Beiträge von Celje 2002

    Mir fällt noch eine Anekdote ein, welche zeigt, dass es auch innerhalb der SCs Wettbewerb gab. Die Armee hatte drei Fussballklubs. Frankfurt in der Oberliga, und dann noch Stralsund und Dessau in der 2.Liga. Eine Kollegin meiner Mutter war die Frau von einem Mittelfeldspieler. Die drei Klub bekamen zu Saisonbeginn eine Zielvorgabe und wer diese am besten erfüllt hatte, kam zu einer Freundschaftsspielreise nach Angola. In dem Jahr war die ASG Stralsund beste Mannschaft und durfte nach Angola. Muss eine abenteuerliche Reise gewesen sein. Wahrscheinlich sind die zuerst nach Kuba und dann von dort nach Angola. Ich habe irgendwo gelesen, dass die Handballer im Junioren und Seniorenbereich zu Vorbereitungsturnieren oft nach Bulgarien gefahren sind. Naheliegend wäre ja ein Vergleich mit den Russen gewesen. Aber wenn man die Geschichte von Olympia 80 kennt, lässt sich ableiten, dass da zwischen UdSSR und DDR harter Konkurrenzkampf herrschte und die sich nicht gern in die Karten haben schauen lassen.
    Ob das wirklich Bulgarien war kann ich auch nicht mit Quelle belegen. Die waren ja handballerisch ein Nichts. Rumänien wäre naheliegend, aber die waren ja auch nicht die größten Herzenbrüder innerhalb des RGW.
    Waren die sowjetischen Spitzenteam wie Spartak Kiew bei den Frauen oder ZSKA(?) Moskau jemals zu Freundschaftsspielen in der DDR? MAI Moskau war mal beim Neujahrsturnier, aber das war ja eine zweitklassige Truppe.

    MAI Moskau war eine zweitklassige Truppe???

    Durch die rote Karte verlor Magdeburg die Rolle des Jägers. Umgekehrt hatten die Flensburger Spieler nun scheinbar nichts zu verlieren. Für mich war das ein entscheidender Vorteil für Flensburg vor und nach der Pause. Als dann Sögard kurz ausfiel, schien das Ganze zu kippen. Mit ihm kam wieder Wucht ins Spiel. Wieso man aber ausgerechnet Wanne in Serie von Linksaußen einnetzen lässt, bleibt mir ein Rätsel. Das war undiszipliniert vom Deckungsspieler oder gab es da sogar die Vorgabe Wanne werfen zu lassen? Kann ich mir nicht vorstellen.

    Die dickste Hürde ist genommen. Das sieht gut aus für den Favoriten :D

    Wir hatten nur Plan A. Und als Gottfridsson raus war, war Plan A hinfällig.
    B und C gab es nicht, Machulla hatte B und C.

    Flensburg wird personell geschwächt und wird dadurch als Team noch stärker. Wir umgekehrt. Bei uns wurde es immer zäher. Das Wurfglück schwand dahin, aber die Abschlüsse wurden auch schwächer. Golla, Mensah und Wanne brutal stark. Wir haben zwar 3 Kreisläufer, aber außer Musa nur Kaderauffüller. Green hat mir gut gefallen, aber unser Rückräumchen konnte heute nicht mithalten. Grenzen wurden aufgezeigt. Gerade in dem Moment humpelt Heymann vom Feld. Da ist doch auch wieder was schlimmes passiert, wie es aussah. Maaaan, diese Scheiß - Verletzungen jede Woche.

    Heymann ist einfach nur umgeknickt, ohne Einwirkung des Gegners.
    Pech gehabt.

    NARVA N(Stickstoff)Argon VAkuum. Auch sehr logisch. Das Gasgemisch, was in die Leuchtstoffröhre kommt.

    Um noch mal auf die Konsumgüterproduktion zu kommen. Ich meine, sogar auf der Stralsunder Werft gab es eine Abteilung, die Kinderdreiräder herstellte. irgendwas mit Spielzeug. Gab es das auch im SKET? SKET war doch Kranbau und hat Devisen reingebracht, oder? Die Stralsunder Werftschiffe gingen komplett in die SU. Aus heutiger Sicht unfassbar wie die in einem Jahr 35 Fischtrawler rausgekriegt hatten.

    SKET= Schwermaschinenbau - Kombinat Ernst Thälmann, Spezialist insbesondere für Ausrüstungen und Anlagen der Hüttenindustrie, Hersteller von riesigen Walzstraßen

    Auf die Frauen sind wir überhaupt noch nicht eingegangen. Da war das Publikumsinteresse wohl auch nicht so groß. Ich glaube da war die Spitze auch nicht so ausgeglichen. Ich meine am Ende hat oft Leipzig oder Magdeburg gewonnen.
    Ich war bei Europacupspielen der Empordamen. Katja Kittler, Heike Dombrowski (später Axmann, Olaf Axmann war ein RM aus der zweiten Reihe) Andrea Stein (heiratete Matthias Bölk, einen gute Aussen), Katja Kohlhagen. Birgit Wagner war die einzige und bester Rechtshänderin auf RA. Hat später dann glaube ich in Buxte gespielt. Was Hameln und Fredenbeck bei den Herren war Buxtehude bei den Frauen. Axmann, Stein, Wagner, wenn ich nicht irre.


