In dem Zusammenhang muss man auch Bondscoach Erlingur Richardsson lobend erwähnen. Anstatt beim Stand von 28:30 und dem Fehlwurf der Ungarn fünfzehn Sekunden vor Ende der Partie in grenzenlosen Jubel mit seiner Mannschaft auszubrechen, nimmt er die Auszeit und ermöglicht seiner Mannschaft dadurch das Tor zum 28:31, das im Hinblick auf mögliche direkte (Dreier-)Vergleiche am Ende der Gruppenphase noch ganz wichtig werden kann.
Beiträge von Arcosh
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Überraschungssieg für die Niederlande!
Ungarn lief immer einem Rückstand hinterher, dann kurz vor Schluss der umjubelte Ausgleich zum 28:28, aber die Niederlande behielt einen kühlen Kopf und Ungarn leistetet sich in der letzten Minute einen Wechselfehler der die Niederlage besiegelte. Das Angriffsspiel der Niederländer war heute schön azusehen. Der Ball lief flüssig und die Torerfolge wurden schön herausgespielt.
Ungarn - Niederlande 28:31
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Puh, da hat der französische Außen in dreifacher Überzahl ohnehin schon allen Platz der Welt und muss dann noch einfädeln, weil er Angst vorm freien Wurf hat? Schade, dass dies von den Schiedsrichtern auch noch mit einem Strafwurf belohnt wird anstatt korrekt auf Offensivfoul zu entscheiden.
Durch die Überzahl dürfte ohnehin die Entschiedung zu Gunsten der Franzosen gefallen sein und dieser Sieg wäre nicht unverdient.
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Den Ungarn droht ein Fehlstart ins Turnier, denn zur Halbzeit liegen sie gegen die Niederlande mit 10:13 zurück. Zwischenzeitlich führten die Niederlande sogar schon mit fünf Toren.
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Wildes Spiel zwischen Kroatien und Frankreich in der ersten Halbzeit. Unterirdische Chancenverwertung bei Kroatien, aber irgendwie gelingt es Frankreich auch nicht Kapital daraus zu schlagen und sich deutlicher abzusetzten.
Halbzeit: Kroatien - Frankreich 11:13
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Meine erste Reaktion auf die Schlagzeile war: Bob Hannings Kommentar zu Juri Knorr ist inhaltlich genauso richtig wie Henning Fritz' Kommentar zur Alfred Gislason ... aber vom Timing her ähnlich unpassend. Das Thema "Juri Knoor und die Handball-EM 2022" ist seit einem Monat durch und zu EM-Beginn sollten die teilnehmden Spieler im Fokus stehen.
Dann habe ich aber doch noch das ganze Interview des Sportbuzzer mit Bob Hanning gelesen und finde Bob Hannings Aussagen im Ganzen gesehen sehr reflektiert und überlegt. Dass das RND sich dann das Teilzitat zu Juri Knorr als Aufhänger herauspickt ist Clickbaiting, da sich das Interview im Kern um andere Themen dreht. Relevanter und tagesaktueller wäre es gewesen seine Reaktion auf die Aussagen von Johannes Golla zum Aufhänger zu machen, aber da war Bob Hannings Antwort wohl zu ungewohnt diplomatisch. Wäre da eine klare Antwort gekommen, dann würden wir jetzt wohl nicht wieder über Juri Knorr reden.
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@Lelle1605
Wie ich schrieb sind für mich Schweden und Spanien die beiden Favoriten fürs Halbfinale aus den Gruppe D, E und F und ich sehe Norwegen und Deutschland als die einzigen beiden Nationen, die Ihnen dabei im Wege stehen können.
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Gruppe F (Kosice, Slowakei)
Norwegen
Russland
Slowakei
Litauen
Spielplan:
Donnerstag, 13. Januar 2022
18:00 Uhr: Russland - Litauen
20:30 Uhr: Norwegen - Slowakei
Samstag, 15. Januar 2021
18:00 Uhr: Slowakei - Litauen
20:30 Uhr: Norwegen - Russland
Montag, 17. Januar 2021
18:00 Uhr: Slowakei - Russland
20:30 Uhr: Litauen - Norwegen
Norwegen und Russland reisen beide als Gruppensieger in der EM-Qualifikation zur Endrunde an. Dennoch sehe ich den EM-Dritten 2020 und WM-Sechsten 2021 Norwegen in der Favoritenrolle und Gruppe F bietet ideale Voraussetzungen um sich einzuspielen und mit 4:0-Punkten in die Hauptrunde zu starten. Die Slowakei nimmt als Gastgeber erstmals seit 2012 wieder an einer Handball-EM teil, aber dürfte mit Litauen nur um Platz 3 und 4 in der Gruppe spielen.
