Da es in der Bubble keinerlei direkte Kontaktpunkte zwischen Sportlern und Zuschauern gibt, sehe ich lediglich ein funktionierende Belüftungskonzept als Voraussetzung für das Zulassen von Zuschauern und ohne Einblick in das Bubble-Konzept der IHF in Zusammenarbeit mit dem lokalen Veranstalter und der ägyptischen Regierung maße ich mir kein Urteil dazu an.
Beiträge von Arcosh
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Was möglicherweise daran liegt, dass seine Spieler außer bei der WM nur in der HBL auftauchen, wo es bis jetzt (im Gegensatz zu Länderspielen) keine nachgewiesene Übertragung gab. Könnte man meiner Meinung nach durch leichtes Nachdenken auch selbst drauf kommen, aber wenn das nicht klappt, weise ich halt gern nochmal auf diesen Umstand hin.
Mehrere HBL-Mannschaften in denen es binnen weniger Tage positive Corona-Tests mehrere Spieler gab, zeugen davon, dass Sportmannschaften eine reale Übertragungsquelle sind. Infektionen während einer Sportveranstaltung selbst sind meines Wissens bisher noch keine nachgewiesen worden. Somit stellt die Teilnahme am Tainings- und Spielbetrieb im Rahmen der HBL ein reales Riksiko für die Spieler dar. Übernimmt Herr Bissel die Verantwortung für die Gesundheit der Spieler des HC Erlangen wie er es be der Nationalmannschaft vom DHB einfordert?Ich persönlich traue dem Großteil der Staaten zu die Voraussetzungen für eine funktionierende Bubble schaffen zu können, wie wir sie in den letzten Monaten dutzende Male bei diversen (Sport-)Veranstaktungen erlebt haben. Der Erfolg der Bubble hängt ohnehin zu 90% von den beteiligten Sportlern und Funktionären ab.
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@alter Sack:
Interessanter Erklärungsansatz, den ich nachvollziehen kann.Gleichzeitig würde ich noch argumentieren, dass sich Schiedsrichter selten für eine Zeitstrafe rechtfertigen müssen, aber eine Disqualifikation fast immer zu Diskussionen führt. Eine Zeitstrafe (sofern sie nicht in den letzten Minuten eines engen Spiels gegeben wurde) ist normalerweise 30 Minuten nach Abpfiff schon kein Thema mehr. Eine Disqualifikation hingegen führt bei den Beteiligten oft zu reichlich Gesprächsbedarf und die Spieler haben die Rote karte oft immer noch in Erinnerung, wenn der Schiedsrichter Wochen oder Monate später wieder ein Spiel derselben Mannschaft pfeift. Abhängig davon auf welchem Niveau ein Schiedsrichter pfeift (und etvl. abhängig von seinen Aufstiegsambitionen) ist die Hinausstellung schlicht die "einfachere" Entschiedung für den Schiedsrichter, weil sie keine ernsthaften Konsequenzen hat - insbesondere in Spielsituationen in denen die Disqualifikation keine glasklare, alternativlose Entscheidung ist.
Interessant fände ich eine Untersuchung ob Schiedsrichtergespanne, die die Möglichkeit haben sich im Zweifelsfall kurz über eine Spielsituation auszutauschen, häufiger oder seltener zur Roten Karte greifen als Einzelschiedsrichter.

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Dessau-Rosslauer HV 06 - HC Elbflorenz 2006
TV Emsdetten - TSV Bayer Dormagen
DJK Rimpar Wölfe - ThSV Eisenach
VfL Gummersbach - SG BBM Bietigheim
ASV Hamm-Westfalen - TuS Nettelstedt-Lübbecke
TuS Ferndorf - HSV Hamburg
TV Großwallstadt - TV 05/07 Hüttenberg
TuS Fürstenfeldbruck - HSG Konstanz
VfL Lübeck-Schwartau - EHV Aue -
Gibt es eine Erklärung für die massiven Leistungsschwankungen bei der SG BBM Bietigheim?
Im Dezember verlieren sie zuerst deutlich gegen den TV Großwallstadt (17:28) und beim TV Emsdetten (23:28) - beides Gegener aus dem Tabellenkeller - nur um im Anschluss absolut dominant gegen den Wilhelmshavener HV (25:18, 15:6) und den bislang stark aufspielenden VfL Lübeck-Schwartau (28:19, 14:7) aufzutreten. Die Mannschaft wirkt wie ausgetauscht und könnte in dieser Form am Samstag zu einem echten Gradmesser für den VfL Gummersbach werden.
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Die EHF hat fünf Verwarnungen wegen Verstößen gegen das Hygienekonzept ausgesprochen, die im Wiederholungsfall zum sofortigen Ausschluss vom Turnier geführt hätten. Bei strenger Auslegung des Konzeptes hätte aber beispielsweise das verlassen des roten Bereichs unverzüglich zum Ausschluss führen müssen.
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Klare Sache: Die Metropolregion Sudogwon, Korea, denn sie hat als einzige zwei Welthandballer hervorgebracht. Allenfalls La Réunion könnte da noch mithalten.

