Beiträge von Arcosh

    Thema Videobeweis:

    Wozu braucht es bei den Aktionen von Mathias Gidsel und Hampus Wanne überhaupt die Videobilder? Das waren beides so eindeutige Disqualifikation, dass ich nicht verstehe, wieso Schiedsrichter heute nicht mehr im Stande sind das direkt auf dem Feld zu entscheidend.

    Nantes spielt keineswegs nur "Bundesliga-Durchschnitt". Die Torwürfe, die sie sich erarbeiten sind gut herausgespielt und oftmals frei durch. Die schlechten Wurfentscheidungen und die hervorragende Torhüterleistung bei Berlin machen den Unterschied von sechs Toren aus.

    Die beiden Fehlpässe gegen Ende der ersten Halbzeit haben Nantes natürlich sehr weh getan.

    Liebe HBL-Schiris,

    das nennt man Eier!!!

    Das hätte auch jedes Bundesliga-Gespann die rote Karte gezeigt. Die Szene war eindeutig.

    Nantes mit einem sehr nervösen Start und bislang ohne Torwartleistung.

    Berlin kann jetzt beweisen, dass sie auch ohne Mathias Gidsel eine Topmannschaft sind.

    Die Jungs leben im hier und jetzt.

    Viele wissen doch gar nicht, was sie ohne ihren Sport machen sollen.

    Du scheinst die Profihandballer allgemein für sehr simpel gestrickt zu halten.

    Ich kann Dir aus persönlichen Gesprächen versichern, dass sehr viele von Ihnen sich mit der Zeit nach der Handball-Karriere, der eigenen Gesundheit und der Familie beschäftigen. Für den Profisport und die Erfolge werden persönliche Opfer gebracht, aber nicht blindlings alles ausgeblendet. Mit 35 Jahren ist noch viel Lebrn übrig und fast kein Handballer hat fürs Leben ausgesorgt .

    Nächste Saison erwischt es einen etablierten Bundesligisten.

    Wetzlar und Leipzig hatten sicherlich Interesse daran Bietigheim als "sicheren" Abstiegskandidaten in der Liga zu halten. Es bleibt abzuwarten mit welchem Kader der Bergische HC und GWD Minden nächste Saison antreten.

    Anfang Juni stehen die nationalen Meister und Vizemeister fest und somit ergibt sich ein erster Ausblick auf das Teilnehmerfeld der EHF Champions-League 2025/26. Beim Blick auf das EHF-Nationenranking für die Saison 2025/26 zeigt sich, dass Norwegen den direkten Startplatz verspielt hat, während Rumänien und Kroatien sich einen festen Platz für ihren jeweiligen Landesmeister erspielt haben.

    Für die Champions-League 2025/26 qualifiziert:

    FC Barcelona (spanischer Meister)
    Füchse Berlin (deutscher Meister)
    Wisla Plock (polnischer Meister)

    Aalborg Handbold (dänischer Meister)

    KC Veszprem (ungarischer Meister)
    Paris St. Germain (französischer Meister)
    Dinamo Bukarest (rumänischer Meister
    RK Zagreb (kroatischer Meister)
    Sporting CP (portugiesischer Meister)

    SC Magdeburg (deutscher Vizemeister)

    Um das Teilnehmerfeld auf die benötigten 16 Mannschaften aufzufüllen, werden weitere sechs Teilnehmer von der EHF per Upgrade und gegebenenfalls per Wild card benannt. Mögliche Aspiranten dafür sind die nationalen Meister der nachfolgenden Nationen im Ranking ...

    Kolstad IL (norwegischer Meister)

    RK Eurofarm Pelister (mazedonischer Meister)

    HC Motor Saporischschja (ukrainischer Meister)

    RD Slovan (slowenischer Meister)

    ... sowie die Vizemeister aus den bereits qualifizierten Nationen:

    BM Granollers (spanischer Vizemeister)
    KS Kielce (polnischer Vizemeister)

    GOG / Skjern Handbold (dänischer "Vizemeister")

    Pick Szeged (ungarischer Vizemeister)
    HBC Nantes (französischer Vizemeister)

    FC Porto (portugiesischer Vizemeister)

    HBC Nantes sollte als Final-Four-Teilnehmer 2025 ebenso sicher ein Upgrade erhalten wie der ungarische Vizemeister Pick Szeged und der polnische Vizemeister KS Kielce, die seit Jahren erfolgreich in der EHF Champions-League mitspielen.

    Letzte Saison durfte der mazedonische Meister RK Eurofarm Pelister dank Upgrade in der Champions-League starten und hat sich dort respektabel präsentiert. Die mazedonische Meisterschaft konnten sie diese Saison erst am letzten Spieltag sichern, aber die internationalen Ergebnisse sprechen dafür, dass sie auch im kommenden Jahr wieder in der EHF Champions-League starten dürfen.

    Für die verbleibenden beiden Plätze richte ich den Blick zuerst nach Nordeuropa. Norwegens Meister Kolstad IL hat angekündigt finanziell den Gürtel enger schnallen zu müssen und der Weggang vom Aushängeschild Sander Sagosen wiegt schwer. Dennoch könnte die EHF ihnen ein weiteres Jahr in der Champions-League gewähren.

    In Dänemark ist noch unklar, wer als Kandidat für ein Upgrade an die EHF vorgeschlagen werden wird. Dänemarks Play-Off-Finalist Skjern Handbold wähnte sich in dieser Position, aber der dänische Verband argumentiert anders und will wohl GOG, den Zweitplatzierten der regulären Saison vorschlagen. (Die Details sind hier nachzulesen.) Der dänische Markt ist wichtig für die EHF und der Startplatz für Fredericia HK in der Saison 2024/25 spiegelte das wider - aber sportlich konnten die Dänen letzte Saison den zweiten Teilnehmer nicht rechtfertigen. Daher würde ich bei Skjern ein großes Fragezeichen hinter ein Upgrade setzen, während ich GOG gute Chancen einräumen würde.

    Denn welche anderen Mannschaften wären besser geeignet für ein Upgrade? Der slowenische Hauptstadtklub RD Slovan hat diese Saison das slowenische Double gewonnen, aber die Kodeljevo Hall bietet nur Platz für 1540 Zuschauer. BM Granollers und der FC Porto haben in der EHF European-League beide passable Ergebnisse erreicht, aber reicht das aus für eine Teilnahme an der Champions-League? Werden sich die Kadetten Schaffhausen erneut für ein Upgrade bewerben und dieses Jahr vielleicht berücksichtigt werden? Im Hinblick auf die Handball-EM 2028 in Spanien, Portugal und der Schweiz könnte es Sinn machen ein oder zwei der drei letztgenannten Mannschaften in die Champions-League zu holen, um rechtzeitig das nationale Medien- und Zuschauerinteresse zu fördern - aber ob dafür ein norwegischer oder dänischer Vertreter rausgeworfen würden?

    Die Meldefrist für ein Upgrade endet am 17. Juni 2025 und wenig später wird die EHF sicherlich die Meldeliste veröffentlichen.

    Starke Partie des VfL Gummersbach! Von der ersten Minuten an hat man allen Spielern angemerkt, dass sie sich mit einem Heimsieg in die Sommerpause verabschieden wollen. Der Mittelblock war perfekt auf die Hannoveraner eingestellt, so dass Hannover fast nur über die Außen zu Torerfolgen kam.

    Gratulation an diese Mannschaft zu Platz 7 in der HBL. Das war mit der zusätzlichen Belastung durch die EHF European League und in Anbetracht einiger Langzeitverletzter nicht unbedingt zu erwarten.