Mein Tipp:1. Norwegen
2. Russland
3. Slowakei
4. Litauen
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Gruppe E (Bratislava, Slowakei)
Spanien
Schweden
Tschechien
Bosnien-Herzegowina
Spielplan:
Donnerstag, 13. Januar 2022
18:00 Uhr: Spanien - Tschechien
20:30 Uhr: Schweden - Bosnien-Herzegowina
Samstag, 15. Januar 2021
18:00 Uhr: Tschechien - Bosnien-Herzegowina
20:30 Uhr: Spanien - Schweden
Montag, 17. Januar 2021
18:00 Uhr: Bosnien-Herzegowina - Spanien
20:30 Uhr: Tschechien - Schweden
In Gruppe E trifft der Titelverteidiger, WM-Dritte 2021 und Olympia-Dritte Spanien auf den Vize-Weltmeister Schweden, der sich mit sechs Siegen in sechs Spielen für die EM qualifizierte. Die Qualität beider Mannschaften steht außer Frage und das Aufeinandertreffen verspricht eines der Topsspiele der Vorrunde zu werden. Tschechien und Bosnien-Herzegowina sollten nur Sparringspartner sein, um sich einzuspielen für die Schwergewichte Norwegen und Deutschland, die in der Hauptrunde als potentielle Hürden auf dem Weg zum Halbfinale warten. Es würde mich aber nicht überraschen, wenn wir beide Mannschaften beim Finalwochenende in Budapest spielen sehen,
Mein Tipp:1. Schweden
2. Spanien
3. Tschechien
4. Bosnien-Herzegowina
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Gruppe D (Bratislava, Slowakei)
Deutschland
Österreich
Belarus
Polen
Spielplan:
Freitag, 14. Januar 2022
18:00 Uhr: Deutschland - Belarus
20:30 Uhr: Österreich - Polen
Sonntag, 16. Januar 2021
18:00 Uhr: Deutschland - Österreich
20:30 Uhr: Belarus - Polen
Dienstag, 18. Januar 2021
18:00 Uhr: Polen - Deutschland
20:30 Uhr: Belarus - Österreich
Deutschland tritt nicht in Bestbesetzung an, aber in Gruppe D muss der eigene Anspruch sein alle drei Spiele zu gewinnen! Gegen Belarus ist die deutsche Bilanz bei EM- und WM-Spielen makellos mit 5:0-Siegen. Gegen Österreich feierte Deutschland neun Siege in Folge und in der EM-Qualifikation gab es zwei deutliche Siege (36:27 & 34:20). Polen rang der deutschen Mannschaft bei der Handball-WM 2021 zum Abschluss der Hauptrunde in einem allerdings eher bedeutungslosen Spiel ein 23:23 ab. In der EM-Qualifikation konnte sich Polen allerdings nur als einer der vier besten Gruppendritten gerade noch die Teilnahme an der Endrunde sichern.
Den Wettstreit um Platz 2 hinter Deutschland sehe ich vollkommen offen. Österreich, Belarus, Polen - da kann jeder jeden besiegen. Österreich und Polen standen sich erst einmal in einem Freundschaftsspiel 2011 gegenüber, Die Bilanz zwischen Belarus und Österreich ist ausgeglichen mit zwei Unentschieden (u.a. beim letzten direkten Duell bei der EM 2020), zwei Siegen für Belarus und zwei Siegen für Österreich. Belarus und Polen standen sich in zahlreichen Freundschaftsspielen gegenüber, aber in einer EM-Endrunde zuletzt im Jahr 2016 in Polen.
