Beiträge von Arcosh

    Du bist auch ohne Fakten und Gründe immer gegen den Verein. Man muss doch dem Trainer mal die Chance geben seine Spieler zu holen.

    Wenn ein Trainer nach dem vierten Spieltag eine Mannschaft übernimmt, dann stimmt es zwar, dass er vielleicht nicht seine Wunschspieler im Kader hat, aber ich würde erwarten, dass er im Laufe der kommenden Monate zumindest eine Struktur in die Mannschaft bringt, Die Bilanz unter Parrondo sind 12 Siege, 2 Unentschieden und 11 Niederlagen. Guten Leistungen wie in Berlin oder Kiel stehen Heimniederlagen gegen Hannover und Minden gegenüber. Insbesondere die Heimbilanz ist ernüchternd. Die MT konnte den Heimvorteil nicht nutzen um eine der in der Tabelle besser platzierten Mannschaften zuhause zu besiegen. Das kann eigentlich nicht der Anspruch der MT sein. Bereits nach dem vierten Spieltag eine Saison abzuhaken um darauf zu warten wie der Trainer in der nächsten Saison mit einer von ihm zusammengestellten Mannschaft agieren wird, sollte es auch nicht sein.

    Wo soll deiner Meinung nach die "deutliche" Kosteneinsparung liegen? Die Hallen haben einen fixen Preis, ob der Veranstalter die Halle leer lässt oder bis auf den letzten Platz voll macht, ist für den Hallenbetreiber wurscht. Das einzige, was man dadurch einspart sind die Miet-Nebenkosten wie Security, Reinigung, Sanitätsdienst.

    Konkret weiß ich es im Falle der Lanxess Arena. In den Anfangsjahren gab es seitens der Geschäftsführung tatsächlich die Haltung, dass die Halle nur komplett angemietet werden konnte. Vor einigen Jahren öffnete man sich aber für kleinere Veranstaltungen u.a. um eine höhere Auslastung der Arena zu erreichen. So gibt es beispielsweise inzwischen die sogenannte Theatervariante mit ca. 5500 Plätzen.

    2014 trug der Bergische HC sein Bundesligaspiel gegen den vfL Gummersbach in der Lanxess Arena mit nur geöffnetem Unterrang ("Kleine Variante", Kapazität ca. 7500) aus. Seitens des BHC hieß es damals, ab ca. 4500 Zuschauern werde die Gewinnzone erreicht.

    Die Einsparungen der kleineren Varianten resultieren zum Einen wie Du schreibst aus den Mietnebenkosten, aber zum Anderen auch aus einer geringeren Grundmiete. Fraglich ist allerdings ob sich ein Hallenbetreiber darauf einlassen würde einen festen Termin für mehrer Jahre zu blocken, wenn evtl. auch größere Events die Halle buchen würden.

    Apropos Restprogramm:

    Der TV Großwallstadt hat in den verbleibenden sieben Ligaspielen zwar fünfmal Heimrecht, aber da warten mit Nordhorn, zweimal Hamm, Hüttenberg, Essen und Bietigheim ganz schwere Brocken. Da wird der TVG ein paar Überraschungen brauchen, denn nur zwei Punkte aus dem Heimspiel gegen Emsdetten würden wohl nicht reichen - und selbst da gab es im Hinspiel eine 27:31-Auswärtsniederlage.

    Mit Blick auf die Restprogramme aller Mannschaften sehe ich den TVG am Ende der Saison leider auf einem Absteigsplatz.

    Vielleicht ist diese Saison der Aufstieg noch drin, aber nur wenn sie die restlichen Spiele noch gewinnen. Hamm und Nordhorn werden auf jeden Fall noch einige Punkte abgeben. Sie sind überhaupt nicht konstant in letzter Zeit...

