Beiträge von Arcosh

    1 Drittel Zuschauer wäre der finanzielle Ruin für die meisten Handballclubs, wenn das nicht von Sponsoren aufgefangen wird. Der Sky-TV-Vertrag muss auch ein Sahnestück des Sportmarketings sein, wenn sage und schreibe 3 mickrige % bei den Clubs hängenbleiben. Dann hätte man das auch lassen können.


    Es müssten sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite betrachtet werden. Da die Hallenbetreiber großes Interesse daran haben werden, dass wieder Veranstaltungen stattfinden werden um überhaupt Einnahmen zu generieren, könnten Hallenbetreiber bei der Hallenmiete vorübergehend den Mietern ein Stück entgegen kommen. Problematisch sind die Personalkosten für Mitarbeiter in den Hallen, die nicht in dem Maße reduziert werden können wie die Anzahl der zugelassenen Zuschauer.

    Was meinst Du damit, dass nur mickrige 3% des Sky-TV-Vertrages bei den Clubs hängenbleiben würden? Bei Abschluss des aktuellen TV-Vertrages war von ca. 140.000€ pro Verein und Saison die Rede, was je nach Etat ca. 2-5% der Vereinsetats entspricht.


    Das ist eine ganze Menge Hörensagen um daraus die absolute Aussage zu amchen

    Zitat

    die geringste lebenserwartung aller berufsgruppen liegt jetzt schon bei den......lehrern......sicher nicht ohne grund


    Die Potsdamer Lehrerstudie war eine Analyse der psychologichen und körperlichen Belastungssituation von Lehrern auf Basis von Fragebögen und die Erarbeitung von Unterstützungsangeboten zur Erhaltung der Gesundheit in dieser Berufsgruppe. Die Studie hat ergeben, dass insbesondere die psychische Belastung unter Lehrern hoch ist und daraus ein erhöhtes Burn-out-Risiko resultiert, während die körperliche Verfassung in der Berufgruppe der Lehrer sogar leicht über dem deutschen Durchschnitt liegt, u.a. im Bezug auf kardiologische Erkrankungen. Auf Basis dieser Studie könnte die Vermutung aufgestellt werden, dass Lehrer eine kürzere durchschnittliche Lebenserwartung haben könnten, als andere Beamte mit vergleichbarem Einkommen aber geringerem Stress im Arbeitsleben. Aber mit Sicherheit lässt sich aus der Studie - die die Lebenserwartung gar nicht direkt zum Thema hatte - nicht schließen, dass Lehrer die kürzeste Lebenserwartungen aller Berufsgruppen in Deutschland hätten.


    Zahlen zur durchschnittlichen Lebenserwartung aus Frankreich:
    ungelernte Arbeiter: 69,3 Jahre
    Facharbeiter: 72,5 Jahre
    Landwirte: 75,3 Jahre
    Lehrer: 76,1 Jahre
    Ingenieure: 77,3 Jahre

    Quelle: Welt.de

    arcosh

    gut- die bergarbeiter kamen in meinen gedanken nicht mehr so vor-letzte zeche 2018 geschlossen-
    die aus österreich hatte ich dabei nun gar nicht auf dem plan- ich hatte uns in germany gewähnt


    Berechtigte Einwände (wobei die Vergleichbarkeit zu Österreich nicht so fern liegt) , aber wenig überraschend keinerlei Beleg für Deine ursprüngliche Aussage...

    die geringste lebenserwartung aller berufsgruppen liegt jetzt schon bei den......lehrern......sicher nicht ohne grund


    Du bist zwar kein großer Freund von Quellenangaben, aber bei einer solchen Aussage würde mich die Quelle sehr stark interessieren. Gängige Untersuchungen zeigen, dass die durchschnittliche Lebenserwartung mit dem Bildungsniveau und dem Einkommen zunehmen und bei beidem liegen Lehrer mit Sicherheit nicht am unteren Ende der Skala. 2016 veröffentlicjte Ergebnisse des Instituts für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) kommen zu dem Ergebnis, dass die Lebenswerwartung von Lehrern ca. 15 Jahre höher ist als bei Bergarbeitern.

