es bei anderen Vereien auch ist.

    Dem meisten dessen, was du schreibst, kann ich durchaus zustimmen. Und dann kommst du mit 'Wettbewerbsverzerrung'. Und da kann ich nicht mitgehen. Jeder Verein wirtschaftet mit seinen Einnahmen. Wenn eine Privatperson viel Geld bereitstellt, dann ist das nicht nachhaltig, da stimme ich dir zu. Aber Wettbewerbsverzerrung erkenne ich da nicht. Alle Vereine haben unterschiedliche Etats. Auch Kiel, RNL, Flensburg kaufen andere Mannschaften leer. Die anderen Clubs wildern weiter unten. Das ist der normale Mechanismus. Wenn man einen spendablen Mäzen hat, dann mag das ein Wettbewerbsvorteil sein. Aber eine Verzerrung? Nö.

    Der Schritt vor das Schiedsgericht mutet überflüssig an. Darauf zu verzichten, hätte in meinen Augen Größe gezeigt, besonders auch da dann Balingen endlich absolute Planungssicherheit hätte.
    Allerdings sollte folgendes nicht ausgeblendet werden: Es hängen Arbeitsplätze auf der Geschäftsstelle an dieser Entscheidung. Dass die betroffenen Menschen um ihren Arbeitsplatz und ihre Existenz kämpfen wollen und daher das Schiedsgericht anrufen, das kann man ihnen in meinen Augen nicht vorwerfen.
    Bei allem, was bei gewissen Personen und Entscheidungen falsch gelaufen ist. Schlussendlich arbeiten dort auch Personen, die für diese Situation nichts können.
    Also: ich habe mir gewünscht, dass man darauf verzichtet, das Schiedsgericht anzurufen. Man tut es doch, und ich kann es nachvollziehen.

    Legionator, das ist doch Jahrzehnte her!
    Was die meisten hier meinen ist eher, dass es DERZEIT oder in direkter Folge VOR der "Einrichtung" eines Bundesligavereins einen halbwegs erfolgreichen Handballverein gibt. Der Sprung von dem was vorher war (zB 2. oder 3.Liga) zur Bundesliga wäre dann auch nicht so groß.

    Nur weil in den 50ern 60ern mal Handball in Hamburg groß war, bedeutet dass doch nicht, dass es heute noch eine gewachsene und ausbaufähige Fan- und Interessentenbasis gibt auf die man aufbauen kann wenn man dort einen Verein installiert.

    Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass Handball in Hamburg kein "Neuland" war. Über ein heutiges Publikumsinteresse habe ich gar nichts ausgesagt. Wo du jedoch damit kommst: welche Verein hat in der BuLi noch gleich 6.000+ DK verkauft. Kiel und... klickts?
    Und jetzt willst du mir am Ende erzählen, es gäbe in Hamburg keine (ausbaufähige) Fan- und Interessentenbasis? Beim HSV Hamburg hatten derweil mehrere ehemalige große Handballspieler Posten übernommen (bspw. Fritz Bahrdt Aufsichtsrat). Da ist also durchaus auch noch ein Bezug zu den Zeiten aus den 50er/60er zu erkennen.
    Ich stimme vollkommen den Aussagen hier zu, dass man es in Hamburg verbockt hat. Vor allem wollte man zu viel, zu hoch hinaus. Anstatt mit einem Etat von 5 Mio €, der auch ohne Rudolphs Privatschatulle aufgebracht wurde, solide Arbeit zu leisten, hat man sich in eine Traumwelt reingesteigert. Aber dadurch zu schlussfolgern, dass Profihandball in Städten mit Profi-Fußball nicht überleben kann, halte ich für nicht schlüssig. In Hamburg ist man nicht am Fußball gescheitert, sondern an der eigenen Größenwahnsinnigkeit. Um so unschöner, da es meiner Ansicht nach erwiesener Maßen ein Interesse und Fanpotenzial gab/gibt.