    Für den Aufstieg wird es wohl nicht mehr reichen, denn der ThSV hat mit 27 Minuspunkten bereits 7 Minuspunkte mehr als die HSG Nordhorn und sechs mehr als der ASV Hamm. Eisenach spielt noch gegen die beiden Aufstiegsaspiranten und konnte in der Hinrunde sowohl gegen Hamm als auch in Nordhorn gewinnen. Aber selbst wenn sie die Saison ohne weitere Verlustpunkte abschließen sollten, kann ich mir nicht vorstellen, dass sowohl Hamm als auch Nordhorn noch jeweils drei weitere Spiele verlieren.

    Obwohl der EHV Aue gefühlt zum Inventar der 2. Bundesliga gehört, gibt es hier in der HE leider kaum Präsenz. Ich frage mich wie der aktuelle Absturz in Richtung 3. Liga zu erklären ist. Der Kader wurde gegenüber der letzten Saison kaum verändert - und die Spielzeit 2020/21 hatte der EHV immerhin auf Platz 5 abgeschlossen. Was sind die Gründe für das sportlich schlechte Abschneiden in diesem Jahr?

    Nach der Hinrunde war der EHV mit 13:25 Punkten zwar auch schon auf einem Abstiegsplatz, aber mit nur einen Punkt Rückstand auf Platz 15. In den bisherigen 14 Spielen der Rückrunde haben sie nur sechs Punkte geholt (zwei Siege und zwei Unentschieden). Der einzige lichtblick ist, dass die verbleibenden fünf Saisonspiele gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte sind und am 36. und 37. Spieltag noch in Dormagen und gegen Emsdetten gespielt wird. Noch ist also nichts verloren.

    Restprogramm des EHV:

    VfL Eintracht Hagen (A) (Hinrunde 31:32)

    Empor Rostock (H) (Hinrunde 34:35)

    TSV Bayer Dormagen (A) (Hinrunde 28:28)

    TV Emsdetten (H) (Hinrunde 26:24)

    Dessau-Roßlauer HV (A) (Hinrunde 34:26)

    Nein, ich meine das eher vom Drumherum her, den Rahmenbedingungen. Man will zwar ein FF, aber jedes Jahr Rumgeeier, wer es austrägt.

    Das Final Four ist ein berechtigter Kritikpunkt und ich hoffe die EHF wird dies in Zukunft als Veranstalter in die eigene Hand nehmen. Dieser Schritte hätte meiner Meinung nach direkt mit der Einführung des neuen Modus erfolgen sollen. Da muss auch niemand direkt mit 10.000+ Zuschauern planen. Viele moderne Arenen ermöglichen es im ersten Jahr mit einer reduzierten Kapazität zu starten in dem z.B. nur der Unterrang geöffnet wird. Das ergibt optisch ein besseres Bild und spart deutlich Kosten ein. Wenn sich der ausgewählte Standort dann ähnlich etabliert wie die EHF Champions League in Köln und die Preisstrukturen passen, dann kann in der Folge eine Erhöhung der Zuschauerzahlen angestrebt werden. Es wäre auf jeden Fall falsch seitens der EHF ein solches Final4 mit einem Gewinn abschließen zu wollen.

    Ohne DAZN, die es ja nun auch erst seit relativ kurzer Zeit gibt, wäre es ein EC ohne TV-Präsenz.

    Es gibt aber die Präsenz durch DAZN und ehrlich gesagt ist das für einen zweitrangigen europäischen Wettbewerb in einer Randsportart mehr als vergleichbare Sportarten in Deutschland aufweisen können.

    Zuschauerresonanz ist ja bei uns noch ganz gut, aber ich habe auch schon genügend Spiele mit Turnhallen-Flair gesehen.

    Das ist aber kein Problem der European League, sondern eine Frage des Stellenwerts des Handballs in anderen europäischen Ländern. Bei nicht-deutschen Vereinen liegt der Zuschauerzuspruch im Europapokal in der Regel über dem nationaler Ligaspiele.

    Auch der Name Döner-Cup, auch wenn er aus dem Fußball kommt, ist jetzt nicht gerade aus Liebe geboren. Der EHF-Cup oder EL, egal ist eben nur die kleine hässliche Schwester der CL.

