Beiträge von Arcosh

    Das generelle Problem dürfte sein, dass es keine einheitlichen Verfahren zur statistischen Auswertung gibt. Weder gibt es einheitliche Testverfahren noch einheitliche Testgruppen. Nicht einmal eine einheitliche Zählung der durch Corona Verstorbenen gibt es. Das ist auh unter Fachmidiziniern stark umstrittn, wer als "Corona-Toter" in die Statistik eingehen soll und bei wem sich durch eine Corona-Infektion lediglich das Risiko erhöht und verwirklicht hat, zu sterben. Vielleicht ist es in ein paar Jahren möglich, rückblickend zu beurteilen, in welchem Land die Maßnahmen am besten gegriffen haben. Derzeit scheint mir das alles nicht wirklich seriös machbar zu sein.


    Rückblickend wird man die Übersterblichkeit in den ersten Monaten diesen Jahres im Vergleich zu demselben Zeitraum im Mittel der letzten zehn oder 20 Jahre als relativ effektive Messmethode zur Ermittlung der tatsächlichen Folgen der Corona-Pandemie heranziehen können. Das ist für eine realitische Abschätzung der Größenordnung in meinen Augen genauer und vorallem besser vergleichbar als die je nach Land oder sogar Region stark unterschiedlichen Methoden zur Erfassung der Infizierten und an (oder mit) Covid-19 Verstorbenen.

    Wer bin ich?

    - Ich war nie A-Nationalspieler, aber im Alter von 21 Jahren Studenten-Vizeweltmeister.
    - Ich war für zwei Vereine aus derselben Stadt aktiv.
    - Beiden Vereinen diente ich sowohl als Spieler als auch als Trainer.
    ein weiterer Hinweis:
    - Bei einem der Vereine war ich sogar dreimal als Trainer tätig, wobei ich nur in meiner ersten Amtszeit Titelgewinne verzeichnen konnte.


    Eine harte Nuss. Magst Du noch einen Hinweis geben?

    Wer bin ich?

    - Ich war Handballer des Jahres in Deutschland
    - Ich habe das Silberne Lorbeerblatt erhalten
    - Als Nationaltrainer habe ich die von mir trainierte Auswahl bei zwei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften zu Platz 4 geführt.

    Wer bin ich?

    - Ich bestritt kein Bundesligaspiel, wohl aber sechs Spiele im Europapokal.
    - Von diesen sechs Spielen saß ich bei fünf nur auf der Bank. Meinen einzigen "richtigen" Einsatz hatte ich ausgerechnet gegen den (damals international noch gar nicht so) großen CF[sic!] Barcelona.
    - Trotz dieser sehr kurzen Karriere darf ich mich "Europapokalsieger der Landesmeister" nennen.
    - Ich war nie Nationalspieler, trotzdem bei Olympia 2000 und 2004 sowie beim EM-Triumph 2004 dabei.
    - Ich trage einen häufigen Papst-Namen als Vornamen.


    Das müsste Urban Wrona sein, der 1973 als Torwart zum VfL Gummersbach stieß und später als Physiotherapeut u.a. den VfL Gummersbach und die deutsche Nationalmannschaft betreut hat.

    Neue Sportformate auf Sky

    Zitat

    [...] Der Handball bleibt bei Sky am Donnerstagabend zu Hause. Wie die Spieltage der Liqui Moly Handball-Bundesliga, ist auf diesem Sendeplatz ab sofort „Auszeit – das Handball Spezial“ zu sehen. Jede Woche um 18.30 Uhr dürfen sich Handballfans auf aktuelle Themen, zahlreiche Gesprächspartner, aber auch spektakuläre und kuriose Szenen aus der aktuellen Saison freuen. [...]

    [...] Sowohl „Kurz Cross – das Tennis Spezial“ als auch „Auszeit – das Handball Spezial“ werden zusätzlich zur Erstausstrahlung und den Wiederholungen auf Sky Sport 2 HD sowie der Verfügbarkeit auf Abruf für alle Sky Q Kunden jeweils am Folgetag um 15.00 Uhr auch im Free-TV auf Sky Sport News HD ausgestrahlt und sind darüber hinaus auch im Livestream des Senders auf skysport.de sowie in der Sky Sport App frei empfangbar. [...]

    Dass GWD Minden wenig Interesse an einer Fortführung der Saison hat überrascht nicht. Durch die Ausweichheimspielstätte dürften die Gewinne pro Heimspiel deutlich geringer ausfallen im Vergleich zu anderen HBL-Vereinen und sportlich kann sich GWD eigentlich nur noch verschlechtern in Richtung Abstiegsplatz.