    Einer Sache, die jetzt bereits in mehreren Beiträgen so dargestellt wurde, sollte doch widersprochen werden: Handball war in Hamburg kein "Neuland". Der Hamburger SV war bspw. Gründungsmitglied der Hallenbundesliga. Die Sportvereinigung Polizei Hamburg von 1920 e.V. wurde in den 1950er Jahren Meister sowohl auf dem Feld als auch in der Halle.
    Der THW Kiel hatte sicherlich seine Beweggründe, CL-Spiele in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg auszutragen!

    Also, es gibt in HH schon seit einigen Wochen jemanden, der an einer Variante für Liga 3 arbeitet und damit beschäftigt ist, einen Kader zusammenzustellen. Dieser jemand würde wohl einer der wenigen hauptberuflichen Mitarbeiter bleiben (wenn nicht der einzige), und es ist keiner aus der Rudolph-Familie :D
    Hierbei sind aber eben viele Dinge zu bedenken, die es kompliziert machen.
    Es ist ja absolut korrekt, dass der HSV Hamburg nicht so ein Vereinswesen vorweisen kann, wie andere Clubs. Es gibt Jugendmannschaften von E-A und die Zweite in der Oberliga. Mehr sollte es nie geben, da man NICHT in noch größere Konkurrenz zu den anderen Hamburger Vereinen treten wollte. Handball ist bisher bei vielen Jugendlichen mit "Migrationshintergrund" absolut unbekannt und unpopukär. Das macht es besonders in den Großstädten für die Vereine schwer, Nachwuchsteams auf die Beine zu stellen. Der HSVH hat sich auf Jugendebene als Verein verstanden, der es besonders motivierten Spielern ermöglicht, auf höchstem Jugend-Niveau zu spielen. Das hat in den vergangenen Jahren kein anderer Hamburger Verein angeboten!
    Dennoch ist bspw. die Hallensituation in Hamburg problematisch. Der HSVH hat mit der Volksbankarena endlich eine "eigene Spielstätte" gefunden. Wird man dort weiterhin trainieren dürfen? Wo können die Spiele der Mannschaft in Liga 3 ausgetragen werden? Hier wäre vielleicht die Sporthalle Wandsbek eine Möglichkeit (knapp 1.650 Plätze). Aber das muss zunächst alles geklärt werden und dürfte sich nicht ganz so einfach darstellen.
    Ich denke, wir können gespannt sein, ob ein solcher Versuch gestartet wird.

    Hier die Stellungnahme der HSV Hamburg Fanszene bei facebook:

    https://www.facebook.com/HSVHamburgFans…850279491666437

    Legionator:
    Ich habe den Zusammenhang zum Beitrag von Highness durchaus gesehen, habe ihn nur nicht zitiert. Der Klarheit/Verständlichkeit halber hätte ich das tun können/sollen, da hast Du durchaus recht.
    Ich hatte Deinen Verweis auf Göppingen trotzdem nicht verstanden. Inzwischen hast Du Deinen Verweis erklärt und ich habe verstanden auf was Du hinaus wolltest, dafür vielen Dank.
    Das ändert aber nichts daran, dass ich Deinen Verweis bzw. Vergleich mit den Göppinger Fans für ziemlich konstruiert halte, da die Situationen grundlegend unterschiedlich und absolut nicht vergleichbar sind.

    Ich gebe gerne zu, dass mein Beitrag bzgl. des Spruchbands in GÖ polemisch war. Der 'Vergleich' meinerseits war definitiv konstruiert. Er sollte auch mehr dazu dienen, manchen Usern einen Anstoss zu geben, über eigene, konstruierte Vergleiche nachzudenken. Sorry, dass das etwas unfein von mir formuliert war.

    Als ob Hallenhandball aus dem olympischen Programm fliegen würde...
    Und falls dieser in meinen Augen absolut unrealistische Fall doch eintreten sollte: Dann würde sich zeigen, wie es sich mit sportlicher vs. wirtschaftlicher Bedeutung bei diesem Event verhält.

