Samstag, 26. April 2025
Beiträge von Arcosh
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Samstag, 26. April 2025
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Freitag, 25. April 2025
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Freitag, 25. April 2025
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Donnerstag, 24. April 2025
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Mi, 16.04.2025, 19:00 Uhr: THW Kiel - Füchse Berlin 34:36
Do, 24.04.2025, 19:00 Uhr: Rhein-Neckar Löwen - SC DHfK Leipzig
Fr, 25.04.2025, 19:00 Uhr: VfL Gummersbach - 1. VfL Potsdam
Fr, 25.04.2025, 20:00 Uhr: TSV Hannover-Burgdorf - TBV Lemgo
Sa, 26.04.2025, 19:00 Uhr: HC Erlangen - MT Melsungen
Sa, 26.04.2025, 19:00 Uhr: SG BBM Bietigheim - ThSV Eisenach
Sa, 26.04.2025, 20:00 Uhr: SG Flensburg-Handewitt - TVB 1898 Stuttgart
So, 27.04.2025, 15:00 Uhr: HSG Wetzlar - SC Magdeburg
So, 27.04.2025, 16:30 Uhr: HSV Hamburg - Frisch Auf! GöppingenEine Woche zum Durchatmen in der HBL und der Fokus liegt auf den internationalen Spielen in der Champions-League und European League. Hannover benötigt gegen Lemgo dringend wieder ein Erfolgserlebnis sonst gerät der internationale Wettbewerb für die kommende Saison in Gefahr.
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Berlin hat ja noch die CL, die Energie zieht. Die Straße zur Meisterschaft hat jetzt ein Hindernis weniger.
Das sind in den kommenden beiden Wochen lediglich zwei Champions-League-Spiele ohne eine HBL-Partie zwischendurch und im Anschluss bloß ein Heimspiel gegen Bietigheim. Danach kommt nur noch der Weg zur Deutschen Meisterschaft, weil ein evetuelles Champions-League Final4 erst nach Ende der HBL ansteht.
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Ich mag die Melsunger Abwehrarbeit und liebe den Kampf. Auch sehr körperbetont. Das feiere ich. Was ich nicht möchte sind Verletzungen. Daher ist immer wieder eine rote Karte gerechtfertigt (siehe Sipos gestern).
Es war ein tolles Spiel, indem ich keiner Mannschaft einen Vorwurf machen kann. Beide Teams haben alles gegeben.
Da bin ich ganz bei Dir. Ich sehe lieber Spiele wie gestern, die von guten Abwehrreihen bestimmt werden, als ein 54:34 Run-and-gun-Handballspiel.
Zitat[...] Ich sitze direkt auf dieser Höhe (konnte es daher vor Ort super sehen) und habe es mir auch noch ein paar mal angesehen jetzt. [...]
Aus dem Gästeblock hatte ich gestern auch einen guten Blick auf die Szene und der Blickwinkel von hinten entlang der Laufrichtung von Ole Pregler hat gut gezeigt, welche Richtungsänderung sein Körper durch den Körperkontakt von Elvar Örn Jonsson erfahren hat.
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Meine These: Durch die auf Rückraumwürfe ausgerichtete Spielanlage hat der THW eine schwächere Wurfquote als Teams, die mit Durchbrüchen würfe aus der Nahdistanz bekommen (der hier oft gepriesene Wühlerhandball).
Allerdings ist diese Spielanlage des THWs risikoärmer (Pässe sind tendenziell eher weiter weg von der Abwehr, geringeres Risiko für Schrittfehler, Prellfehler, Stürmerfoul). So ist die Spielanlage des THWs gesamtstrategisch immernoch sehr effizient.
Um das zu prüfen habe ich folgendes gerechnet:
(Wurfquote * (Würfe/Spiel)) / (Fehler/Spiel)
Ergebnis:
1. THW Kiel - 400
2. Berlin - 397,3
3. Magdeburg - 383,3
4. HSV - 370,6
5. Flensburg - 368,1"Wurfquote * (Würfe/Spiel)" ist die Anzahl der durchschnittlich geworfenen Tore pro Spiel. Wenn Du das in Relation zur Anzahl der technischen Fehler pro Spiel setzt, dann kann das unmöglich 400 ergeben. Je 400 Tore pro Spiel wird nur ein technischer Fehler produziert?
