Nach dem EM-Titel gewinnen die deutschen Frauen auch die Weltmeisterschaft. Alle neun Turnierspiele konnten sie mit 2:0 für sich entscheiden. Im Finale gegen Spanien wurden beide Sätze im Sudden death entschieden.
Beiträge von Arcosh
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Die 8 Bestplatzierten der Gruppenphase. Dadurch erhielte die Gruppenphase richtig Bedeutung. Flensburg hätte sich darauf dann fokussieren können zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Dazu dann, falls noch nicht dabei die Meister aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Ungarn, Dänemark und Polen. Das dürfte ähnlich einem UEFA-Ranking die 6 stärksten Verbände sein. Das wären in diesem Jahr Magdeburg und GOG .
Alle anderen spielen Qualirunden. Meinetwegen 24 für 6 Plätze im KO-System. Dann hätten Flensburg und Berlin sogar noch Chancen auf die Championsleague.
Aktuell steht Nordmazedonien auf Platz 6 des EHF Rankings, Polen folgt auf Platz 7.
Wenn Du Pech hast könnten mit den acht Bestplatzierten der Vorsaison und den Meistern der sechs stärksten Verbände aber schon 14 von 16 Plätzen belegt sein. Dann braucht es keine aufgeblasenen Qualifikationsrunde um die zwei verbliebenen Plätze zu besetzen. Insgesamt birgt dein Vorschlag einerseits zu viel Ungewissheit bzgl. der Anzahl der verbleibenden Qualifikationsplätze wodurch der Qualifikationsmodus sich von Saison zu Saison stark ändern würde und zum Anderen ist bislang der Grundsatz der EHF-Wettbewerbe, dass Vereine sich primär auf Basis der Ergebnisse in ihren nationalen Ligen qualifizieren und nicht durch Ergebnisse im Europapokal.
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wir haben mit der p-c-a eine der top 8 hallen in deutschland hbl.
Ist das seine persönliche Einschätzung oder gibt es eine Evaluierung bzw. nach welchen Kriterien soll die Halle in den Top8 der HBL sein?
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Eine Quelle für diese ewige Tabelle ist der Media Guide zum EHF Final4 2022 (Seite 75).
Die Tabelle bezieht sich nur auf die EHF Champions-League, d.h. alle Ergebnisse ab der Saison 1993/94.
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Wieso nicht? Der Verband hat doch einen festen Startplatz lt. Rangliste. Falls die EHF Vardar nicht akzeptieren sollte, melden sie eben Pelister Bitola nach.
Die EHF akzeptiert nur die Meldung nationaler Meister. Alle übrigen Vereine brauchen die ausdrückliche Genehmigung nach Prüfung durch die EHF.
Zitat5.1.1 Eligibility to enter the EHF Champions League Men is limited to the national champions of the EHF Member Federations and, in addition, teams eligible to enter in accordance with a respective EHF decision. The registration of teams can only be made by the National Federation based on the clubs ́ sporting achievement in the last season. Exceptions are possible, a respective confirmation by the EHF is required.
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Es war ein sehr abwechslungsreiches Finale. Beide Teams mit guter Defensivarbeit, Barcelona mit tollem Umschaltspiel, gegen Ende der zweiten Halbzeit viele technische Fehler auf beiden Seiten und so kam es dann doch noch zum dramaturgischen Höhepunkt mit Verlängerung und Siebenmeterwerfen, an dessen Ende der meiner Meinung nach verdiente Sieger die Trophäe empfangen hat. Ich gestehe mich innerlich sehr gefreut zu haben, dass ausgerechnet Alex Dujshebaev den Siebenmeter verworfen hat. Erwähnenswert ist zudem, dass die Schiedsrichter das Spiel gut geleitet haben und tatsächlich ohne Videobeweis ausgekommen sind.
Das Rahmenprogramm ist nicht mehr auf dem sehr hohen Niveau der ersten fünf Jahre (mit individuellen Shows und Akrobatik vor jedem Spiel), aber im direkten Vergleich zum DHB-Pokal Final Four dieses Jahr in Hamburg immer noch eine andere Liga und wie jedes Jahr habe ich viele nette Handballfans aus ganz Europa getroffen und sehr viele bekannte Gesichter und ehemalige Spieler. Das Wochenende hätte fast als VfL-Gummersbach-Reunion durchgehen können, so viele ehemalige Spieler wie in der Halle waren.
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Barcelona mit vielen einfachen Toren durch ihr schnelles Umschaltspiel. So generieren sie immer wieder Überzahlsituationen, während Kielce noch beim Wechseln ist. Aber im Positionsangriff tun sie sich schwer. Kein Vergleich zum gestrigen Halbfinale.
