Beiträge von Arcosh

    Für die Zuschauer ein tolles Event und die voraussichtlich überschaubare Anzahl Gästefans wird der TBV bestimmt unterbekommen. Heimrechttausch hin oder her ist der TBV Lemgo in diesem Europapokalduell favorisiert und zwar auch über den Heimvorteil im Rückspiel hinaus, so dass normalerweise der Tausch zu verschmerzen sein sollte. Falls wider Erwarten die Europapokalsaison des TBV doch nach der 1. Qualifikationsrunde enden sollte, würde die Häme natürlich entsprechend ausfallen.

    Von außen betrachtet scheint der afrikanische Handball in der Breite Fortschritte zu machen. 2020 traten die Kapverdischen Inseln zum allerersten Mal bei den Afrikameisterschaften an und konnten sich auf Anhieb mit Platz 5 für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Dieses Jahr haben sie es sogar ins Finale gegen Gastgeber Ägypten geschafft. Damit kommt zum ersten Mal seit 1983 ein Finalist nicht aus dem Kreis der Mittelmeeranrainer Ägypten, Algerien und Tunesien.

    Die zweite Überraschung dieser Afrikameisterschaften ist Guinea. Guinea ist nach 1981 und 2020 erst zum dritten Mal dabei, aber ließ in der Vorrunde mit einem 28:22-Sieg gegen den siebenmaligen Afrikameister Algerien aufhorchen. Im Viertelfinale unterlagen sie zwar gegen Marrokko, aber konnten in der Platzierungsrunde Angola (immerhin Teilnehmer der letzten drei Weltmeisterschaften) bezwingen. Nun treffen sie im Spiel um Platz 5 erneut auf Algerien. Der Gewinner qualifiziert sich für die Handball-WM und wird in der Vorrunde u.a. auf Deutschland treffen.

    Am 3. und 5. Spieltag hat der VfL Heimspiele gegen Hamm und Stuttgart. Da sollten hoffentlich die ersten Pluspunkte auf dem Konto sein.

    GWD Minden gegen den VfL Gummersbach am 34. Spieltag. Könnte einen Showdown geben.

    @TCLIP:

    Der Pressesprecher von Kolstad Håndball verfasst einen Text, holt dazu Aussagen des Trainer von Kolstad Håndball ein und veröffentlicht dies auf der Vereinshomepage von Kolstad Håndball ... aber der Text in seiner Gesamtheit ist in deinen Augen keine Verlautbarung des Vereins?

    Andererseits ist das überhaupt nicht die Frage gewesen und von Madel83 auch nie so behauptet worden. Es ging lediglich um die Information, dass Final4 der EHF European League der Männer könnte 2023 in Budapest stattfinden (siehe Fettung und Unterstreichung im Beitrag). Bislang ist das in meinen Augen eine einzelne Aussage zu der es keine weiteren Belege gibt. Ob eine Verwechslung mit dem Fußball Europa League Finale 2023 gibt (wie Zeitzi20 angemerkt hat) oder die Formulierung "en enda større gulerot" auf den norwegischen Sieg beim EHF Champions League Final4 der Frauen in Budapest Bezug nimmt, vermag ich u.a. aufgrund der Sprachbarriere nicht zu beurteilen.

    Bislang hat es meines Wissens kein Anbieter geschafft mit Sportübertragungen in die Gewinnzone zu kommen. In der Regel waren die Kosten für Fußballrechte einfach zu hoch. Insofern ist der Ansatz einer Streamingplattform ohne Fußball interessant. Wie groß ist die Nachfrage unter deutschen Sportinteressierten an diesem Angebot? Gelingt die Auslandsvermarktung um die Produktionskosten wieder reinzuholen?

    Interessant ist die Einteilung der dänischen Teams. Für die EHF Champions-League wurde gesagt, dass der Sieger der Play-Offs, d.h. der dänische Meister, den fixen Platz in der Champions-League erhält. Für die Setzliste in der European League ist hingegen die Platzierung nach der Hauptrunde ausschlaggebend. Nach der Hauptrunde war der Stand

    3. Skjern

    4. Skanderborg

    5. Bjerringbro-Silkeborg

    In den Play-Offs hatte sich Bjerringbro-Silkeborg den dritten Platz in der Meisterschaft gesichert, aber dennoch müssen sie nun in der 1. Qualifikationsphase bereits antreten.

