Beiträge von Legionator

    Nö. Das ist ne ganz normale Regelwidrigkeit.
    Kommt ja auch keiner auf die Idee, jedes mal Abwehr durch den Raum wäre eine Unsportlichkeit. Nichts anderes war diese Aktion regeltechnisch.

    Ich zitiere mal die Regel:
    "Als unsportliches Verhalten gelten verbale und nonverbale Ausdrucksformen, die nicht mit dem Sportsgeist vereinbar sind."

    Jetzt bin ich mal gespannt wie du betreten des Torraums als verbale und nonverbale Ausdrucksform verstehen möchtest :)

    Info: den Begriff "Unsportlichkeit" beziehe ich nicht auf irgendwelche Paragraphen. Sondern es ist meine subjektive Einschätzung der Aktion.
    Wie Paragraphen "unsportliches Verhalten" definieren, ist mir da egal.
    Für mich kann eine Regelwidrigkeit auch gleichzeitig unsportlich sein.
    Auf Paragraphenreiten habe ich keine Lust.

    Bei der DEL gibt es auch dann und wann Probleme mit dem Ticker.
    So etwas ist alles keine Selbstverständlichkeit.
    Wenn sich eine Liga auf dem Gebiet verbessert, super Sache!
    Aber wenn es mal nicht so klappt, ist das auch kein bedeutendes Drama. Da hängen zu wenig Fans hinter, als dass sich da deutlich mehr Aufwand lohnen könnte.

    In solch einer Halle dann noch € 25,00 von Dauerkartenbesitzern für ein Spiel zu verlangen dessen Ausgang eh klar ist, das ist schon unverschämt

    Aber man kann es sich ja leisten, bei einer Kapazität von 1.800 Leuten wird die HÜtte so oder so voll...ob man sich damit dann "beliebt" macht scheint egal zu sein

    Starker Beitrag, der sich mit der Ausgangsfrage des Thread-Starters intensiv befasst. Beeindruckend! ...

    Beim HSVH wurde das Spiel wie üblich in der O2-World ausgetragen. Für DK-Inhaber ohne Aufschlag.

    Es würde funktionieren, denn die Leute würden weiterhin in die Hallen gehen. Du sagst das jetzt so leicht daher, aber das glaube ich nicht. Eine geschlossene Liga wie die DEL funktioniert aber größtenteils, bis auf wenige Ausnahmen (Hannover, Kassel etc.). Aber dort gibt es ja auch deutlich mehr Heimspiele, das ist im Handball nicht durchsetzbar. Wie auch immer, das Thema polarisiert massiv. Schön, dass es hier so eine sachliche Diskussion in der HE darüber gibt.

    Wenige Ausnahmen?
    Krefeld kurz vor Pleite. DEG mit Ach und Krach vor der Insolvenz bewahrt.
    Mehrere Teams hängen komplett am Tropf des Lizenzinhabers.
    Wenn Herr Sabo in Nürnberg die Lust verliert, dann ist Schicht im Schacht.

    In der DEL zeigt sich das Problem der Playoffs: viele Hauptrundenspiele sind unwichtig, was sich in der Zuschauerresonanz zeigt.

    Nicht zu vergessen: Für Eishockey-Fans sind die Playoffs Festzeit.
    Das Fanwesen ist aber auch ein anderes.
    Da reisen dann 1000 Fans zu nem Auswärtsspiel mit.
    Im Handball werden bei einigen Clubs nicht mal die Tickets fürs DHB-FinalFour abgesetzt.

    Ich bin da zwiegespalten. Im Handball sehe ich da jetzt noch nicht wirklich den Bedarf. Auch wenn der Kreis der Titelkanditaten klein ist.

    Als Dauerkarteninhaber beim VFB Friedrichshafen (Volleyball) bin ich froh, dass jetzt Playoffs sind. Noch froher bin ich, wenn endlich Finals sind. Die Liga ist ganze elf Mannschaften stark. Davon eine außer Konkurrenz. In der Runde hatten die ersten beiden Mannschaften 11 Punkte Vorsprung auf den dritten. Der dritte hat, wenn man es ehrlich betrachtet, nicht den Hauch einer Chance ins Finale einzuziehen.
    Bisher gab es in Friedrichshafen diese Saison 4-5 spannende Spiele: Championsleague-Heimspiele, Heimspiele in Liga und Pokal gegen Berlin.
    Playoff-Viertel und Halbfinal-spiele bisher alle 3:0.
    Da überlegt man sich als Dauerkarteninhaber mit 10 min Fußweg, ob man sich das wirklich angucken soll, wenn es gegen einen Verein aus dem Mittelfeld geht, weil es einfach kein spannendes Spiel verspricht. In dieser Liga sind Playoffs absolut interessant, weil die Runde vorher eigentlich nur dazu dient sich einzuspielen und das Heimrecht für's Finale zu erwerben.
    Da aber in Finale und Halbfinale eine best-of-five Serie gespielt wird, reicht auch nicht ein guter Tag um auf einmal Meister zu werden.