    Diese Bezeichnung habe ich abseits der SCM-Anhängerschaft noch nicht für die EHF European League gehört - womit wir wieder bei der subjektiven Empfindung in Teilen der Magdeburger Fanszene wären und dem Anspurch wenn überhaupt im höchstklassigen Wettbewerb mitzuspielen. Da wäre es völlig egal welchem Modus und welche Rahmenbedingungen die EHF sich einfallen lässt.

    [...] Passend zu diesem verhunzten EC, der immer irgendwie ungeliebt rüberkommt. Selbst bei Handballbekloppten wie in MD.

    Die Modus-Änderung zur European League hat den Wettbewerb deutlich aufgewertet. "verhunzt" passt da meiner Meinung nach überhaupt nicht. Zu Zeiten des EHF-Pokals gab es vorm Halbfinale meist keine Duelle auf Augenhöhe für die deutschen Teilnehmer. Jetzt gibt es eine Vielzahl interessante Spiele gegen durchaus namhafte Gegner und wie man dieses Jahr sieht auch keine so deutliche deutsche Dominanz des Wettbewerbes mehr.

    Ich vermute die mangelende Beliebtheit bei manchen Fans des SC Magdeburg eher darin, dass im Selbstverständnis dieser Fans der SCM in die Champions-League gehöre und alle darunter eben nur ein Trostpflaster sei.

    SG Flensburg-Handewitt - Frisch Auf! Göppingen

    MT Melsungen - TSV Hannover-Burgdorf

    SC DHfK Leipzig - THW Kiel

    HSG Wetzlar - Füchse Berlin

    HC Erlangen - SC Magdeburg

    GWD Minden - TVB 1898 Stuttgart

    Rhein-Neckar Löwen - Bergischer HC

    HBW Balingen-Weilstetten - TBV Lemgo Lippe

    Handball Sport Verein Hamburg - TuS N-Lübbecke

    Solte es wirklich so kommen, dann wäre die Frage wer absteigt wohl entschieden.

    Das hatte Rasmus Boysen auf Twitter philosophiert.

    Das war aber anscheinend nur ein Gedankenspiel.

    Sollte sich der SC Magdeburg heute Abend durchsetzen, dann wäre Plock für mich der naheliegendste Austragungsort und die EHF müsste entsprechend auf die Polen zugehen bzgl. der Konditionen für eine Austragung des Final4. Die Bördelandhalle ist an dem Final4-Termin blockiert und sowohl GOG, Nexe, Benfica als auch Velenje haben zu kleine Heimspielstätten, (Auch wenn die Rdeca Dvorana schon Austragungsort eines Europapokalfinales war und Velenje eine Reise wert ist.) Gudme liegt weit ab ohne eine echte Alternative als Austragungsort in der Nähe, von Nasice aus wäre im 50km entfernten Osijek die 3.500 Zuschauer fassende und zur Handball-WM 2009 errichtete Dvorana Gradski vrt. Aber dies ist die Heimspielstätte eines Ligarivalen und zudem vermutlich für anreisende Fans nicht optimal zu erreichen. Lissabon ist wesentlich besser aus ganz Europa ereichbar und verfügt über Hallen mit passenden Zuschauerkapazitäten - nur das Zuschauerpotential für Handball in Portugal sehe ich als Problem - auch wenn sicherlich ein paar Fußball-Fans von Benfica in die Halle kommen würden.

    Daher wäre die Orlen Arena von Wisla Plock die beste Lösung - evtl. unter Regie der EHF als Veranstalter anstelle des Vereins selber.

    [...] Hut ab, 4. Spiel in 3 Tagen.

    Du meinst drittes Spiel in vier Tagen ;)

    Der SC Magdeburg hat sich eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet :respekt: und wird normalerweise im Rückspiel nichts mehr anbrennen lassen. Nach den heutigen vier Hinspiel-Ergebnissen erwarte ich nur noch im Duell zwischen RK Nexe und GOG Gudme Spannung fürs Rückspiel - und selbst da sind fünf Toren eine enorme Hypothek.