Mein Tipp:
1. Deutschland
2. Belarus
3. Österreich
4. Polen
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Gruppe C (Szeged, Ungarn)
Kroatien
Serbien
Frankreich
Ukraine
Spielplan:
Donnerstag, 13. Januar 2022
18:00 Uhr: Serbien - Ukraine
20:30 Uhr: Kroatien - Frankreich
Samstag, 15. Januar 2021
18:00 Uhr: Frankreich - Ukraine
20:30 Uhr: Kroatien - Serbien
Montag, 17. Januar 2021
18:00 Uhr: Ukraine - Kroatien
20:30 Uhr: Frankreich - Serbien
Frankreich gegen Kroatien klingt mehr wie ein Finale als wie ein Auftaktspiel einer Handball-EM. Dass es dazu kommt liegt u.a. daran, dass Frankreich bei der EM 2020 nur Platz 14 belegte und in der EM-Qualifikation nur den zweiten Platz hinter Serbien, so dass die Franzosen in Lostopf 3 einsortiert wurden. Vor der EM plagen die Franzosen zusätzlich noch Verletzungssorgen. Aber auch bei Kroatien, EM-Finalist von 2020, stehen aufgrund positiver Covid-19-Tests Fragezeichen hinter einigen Leistungsträgern.
Die Serben werden im grenznahen Szeged die eigenen, fanatischen Anhänger hinter sich wissen. In der Qualifikation haben sie gegen Frankreich 27:24 gewonnen und auch auswärts beim 26:26 gepunktet und Selbstvertrauen gesammelt. Für die Serben spricht der Spielplan, da sie zum Auftakt mit der Ukraine den vermeintlich einfachsten Gruppengegner haben und danach auf den Ausgang der Partie zwischen Kroatien und Frankreich reagieren können. Selten war die Chance so groß wenigstens eine der beiden europäischen Handball-Großmächte hinter sich zu lassen.
Mein Tipp:
1. Kroatien
2. Serbien
3. Frankreich
4. Ukraine
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Gruppe B (Budapest, Ungarn)
Portugal
Ungarn
Island
Niederlande
Spielplan:
Donnerstag, 13. Januar 2022
20:30 Uhr: Ungarn - Niederlande
Freitag, 14. Januar 2022
20:30 Uhr: Portugal - Island
Sonntag, 16. Januar 2021
18:00 Uhr: Portugal - Ungarn
20:30 Uhr: Island - Niederlande
Dienstag, 18. Januar 2021
18:00 Uhr: Island - Ungarn
20:30 Uhr: Niederlande - Portugal
Gastgeber Ungarn (Platz 5 bei der WM 2021, Platz 10 bei der EM 2020) und Portugal (Platz 10 bei der WM 2021 und Platz 6 bei der EM 2020) sind auf dem Papier die Favoriten in Gruppe B. Das letzte direkte Duell beider Mannschaften in der Hauptrunde der EM 2020 konnten die Portugiesen deutlich mit 34:26 für sich entscheiden. Aber jetzt spielt Ungarn mit den eigenen Fans im Rücken und da werden die Karten neu gemischt. Im Hinblick auf die möglichen Hauptrunden-Kontrahenten Dänemark, Frankreich und Kroatien wäre ein verlustpunktfreies Abschneiden in Gruppe B fast schon die Minimalvoraussetzung um sich Chancen aufs Halbfinale zu wahren. Insofern kommt dem Duell am 16.01. große Bedeutung bei und auf den Ungarn lastet ein Erfolgsdruck.
Die Isländer spielten mit den Portugiesen in derselben Qualifikationsgruppe. Island verlor in Portugal knapp 24:26, aber gewann das Spiel auf Island deutlich mit 32:23. Dass die Isländer dennoch nur als Gruppenzweiter aus der Quali herausgingen, lag an der überraschenden Niederlage in Litauen. Dennoch zeigen diese Ergebnisse, dass Portugal im Auftaktspiel gegen Island bereits gefordert werden wird und die Isländer sicherlich Ambitionen auf die Hauptrunde haben werden.
Die Niederlande haben sich nach 2020 zum zweiten Mal für eine Handball-EM qualifiziert. Die entscheidenden Spiele gegen Polen konnten sie mit 32:30 und 27:26 für sich entscheiden und sogar noch einen Punkt beim 27:27 in Slowenien erzielen. Bei der ersten EM-Teilnahme vor zwei jahren reichte es gegen Lettland zum Sieg, aber diesmal sehe ich sie als punktlosen Tabellenletzten.
