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Beiträge von Arcosh
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Grundsätzlich würde ich die Handball-Bundesliga im aktuellen Modus einer klassischen Liga mit Hin- und Rückrunde belassen. Ursprünglich sind Play-Offs dann sinnvoll, wenn nicht alle Mannschaften gleich oft gegeneinander spielen können und es dadurch geteilte Liga gibt, wie das z.B. im amerikanischen Profisport in der Regel der Fall ist. Diese ungleichen Spielpläne legen nahe, dass der Titelträger im direkten Duell ausgespielt werden soll. Heutzutage kommt als zusätzliche Aspekt natürlich die Vermarktung hinzu, denn Playoffs versprechen Spannung und Intensität und locken so zusätzliche Zuschauer an, die die Hauptrunde nicht oder nur am Rande verfolgen. Die negativen Auswüchse dieses Spielmodus sieht man derzeit in der NBA, wo viele Hauptrundenspiele fast schon Allstar-Game-Charakter haben, Ergebnisse mit über 140 Punkten pro Mannschaften keine Seltenheit mehr sind und Abwehrarbeit fast Vergessenheit gerät. Das ist nur noch Show und eine Niederlage mehr oder weniger fällt am Ende der Hauptrunde kaum ins Gewicht.
Und ich bleibe dabei Playoffs oder Downs verfälschen sehr oft das eigentliche Saisonergebnis.
Wenn Play-Offs und/oder Play-Downs in einer Liga stattfinden, dann hat das "eigentliche Saisonergebnis" (ich nehme an damit meinst Du die Hauptspielrunde) nur noch bedingt Aussagekraft, weil die Mannschaften im Wissen um den Spielmodus anders agieren. Der Vorteil einer besseren Platzierung (d.h. in der Regel lediglich Heimrecht in den Playoffs) wiegt nicht schwer genug, um den Aufwand zu rechtfertigen in allen Spielen seine Topspieler voll zu belasten. Stattdessen verleitet ein solcher Modus die besten Mannschaften dazu personell stärker zu rotieren und die Belastungen zu verteilen. Mannschaften im Mittelfeld in der umkämpften Region zwischen Play-Offs und Play-Downs haben diesen Luxus nicht und müssen weiterhin in jedem Spiel auf Sieg spielen wie aktuell in der Bundesliga auch. Das kann dazu führen, dass auf den ersten Blick die Mannschaften in der Tabelle enger zusammenrücken. Das wahre Leistungsvermögen kommt erst in den Play-Offs zum Tragen - wo dann aber auch Verletzungen oder Schwächephasen von Spielern oder der Einfluss von Schiedsrichter-Entscheidungen umso mehr ins Gewicht fallen können.
Wenn es unbedingt Entscheidungsspiel am Saisonende sein müssen, dann finde ich den norwegischen (oder schwedischen?) Ansatz interessant, dass zwar der Meistertitel in den Play-Offs ausgespielt wird, aber die übrigen Europapokal-Platzierungen auf Basis der Hauptrunden-Tabelle vergeben werden.
Der DHB-Pokal, der mit den zuletzt vollzogenen Modus-Änderungen immer mehr zum erweiterten Ligapokal geworden ist, wäre meiner Meinung nach obsolet, wenn Play-Offs in der HBL eingeführt würden.
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Wenn Gislasson nur wüsste, wie absolut wertvoll Lukas nicht nur handballerisch, sondern vor allem menschlich für unsere Mannschaft ist, hätte er ihn schon längst eingeladen. Punkt.
Du meinst so eine Art Poldi-Effekt?
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@Linhart:
ZitatIn case two or more Federations gained the same average points in one competition the Federation which earned more points in a more recent season will be ranked higher than the others. In case this differentiation is not possible, these Federations will be ranked on the same position.
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GWD Minden ist doch auf der Suche nach einem Ersatz für Benedek Eles.
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Frisch Auf! Göppingen - HBW Balingen-Weilstetten
TBV Lemgo Lippe - ThSV Eisenach
HSG Wetzlar - Füchse Berlin
SG Flensburg-Handewitt - MT Melsungen
TVB 1898 Stuttgart - TSV Hannover-Burgdorf
Handball Sport Verein Hamburg - Rhein-Neckar Löwen
SC Magdeburg - VfL Gummersbach
SC DHfK Leipzig - HC Erlangen
THW Kiel - Bergischer HC
In Flensburg und Stuttgart finden die beiden Spannung versprechenden Spiele statt und in beiden Fällen setze ich auf den Heimvorteil. Balingen würde ein Punktgewinn gut tun, aber auswärts rechne ich ihnen wenig Chancen aus.