    Dass wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse einem stetigen Wandel unterliegen hat nichts mit "Blindflug" zu tun. Das Wissen über das Virus wird täglich erweitert und in diesem Zuge können auch einzelne Annahmen durch eine umfassendere Datenlage falsifiziert werden.

    Teilnehmer an der Gruppenphase erhalten überhaupt schonmal 60.000 € Prämie von der EHF und am Ende der Saison werden die Überschüsse aus dem Marketing und der Lizenzierung von Medienrechten zu 80% an die Vereine ausgeschüttet. Wieviel das in "normalen" Spielzeiten ausmacht, werden nur die Vereine wissen.

    TV-Gelder fließen aber nur, wenn die EHF ihren vertraglichen Verpflichtungen, d.h. Handballspiele auszutragen, nachkommt. Dieselbe Diskussion gab es vor einigen Wochen auch in der Fußball-Bundesliga. Wenn die Spiele stattfinden (notfalls auch in leeren Stadien, dann fließen die TV-Gelder. Kann der Veranstalter keine Spiele austragen, dann gibt es auch kein Geld von den Sendern. Selbst wenn die beiden K.O.-Runden ausfallen sollten, dann wäre ein stattfindendes Final Four ein ganz wichtiges Argument in Verhandlungen mit den Rechtinhabern, wenn es darum geht welcher Teil der vereinbarten lizenzsumme nun wirklich an die EHF bezahlt werden muss und dann in nächster Instanz an die Vereine ausgeschüttet werden kann.

    @TCLIP: Was denkst Du denn woraus sich die garantierten Prämien der Champions-League-Teilnehmer generieren? An Spielen der Gruppenpahse verdienen in erster Linie die Vereine durch Eintrittskarten, Gastronomie, etc. Die EHF macht den Großteil ihres Umsatzes mit dem Final Four und selbst Fernsehverträge und Sponsoringverträge die über die ganze Spielzeit laufen, werden doch in aller erster Linie wegen der Präsenz beim Final Four geschlossen und nicht damit Sponsor XY beim Spiel Porto gegen Bukarest auf einer Bande auftaucht.

    Die an die Vereine am Saisonenende ausgeschütteten Prämien (Prämie für Teilnahme an der Gruppenphase, Siegprämien, etc.) generieren sich u.a. aus den beim Final Four erzielten Gewinnen sowie aus dem Fernsehvertrag, für den die Austragung des Final Four ein gewichtiger Faktor sein dürfte. Insofern dürften die Auszahlung der Prämien an die Champions-League-Teilnehmer zu weit mehr als 0,1% von der Austragung des Finalwochenendes abhängen.


    Wieso ging es dann in Südkorea, Hongkong, Singapur?


    In Südkorea wurden nach offziellen Angaben bis vergangenen Freitag 316.664 Menschen getestet. Im Schnitt wurden dort täglich 12.000 Menschen getestet, wobei die maximale Kapazität der Labore mit 20.000 Tests pro Tag angegeben wird.

    In Deutschland wurden vergangene Woche ca. 100.000 Menschen getestet, wobei das Robert-Koch-Institut die maximale Kapazität der deutschen Labore mit 160.000 Tests pro Woche angibt. Die Kapazitäten in Deutschland sind also nicht so weit von Südkorea entfernt - selbst wenn man berücksichtigt, dass die Bevölkerungszahl Südkoreas nur ca. 60% im Vergleich zu Deutschland ist. Man muss sagen, dass Deutschland die Corona-Pandemie im Vergleich zu vielen anderen (insbesondere europäischen) Ländern bisher ziemlich gut im Griff hat.

    Mir persönlich fehlt beim aktuellen Umgang mit der Corona-Pandemie die Exit-Strategie. Natürlich können wir das soziale Leben einschränken um die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen, aber ein Abflachen der Kurve bedeutet vorallem auch ein zeitliches Strecken der Kurve. Wir werden die aktuellen Einschränkungen nicht so lange aufrecht erhalten können bis ein wirkungsvoller Impfstoff entwickelt, klinisch gestetstet und zugelassen worden ist. In meinen Augen führt kein Weg an einer Durchimmunisierung und dem Erreichen der Herdenimmunität vorbei. Sicherlich sollten wir die aktuellen Maßnahmen zunächst aufrecht erhalten, um die Risiogruppen innerhalb der Bevölkerung zu schützen. Aber es muss das Ziel sein die Zeit bis Ostern zu nutzen, um die Kapazitäten in den Kliniken auszubauen und wirkungsvolle Prozesse zu etablieren, damit anschließend die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder aufgehoben und trotzdem die Infizierten mit schwerem Krankheitsverlauf optimal versorgt werden können.