    Quelle

    In derart komplexen Systemen wie unserer modernen Gesellschaft stoßen simple Modelle, die auf der Vergleichbarkeit von Gruppen beruhen unglaublich schnell an ihre Grenzen. Nur zu gerne werfen Medien mit Zahlen um sich, weil diese vermeintlichen Fakten sich wunderbar vergleichen und bewerten lassen. Im Vergleich zum wissenschaftlichen Umgang mit Zahlen werden dabei leider viele Nebenaspekte unter den Teppich gekehrt, die entweder den Zeilenumfang des Artikels sprengen würden, nach Ansicht des Autors für die Leserschaft nicht sinnvoll sind oder gar vom Autor selber nicht nachvollzogen werden können.

    Es kann keine seriösen Auswertungen zur Verbreitung der Corona-Pandemie innerhalb weniger Tage oder Wochen nach dem Ausbruch geben, dazu fehlt es schlicht an ausreichender Erkenntnisse zu den relevanten Übertragungswerten und der Wirkung des Virus. Wenn sich Teile der Bevölkerung nun aufregen, dass sich die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus in einem steten Wandel finden, dann ist das nicht der Inkompetenz der politischen Führung geschuldet, sondern der Versuch sich dem stetigen Erkenntnisgewinn über das Virus anzupassen.

    Wir können alle froh sein, dass uns Zustände wie in China, Italien, Spanien, England oder den USA erspart geblieben sind, aber niemand kann mit Gewissheit sagen wie oder warum wir das geschafft haben. Kamen unsere Maßnahmen zum Social distancing gerade noch rechtzeitig, weil wir durch die Entwicklungen in Italien gewarnt waren? War unser Gesundheitssystem schlicht besser aufgestellt? Welche Rolle spielt der allgemeine gesundheitliche Zustand der Bevölkerung? (Es gibt Studien die zeigen, dass in China und Italien mehr Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen leben als in Deutschland. In den USA gehen viele Menschen wegn fehlender Krankenversicherung und der ANgst vor horrenden Kosten nicht zum Arzt, wenn sie sich krank fühlen, etc.) Welche Rolle spielt die Form unseres Zusammenlebens? (In China oder Italien gibt es viele Mehr-Generationen-Haushalte während in Deutschland in den Großstädten die Single-Haushalte dominieren)

    Alle Maßnahmen beruhen auf dem Prinzip der "Besten Absichten" und wenn sich neue Erkenntnisse ergeben, dann muss und wird entsprechend reagiert. Aktuell gibt es Studien aus Island und Dänemark, die darauf hindeuten dass Kinder sich zwar mit Covid-19 infizieren, aber nicht aktiv zur Übertragung der Krankheit beitragen. Das ist bislang nur eine phänomenologische Erkenntnis ohne wissenschaftlichen Nachweis ob oder wieso das wirklich so ist. Deshalb können nicht sofort alle Maßnahmen über Bord geworfen werden, aber man kann dieser Erkenntnis gezielt nachgehen und dann im nächsten Schritt die möglichen Konsequenzen daraus ziehen umd umsetzten.

    Sicherlich ist der dritte Schiedsrichter in den unteren Klassen nicht umsetzbar, aber das heißt ja nicht, dass er nicht dennoch in den höherklassigen Ligen / im Profihandball sinnvoll wäre, wo entsprechned das Spieltempo und die Intensität des Spiels höher sind. Der Videobeweis wird inzwischen auch in einigen Wettbewerben angewendet, obwohl er nicht in der Breite umsetzbar ist.

    In einem Punkt stimme ich Baloo zu:
    Wenn die HBL zu dem Schluss kommt, dass 26. Spieltage ausreichend sportliche Aussagekraft besitzen sind um einen Deutschen Meister zu küren, Europapokalplätze zu vergeben und Aufsteiger zu bestimmen (was ich durchaus in Ordnung und nachvollziehbar finde), dann ist es auch ausreichend um sportliche Absteiger zu bestimmen.