    Frisch Auf! Göppingen - GWD Minden

    Bergischer HC - HBW Balingen-Weilstetten

    TBV Lemgo Lippe - HC Erlangen

    SG Flensburg-Handewitt - Handball Sport Verein Hamburg

    SC Magdeburg - Füchse Berlin

    THW Kiel - MT Melsungen

    TSV Hannover-Burgdorf - HSG Wetzlar

    TVB 1898 Stuttgart - SC DHfK Leipzig

    TuS N-Lübbecke - Rhein-Neckar Löwen

    Ich sammle mal die Symptome: Der Eine klagt über juckende Finger, der Zweite über eine trockene Kehle ... und allgemein scheint das Textverständnis oder der Wille sich abseits des Gelabers im SC Magdeburg-Thread konstruktiv einzubringen oder gar inhaltlich mit Beiträgen anderer Forumsmitglieder auseinanderzusetzen abgängig zu sein. Ich bin gespannt was noch dazu kommen wird. Vielleicht ein wenig Polemik?

    Wer fordert denn 100%ige Sicherheit ein? Es geht darum, dass mit einem überforderten Veranstalter und Fans die stolz auf ihre "trockene Kehle" sind (an dieser Stelle bitte kehliges Stammtisch-Gegröle und lautes Schenkelkloppfen hinzudenken) das Risiko um ein bis zwei Größenordnungen höher ist, als bei konsequenter Einhaltung des vorgegebenen 2G-Hygienekonzeptes.

    Weißte was? Es ist mir eigentlich auch scheißegal. Vielleicht wollte er sich ringsherum absichern, vielleicht wollte er auf den Putz hauen, wie auch immer. Für mich fängt das Problem schon früher an. Wenn ich Angst vor Ansteckung habe, gehe ich nicht in eine Halle mit 12000 Menschen, egal ob mit oder ohne Maskenpflicht. Eine Maskenpflicht auszurufen ohne Chance und/oder die Absicht die Einhaltung durchzusetzen finde ich genauso bescheuert wie darauf zu vertrauen, dass sich alle freiwillig daran halten.

    Dafür, dass es Dir "eigentlich scheißegal" ist, erlaubst Du Dir eine Menge unsinnige Mutmaßungen.

    Ja, die Tatsache, dass das DHB-Pokal Final Four als eine Veranstaltung unter 2G-Bedingungen mit durchgehender Maskenpflicht angekündigt wurde, war für mich ein Argument kurzfristig noch eine Karte zu kaufen. Die Gründe weshalb das für mich persönlich relevant war sind persönlicher Natur und die werde ich hier nicht ausbreiten, denn das spielt überhaupt keine Rolle. Die HBL als Veranstalter hat ein Hygienekonzept aufgestellt und im Vorfeld publiziert. Es ist die Aufgabe des Veranstalters die Einhaltung im Rahmen seiner Möglichkeiten sicherzustellen. Einlasskontrollen sind ein MUSS bei 2G! Die einzige Hürde dabei ist es ausreichend Personal bereit zu haben. Die HBL wusste Monate im Vorraus, dass ca. 13.000 Zuschauer in der Halle sein werden. Wenn ich annehme, dass die Kotrolle des Tickets, des Ausweises und des Impf- bzw. Genesenenstatus pro Person z.B. acht Sekunden dauert, dann ergibt sich daraus ein Arbeitsaufwand am Einlass von 13.000 x 8 Sekunden = 28,9 Stunden. Wenn ich plane alle Zuschauer innerhalb von 90 Minuten in die Halle reinzulassen, dann ergibt sich daraus, dass ich mindestens 20 Einlassschlangen benötige. Das heißt mit 6 Einlassschlangen an E2 und vermutlich 6 weiteren an E1 war das Konzept von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Das sind keine unvorhersehbaren Umstände, sondern ein Versagen des Veranstalters mit Ansage! Dass es sich auch am Sonntag wiederholt hat, belegt für mich das fehlende Bewußtsein.