    Ein oder maximal zwei Monate sollte der Großteil der deutschen Wirtschaft den aktuellen Zustand verkraften können, aber danach werden die Folgen für die breite Bevölkerung spürbar und die Akzeptanz wird sinken. Die Regierung macht derzeit vieles richtig, aber sie muss meiner Meinung nach in den nächsten Tagen auch mit konkreten Zukunftsplänen in die Öffentlichkeit gehen, die über "wir machen das bis auf Weiteres so und schauen dann in vier Wochen nochmal" hinausgehen.

    War doch auch gar nicht meine Idee . Ich habe ja nur skizziert was passieren könnte falls die Prophezeiungen des Virologen eintreffen.

    Eventuell sollte man als Virologe jetzt auch einfach primär die gegenwärtige Situation bekämpfen und nicht düstere Schreckenszenarien für die Zukunft an die Wand werfen.

    Ich persönlich sehe das gar nicht so pessimistisch.

    Woher der plötzliche Sinneswandel?

    Auch der Profi Handball und erst recht der Profi Fussball gehört ja zum gesellschaftlichen Leben. Fällt der weg ,was ja offensichtlich viele gar nicht so schlimm finden ( geht ja nur um ein paar Millionäre ) dann suchen sich die zahlreichen Anhänger zwangsläufig andere Hobbys und Betätigungsfelder. Ob diese dann "positiv" sind wird man sehen

    Wenn man dann konsequent ist müsste man auch den Spielbetrieb der kommenden Saison komplett absagen . Das Virus Problem wird sich bis zum Sommer ja nicht erledigen

    Wenn man dann 2021 ein Medikament bzw. Impfstoff hat kann man zur Saison 2021/22 mit den dann noch vorhandenen Teams einen Relaunch starten

    Es geht aber nicht nur um die wirtschaftliche Existenz von Handballvereinen.

    Messebetriebe, Touristenbranche, Gastgewerbe, etc

    Da werden dann Existenzen vernichtet. Die Selbstmordrate wird dadurch sicher auch steigen. Wer seine persönliche Existenz dadurch verliert zieht sicher auch mal den Schlußstrich. Das muss man ganz deutlich sagen.

    Sollte es wirklich dazu kommen wäre das aus meiner Sicht das Ende des Profifussball und Profihandballs insgesamt. Da es für andere Sportarten auch gelten müsste wäre es das Ende des Profisports insgesamt.

    Also Ende der Fussaball Bundesliga, HBL, Olympia, jedweder Weltmeisterschaft.


    Die kleine Auswahl hat keinen Anspruch auf Volllständigkeit.

    Die Zahl von 10 Mio. wird auch nie in irgendeiner Statistik auftauchen. Dazu gibt es derzeit gar nicht ausreichend Tests, aber das heißt nicht, dass es nicht so viele Infizierte in Deutschland geben könnte oder geben wird. Getestet werden derzeit nur die Menschen, die mittlere bis starke Symptome zeigen und zur Risikogruppe gehören, weil sie in Kontakt mit nachgewiesen Infizierten standen oder in Risikogebieten waren. Da aber ca. 90% der Infizierten nur schwache Symptome zeigen, die in den Wintermonaten auch Folge einer "normalen" Erkältung sein könnten, wird die Zahl der Infizierten theoretisch um mindestens den Faktor 10 höher liegen als die Zahl der positiv auf Covid-19 Getesteten.

    Ich war im Februar beruflich drei Wochen in Japan und nach meiner Rückkehr in Köln beim Karneval. Da sich bei mir ich aber außer einem trockenen Husten bislang keine Symptome des Coronavirus gezeigt haben, werde ich nicht erfahren, ob ich bislang einer Infektion entgangen bin oder zur breiten Masse derer gehöre, die sich infiziert haben, aber lediglich einen schwachen Krankheitsverlauf zeigen und danach immunisiert sind und theoretisch ihr Sozialverhalten anpassen könnten.

    Frauenhabdball wird es nach der Corona Krise wohl nur noch im Amateurbereich geben


    Was sind denn die hauptsächlichen Kosten der Sportvereine?

    • Gehälter der SpielerInnen, Trainer, Mitarbeiter -> Natürlich können die Mitarbeiter auf ihre ausstehenden Gehälter in voller Höhe pochen und sich damit den Ast absägen auf dem sie selber sitzen, da es im Anschlus nicht mehr viele Vereine geben würde bei denen Profisport möglich wäre. Oder aber sie tragen mit einem teilweisen Gehaltsverzicht zum Erhalt des Vereins bei.
    • Sozialabgaben -> an diesem Punkt wäre die Bundesrepublik in der Verantwortung den kleinen und mittelständischenUnternehmen (zu dennen letztendlich auch Sportvereine zählen) entgegenzukommen zum Wohle der wirtschaftlichen Stabilität.