    Tatsächlich ein enorm schwere Aufgabe, weil die Leistungen von Spielern aus den 70er und 80er Jahren kaum mit denen heutiger Handballer vergleichbar sind. Somit bliebe nur eine Betrachtungen wer jeweils zu seiner Zeit die Mannschaft des VfL Gummersbach geprägt hat (... und viele Namen die mir dabei spontan einfallen schaffen nicht die 5-Jahre-Hürde).

    Ian Marko Fog sehe ich nicht in den Top10 des VfL Gummersbach. Da war zum Beispiel Robert Gunnarsson meiner Meinung nach der bessere Kreisläufer und Klaus-Dieter Petersen darf man auch nicht vergessen. In die Top10 aufnehmen würde ich allerdings Heiner Brand. Ein sehr guter Handball und kaum ein anderer steht so sehr für den VfL Gummersbach wie er!

    Insbeondere auf der Torwart-Position gab es beim VfL Gummersbach viele große Namen. Andreas Thiel gehört auf jeden Fall in die Top10, aber auch Christian Ramota, Steinar Ege und Goran Stojanovc gehörten zu den besten auf ihrer Position.

    Ein schönes Thema, das vor Augen führt wie viele Ausnahmehandballer wir VfL-Fans schon im Verein bejubeln durften!

    Ich zweifle zwar nicht daran, dass S Nation Übertragungen auf dem Niveau von Sky oder DAZN wird produzieren können, aber für mich wäre das unerheblich, da ich aus Prinzip keine Geld für ein Produkt des Axel Springer Verlages bezahlen werde.

    Auffällig ist wie massiv die Unterschiede zwischen Hin- und Rückrunde beiden vielen Vereinen der Liga waren:

    VereinHinrundeRückrunde
    TuS Ferndorf20.5.+15
    TSV Dormagen19.4.+15
    ThSV Eisenach11.2.+9
    Dessau-Roßlauer HV16.8.+8
    HSG Nordhorn2.9.-7
    TV 05/07 Hüttenberg3.11.-8
    Die Eulen Ludwigshafen8.18.-10
    VfL Eintracht Hagen4.15.-11
    HC Empor Rostock6.20.-14

    Eine Frage treibt mich um: Zählt der VfL denn jetzt für die gesamte Pokalsaison noch als Zweitligist und hätte im Zweifel dann auch Heimrecht gegen Erstligisten oder in späteren Runden nicht mehr?

    Die Spielklassenzugehörigkeit basiert auf der Saison 2021/22 und gilt für den kompletten Wettbewerb. Somit hätte der VfL gegen Erstligisten in den ersten vier Pokalrunden immer Heimrecht.

    Ich war fünfmal beim CL-F4 in Köln, noch nie in Hamburg, würde mich aber tatsächlich fürs DHB-F4 entscheiden, wenn ich wählen müsste.

    Darf ich fragen wieso? Ist das Interesse am nationalen Handball soviel größer.

    Ich habe mir für kommendes Jahr Tickets für beide Veranstaltungen gekauft und bin gespannt ob der DHB bzw. die HBL annähernd ein Event wie die EHF wird auf die Beine stellen wird. Sportlich ist für mich das Champions-League Final4 deutlich höher angesetzt und ich bekommen Mannschaften und Spieler zu sehen, die ich viel seltener live sehen kann. Da in der Gruppenphase die Setzliste für die K.O.-Runden ausgespielt werden ist zudem die Chance, dass ein recht hoffnungsloser Außenseiter das Finalwochenende erreicht, deutlich geringer als im DHB-Pokal.

    Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt, wäre Deutschland bei Sieg gegen Angola auf jeden Fall in einem möglichen Dreiervergleich weiter. Angola darf sich eine Niederlage mit 17 Toren erlauben und stünde trotzdem noch im Viertelfinale, bei einer Niederlage mit maximal 7 Toren würden sie sogar den ersten Tabellenplatz behalten - sofern zuvor Tschechien gegen Slowenien gewinnt.

    Die sieben Wild cards erhalten:

    HC PPD Zagreb (CRO)

    Aalborg Håndbold (DEN)

    HBC Nantes (FRA)

    Telekom Veszprém HC (HUN)

    Elverum Handball (NOR)

    ORLEN Wisla Plock (POL)

    RK Celje Pivovarna Lasko (SLO)

    Der Antrag von Saporoschje wurde aufgrund "organisatorischer Unsicherheiten" von der EHF nicht berücksichtigt.


    Es sind die altbekannten Namen und die "Neulinge" bleiben wieder außen vor.