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Tja so unterschiedlich können Wahrnehmungen sein. Jönsson schubst da überhaupt nicht. Er hält den Arm rein, das war es aber auch. Genau deshalb hat er die Zeitstrafe auch nicht verstanden. Das der Schauspieler (am gestrigen Tag) Pregler da gegen den Pfosten knallt, kommt von keinem Schubser. Er hatte in dieser Situation ein enormes Tempo und kracht in den Pfosten, weil er ordentlich über die Platte rutscht.
Unsere Wahrnehmungen liegen gar nicht so weit auseinander - lediglich die korrekte Anwendung der entsprechenden Regeln geht auseinander. Elvar Örn Jonsson wird wie der Rest der Melsunger Mannschaft durch die schnelle Mitte überrascht und von Ole Pregler überlaufen. Er hat keinerlei Chance an den Ball zu kommen (wobei ballorientiertes Abwehrspiel in Melsungen eh nicht das praktizierte Ziel ist) und entscheidet sich bewusst dafür den "Arm reinzuhalten" in einen Spieler der in vollem Lauf ist. Einziges Ziel dieses vorsätzlichen Fouls ist es, den unvorbereiteten Gegenspieler aus dem Tritt zu bringen und dafür wurde eine Verletzung billigend in Kauf genommen. Ohne den seitlichen Check hätte Pregler nicht die Kpörperkontrolle verloren und wäre nicht über den Boden gerutscht. Hast Du einen VfL-Spieler gestern gesehen, der einen MT-Spieler beim Gegenstoß attackiert hat?
ZitatAlles anzeigenRegel 8:3
Beurteilungskriterien
Bei der Beurteilung, zu welchen persönlichen Strafen die Regelwidrigkeiten führen, finden die folgenden Entscheidungskriterien Anwendung, die je nach Situation kombiniert heranzuziehen sind:
a. Stellung des Spielers, der die Regelwidrigkeit begeht (Frontalposition, seitlich oder von hinten);
b. Körperteil, auf den die Regelwidrigkeit abzielt (Oberkörper, Wurfarm, Beine,
Kopf/Hals/Nacken);
c. Intensität der Regelwidrigkeit (wie intensiv ist der Körperkontakt, oder/und die Regelwidrigkeit gegen den Gegenspieler, der sich in voller Bewegung befindet);
d. Auswirkung der Regelwidrigkeit:
• Kontrolle über Körper und Ball werden beeinträchtigt
• Beweglichkeit wird eingeschränkt oder unterbunden
• das Weiterspielen wird unterbunden
Bei der Beurteilung von Vergehen ist auch die jeweilige Spielsituation relevant (z. B. Wurfaktion, Absetzen in den freien Raum oder Situation im schnellen Lauf)
ZitatAlles anzeigenRegel 8:5: Regelwidrigkeiten, die mit einer Diaqualifikation zu ahnden sind
Ein Spieler, der seinen Gegenspieler gesundheitsgefährdend angreift, ist zu disqualifizieren (16:6a). Die hohe Intensität der Regelwidrigkeit oder die Tatsache, dass diese den Gegenspieler unvorbereitet trifft und er sich deshalb nicht schützen kann, machen die besondere Gefahr aus (siehe nachstehenden Kommentar zu Regel 8:5). Neben den in Regel 8:3 und 8:4 angegebenen Merkmalen gelten folgende Entscheidungskriterien:
a. der tatsächliche Verlust der Körperkontrolle im Lauf oder Sprung oder während einer Wurfaktion;
b. eine besonders aggressive Aktion gegen einen Körperteil des Gegenspielers, insbesondere gegen Gesicht, Hals oder Nacken, (Intensität des Körperkontakts);
c. das rücksichtslose Verhalten des fehlbaren Spielers beim Begehen der Regelwidrigkeit.