Bislang für mich bisher das beste Spiel des Wochenendes.
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Der letzte Videobeweis war wieder spielentscheidender Unsinn. Vergleichbare Situationen kann ich dutzende in diesem Spiel finden von denen selbstverständlich keine überprüft wird.
Wenn das Fordern des Videobeweis durch Spieler oder Trainer nicht sanktioniert wird, dann gibt es ab nächster Saison eine ähnliche "Jagd" auf die Schiedsrichter wie an diesem Wochenende. Damit ist niemandem geholfen.
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Den Videobeweis zu nutzen ist in meinen Augen richtig und zeitgemäß. Aber er sollte nur bei essentiellen Entscheidungen herangezogen werden.
Da sitzen vier Offizielle am Zeitnehmertisch deren Aufgabenspektrum klar abgegrenzt ist und die haben dieses Wochenende schon mindestens drei oder viermal den Spielfluss minutenlang unterbrochen, um mögliche Wechselfehler zu kontrollieren. Erstens müssen die doch imstande sein ohne Video einen Wechselfehler zu erkennen (wie es quer durch alle Klassen und Länder immer geklappt hat) und zweitens ist in meinen Augen ein Wechselfehler vergleichsweise eine Lappalie, die diesen massiven Eingriff ins Spielgeschehen in keinster Weise rechtfertigt.
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Die Stimmung beim Final4 erinnert eben mehr an eine Handball-EM/WM als an ein Bundesligaspiel, bei dem 95% die Heimmannschaft anfeuern. Das lässt sich nicht wirklich vergleichen.
Auffällig finde ich, dass die Fans aus Veszprem und Kielce das zweite Halbfinale nur konsumiert haben. Sie haben keine der beiden Mannschaften unterstützt. Im ersten Halbfinale waren aus Reihen der THW-Fans durchaus Zwischenrufe zu vernehmen.
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Ja, bei kompletter Betrachtung gehe ich bei ihm von Kalkül aus. Aber das meine ich gar nicht negativ. Gehört eben auch zur "Spielintelligenz" dazu.
Das Spiel lässt sich gut ansehen. Ich persönlich bevorzuge Abwehrarbeit gegenüber Run-and-gun-Handball, aber trotzdem fühle ich mich gut unterhalten.
... und wenn es ein so zügige und klares Spiel bleiben sollte, dann steigen die Chancen, dass ich es noch rechtzeitig zu den Fantastischen Vier ins Stadion schaffe.
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Da treffen mit Landin und Perez de Vargas die beiden besten Torhüter der Welt aufeinander, aber beide Mannschaften haben kein Interesse an funktionierender Abwehrarbeit (bzw. die Durchschlagskraft der Offensiven ist so massiv), dass die Torhüter völlig chancenlos sind. Sollte einer von beiden noch irgendwie ins Spiel kommen, dann könnte das entscheidend sein. Nach den ersten dreißig Minuten gehe ich fest davon aus, dass in diesem Halbfinale der Titelträger ausgespielt wird.
Nach dem DHB-Pokal-Finale ist das heute wieder eine Gelegenheit Duvnjaks Agieren auf und vor allem neben dem Feld zu beobachten. Von der Bank aus textet er die Schiedsrichter zu, läuft immer wieder zum Kampfgericht (wo er nun wirklich nichts zu Suchen hat) und nachdem er dann eingewechselt wird schubst er direkt den gegnerischen Kreisläufer fernab des Ballgeschehens in den Kreis. Drei potentielle progressive Bestrafungen binnen 30 Sekunden, aber irgendwie schafft er es eine gewisse Linie nicht zu überschreiten und unbestraft zu bleiben. Meist hat man das Gefühl er will eine Zeitstrafe provozieren um das Publikum aufzuheizen. Vielleicht denkt er, dass sich das langfristig auszahlen wird. In der zweiten Halbzeit agiert er dann oft wesentlich zurückhaltender.
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Mein Eindruck in der Halle war, dass Veszprem einerseits im Umschaltspiel zu viele dumme Fehler gemacht hat und am Ende einfach nicht die drei bis vier Tore besser war, die Du brauchst, wenn Du gegen die Schiedsrichter spielst. Schrittfehler von Kielce wurden am laufenden Band übersehen oder toleriert, Schauspieleinlagen der Kielce-Spieler honoriert und zur Krönung dann auch noch Veszprem mit Zeitstrafen für angebliches Fallen lassen bestraft. Ich habe natürlich nicht gesehen was die Videobeweis-Bilder gezeigt haben, aber in der Halle bleibt der Eindruck, dass die sonst so erfahrenen Dänen heute maßgeblichen Anteil daran hatten, das Kielce im Finale steht. Nach Spielende hatten Lauge und Nenadic direkt Redebedarf mit den Schiedsrichtern.