Mein Tipp:
1. Ungarn
2. Island
3. Portugal
4. Niederlande
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Gruppe A (Debrecen, Ungarn)
Slowenien
Dänemark
Nordmazedonien
Montenegro
Spielplan:
Donnerstag, 13. Januar 2022
18:00 Uhr: Slowenien - Nordmazedonien
20:30 Uhr: Dänemark - Montenegro
Samstag, 15. Januar 2021
18:00 Uhr: Nordmazedonien - Montenegro
20:30 Uhr: Slowenien - Dänemark
Montag, 17. Januar 2021
18:00 Uhr: Montenegro - Slowenien
20:30 Uhr: Nordmazedonien - Dänemark
In Gruppe A sollte Turnierfavorit Dänemark wenig Probleme haben mit weißer Weste in die Hauptrunde einzuziehen.
Nordmazedonien hat sich in derselben Qualifikationsgruppe für die EM qualifiziert wie Dänemark und Nordmazedonien konnte mit dem 33:29-Heimsieg gegen Dänemark einen Achtungserfolg erzielen ... ehe sie drei Tage später in Dänemark mit 21:37 unter die Räder kamen, Das Auftaktspiel gegen Slowenien dürfte bereits vorentscheidend dafür sein, wer als Gruppenzweiter in die Hauptrunde einziehen wird. Die slowenischen Fans werden sich sicherlich fragen, wieso ihre Mannschaft weit im Osten Ungarns antreten muss und nicht näher zur slowenischen Grenze spielt. Dennoch erwarte ich, dass Slowenen, Halbfinalist der EM 2020, die "Heimmannschaft" in Gruppe A ist und damit ihrem eigenen Anspruch auf den zweiten Platz in dieser Gruppe erfüllen wird. Für Montenegro dürfte ein Punktgewinn bereits ein Erfolg sein.
Mein Tipp:
1. Dänemark
2. Slowenien
3. Nordmazedonien
4. Montenegro
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Über einzelne Namen auf der Liste der Nomminierten zu diskutieren ist angebracht und sicherlich auch im Sinne der Macher hinter den German Handball Awards. Aber den Nomminierungsprozess an sich zu kritisieren, weil er nicht objektiv genug sei, kann ich nicht nachvollziehen. Das Prozedere, dass eine Fachjury sich zusammensetzt, mögliche Kandidaten diskutiert, daraus eine Liste der Nomminierten erstellt und diese veröffentlicht ist doch Usus bei diversen Wahlen quer durch Sportarten und andere Genres.
Schade finde ich persönlich, dass die begleitenden Artikel zu den einzelnen Kategorien nicht bereits zum Start des Vorings am 01. Januar online waren. Nachdem jetzt peu a peu die Artikel auf Handball-World.com online gestellt werden muss ich zudem sagen, dass mir persönlich die zwei bis drei Sätze zu jedem Spieler zu dünn sind. Hier hatte ich mir mehr Tiefe erhofft, z.B. in dem heraus gearbeitet wird was der entscheidende Grund war den Spieler auf die Nomminierungsliste zu setzen oder dass z.B. jeweils ein Redakteur als Fürsprecher für den Nomminierten "wirbt". Da hätte es sicherlich Wege und Mittel gegeben sich ein wenig von den üblichen Awards abzusetzen und etwas Neues zu machen, dass dann evtl. auch zur Zielgruppe des Magazins Bock auf Handball passt. (Wobei ich nicht ausschließen will, dass genau dies auf anderen Plattformen passiert ist, auf denen ich nicht aktiv bin.) Selbst wenn dann aufgrund des Arbeitsaufwandes nur fünf Nomminierte pro Kategorie zur Wahl gestanden hätten und intensiv beleuchtet und ihre Leistungen vorgestellt worden wären.
Aktuell ist mir noch nicht klar was die German Handball Awards wirklich sein wollen und wieviel Herzblut da drin steckt. Vieles wirkt auf mich nur wie ein Testballon, um zu sehen welche Resonanz damit erzeugt werden kann und wieviel Arbeit man in Zukunft in dieses Projekt stecken will? Die Handball-World.com-Artikel zu den German Handball Awards lesen sich für mich nicht wie eine offensive Werbekampagne für die neue, interessante Eigenkreation, sondern stehen meinem Empfinden nach in der Qualität den sonstigen Artikeln eher hintenan. Es fühlt sich mehr an wie das Pflichtprogramm als wie die Kür.