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Völlig unabhängig davon, ob die Hygienemaßnahmen in Ägypten vorbildlich eingehalten werden oder nicht: ich halte es für ein falsches Signal, dass die Bundesregierung uns alle auffordert zu Hause zu bleiben, Weihnachten für viele Familien zu einer Rechenaufgabe macht, weite Teile des Einzelhandels kurzfristig wieder schließt und quasi zeitgleich die Handball-Nationalmannschaft ein Großturnier spielen soll. Für mich ist das einfach für die Bevölkerung (und da für allem für den Teil, der die Maßnahmen eh für überzogen hält) ein absolut falsches Signal und ein großer Widerspruch, dem zumindest nun der ein oder andere Spieler entgegentritt.
Welches falsche Signal würde eine Handball-WM senden, dass nicht auch die Fortsetzung der Handball-Bundesliga, Handball-Champions-League, Fußball-Bundeliga und zahlreiche andere Sportveranstaltungen senden würden, die tagtäglich in Deutschland, Europa und weltweit stattfinden.
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Von Dr. med. Hanning zuerst verheizt und dann aus wirtschaftlichen Gründen fallen gelassen worden ...
Ich hoffe Simon Ernst findet einen Verein bei dem er sich behutsam wieder an den Handballsport auf Bundesliga-Niveau herantasten und gleichzeitig die Signale seines Körpers im Auge behalten kann. Das kann meiner Meinung nach nur als etatmäßige Nr. 2 im Kader klappen mit variablen Spielanteilen. In Gummersbach könnte er im Falle eines Aufstieges ein Gespann mit Timm Schneider bilden - falls das Gehaltsgefüge und der wirtschaftliche Rahmen dies zulassen sollten. Ansonsten bin ich zuversichtlich, dass Simon Ernst einen Erstligaverein finden wird für kommende Saison.
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Füchse Berlin - TVB Stuttgart
HSG Wetzlar - HBW Balingen-Weilstetten
TSV GWD Minden - TBV Lemgo Lippe
HSG Nordhorn-Lingen - SC DHfK Leipzig
TSV Hannover-Burgdorf - Rhein-Neckar Löwen
SG Flensburg-Handewitt - TuSEM Essen
SC Magdeburg - HC Erlangen
Bergischer HC - Eulen Ludwigshafen
HSC 2000 Coburg - Frisch Auf Göppingen -
Insofern ist uns der CL Titel 2020 sicher