    Ich vermute mal, dass Hr. Moustafa sich sorgt, weniger Geld zu bekommen (auf Grund der Abstufung). Das ist sicherlich für seine opulenten Feste in Luxus-Hotels der arabischen Welt, zu denen Delegierte von Staaten eingeflogen werden, in denen es gar keinen Handball gibt (Handball Time bereichtete ausfürhlich), ärgerlich. Mir ist das jedoch absolut Latte.

    :wall::wall::wall::pillepalle: : :pillepalle: pillepalle:

    was soll ich gepostet haben?

    Nachhilfe für einen User, der sich an seine eigenen Beiträge nicht mehr zu erinnern scheint:
    Der 'Vergleich' mit der Insolvenz des SSV Ulm (Beiträge #555 & #558).
    Erfreulicherweise ist hier auch anderen User, wie bspw. 'Arcosh' (#561), aufgefallen, wie sinnfrei dieser Einwurf war.
    Du versuchst - in meinen Augen - krampfhaft eine Vergleichbarkeit mit der drohenden Insolvenz der HSV Handball Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG herzustellen. Deine Intention wird doch unbestreitbar deutlich: Es gibt für den SSV Ulm im Fußballniemandsland nicht solche Rettungsbemühungen, wie für den HSVH. Das versuchst du dann dem HSVH anzukreiden. Das ist schliechtweg sinnlos, dämlich und unnötig.

    Legionator: Was möchtest Du uns damit sagen? Ganz allgemein und speziell im Zusammenhang mit dem HSV?

    Verliere du bitte beim Zitieren einer meiner Aussagen nicht den Zusammenhang dieser. Sinnigerweise sollte meine Aussage nicht losgelöst von derer des Useres 'Highness' verwednet werden. Dieser meint, den Anhängern des HSV Hamburg stände - ob deren bisherigen Aussagen - "ein bisschen mehr Demut gut zu Gesicht". Andere Vereine müssen sich "schon seit Jahren der harten Realität der Handballbundesliga" stellen. Damit ist wohl "wirtschaftlich sauber arbeiten" gemeint.
    Ich weise mit meiner Eingabe darauf hin, dass auch bei Vereinen, die nach eigener Darstellung "wirtschaftlich sauber arbeiten" nicht immer "Demut" in der Fanszene zu finden ist.
    Statt eines Transparentes "Saison 13/14 - Ihr habt versagt!!!" wäre da ja eher ein Spruch wie "Die Saison lief nicht so toll, aber wir sind Stolz, dass hier wirtschaftlich sauber gearbeitet wird!" angebracht.
    Auch in Göppingen sind somit Anhänger zu vermuten, die den sportlichen Erfolg über die wirschaftliche Vernunft stellen. Prinzip "Anspruch vs. Wirklichkeit".
    Es nervt, dass - nicht nur in diesem Forum - mittlerweile viele Anhänger anderer Vereine jede noch so kleine Thematik gegen den HSVH und seine Anhänger ins Gefecht schicken. Und dabei die Stichhaltig- und Sinnhaftigkeit keine große Rolle mehr spielt. Dafür sind in meinen Augen die Beiträge von 'Roter Teufel' und 'Highness' beispielhaft. Methode: Hauptsache irgendetwas gegen den HSVH einbringen, völlig egal, wie das bei anderen Clubs ist.

    Übrigens ist Hamburg bekanntlich im Pokal zuhause in der zweiten Runde an Göppingen gescheitert. Das hat für Unmut gesorgt. Aber ein "Versager"-Plakat wurde von niemandem aus der Fanszene hochgehalten.


    Sollte der HSV Hamburg trotz erheblicher Zweifel an der Wirtschaftlichkeit doch noch die Lizenz erhalten, würde den HSV-Hamburg-Fans ein bisschen mehr Demut gut zu Gesicht stehen, statt hier von einem "sportlichen Abgesang" zu sprechen. Denn selbst wenn der HSV Hamburg seinen Etat auf 5 Millionen Euro reduzieren sollte und sich dadurch keine Ansammlung an Weltklassespielern mehr leisten könnte, wäre das immer noch mehr als sich Vereine, die wirtschaftlich sauber arbeiten, leisten könnten. Da hat man fast den Eindruck, dass das Umfeld des HSV Hamburg es traurig findet, dass es zukünftig keinen sportlichen Erfolg auf Pump mehr geben darf. Willkommen in der harten Realität der Handballbundesliga, der sich andere HBL-Vereine schon seit Jahren stellen müssen.