Kommentar:
Auch Vergehen mit geringem Körperkontakt können sehr gefährlich sein und zu schweren Verletzungen führen, wenn der Spieler sich im Sprung oder im Lauf befindet und nicht in der Lage ist, sich zu schützen. In diesem Fall ist die Gefährdung des Spielers und nicht die Intensität des Körperkontakts maßgebend für die Beurteilung, ob auf Disqualifikation zu entscheiden ist
Der Kommentar zu Regel 8:5 beschreibt in den IHF Handballregeln explizit, wieso arglistige Fouls wie das von Elvar Örn Jonsson mit einer Disqulifikation zu ahnden sind. Wenn dann anschließen der Spieler sich noch über die in meinen Augen zu milde Zwei-Minuten-Strafe aufregt, dann zeugt das von fehlendem Verständnis für die Regeln des eigenen Berufs.
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Veszprem hat zuletzt gegen Szeged verloren.
Wird ein hartes Spiel, ist aber keine unschlagbare Mannschaft, wie das hier manchmal so rüberkommt!
Auch die Füchse haben in Veszprem gewonnen, sehe Magdeburg favorisiert da eingespielter!
Im Pokalfinale hat Veszprem gegen Szeged mit 30:31 (12:15) verloren, aber gestern in der Liga mit 36:33 (17:17) gewonnen. Aus Sicht der Ungarn wäre eine knappe Niederlage mit maximal drei Toren wohl in Ordnung, um im Rückspiel das Ticket nach Köln lösen zu können.
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Gute Abwehrarbeit und Torhüterleistungen von beiden Mannschaften. Die MT Melsungen ist nicht unverdient als Sieger vom Feld gegangen. Die Gastgeber wären heute schlagbar gewesen, aber der VfL Gummersbach mit zu vielen technischen Fehlern und daraus folgenden Ballverlusten. Zudem hätten sie Adam Morawski nicht direkt warm werfen müssen.
Kein Verständnis habe ich dafür, dass eine Mannschaft, die nicht müde wird, ihre "Verletzungsmisere" zu betonen, so leichtfertig mit der Gesundheit der Gegenspieler umgeht - selbst als der Sieg schon fast feststand. Bei Adrian Sipos wundert es mich schon nicht mehr wirklich, aber der negative Höhepunkt war der arglistige Schubser von Elvar Örn Jonsson im Gegenstoß gegen Ole Pregler. Da wird eine schwere Verletzung billigend in Kauf genommen.

Gute Besserung für Nebojsa Simic!
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Die erste Disqualifikation gegen Jannek Klein fand ich richtig.
Bei der zweiten Diqualifikation gegen Philipp Ahouansou gehe ich nicht mit, weil zuerst das Klammern des Abwehrspielers kam und dadurch die Bewegung des Angreifers beeinflusst wird.
Die dritte Disqualifikation ist dann in meinen Augen wieder richtig, weil der Ellenbogen vom Angreifer aktiv eingesetzt wird, um sich Platz zu verschaffen und er den Ellenbogen aufwärts Richtung Kopf bewegt.
P.S.: Glückwunsch an den 1. VfL Potsdam zum höchsten HBL-Sieg in der Vereinsgeschichte.
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Der HSVH hat die Chance auch im dritten Jahr nach Aufstieg einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen und der Zuschauerschnitt wird wohl wieder bei knapp 4500 Zuschauern liegen. Das sind seit dem Aufstieg konstant gute Werte, aber nichts, das sich wie die Basis für ein plötzlich deutliches wirtschaftliches Wachstum liest.
[...] Da scheint die DFL sogar etwas besser aufgestellt, wo Verein mit negativem EK eine Verpflichtung haben dieses zu jedes Jahr zu reduzieren. Sowas sollte es auch für den HSVH (natürlich alle Vereine, aber speziell der HSVH ist hier das negativste Beispiel - die Löwen hätten damit vermutlich auch zu kämpfen?!) geben. [...]