Vielleicht mag @ciemalla uns da noch einen Einblick in die Motivation und die Abläufe hinter den Kulissen gewähren.

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Nach dem 17. Spieltag sind nur noch 3 Play-Off-Plätze offen.
AFC:
Die Tenessee Titans, Kansas City Chiefs und Cincinnati Bengals haben ihre Divisions für sich entschieden und haben somit eine Chance auf den Top seed mit Freilos in der ersten Runde und Heimrecht bis zum Conference final. Durch die Niederlage der Chiefs liegen die Titans und Chiefs gleichauf bei 15:5 Siegen. Beide haben kommende Woche zum Abschluss der Regular season lösbare Auswärtsspiele (Houston bzw. Denver) und die Titans haben alle Trümpfe in der Hann, denn sie haben den direkten Vergleich mit Kansas City gewonnen.
Offen ist noch der Division-Titel in der AFC East, wo die Bills und Patriots jeweils bei 10:6 Siegen stehen. Beide Teams sind bereits für die Play-offs qualifiziert, aber der Division-Titel bietet neben dem Prestige vor allem den Heimvorteil in der ersten Play-Off-Runde ... und die Chance, dass beide Teams dort direkt wieder aufeinander treffen, ist gar nicht so gering.
Ein echtes Endspiel um eine Wild card gibt es nächste Woche in Los Angeles, wo die Raiders die LA Chargers empfangen.
Tennessee Titans 11-5 *
Kansas City Chiefs 11-5 *
Cincinnati Bengals 10-6 *
Buffalo Bills 10-6 *
New England Patriots 10-6 *
Indianapolis Colts 9-7
Los Angeles Chargers 9-7
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Las Vegas Raiders 9-7
Baltimore Ravens 8-8
Pittsburg Steelers 7-7-1
Bis Ende November war Baltimore noch ein klarer Play-Off-Kandidat (8:3-Siege), aber dann setzte ein Niederlagenserie ein. Fünf Spiele in Folge gingen verloren und die meisten davon verdammt knapp. (-1 in Pittsburg, -2 in Cleveland, -1 gegen Green Bay und diese Woche -1 gegen die LA Chargers.)
NFC:
Sechs von sieben Plätzen in der Post season sind vergeben. Auch hier haben mit den Green Bay Packers, Tampa Bay Buccaneers und Dallas Cowboys bereits drei teams ihre Divisions entschieden. Offen ist nich der Division-Titel in der NFC West zwischen den LA Rams und den Arizona Cardinals.
Mit jeweils fünf Siegen in Folge haben die Packers und die Rams im Moment die längsten laufenden Siegesserien der Liga. Green Bay kann diese Serie beim Tabellenschlusslicht Detroit fortsetzen und damit den Top seed aus eigener Kraft erreichen. Die Rams haben eine ungleich schwerere Aufgabe gegen die 49ers. Für San Fransisco geht es um einen Play-Off-Platz. Den Rams winkt bei einem weiteren Sieg der Division-Titel und der zweite Platz in der NFC, während bei der Niederlage ein Abrutschen auf Platz 5 droht.
Green Bay Packers 13-3 *
Los Angeles Rams 12-4 *
Tampa Bay Buccaneers 12-4 *
Dallas Cowboys 11-5 *
Arizona Cardinals 11-5 *
Philadelphia Eagles 9-7 *
San Francisco 49ers 9-7
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New Orleans Saints 8-8
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Im Kampf um einen Europapokalplatz wäre dieses Spiel für Göppingen die große Chance gewesen den Anschluss an die Top 4 zu halten. Aber die Gastgeber haben es mit einem Fehlerfestival den angeschlagenen Füchsen Berlin einfach gemacht, die im Angriff meist nur über Einzelaktionen zum Torerfolg kamen. Durch die Fehlpässe in die Arme des Gegners und die unvorbereiteten und übereilten Torwürfe hatte Göppingen in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit eine 17:14-Führung aus der Hand gegeben und ging mit einem 19:22-Rückstand in die Schlussviertelstunde. Danach war bei FAG die Luft raus. Keine Ideen, kein Kampf, kein Wille - und völlig verdient die zweite Halbzeit mit 8:17 (!) verloren.