    Die HBL mache ich nicht dafür verantwortlich, dass reihenweise Zuschauer meinen die Maskenpflicht gelte nicht für sie und dass ihr persönliches Befinden über den bei Ticketkauf anerkannten Regeln stehe. Aber es ist Aufgabe des Veranstalters mehr zu tun als diesem Treiben tatenlos zuzusehen und nur ab und an eine Durchsage zu machen. Auch hier war die HBL nicht auf das zu erwartende Verhalten der Zuschauer vorbereitet.

    Aus meiner Sicht war das einfach unprofessionell. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann wird seit Monaten nicht müde in Interviews zu Recht zu erwähnen wie wichtig Zuschauer in der Halle für das wirtschaftliche Überleben der HBL-Vereine sind und lobbyiert für Erhöhungen der zulässigen Zuschauerzahlen in den Bundesligahallen. Aber ausgerechnet beim DHB-Pokal Final Four, einem der absoluten Aushängeschilder der HBL und dem abseits der Handball-Nische meist beachteten Handball-Event des Jahres, liefert die HBL als Veranstalter allen Kritikern eine lehrbuchreife Vorlage wie ein Hygienekonezpt nicht funktioniert.

    OFF TOPIC

    Worauf bezieht sich deine Kritik?

    Einlass und lange Schlangen vor den Ausgabenstellen?

    Die Organisation des Veranstalters hínsichtlich des Hygienekonzeptes war absolut dilletantisch. Wenn eine 2G-Veranstaltung durchgeführt werden soll und auf Basis dieser Entscheidung 13.000 Zuschauer in die Halle gelassen werden, dann MUSS der Veranstalter auch den 2G-Status kontrollieren! Am Samstag wurden ab ca. 12:30 Uhr sämtliche Einlasskontrollen auf die Ticketkontrolle beschränkt - keine 2G-Nachweise und kein Ausweise wurden am Eingang E2 mehr kontrolliert. Am Sonntag dann dasselbe Spiel. JEDER mit einem Ticket konnte in die Halle und für die überwiegende Mehrheit der anwesenden Personen hat die HBL absolut kein WIssen über deren Impf- bzw. Genesenenstatus. Wenn man dann noch sieht wie die Verstöße gegen die Maskenpflicht in der Halle keinerlei Konsequenzen hatten. Ich bin von dieser Farce maßlos enttäuscht und erwäge bei der Stadt Hamburg nachzufragen ob dies im Sinne des eingereichten Hygienekonzeptes war.

    Wow, was für eine überragende Leistung des THW Kiel! :respekt: Glückwunsch zu diesem absolut verdienten Triumph!

    Beim Nachlesen des Thread-Verlaufs überwiegt die Meinung, dass das Finale eher ein schwaches Niveau geboten hat. Ich persönlich hatte in der Halle den Eindruck lange nicht mehr so ein geiles Handballspiel gesehen zu haben. Die erste Halbzeit hat mich an die grandiose Abwehrschlacht im Champions-League-Finale 2011 zwischen dem FC Barcelona und BM Ciudad Real erinnert - das damals glaube ich auch den wenigsten gefiel. ;) Der THW Kiel war perfekt auf den Gegner eingestellt und hat den Angriff des SC Magdeburg fast all seiner Optionen beraubt. Durch die Mitte war kaum ein Durchkommen, die Kreisläufer waren nicht anspielbar, die Außen wurden zu schwierigen Würfen gezwungen, bei denen Niklas Landin glänzen konnte. Der SC Magdeburg konnte sein Tempospiel nur selten aufziehen, weil sie kaum Chancen zum Tempogegenstoß bekamen und der THW Kiel die Schnelle Mitte bereits 15m vor dem Tor annahm und so im Keim erstickt hat. Besser kannst du gegen eine Mannschaft wie den SC Magdeburg nicht verteidigen! Am Ende agierte der SC Mageburg wie die Maus vor der Schlange und zeigt selbst in Überzahl viel zu selten ein strukturiertes Angriffsspiel.