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Denke den Thread kann man nun verschieben bzw. den Thread in der zweiten Liga reaktivieren

Das Spieljahr endet am 30. Juni

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TCLIP :
Grundsätzlich finde ich das neue "European League"-Format einen Fortschritt. Vergangene Saison haben Vereine aus 17 Ländern die 24 Teilnehmer der Gruppenphase gestellt und diese Saison waren immerhin noch 15 Nationen in der Gruppenphase vertreten. Diese "Breite" finde ich sehr gut für die Entwicklung des Handballs in Europa.
ABER auf die Spitze getrieben würden jeweils 4 Vertreter aus z.B. Deutschland, Frankreich, Spanien, Ungarn und Dänemark das Risiko bergen, dass im "worst case" 20 der 24 Plätze in der Gruppenphase von diesen vier Nationen belegt werden. Dann käme jeweils noch ein Verein aus den kleineren Nationen hinzu, die sich über viele Spiele gegen Vereine aus den Topnationen freuen dürfte, aber der Großteil Europas wäre nur Zuschauer. (Ich weiß, dass das überspitzt formuliert ist und in der Realität diese Konstellation unwahrscheinlich ist.)
Ich persönlich befürworte in der Gruppenphase eine möglichst Breite Verteilung der Nationalitäten um die Entwicklung des Handballs europaweit zu fördern. Gerne auch mit maximal zwei Vertretern pro Nation. Natürlich ginge das in der Gruppenphase auch zu Lasten der Qualität und einzelne Vereine würden deutliche Niederlagen einstecken. Andererseits hätten die Mannschaften aus der dritten Reihe plötzlich eine echte Chance die K.O.-Runde zu erreichen. Ab dem Achtelfinale setzt sich dann ohnehin die Qualität durch und es gibt spätestens im Viertelfinale hochklassige Duelle, die einem europäischen Wettbewerb entsprechen.
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Heute hat der Vorverkauf für das EHF Final4 2023 begonnen. Zunächst gibt es eine Pre-Sale-Phase bis 21. Juni für alle Ticketbesitzer der diesjährigen Ausgabe. Endlich hat das Schlange stehen während des Final4-Wochenendes ein Ende. Da hat so mancher Fan schon Spiele verpasst beim Versuch Karten für das nächste Jahr zu ergattern.
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Das Präsi Wiederer nicht den täglichen Posteingang der EHF sichtet, sortiert und verteilt, dürfte klar sein. Trotzdem sind die widersprüchlichen Aussagen für die Außendarstellung nicht gut.
Diese "Außendarstellung" nimmt aber doch nur wahr wer sowohl die Kieler Nachrichten als auch den Podcast "Kreis Ab" intensiv konsumiert (oder in der Handballecke mitliest). Es ist ja nicht so als wären diese beiden Aussagen zusammen in einem Artikel eines überregional relevanten Medium zu lesen gewesen wären. Insofern kann ich da keine Posse erkennen.
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Wenn die HBL ein Schreiben aufsetzt indem die Wild card beantragt wird und dieses Schreiben dann offiziell über den DHB an die zuständigen Gremien der EHF geleitet werden muss, dann mag es durchaus sein, dass der EHF-Präsident persönlich davon aktuell noch keine Kenntnis hat. Die beiden Aussagen müssen sich nicht widersprechen und am Ende ist es auch völlig egal wer wann davon Kenntnis hat, denn so lange die Anträge fristgerecht eingehen wird sich die EHF anschließend damit Ende Juni auseinandersetzten.
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Warum?
Weil "die halbe Bundesliga im Europapokal" meiner Meinung nach nicht förderlich für den Handball in Europa ist. Jeder deutsche Vertreter nimmt potentiell einem kleineren Verein einen Platz in der Gruppenphase weg. Für deutsche Vereine ist die Gruppenphase oft eine lästige Pflicht, um am Ende um einen Titel spielen zu können. Für viele ausländische Vereine hingegen ist das Erreichen der Gruppenphase bereits ein Erfolg, der die Weiterentwicklung des Vereins und der Mannschaft fördern kann.
Natürlich spielen zurecht mehrere Vereine der Topligen in der EHF European League, aber es ist ein sehr schmaler Grat zwischen der Aufwertung des Wettbewerbes durch zusätzliche Mannschaften aus den Topligen und dem Kleinhalten kleinerer Ligen, weil sie von der Dominanz anderer Verbände erdrückt werden.