Nach der 8-Tore-Niederlage in Lemgo und dem überraschenden Pokal-Aus in Minden war das die dritte Niederlage in Folge und es geht für FAG diese Saison nur um "Best of the Rest" gegen Lemgo, Melsungen & Co.
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Die Kontakte zum ehemaligen VfL-Mitspieler Sverre Andreas Jakobsson, inzwischen Trainer bei KA, scheinen noch gut zu funktionieren.
Wir hatten im September die Gelegenheit Sverre zu treffen und das Auftaktspiel von KA zu sehen. Der Rechtsaußen ist mir ehrlich gesagt nicht so sehr ins Auge gestochen, aber ich vertraue darauf, dass Gudjon Valur Sigursson insbesondere die isländischen Spieler gut im Blick hat. -
Das sehe ich genauso. Es kommen noch Hannover und Minden nach Lübbecke und ansonsten nur Mannschaften die in der oberen Tabellenhälfte mitspielen. Selbst wenn der TuS zuhause beide direkten Duelle gewinnen sollte, werden sie auswärts wohl 4 - 6 Punkte brauchen. Wie zuvor geschrieben glaube ich nicht, dass sie vor Juni 2022 bereits den Klassenerhalt werden sicherstellen können.
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Insbesondere in dem Heimspielen hat der TuS bislang überzeugt. Die direkten Duelle gegen Stuttgart und Balingen gewonnen, "Bonuspunkte" gegen Hamburg und Kiel erkämpft und selbst gegen Lemgo und Erlangen waren sie auf Augenhöhe und haben nur knapp Punkte verpasst. Das hätte ich Nettelstedt ehrlich gesagt vor der Saison nicht zugetraut.

Das Saisonfinale im Juni mit Spielen in Stuttgart, gegen Hannover und beim BHC binnen einer Woche wird knüppelhart und für dem neutralen Zuschauer verspricht es ein bis zum Ende offener Abstiegskampf zu werden.
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@Kono:
Für allen Vereine gelten die bekannten Durchführungsbestimmungen der HBL und nach denen wurde auch in diesem Fall entschieden.ZitatAlles anzeigen8. Verlegung wegen Krankheit
Ein Lizenznehmer kann die Absetzung eines festgesetzten Spieltermins wegen Erkrankung und/oder Unfall seiner vertraglich gebundenen Spieler beantragen, wenn:
• sporttypische Sachverhalte (Verletzungen, Sportstrafen usw.) keine Rolle spielen und
• ein Antrag auf Absetzung unverzüglich nach Bekanntwerden der Erkrankungen/der Unfälle vorgelegt wird und
• dem Antrag ein Attest des behandelnden Arztes und ein auf Kosten des betroffenen Lizenznehmers eingeholtes amtsärztliches Zeugnis für jeden betroffenen vertraglich gebundenen Spieler beigefügt werden und
• mehr als die Hälfte aller vertraglich gebundenen Spieler des Vereins betroffen sind.Ein Antrag auf Absetzung eines festgesetzten Spieltermins ist auch dann zulässig, wenn das für den Lizenznehmer zuständige Gesundheitsamt für mindestens die Hälfte der vertraglich gebundenen Spieler eine Quarantäne angeordnet hat bzw. für mindestens die Hälfte der vertraglich gebundenen Spieler keine medizinische Freigabe vorliegt. In diesem Fall ist die HBL unverzüglich unter Belegerteilung zu informieren.
Sieben Spieler sind eben nicht die halbe Mannschaft der Füchse Berlin. Beim Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen war die Spielverlegung nachvollziehbar, weil vor Anpfiff nicht abschließend zu klären war ob es noch weitere Fälle innerhalb der Mannschaft gibt. Es ist auch nachvollziehbar, dass es die erste Reaktion der Berliner war sich in selbstgewählte Quarantäne zu begeben, aber wenn das zuständige Gesundheitsamt diese Quarantäne nicht anordnet, dann muss die HBL letztendlich gemäß den festgelegten Regeln entscheiden.