    Regelvorschlag 2 (45 Sekunden Angriffszeit) und 5 (3-Minuten-Zeitstrafe) sind in ihren Begründungen widersprüchlich. Beim Vorschlag zur festgelegten Angriffszeit wird argumentiert, dass dadurch der Einfluss der Schiedsrichter aufgrund der individuellen Auslegung des passiven Spiels reduziert würde, während gleichzeitig die Schiedsrichter durch die Entscheidung ob ein Spieler eine Zwei- oder Drei-Minuten-Zeitstrafe für ein Foul erhält, einen massiven Einfluss auf das Spiel bekämen. Ich stehe diesen beiden Vorschlägen eher skeptisch gegenüber. Insbesondere die feste Angriffszeit halte ich persönlich im Handball nicht für sinnvoll.

    Regeln 8 und 9 sind eher die Wünsche bestehende Regeln flexibler auszulegen als wirkliche Regeländerungen. In diesen Punkten wäre eher eine entsprechende Schulung der Schiedsrichter erforderlich als eine Regeländerung und meiner Meinung nach haben die deutschen HBL-Gespanne diesbezüglich ganz gutes Fingerspitzengefühl.

    Durch den zusätzlichen Feldspieler entsprechend der aktuellen Regeln wird das Handballspiel angriffslastiger, spektakulärer und um neue taktische Varianten erweitert. Mir persönlich gefällt dieses taktische Mittel - auch wenn ich mir wünschen würde, es gäbe einen Weg die Abwehr im Handball zu stärken, damit sich gutes Abwehrspiel wieder lohnen kann anstatt den Fokus immer weiter in Richtung Angriffsspiel zu verlegen. (Für mich persönlich war der Tiefpunkt das Kieler Run-and-gun mit dem Höhepunkt ca. 2008 bis 2010 als bei den Zebras gefühlt gar kein Wert mehr auf Abwehrarbeit gelegt wurde, sondern das Credo überspitzt war "Es ist uns egal wieviele Gegentore wir bekommen, denn wir werfen einfach vorne immer mindestens ein Tor mehr". Ohne Frage sehr erfolgreich, aber nicht mein persönlicher Handball-Geschmack.)


    Für mich die oberste Priorität bezüglich Regeländerungen hätte die Einführung des dritten Schiedsrichters.

    Markus Söder am Montag, 04.05.2020

    Zitat

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat das Vorpreschen einzelner Bundesländer bei der Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen kritisiert. Er sei ein „bisschen unglücklich“ darüber, dass manche Länder jetzt schon über das hinausgingen, was man zwischen Bund und Ländern vergangene Woche vereinbart habe, sagte der CSU-Vorsitzende am Montag bei einer Pressekonferenz nach einem Besuch im Roche-Entwicklungslabor im oberbayerischen Penzberg. Über das weitere Vorgehen werde man nun bei der nächsten Schaltkonferenz von Bund und Ländern an diesem Mittwoch beraten.

    Markus Söder am Dienstag, 05.05.2020
    "Corona ist unter Kontrolle" und präsentiert den "bayerischen Weg" für die Lockerung der Corona-bedingten Maßnahmen.

    [...]und zu santos - da hat doch cap. niemals sein gehaltsniveau mit gemeint, da wirst du wohl etwas falsch interpretiert haben-
    dass ich das sportlich ähnlich sehe , hab ich doch auch geschrieben - ich finde nur solche aussagen gegenüber dem spieler
    santos despektierlich - [...]


    Ich denke der Großteil der Leser hier hat Capitanos Beitrag richtigerweise unter dem wirtschaftlichen Aspekt gelesen, interpretiert und verstanden.

    Kurz die Historie der Postings:

    Den Santos kann sich der VFL doch gar nicht leisten.

    Die Frage kann ja auch sein: Wer will sich aktuell den Santos noch leisten?

    [...]ich denke auch, dass sich der vfl genau den spieler finanziell leisten kann, den er verpflichten würde.
    aus den ausführungen von schindler seit seinem einstieg und dem handeln danach, ist dies für mich zu 100% so.
    santos wird i.a. aufgrund seiner situation auch nicht der teuerste sein.

    die frage " wer will sich aktuell den santos noch leisten" finde ich despektierlich seitens des journalismus


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    [...] ich finde nur solche aussagen gegenüber dem spieler
    santos despektierlich - kann doch jeder anders sehen....