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Der Online-Übersetzer meiner Wahl übersetzt die Mitteilung auf der Homepage von RK Eurofarm Pelister Bitola nicht mit einem Protest (gegen die Spielwertung), sondern nur einer offiziellen Beschwerde an die EHF über die Leistung der Schiedsrichter. Die im Handball-World.com-Artikel dargestellte allgemeine Kritik an den Schiedsrichter-Entscheidungen ohne konkrete spielentscheidende Fehler zu benennen würde auch kaum für einen (erfolgreichen) Protest ausreichen.
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BILD-TV wird zum Jahresende eingestellt und der Handball wandert zum Schwestersender Welt.
Quelle: DWDL.de
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5er Liga: Jede Mannschaft hat 8 Spiele, es gibt insgesamt 40 Spiele, 20 in der Hinrunde und 20 in der Rückrunde. Wo liegt euer Problem? Was bringt es, die Anzahl der Spieltage zu berechnen, wenn das für nix relevant ist?
Da bei einem Spiel üblicherweise zwei Mannschaften gleichzeitig auf dem Spielfeld stehen, sind es natürlich nur 20 Spiele, je 10 in der Hin- und Rückrunde.
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Hatten wir das Thema nicht schon durch? In Magdeburg sieht man sowohl in der HBL als auch in der CL, dass die Beleuchtung nicht homogen über das ganze Spielfeld ist und es deshalb beim Kameraschwenk zu sichtbaren Unterschieden kommt.
Ob man dann das hellere Bild mit höherer Farbsättigung bei der EHF bevorzugt oder die gedecktere Farbgestaltung von DYN ist schlicht Geschmackssache. Wirklich realitätsnah ist das zu satte Blau bei den EHF-Übertragungen meiner Meinung nach nicht.
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Das Derby.

Was macht ein Spiel zweier 200km voneinander entfernt, in verschiedenen Bundesländern beheimateten Vereine, die zuletzt vor fast siebeneinhalb Jahren ein Pflichtspiel gegeneinander bestritten haben, zu einem Derby?
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Zuerst haben die Erfolge in der EHF Champions-League über die Enttäuschung in der Bundesliga und im DHB-Pokal hinweggeholfen und jetzt hilft der Sieg in der HBL über den Champions-League-Blues hinweg.
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Trotzdem wirft das von ihm gewählte Melsungen Beispiel schon einen tiefen Schatten, weil es eben aus Pekelers Überzeugung und nicht aus der Situation heraus entstand.
Über Jahre wurden hier in der Handballecke dutzende virtuelle Forumsseiten damit gefüllt, dass die MT Melsungen ein Verein war, der mit großem Geldeinsatz Spieler anwarb, die auf die Platte oft nicht ihr volles Leistungsvermögen abriefen und als Mannschaft nicht harmonierten oder gar einer für den anderen gekämpft hätten - und bei dem deshalb konsequenterweise der sportliche Erfolg meist ausblieb. Das Geld der MT lockte zum Teil Spieler an, denen das leicht verdiente Geld wichtiger war als der volle Einsatz bis zur letzten Spielsekunde. ... und jetzt wundern sich hier User darüber, dass es dieselbe Sichtweise auch unter HBL-Spielern gibt, die noch viel näher dran sind?
"Scheiß Melsungen" bezieht sich im Kontext von Pekelers Aussage doch ganz klar auf eine Mannschaft aus Einzelgängern, die nicht bereit ist für den sportlichen Erfolg an die eigenen Grenzen zu gehen. Ähnliches wurde z.B. um die Jahrtausendwende über den VfL Gummersbach oder über den TBV Lemgo in der Heristo-Ära gesagt.
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"Wollen wir das neue scheiß Melsungen sein?"
Weichspülerinterviews gibt es genug. Trotzdem ist dieser Stil deplatziert. Menschlich hin oder her, ein gewisses Niveau sollte immer gewahrt sein, erst Recht bei einem so erfahrenen Spieler.
Niveau hin oder her, aber jeder hier im Forum weiß ganz genau, was mit diesen sieben Worten gemeint ist. Kürzer und knackiger kann man es nicht auf den Punkt bringen.

Unglücklich ist diese Aussage natürlich, wenn vor einem Monat noch zu lesen war:
Zitat"Wir dürfen uns jetzt nicht gegenseitig zerfleischen, sondern wir müssen an unsere Stärke glauben und diese auch wieder ausspielen", fordert THW-Kreisläufer Hendrik Pekeler im Interview mit dem "ZEBRA-Arenamagazin".