Die HBL Ordnung zur Lizenzierung enthält in § 7 "Finanzielle Kriterien - Eigenkapital" ebenfalls eine Regelung, dass ein negatives Eigenkapital in den Folgejahren sukzessive abgebaut werden muss. Die Strafe bei Nichteinhaltung reichen von Geldstrafen bis zum Abzug von 4 Punkten für die laufende Saison.
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Auf der Vereinshomepage darf Geschäftsführer Christian Hüneburg seine Phrasen zum Besten geben:
ZitatDie Höhe der geforderten Geldsumme berechnete die HBL unter anderem in Form von Risikoabschlägen, wie Hüneburg berichtet: „Wir müssen einen Betrag als Risikoabsicherung nachweisen, falls wir unsere Planzahlen nicht erreichen. Wir gehen in unseren Planungen von einer positiven, aber in unseren Augen realistischen wirtschaftlichen Entwicklung aus und haben mit einigen neuen Ideen und Ansätzen schon gute Fortschritte gemacht, die bereits spür- und messbare Effekte haben. Es liegt jetzt an uns, der Liga in der nächsten Saison zu zeigen, dass wir unsere Planungen und Ziele erreichen und auf diesem Wege weiteres Vertrauen aufbauen.“
Anders ausgedrückt: Der HSVH benötigt im Laufe der kommenden Saison zwingend ein deutliches wirtschaftliches Wachstum, um die bereits verplanten Ausgaben überhaupt gegenfinanzieren zu können, aber die HBL vertraut nicht mit mehr blind auf derartige Aussagen, weil das in den letzten vier Jahren in Hamburg schon nie funktioniert hat.
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Was ich an dieser Stelle echt komisch finde, ....
Hamburg, Hansestadt, Kaufleute, Großunternehmen - aber ohne finanzielle Zuwendungen von Einzelpersonen gäbe es weder Profihandball noch Profifußball in Deutschlands zweitgrößter Stadt

Der FC St. Pauli kann auch ohne Einzelinvestor im Profifußball bestehen.
Ich sehe das auch nicht als spezifisches Problem von Hamburg. Im Kampf um die Gunst der Zuschauer, Sponsoren und Medienpartner steigen die Anforderungen an das professionelle Umfeld, die Spielstätten, etc. immer weiter und kaum ein Profisportverein (egal ob Handball, Basketball, Eishockey, o.ä.) ist im Stande allein mit Zuschauereinnahmen und regulären Sponsoren dabei Schritt zu halten. Um wirtschaftlich gesund und sportlich erfolgreich zu arbeiten, bedarf es einer guten Kombination aus der vor Ort vorhandenen, modernen Spielstätte mit einer Zuschauerkapazität, die zur Region und dem Interesse am Verein passt, sowie einer gesunden Basis an mittelständischen Unternehmen, die bereit sind eine Profimannschaft zu sponsorn und gleichzeitig nicht zu vielen Alternativen, wo sie als Sponsor tätig werden könnten. (Der Fußball hebt sich ein wenig davon ab, solange die TV-Rechte-Blase existiert, in der Sender bereit sind mehr für die TV-Rechte auszugeben, als diese wirtschaftlich eigentlich wert wären.)
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Vor knapp einem Jahr tönte es noch aus Hamburg, dass der HSV Handball dank der Millionen von Philipp Müller nun der wirtschaftlich solventeste Verein der HBL sei. Ein Jahr später ist das Geld schon wieder weg und eine neue Liquiditätslücke vorhanden, die den HSV Handball nicht einmal überrascht:
ZitatHSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke war sich bewusst, dass es möglicherweise weiterführende Rückfragen geben könnte: „Wir haben den Prozess in den vergangenen Wochen immer im engen Austausch mit der HBL geführt und wussten, dass wir diese Bedingung womöglich bekommen würden, weil wir seit unserem Neustart unter gesamtwirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen kontinuierlich gewachsen sind“, erklärt Frecke. „Nun müssen wir dieses Wachstum und unsere Stabilität in diesem Jahr noch einmal mit zusätzlichen Dokumenten untermauern, um nachzuweisen, dass wir die von der Liga errechnete Liquiditätslücke decken können. Wir haben dafür bereits die nötigen Zusagen und werden die benötigten Unterschriften und Unterlagen bis zum 3. Mai einreichen und freuen uns dann auf unsere nächste Spielzeit in der ersten Liga.“
Quelle: HSV Handball
The same procedure as last year. Es fehlen nur ein paar Unterschriften. Wieso bekommt man in Hamburg die Unterschriften eigentlich nie vor Einreichen der Lizenzunterlagen? Wie soll das weitergehen, wenn 2026 das Darlehen von Philipp Müller ausläuft und möglicherweise eine Rückzahlung fällig wird?