    "... solange er nicht journalistisch tätig ist" hättest Du wohl ergänzen müssen, denn dann wird mit zweierlei Maß gemessen.

    Wochenlang bemüht sich die DFL darzulegen wie wichtig die Wiederaufnahme des Spielbetriebs für die Vereine sei und wie sehr dabei auf die Einhaltung des extra erarbeiteten Hygienekonzeptes geachtet werde. Die Öffentlichkeit macht sich Gedanken, ob Fußballspiele systemrelevant für unsere moderne Gesellschaft sind und wie riskante Menschenansammlungen vor Stadien oder TV-Geräten vermieden werden können - aber es Bedarf erst des herrlich entlarvenden Livestreams des Fußball-Profis Salomon Kalou, um zu erkennen, dass das Problem vielleicht viel eher in den Stadien steckt. Spieler die sich munter die Hände geben und nah beieinander sitzend über die drastischen Gehaltskürzungen (11-15% 8o;(:lol: ) schimpfen, Mannschaftsärzte die den vermeintlichen Covid-19-Test nicht vorschriftsmäßig durchführen und dabei selber nicht die empfohlene Schutzkleidung tragen ... und als Konsequenz wird der filmende Spieler suspendiert, anstatt das Verjhalen aller anderen Akteure in diesem Video zu hinterfragen. :wall:

    Einer der sympathischsten Spieler im Handball kehrt zurück :klatschen::klatschen::klatschen:
    Die 2. Bundesliga ist sicherlich eine interessante Umgebung für einen Trainer-Novizen - auch wenn der Erfolgsdruck in Gummersbach recht hoch sein wird.

    Wenn man ausgeliehen wird - unterschreibt man dann einen Vertrag bei dem Verein zu dem man verliehen wird, oder ist es nicht eher so, dass der alte Vertrag mit dem THW fortbesteht und der THW mit den RNL einen Vertrag über die Ausleihe abschließt?

    Herr Frohwein?


    Die Ausleihe eines Spielers nach Vollendung des 23. Lebensjahres innerhalb der Bundesligen erfordert nach §69a DHB SpO eine schriftliche Vereinbarung zwischen beiden betroffenen Vereinen und dem Spieler,. Das würde meiner Aufassung nach die Unterschrift des Spielers erfodern.

    Darüber hinaus ist eine Ausleihe nur möglich, wenn der Vertrag des Spielers mit dem ausleihenden Verein über die Dauer der Ausleihe hinaus besteht und meines Wissens hat Lukas Nilsson bislang nur einen Vertrag bis 2021 beim THW Kiel.

    Nicht alle kurios und willkürlich anmutenden Entscheidungen halten gerichtlichen Überprüfungen statt:

    Hamburger Gericht kippt 800-qm-Grenze

    Zitat

    [...] Das Hamburger Verwaltungsgericht hat in einer Eilentscheidung die Öffnung von Geschäften bis zu einer maximalen Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern für unrechtmäßig erklärt. Es liege "keine gesicherte Tatsachenbasis" für die Argumentation des Hamburger Senats vor, dass von größeren Verkaufsflächen allein eine höhere "Anziehungskraft" ausgehe, erklärte das Gericht (Az. 3 E 1675/20). Diese folge vielmehr "aus der Attraktivität des Warenangebots" [...}

    der Wunsch die Klasse zu halten ist sicher vorhanden, aber da wird wohl noch was geschehen müssen. Ich denke die Mannschaft ist durchaus gewachsen, allerdings wird es wohl noch so zwei, drei Verstärkungen brauchen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die 20 Mannschaften ein Vor- oder eher ein Nachteil sind. Zumindest sollten zwei Mannschaften mehr in der Liga sein, gegen die man punkten kann. Man wird sehen...es wird auf jeden Fall wieder ein Abenteuer...ich freu mich drauf, sollte es irgendwann mal losgehen ;)


    Für den VfL in der zweiten Liga kann es von großem Vortel sein, dass keine Absteiger runterkommen. Damit wären Bietigheim, Gummersbach (und evtl. noch Nettelstedt) nach derzeitigem Stand die klaren Aufstiegsfavoriten.