    Meine Schwester lag mit der er Torfrau Bärbel Suckow im Krankenhaus. Die hatte was am Knie und meinte, "das wars mir dem Sport, ich werde Bibliothekarin") Die war auch in der Nationalmannschaft. Da könnte man natürlich jetzt auch eine Reihe von herausragenden Spielerinnen nennen. Sind ja auch viele in den Westen.

    Da der Name Jürgen Rode gefallen ist. Der sah damals bei Empor schon alt aus, aber dass der seit 73 schon bei Empor war ist schon eine Überraschung. Der spielte dann nach der Wende noch irgendwo bei Hamburg (Barmbecker TV?). Jürgen Rohde ist immer noch bei Empor auf der Bank aktiv. Ich vermute Betreuer. Sein Kollege Andreas Rohde war auch nicht schlecht. Beide waren nicht verwandt.

    Frauen, da muß auch unbedingt der TSC Berlin genannt werden.
    Und Roswitha Krause- Schwimmerin und Handballerin, in beiden Sportarten gewann sie bei Olympischen Spielen Medaillen ! 68 Mexiko- Stadt im Schwimmen, 76 Montreal und 80 Moskau Handball

    Berliner TSC e.V.

    Das Sportsystem in der DDR dient der politischen Außendarstellung eines Unrechtsstaates. Die erfolgreichen Sportler waren Botschafter des totalitären Bauern- und Arbeiterstaates.
    Mit welchen Mitteln und Möglichleiten die Ziele erreicht wurden, ist allgemein bekannt und muss nicht vertieft werden. Weiterhin wurden die Sportler auf "Linientreue" getrimmt, wenn nicht siehe: Wolfgang Böhme.
    Die DDR ist, wie das dritte Reich, kein Ruhmesblatt der deutschen Geschichte. In Folge dessen sollten die "sportlichen Errungenschaften" dieser Zeit(en), sei es einzelner Personen, oder ganzer Mannschaften, immer mit Respekt, aber kritisch gesehen werden.
    Wer ist Ostalgie schwelgen möchte, bitte schön. Mein Ding ist es nicht.

    Ungeheuerlich, die DDR mit dem 3. Reich zu vergleichen!!!!
    Wo hast Du das gelernt?


    Ich hätte mir zwar lieber mit der Makita ein Loch in die Kniescheibe gebohrt als zuzugeben, dass dieser jene welche User Recht hat, aber was Recht ist muss Recht bleiben.
    Erschreckend was das Gedächtnis mir vorgaukelt, wenn der Wunsch der Vater des Gedankens ist.
    Trotzdem sind die Fouls von ihren Verletzungsfolgen her m.M.n. nicht vergleichbar. Bei Gisli sorgte der Griff in den Arm direkt für die Landung auf der anderen Schulter, aber beim Griff in den Arm eine Verbindung zur Knieverletzung herzustellen halte ich für sehr gewagt. Aber sei es drum, es ist passiert und ist natürlich sehr bedauerlich.

    Lachen ohne Ende, unsere kriegen in jedem Spiel auf die Fresse weil sie einfach zu schnell sind und hier wird eine Szene Bild für Bild seziert.
    Ihr habt doch einen Knall

    Sehr geehrter Herr Celje,

    Wie oft muss noch geschrieben werden, das der Club keine Informationen über den Gesundheitszustand raus geben darf. Warum sollte Mikka mit dem Trainingsrückstand bei einem engen Spiel eingewechselt werden.

    Gähn

    Ansonsten macht, was Ihr wollt, ich habe heute entschieden, daß ich Pause mache.
    Die Saison ist ein Witz, Chancengleichheit gibt es nicht mehr, alles eine Farce.
    Sonntag, wenn wir gewinnen sollten, wird gejubelt ohne Ende.

    Und selbst wenn die Corona Scheixxe irgendwann vorbei ist, es wird nie mehr werden so wie vor Corona.

    Auch wenn die Halle wieder aufgeht, unter den Bedingungen wie zuletzt, kommen wir nicht mehr.
    Einbahnstraße, Toilettenverbot nach dem Spiel, gehen Sie auf Dixi, all das brauchen wir nicht.

    Adios.

    Auch wenn Du jetzt jubelst, das bedeutet nicht, dass ich das alles nach wie vor beobachten werde.
    Und der eine oder andere Eintrag wird sich nicht vermeiden lassen.