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Nach dem gestrigen Sieg sehe ich die Füchse Berlin (55%) im Vorteil gegenüber dem SC Magdeburg (40%) und die MT Melsungen weiterhin mit Außenseiterchancen (5%).
Der SC Magdeburg sollte aufgrund der eigenen Heimstärke keine Probleme mit den auswärts oft schwächelnden SG Flensburg-Handewitt und TSV Hannover-Burgdorf haben. Auswärts könnten Gummersbach oder Lemgo ein Stolperstein sein, aber auch dazu tritt der SCM gegen die "Kleinen" bislang zu souverän auf. Ich würde mich zwar freuen, wenn der VfL am Ende ein Bein stellen könnte, aber ich gehe von einem 24:0-Punkte-Lauf der Magdeburger bis zum Saisonende aus.
Das würde bedeuten, dass die Füchse Berlin maximal einen Punkt abgeben dürften, um am Saisonende dennoch die Meisterschale in Händen zu halten. Aber auch das Restprogramm der Füchse Berlin lässt eine Verlustpunkt freie Serie gut möglich erscheinen. Die starken Gegner empfangen sie allesamt zuhause und müssen nur noch dreimal auswärts antreten. Es wäre zwar ein schöner Karma-Moment, wenn Patrick Groetzki im Gedenken an den 24. Mai 2014 das Spiel seines Lebens machen und den Füchsen am letzten Spieltag die Meisterschaftsfeier verderben würde ... aber so recht daran glauben, kann ich nicht.
Sollte die MT Melsungen zunächst in Hannover und später auch noch in Berlin gewinnen, dann hätten sie plötzlich die Trümpfe in der Hand. Aber dieser Satz ist betont im Konjunktiv formuliert.
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Oops, der FC Barcelona hat schon wieder verloren. Der Tabellenvierte Atlético Valladolid gewinnt zu Hause mit 26:24 (15:10). Zwei Niederlagen in der Liga Asobal erlitt der FC Barcelona zuletzt in der Saison 2009/10. Das war gleichzeitig die letzte Saison, in der der spanische Meister nicht FC Barcelona hieß.
Dieses Jahr ist trotz zwei Niederlagen aus den letzten drei Spielen die Meisterschaft aber nicht in Gefahr.
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Freundschaft!
Warum eigentlich nicht? Ich wäre dafür. In der Fußball-Bundesliga gab es schon in den 1980ern schon Schweizer Schiedsrichter. Kann in wichtigen oder brisanten Spielen eine sinnvolle Lösung sein.
Die deutschen Schiedsrichter kennen die HBL-Spieler und die HBL-Spieler kennen die deutschen Schiedsrichter hinsichtlich der Linie, nach der individuelle Gespanne pfeifen und hinsichtlich der Besonderheiten in der Spielweise einzelner Spieler.
Ein ausländisches Schiedsrichtergespann ist in diesem Hinblick eine größere Unbekannte. Das kann man positiv sehen, weil sie die Spielleitung unbefangener angehen können. Aber ich bin mir sicher, dass dies zu mehr Diskussionen führen wird, weil die Regelauslegung einige Mannschaften überraschen wird - insbesondere die, die nicht regelmäßig in der Champions-League spielen und dadurch die Unterschiede in der Spielleitung zwischen HBL und CL bereits kennen.