    Offensiv konnte mich der THW Kiel heute nicht überzeugen, aber das war nicht entscheidend. In der Champions-League werden die Zebras ihr Angriffsspiel steigern müssen, wenn sie nach dem Titel greifen wollen.

    du kennst dich doch sicher aus -

    wenn der von dir angeführte regelverstoss auf einer tatsachenentscheidung beruht, gilt dann die tatsachenentscheidung als höherwertig ?

    dann wäre doch alles richtig-

    es wäre doch ein grandioser fehler im system, wenn man ein (wohl reguläres) tor nicht gibt und das rechtens ist da tatsachenentscheidung, aber ein einwurf (der ja nur die möglichkeit zum ballbesitz udn dann tor führen kann) nicht als

    vordringliche tatsachenentscheidung gilt......auch wenn sie falsch gewesen ein mag- war beim tor ja auch so...

    Du wirst die Begriffe hier etwas zu wild durcheinander.

    Eine Tatsachenentscheidungen liegt vor, wenn die Schiedsrichter auf Basis ihrer subjektiven Wahrnehmung eine regelkonforme Entscheidung treffen. Diese kann zwar objektiv betrachtet falsch sein, aber keinen erfolgreichen Einspruch zur Folge haben.

    Ein Regelverstoß liegt vor, wenn die Schiedsrichter auf Basis ihrer Wahrnehmung eine Entscheidung treffen, dienicht regelkonform ist.

    In der Praxis ist es oft schwierig nachzuweisen, was die Schiedsrichter konkret wahrgenommen haben und was dementsprechend die Grundlage für ihre Entscheidung war, denn das ist die Vorraussetzung um zu beurteilen ob ein Regelverstoß vorlag.

    Für die Entwicklung des europäischen Handballs würde ich es gut finden die vier Final4s (Champions-League und European League der Männer und Frauen) in vier unterschiedliche Länder zu vergeben. Für die European League der Frauen wäre Dänemark eine gute, dauerhafte Lösung und bei den Herren würde ich mir Paris wünschen. Die Franzosen waren in den letzten Jahren in diesem Wettbewerb meist vorne mit dabei, Paris ist ein relativ neutraler Standort, der aus ganz Europa sehr gut erreichbar ist. Das Palais Omnisport beispielsweise sollte einem Final4 der European League genügen und die Stadt beweist mit zahlreichen Sportgroßveranstaltungen, dass sie auch auf diesem Gebiet gut aufgestellt ist. Das Zuschauerpotential in Frankreich und Paris als Millionenmetropole sollte vorhanden sein.

    ... und trotzdem hat der SCM die drittwenigsten Gegentore der Liga. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart kann also so schlecht eigentlich nicht sein - selbst wenn Jannik Green für sich genommen keine herausragenden Werte aufweist.

    Vor zwei Wochen schrieb ich bereits, dass 27 Punkte für Empor Rostock wohlmöglich nicht ausreichen werden um die Klasse zu halten und sie dringend noch nachlegen müssen. Zwei deutliche Auswärtsniederlagen später ist die Serie auf neun Niederlagen in Folge angewachsen und gestern in Dessau sind sie komplett unter die Räder gekommen. Es klingt unglaublich, dass eine Mannschaft, die die Hinrunde mit 23:15 Punkten auf Platz 7 abgeschlossen hat, dreieinhalb Monate später mit 27:35 Punkten den Blick nach unten richten muss. Natürlich muss die Mannschaft verletzungsbedingt auf einige Leistungsträger verzichten, aber ich habe auch das Gefühl, dass sich die unorthodoxe Spielweise mit der die Rostocker zu Saisonbeginn ihre Gegner überraschten inzwischen abgenutzt hat und der Einsatz des siebten Feldspielers erscheint mir den Rostockern inzwischen mehr leichte Gegentore einzubringen als Vorteile im Angriffsspiel.

    Jetzt haben sie zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel, um herauszufinden was sich ändern muss.