    Dein Göppinger Anhang ist da natürlich ein Paradebeispiel: "Saison 13/14 - Ihr habt versagt!!!"

    Ich seh den Roten Teufel mit puterrotem Kopf vorm PC sitzen. Schwer am Überlegen, ob man nicht noch etwas gegen den HSV Hamburg einbringen könnte. Und da ist die geniale Idee: Der SSV Ulm muss in die Insolvenz gehen! Da kann man doch mit Sicherheit etwas gegen den HSVH rausholen.
    Ich liebe solche Witzfiguren!

    All jenen, die bereits jetzt Aussagen ob der "Kaderplanung" des HSVH treffen, sei doch geraten, dabei nicht zu vergessen, dass es sich bei allen berichteten Gerüchten bisher mitnichten um Fakten handelt!
    Dass, wie es Borah behauptet, mit Schröder, Flohr, Jansen und Dominikovic zu "gleichen Konditionen" verlängert werden soll, dürfte jedenfalls ins Reich der Legenden zu verweisen sein.
    In persönlichen Gesprächen mit Mathias Rudolph war zu erfahren, dass u.a. auch Lindberg und Bitter Wechselkandidaten sind. Das sollte auch jedem klar sein. Angenommen, der HSVH erhält noch die Lizenz und kann die Insolvenz auch in den beiden restlichen Geschäftsmonaten vermeiden, dann wäre immer noch abzuwarten, um welche Tabellenregion man spielen kann. Davon hängt schlussendlich sicherlich ab, ob Nationalspieler wie eben Lindberg und Bitter dann andere Adressen bevorzugen werden.
    Dass man auf Seiten des HSVH hier jedoch noch nichts vermeldet, dürfte schlichtweg daran liegen, dass es noch nichts zu vermelden gibt.
    Alle Aussagen der Art "ich gehe davon aus, mit einem tollen Kader in die nächste Saison zu gehen" und "wir gehen davon aus, auch in der nächsten Saison mit den Spielern planen zu können" sind als Durchhalteparolen zu verstehen. So war es bereits, als Andreas Rudolph vor einigen Monaten noch verkündete, der HSVH sein wirtschaftliche absolut solide. Das mag man kritisieren. Man sollte sich jedoch auch bewusst sein, dass dies ein absolut normales und der Situation entsprechendes Verhalten ist.

    Der von dir angeführte Zeitungsartikel ist nicht aus dieser Saison ;)
    Ich kann einige deiner Ausführungen nachvollziehen. Habe auch nicht verstanden, weshalb du mich so angreifst. Meine Frage nach belastbaren Aussagen zu Verletzten und Anzeigen war durchaus ernst gemeint.
    Was mir bei deinen Vorstellungen jedoch zu sehr abhanden kommt, ist der Grundgedanke der Rechtsstaatlichkeit. Eine Gruppe ist "martialisch vom Bus Richtung Halle gezogen". Deswegen soll man alle Menschen aus dieser Gruppe nicht in die Halle lassen? Was heißt überhaupt "martialisch"? Woran machst du das fest? Hatten die Personen Waffen dabei? Oder Kriegsbemalung?
    Es ist rechtlich sicherlich möglich, Personen schon im Vorwege den Zutritt zu verwehren, das Hausrecht sollte das hergeben. Aber wünschen tue ich mir das nicht.
    I.Ü. bin ich voll und ganz der Meinung, dass wer sich in der Halle absolut daneben benimmt, diese zu verlassen hat!
    Nur, es muss nicht sofort ein "Weltuntergang" prophezeit werden und Vofälle nicht unnötig dramatisiert.