Der Titel für 2020 wird ohne die SG Flensburg-Handewitt ausgespielt. -
Die BBL-Bubble war meines Wissens ein Erfolg und das ohne die finanziellen Möglichkeiten der NBA. Das waren immerhin zehn Mannschaften mit je 22 Personen (Spieler, Trainer, Betreuer, etc.) Gut, das war im Juni als die Infektionszahlen bundesweit auf einem Tiefstand waren, aber die FIBA hat Ende November erfolgreich Qualifikationsspiele für kontinentale Meisterschaften in Europa, Asien, Afrika ud Amerika in Bubbles durchgeführt. Insgesamt waren es 15 Bubbles mit 72 Nationalmannschaften und 870 beteiligten Spielern. Alle Beteiligten wurden vorher in mehreren Webinars geschult, mussten vor Anreise zwei negative Covid-19-Tests vorweisen (der jüngste nicht älter als 72h und der zweite fünf Tage zuvor) und wurden bei Ankunft in der Bubble erneut getestet. Die Ungarn beispielsweise mussten die Bubble wieder verlasen, weil bei Ankunft sechs Mitglieder der Nationalmannschaft positiv auf Covid-19 gestestet wurden. Es gibt also durchaus positive Beispiele wie eine Bubble für ein Turnier umsetzbar ist.
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Dem stimme ich rein bauchgefühlsmäßig zu. Ich finde, hier im Forum wird der Begriff der Bubble zu leichtfertig verwendet. Die bislang aufwändigste und teuerste bubble gab es in der NBA. Aber nicht mal hier war es eine richtige hard bubble mit gar keinem persönlichen Kontakt zur Außenwelt. Jeder Cent, der eingespart wird, bringt mehr Kontakte mit sich. Die IHF wird sich das nicht leisten können, ein extrem gutes Bubble Konzept durchzuziehen - einerseits aus Mangel an Geld. (ohne der IHF starken finanziellen Background absprechen zu wollen, aber an die NBA kommt sie nicht heran) und andererseits aus Mangel an Zeit, in der NBA waren die Spieler eine viel längere Zeit vor dem ersten Spiel vor Ort. Das ganze wird ein Papiertiger und nur mit ganz viel Glück funktionieren. Und wenn nicht, dann Prost Mahlzeit.

Nach Aussage von Hisham Nasr, Präsident des ägyptischen Organisationskomitees, werden die (medizinischen) Vorsichtsmaßnahmen von der ägyptischen Regierung mitfinanziert. ("We are doing all our best effort and the government has allocated millions of pounds for the implementation of these precautionary measures.”, Quelle: Handball-planet.com, Anmerkung: 1 Ägyptishes Pfund entspricht etwa 0,05 €) Die Handball-Wm ist nicht nur für Hassan Moustafa ein Prestigeobjekt sondern auch für den Ägyptischen Staat. Der IHF alleine würde ich die Kapazitäten (in Bezug auf Finanzen und Personal) für eine wirksame Bubble absprechen, aber in Kombination mit dem Ägyptischen Staat halte ich es für umsetzbar. -
EHV Aue - TV Großwallstadt
TSV Bayer Dormagen - ASV Hamm-Westfalen
TuS Nettelstedt-Lübbecke - VfL Lübeck-Schwartau
HSG Konstanz - TV 05/07 Hüttenberg
HSV Hamburg - TV Emsdetten
SG BBM Bietigheim - Wilhelmshavener HV
TuS Ferndorf - DJK Rimpar Wölfe
ThSV Eisenach - Dessau-Rosslauer HV 06
HC Elbflorenz 2006 - VfL GummersbachBesonders gespannt bin ich auf die Partie in Lübbecke. Schwartau spielt bislang eine gute Saison und Nettelstedt muss gewinnen um den Anschluss an Gummersbach und Hamburg zu halten. Bietigheim bräuchte langsam ein Erfolgserlebnis, aber der WHV spielt allen Insolvenzsorgen zum Trotz eine gute Saison und hat gegen die Topteams der Liga gut mithalten können. Nicht gerade ein Aufbaugegner für Bietigheim.
Für Gummersbach gilt es konzentriert aufzutreten, um die nächsten beiden Punkte zu holen und im Idealfall ein paar Körner sparen zu können, denn im Dezmeber warten noch vier weitere, schwere Spiele.
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Wenn ich mir die aktuellen Zahlen so anschaue, kann man noch an den Plöner See oder die Müritz reisen oder nach Finnland.
Der Rest von Deutschland und Europa ist Risikogebiet.
Ob Baden-Württemberg oder Ungarn ist wumpe.
Der Ort mag derzeit fast egal sein, nicht aber die Anzahl der Kontakte zu Menschen - insbesondere über einen längeren Zeitraum und in geschlossenen Räumen. (Das ist ja gerade die Idee hinter Social distancing.) Ich vermute, dass es rund um eine zweitägige Flugreise zum Champions-League-Spiel in Ungarn zwangsläufig mehr Kontakte außerhalb des Mannschaftsumfeldes gibt als bei einer Fahrt im Mannschaftsbus zum Bundesligaspiel in Baden-Württemberg - und wohl auch mehr Kontakte als eine Nationalmannschaft innerhalb einer funktionierenden Bubble hätte.Wir wissen nicht wann und wo sich die THW-Spieler mit Covid-19 infiziert haben. Es könnte ebensogut in Kiel wie in Ungarn passiert sein und bislang gibt es bei den Europapokalteilnehmern auch keine signifikant höhere Anzahl an Corona-Fällen als bei Nicht-Europapokalteilnehmern in der HBL. Daher würde ich das Risiko eines Handballspiels derzeit weniger an der Örtlichkeit als an der Zahl der Kontakte rund um die Austragung des Spiels festmachen - und in dieser Risikoanalyse würde ich mehrstündige Reisen zu Champions-League-Spielen derzeit deutlich riskanter einschätzen als Spiele innerhalb der HBL oder ein WM-Turnier in einer Bubble. Ein richtig ungesetztes Bubble-Konzept ist sogar sicherer als HBL-Spiele.
Jetzt aber auf die glorreiche Idee zu kommen, nicht nur Spieler aus jeweils immer zwei Clubs (egal ob national oder international), sondern eine ganz wilde Mischung in einer ganz heißen Phase der Pandemie zusammenzubringen, zeugt schon von fortgeschrittenem Realitätsverlust bei Bobby, Michel und Konsorten.
Die Spieler dürften in der WM-Bubble erst aufeinandertreffen nachdem sie (mehrfach) negativ auf Covid-19 getestet worden sind und damit wäre es vollkommen egal wo die Spieler vorher hergekommen sind. -
Dem kann ich mich nur anschließen. Eine ganze Reihe lesenwerter Artikel und schöne Einblicke.

