Das generelle Problem dürfte sein, dass es keine einheitlichen Verfahren zur statistischen Auswertung gibt. Weder gibt es einheitliche Testverfahren noch einheitliche Testgruppen. Nicht einmal eine einheitliche Zählung der durch Corona Verstorbenen gibt es. Das ist auh unter Fachmidiziniern stark umstrittn, wer als "Corona-Toter" in die Statistik eingehen soll und bei wem sich durch eine Corona-Infektion lediglich das Risiko erhöht und verwirklicht hat, zu sterben. Vielleicht ist es in ein paar Jahren möglich, rückblickend zu beurteilen, in welchem Land die Maßnahmen am besten gegriffen haben. Derzeit scheint mir das alles nicht wirklich seriös machbar zu sein.
Rückblickend wird man die Übersterblichkeit in den ersten Monaten diesen Jahres im Vergleich zu demselben Zeitraum im Mittel der letzten zehn oder 20 Jahre als relativ effektive Messmethode zur Ermittlung der tatsächlichen Folgen der Corona-Pandemie heranziehen können. Das ist für eine realitische Abschätzung der Größenordnung in meinen Augen genauer und vorallem besser vergleichbar als die je nach Land oder sogar Region stark unterschiedlichen Methoden zur Erfassung der Infizierten und an (oder mit) Covid-19 Verstorbenen.