    Glückwunsch zum Aufstieg, der in meinen Augen auch sportlich wahrscheinlich nicht mehr in Gefahr geraten wäre. Im Gegensatz zu TuSEM Essen kann ich mir beim HSC Coburg sogar vorstellen, dass sie den Klassenerhalt in der nächsten Spielzeit schaffen können.

    Tragen sollte man sie immer, wenn der Abstand nicht sicher eingehalten werden kann, Einkauf, ÖPNV etc. Alleine im Auto ist also völliger Quatsch.


    Allein im Auto einen Mundschutz zu tragen ist nicht nur Quatsch, sondern kann sogar eine Ordnungwidrigkeit darstellen.

    Abschlussprüfungen sind wichtig, weil sie für den weiteren Berufs- oder Bildungsweg eine entscheidende Rolle spielen. Das erfolgreiche Ablegen der Abschlussprüfung ist in der Regel die Qualifikation für den nächsten (Aus)Bildungsschritt und nicht zuletzt die Chancengleichheit zwischen Absolventen verschiedener Jahrgänge erfordert eine vergleichbare Durchführung der Abschlussprüfungen. Bei der Entscheidung der Kultusminister hat es eine Abwägung der Risiken aufgrund der Corona-Krise gegeben, aber die Hürde sich für die Durchführung der Abschlussprüfungen auszusprechen kann nicht wie von Dir gefordert sein, dass jegliches Risiko auf eine Infektion mit Todesfolge grundsätzlich ausgeschlossen sein muss. Bei beispielsweise 400.000-500.000 AbiturientInnen jedes Jahr wird es sicherlich auch in Corona-freien-Jahren ab und an Todesfälle beispielsweise durch Unfälle auf dem Weg zur Prüfung geben. Man kann nicht eine "Es darf gar kein Restrisiko geben"-Messlatte für Entscheidungen anlegen und nach aktuellem Stand scheint die Gefahr einer Infektion während der Abschlussprüfung bei Einhaltung der allseits bekannten Verhaltensregeln ausreichend gering zu sein.


    Wie nah bist du denn an dem Thema? Ohne dir zu nahe treten zu wollen, anscheinend nicht besonders. Stell dir vor, du bist Abiturient aus der Risikogruppe oder Elternteil aus der Risikogruppe mit jemandem der Abitur macht - wenn dann ein Corona-Fall an der Schule bekannt wird findest du das mit Sicherheit nicht mehr so lustig. Die meisten anderen europäischen Länder haben die Abschlussprüfungen abgesagt, ihre Gründe haben die auch gehabt. Wer in den letzten fünf Jahren mal eine Schule von innen gesehen hat weiß, dass es genug Schulen geben wird, die Hygienevorschriften gar nicht werden einhalten können, und da reden wir nur über Schmierinfektionen. Gegen Tröpfcheninfektionen kannst du auch 10 Liter Desinfektionsmittel mitbringen, das wird wenig helfen, außer du kippst es dir hinter die Binde, dann ist es eh aus. Ob in allen Schulen Abstandsregelungen eingehalten werden - wer’s glaubt wird selig - oder eben krank... Mit Sicherheit wird es Abiturienten geben, die die Chance sehen, ohne Prüfungen „davonzukommen“ - der Großteil hat aber berechtigte Argumente wie Gesundheitsschutz, psychische Belastungen weil Eltern vor dem Nichts stehen und unfaire Bedingungen, weil sich manche den halben Tag um Geschwister kümmern müssen und andere Computer, Drucker etc. bei sich im Zimmer rum stehen haben. Das Risiko mag gering sein, aber absolut vermeidbar und ganz ehrlich, auch nur ein Toter wegen - ganz sicher nicht systemkritischen - Abiturprüfungen ist einer zu viel. Das alles abzutun mit „die wollen einfach keine Prüfungen schreiben“ ist... naja, kannste dir ja denken. Wenn sogar die Lehrerverbände der gleichen Meinung sind wie die Schüler, dann muss was dran sein... :hi:


    Es gibt viele Risiken im Leben und eine 100%ige Sicherheit gibt es nie. Deshalb ist jede Entscheidung eine Abwägung zwischen Nutzen und Risiken und die Zielvorgabe kann niemals sein eine 100%ige Sicherheit zu erreichen.