    Ich möchte doch bezweifeln, dass die Fans der Vereine, die im Play-Off Viertel- und Halbfinale mit 0:3 abgerammt werden, ebenso positiv gestimmt sind.
    Die Play-Offs lösen nicht das von dir beschriebene Problem des Leistungsgefälles im Volleyball.
    Die Fans der beiden besseren Vereine habe die spannenden Play-Off-Finals.
    Den Rest der Saison könnte man dann ja durchaus komplett weglassen. Ebenso die vorherigen Play-Off-Runden.

    Ich stimme dem "Handballgucker" zu: Heine konnte in diesem Fall nix dafür!
    Ein ungenauer langer Gegenstoß-Pass, Lindberg muss sich schon strecken um den Ball noch zu erreichen. Dabei wohl auch Übertritt und durch den vielen Schwung ein extrem weiter Sprung in Richtung Tor. Heine mit vollkommen normalem Abwehrversuch.
    Mist für Lindberg.
    Schade, dass der HSVH in seiner PM schreibt "Lindberg nach Foul ins Krankenhaus". Ein Foul habe ich da nicht erkannt.

    Warum war das polemisch? Resouce Aid fragte, wie ein Verein, der möglicherweise seine Spieler nicht ganz bezahlen kann, über einen Aufstieg nachdenken kann. Wenn mich nicht alles täuscht, war das in Henstedt-Ulzburg der Fall (und das nicht nur möglicherweise), oder? Und anscheinend hat es ja trotz widriger Umstände funktioniert.


    Die Polemik liegt darin zu suggerieren, dass die Situationen in HU und Ferndorf ähnlich seien. Bei HU war ein wichtiger Sponsor weggebrochen, da dieser in die Insolvenz ging.
    Ist das bei Ferndorf auch so?
    Weißt du, welche Pläne bei HU für die nächste Saison bereits existierten? Welche Zusagen von Sponsoren es bereits gab?
    Um den Fall mit der Situation in Ferndorf gleichsetzen zu können, müsstest du das alles wissen. Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, dass du diese Infos hast, das bezweifle ich ;)
    Mglw. habe ich deinen Beitrag auch falsch interpretiert. Und er war gar nicht "abwertend" in Richtung HU gemeint, sondern sollte ernsthaft darauf hinweisen, dass Ferndorf am Beispiel HU "lernen" könnte. Sollte das der Fall sein, so bitte ich um Entschuldigung :)

    Die Frage kann man dir in Henstedt-Ulzburg beantworten.


    Polemik. Mehr nicht.
    Ob die Ausgangslagen in HU und Ferndorf ähnlich sind, kann dir in HU sicher nicht beantwortet werden.
    HU ist ein gutes Beispiel für einen Club, der Mut zeigt und auch nach Problemen nochmals die eingleisige zweite Liga wagt.
    Sportlich kann HU diese Saison auch mithalten!
    Das finde ich wichtig! Kein Fallobst!
    Ob es dann finanziell auch für die nächste Saison reicht? Noch unklar.
    Es war ein mutiger Schritt, der den ganzen "die bööööse eingleisige zweite Liga ist viiiieel zu teuer"-Vereinen zeigt, dass es auch anders gehen kann.
    Neue Ideen braucht unser Sport. Neuen Mut!

    Du brauchst es doch nur nicht zu lesen :hi:
    Oder bist Du selbst davon betroffen.

    Nebenbei: Egal was der HSV veröffentlicht bzw. macht es gibt hier immer ein paar Stänkerer denen das nicht gefällt.
    Ist der HSVH etwa zu eurem Hobby geworden..... :P

    Als Hamburger kann ich sagen:
    Ich kann verstehen, dass bei allem Gestänkert wird. Der HSVH tut weiterhin sein bestes, dass das auch so bleibt.
    Hier ist in keinster Weise eine Entwicklung in eine gute Richtung zu erkennen.
    Fitzek wird erst abtreten, wenn er auch den letzten selbstdenkenden und ehrenamtlich engagierten Fan vergrault hat.
    Mittlerweile finde ich es auch okay, dass hier der "Abgesang"-Thread weiter genutzt wird. Muss zugeben, es passt...