    Wenn diese beiden Kernpunkte sinnvoll gelöst werden können, dann sehe ich keinen Grund wieso massenhaft Sportvereine in Folge der vorübergehenden Covid-19-Pandemie insolvent werden sollten.

    Merz hat Corona und rennt noch auf einer Großveranstaltung der CDU rum
    Wie blöde ist das denn? Wie viele hat der nun angesteckt?
    Herr, laß Hirn regnen


    Die Großveranstaltung war am Mittwoch, den 11.03., der Test mit dem positiven Befund stammt von Sonntag, den 17.03. ... Herr. laß Hirn regnen, dass Friedrich Merz endlich hellseherische Fähigkeiten entwickelt.

    Wir müssen das öffentliche Leben nicht so lange einstellen, bis es Impfstoffe gegen Covid-19 gibt. Die aktuellen Maßnahmen dienen nicht dazu die Infektion der breiten Bevölkerung zu verhindern (denn das ist quasi nicht möglich), sondern dazu die Verbreitung zeitlich zu strecken, damit es nicht zuviele Intensiverkrankte gleichzeitig gibt, die die Kapazitäten der Krankenhäuser überschreiten würden.

    Derzeit verfügen die deutschen Krankenhäuser über rund 28.000 Intensivbetten und 25.000 Beatmungsgeräte von denen ca. 80% belegt sind. Zum Einen können die Kapazitäten ausgebaut werden, da von den rund 450.000 Krankenhausbetten in Deutschland etwa 100.000 leer sind und mit entsprechendem zeitlichen Vorlauf für die Behandlung von Covid-19-Patienten genutzt werden können. Gleichzeitig sinkt im Frühjahr die Zahl der Patienten die ein intensivbett benötigen, da z.B. die Zahl der an saisonaler Grippe Erkrankten zurückgehen wird. In den kommenden Wochen werden die Kapazitäten zur Behandlung anwachsen und daraus folgt, dass die Einschränkungen für das öffentliche Leben Schritt für Schritt wieder gelockert werden können. In China dürfen Arbeiter aus anderen Provinzen bereits wieder nach Wuhan reisen und vielerorts wurde in Wuhan die Arbeit wieder aufgenommen. In China hat die Entwicklung vom Ausbruch bis zur "kontrollierten Verbreitung" also ca. 3 Monate gedauert - und die Chinesen traf die Entwicklung völlig unvorbereitet. Da sehe ich ehrlich gesagt keine Gründe wieso Deutschland länger als ein bis zwei Monate den aktuellen Kurs zur Einschränkung der Verbreitung durchziehen müsste. Ich rechne weiterhin mit einer Normalisierung ab Ende April.

    Es wird zu prüfen sein, ob das von den Kommunen erlassene Veranstaltungsverbot für Sportler einem beruflichen Tätigkeitsverbot nach §31 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) gleichkommt und dementsprechend eine staatliche Entschädigung für den Verdienstausfall zu zahlen wäre. In diesem Falle wären Sportler sowie Vereine für die nächsten Wochen abgesichert und es könnte in alle Ruhe das weitere Vorgehen geprüft werden.

    Ich komme auf gar nichts. Die Virologen sehen das aber bei Corona wohl leider so dass im Sommer ein Rückgang sehr unsicher ist. Im Australien gibt es übrigens gegenwärtig auch c.a. 100 Fälle. Da ist es ziemlich warm.

    Die Influenza Periode geht übrigens laut Wiki von Januar bis April/ Mai


    Niemand sagt, dass es bei sommerlichen Temperaturen gar keine Fälle mehr geben wird. Aber es gibt wissenschaftliche Indizien die dafür sprechen, dass mit steigenden Temperaturen, die Ausbreitung von Convid-19 gebremst werden wird. Untersuchung im Rahmen der SARS-Pandemie 2003 haben ergeben, dass Coronaviren umso schneller inaktiv werden, je höher die Temperaturen sind und umso feuchter die Luft ist. Natürlich gibt es noch keine ausreichenden Untersuchungen zum Verhalten des neuartigen Coronavirus Convid-19, aber Fakt ist, dass die Zahl der Erkrankungen und vorallem die Ausbreitungsgeschwindigkeit auf der sommerlichen Südhalbkugel derzeit deutlich geringer sind als auf der winterlichen Nordhalbkugel. Diese Erkenntnisse zusammengenommen widersprechen in meinen Augen deutlich der Panikmache, dass uns eine monatelange Beschränkung des öffentlichen Lebens bevorsteht.