Quelle: Kicker.de
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SC DHfK Leipzig - TVB 1898 Stuttgart
TBV Lemgo Lippe - Bergischer HC
Frisch Auf! Göppingen - TSV Hannover-Burgdorf
Handball Sport Verein Hamburg - HC Erlangen
SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen
THW Kiel - Füchse Berlin
MT Melsungen - HBW Balingen-Weilstetten
SC Magdeburg - ThSV Eisenach
HSG Wetzlar - VfL Gummersbach
Ein überaus interessanter Spieltag mit richtungsweisenden Spielen. Bei Hamburg gegen Erlangen, sowie Lemgo gegen den BHC und Leipzig gegen Stuttgart geht es jeweils darum den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern und die selbstgesteckten Saisonziele nicht aus den Augen zu verlieren. Alle sechs Mannschaften wähnten sich vor der Saison eher im gesicherten Mittelfeld und würden gerne eine positive Punktebilanz erreichen.
An der Tabellenspitze darf Flensburg die Rhein-Neckar Löwen nicht unterschätzen (obwohl da in eigener Halle nichts anbrennen dürfte) und für Kiel steht nach gerade erst einem Drittel der Saison beinahe schon die letzte Chance an, um noch die Wende Richtung Champions-League-Platz schaffen zu können. Wenn die Zebras einen guten Tag erwischen, dann sehe ich sie leicht vorne gegen die aus der Wüste zurückkehrenden Füchse.
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Der absolute Wahnsinn, was die VfL-Mannschaft in den letzten Wochen leistet! Bei den Rhein-Neckar Löwen auf Augenhöhe gespielt, gegen Berlin mit einem eindrucksvollen Comeback einen Punkt erkämpft und heute die MT Melsungen in der zweiten Halbzeit komplett unter Kontrolle gehabt und souverän zwei weitere Punkte in der Schwalbe Arena gewonnen.

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Entschuldige bitte die Verwirrung, die ich gestiftet habe. Ich hätte die IHF-Regularien aufmerksamer lesen sollen. Du hast Recht. Der Europameister ist direkt für die Olympischen Spiele 2024 qualifiziert. Die Qualifikationsplätze "Bester Kontinent (QS1)" und "Bester Kontinent (QS5)" gehen an die beiden bestplatzierten Mannschaften der Handball-EM 2024, die weder direkt für die Olympischen Spiele qualifiziert sind noch über das WM-Ranking bereits zur Teilnahme an einem Olympischen Qualifikationsturnier berechtigt sind. Insofern kann Deutschland (sofern sie sich nicht als Europameister direkt qualifizieren) nur noch im Turnier 3 oder 2 landen.
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Wenn ich es richtig sehe, ist Deutschland aktuell im Turnier 3. Schweden ODER Spanien können sich noch direkt qualifizieren, sodass wir aufrücken würden. Aber wie können wir noch ins Turnier 1 rücken?
Der Europameister (bzw. die best-platzierte Mannschaft hinter Frankreich und/oder Dänemark) ist direkt für die Olympischen Spiele 2024 qualifiziert. Dahinter übernehmen zwei weitere Mannschaften die Plätze "Bester Kontinent (QS1)" und "Bester Kontinent (QS5)". Erst danach werden die übrigen Plätze anhand des WM-Rankings aufgefüllt. Sofern Dänemark und Frankreich beide das EM-Halbfinale 2024 erreichen, würden also die Mannschaften bis Platz 5 der EM einen der europäischen Kontinentalplätze einnehmen und aus den Plätzen des WM-Rankings herausfallen. -
Gibt es bereits eine Einordnung, welcher europäische Teilnehmer in welchem der drei Qualifikationsturniere landen wird?
Im Eingangspost habe ich ein Bild mit der Zusammensetzung der Turniere und dem aktuellen Ranking auf Basis der WM 2023 gepostet. Bezgl. der europäischen Teilnehmer wird die Handball-EM 2024 noch zu Verschiebungen führen.
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Finale: Brasilien - Argentinien 25:32 (14:16)
Am Ende setzte sich Argentinien deutlich durch und qualifiziert sich zum vierten Mal in Folge als Vertreter Panamerikas für die Olympischen Sommerspiele 2024. Argentiniens Torhüter Juan Manuel Bar kam auf 13 Paraden (54% gehaltene Bälle).
Damit stehen mit Bahrain und Brasilien bereits zwei der vier Teilnehmer des Olympischen Qualifikationsturniers 1 fest, in dem realistisch betrachtet Deutschland landen könnte, sofern sie bei der Heim-EM nicht über sich hinauswachsen.