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MT Melsungen - HSC 2000 Coburg
SC DHfK Leipzig - HSG Wetzlar
TBV Lemgo Lippe - HSG Nordhorn-Lingen
TVB Stuttgart - TSV GWD Minden
HC Erlangen - TSV Hannover-Burgdorf
Eulen Ludwigshafen - Füchse Berlin
Rhein-Neckar Löwen - SG Flensburg-Handewitt
Frisch Auf Göppingen - Bergischer HC
HBW Balingen-Weilstetten - SC Magdeburg
TuSEM Essen - THW Kiel -
Im Nachholspiel des 6. Spieltages unterliegt der Wilhelmshavener HV dem VfL Gummersbach mit 28:30 (17:19). Es war kein überragendes Spiel des Tabellenführers, aber ich hatte auch nie das Gefühl, dass sie den Sieg aus der Hand geben könnten.
Jens Vortmann mit ein tollen Leistung und richtig guten Paraden für die Gastgeber in der zweiten Halbzeit.

Ein Lob auch an die beiden Kommentatoren im Sportdeutschland.tv-Stream, die sich offensichtlich im Vorfeld auf die Gastmannschaft vorbereitet hatten und sehr sachlich kommentiert haben. Erst in den Schlussminuten kamen mit der kleinen Hoffnung auf eine Überraschung die Emotionen bei den beiden durch.

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also ich meine das jugendzertifikat was nicht !!! jeder bundesligaclub hat-
wenn es da eins gibt, was alle haben, hast du einen wissensvorsprung...
17 der 20 aktuellen Erstligisten haben das Jugendzertifikat 2020 erhalten ... das ist nicht jeder im wortwörtlichen Sinne, aber es ist auch nicht unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal des TBV Lemgo - zumal der TBV Lemgo nicht zu den sechs Vereinen zählt die das Jugenszertifikat mit Stern für "hervorragende Qualität der Nachwuchsförderung" erhalten haben. -
jo und auch wenn es bei den beiden bliebe - Daumen gedrückt
Ich bin echt erschüttert, das der "Irre von Kairo" an der WM festhält. Selbst innerhalb gut abgeschotteter Vereinsmannschaften ist man nicht gefeit - wie soll das denn mit der halber Welt in einem "Ditte-Welt-Staat" klappen.
Vorsorglich entschuldigung, wenn ich hier jemandem zu nahe trete, aber so lange man die Todesstrafe anwendet, ist man aus meiner Sicht nicht weiter vorne
Vereinsmannschaften die alle paar Tage durch Deutschland und Europa reisen sind "gut abgeschottet" im Vergleich zu einer Nationalmannschaft in einer abgeschlossenen Hotelanlage mit direkten Busfahrten zur Trainings- bzw. Spielhalle?