Beiträge von Arcosh

    ASV Hamm-Westfalen - THW Kiel

    SC Magdeburg - Rhein-Neckar Löwen

    Frisch Auf! Göppingen - MT Melsungen

    Füchse Berlin - TSV Hannover-Burgdorf

    HSG Wetzlar - SC DHfK Leipzig

    TBV Lemgo Lippe - GWD Minden

    HC Erlangen - Handball Sport Verein Hamburg

    VfL Gummersbach - SG Flensburg-Handewitt

    Die Abwehrarbeit des THW war in der ersten Halbzeit unterirdisch. Die Lemgoer kamen immer wieder fast völlig frei zu Würfen von 6m. Dazu eine teils schlechte Wurfauswahl im Angriff und schon stehen die Kieler vor der Aufgabe in der zweiten Halbzeit einen Vier-Tore-Rückstand drehen zu müssen. Ich bin gespannt.

    Der Spielverlauf erinnerte stark an das Testspiel beider Mannschaften in Kassel im Rahmen der Saisonvorbereitung. Der VfL mit dem besseren Start ins Spiel und Vorteilen in der ersten Hälfte, aber im zweiten Durchgang fanden sie kaum noch Lösungen und die Niederlage war zwar verdient, aber gefühlt am Ende zu hoch.

    Habe nochmal in den Guidelines und Interpretationen der IHF-Spielregeln nachgesehen und muss meine vorherige Aussage revidieren. Auch eine statische Position außerhalb des Torraums kann die Disqualifikation zur Folge haben:

    Zitat

    Ein Torwart ist zu disqualifizieren, wenn er seinen Torraum verlässt bzw. sich in einer ähnlichen Position außerhalb seines Torraums befindet und dabei einen frontalen Zusammenprall mit einem Gegenspieler verursacht. Dies gilt nicht:

    a) wenn der Torwart in dieselbe Richtung wie der Gegenspieler läuft, z. B. nach Wiederbetreten der Spielfläche vom Auswechselraum.
    b) wenn der Angreifer dem Ball nachläuft und der Ball sich zwischen dem Angreifer und dem Torhüter befindet.

    In Situationen dieser Art entscheiden die Schiedsrichter aufgrund ihrer Tatsachenfeststellung.

    Naja, natürlich ist die Intention der Regeländerung der Schutz des Feldspielers gewesen, der den Tempogegenstoß läuft. Aber gleichzeitig kann man auch nicht alle Verantwortung allein dem Torwart zuschreiben. Falls der Torwart während des Angriffs seiner Mannschaft bereits außerhalb des Torraums steht und dann der gegnerische Spieler einen Tempogegenstoßpass genau zu dieser Stelle wirft, dann kann es meiner Meinung nach nicht vom Torwart verlangt werden zur Seite zu treten, denn es ist davon auszugehen, dass in dieser Konstellation sowohl der Passempfänger bereits beim Loslaufen den außerhalb des Torraums befindlichen Torwart wahrnehmen kann und erst Recht der Passgeber, die komplette Situation auf dem Feld im Blick hat. Ich meine es gäbe auch Regelerläuterungen, die diesen Fall (Torwart ist bereits vorher außerhalb des Torraums) behandeln.

    ist denn "gesundheutsgefährdend " dafür ein merkmal, welches erfüllt sein muss ?

    ich dachte immer : generell, ausserhalb des 6m raumes , berührung torwart spieler- zwingend rot...

    ausser wie neulich, wo der spieler sichtbar absichtlich in den tw läuft..

    Der Regeltext lautet:

    Für mich wäre in diesem Zusammenhang mitentscheidend (aber im Video leider nicht erkennbar), ob Johannes Bitter während des HSV-Angriffs bereits auf Höhe der Siebenmeterlinie stand oder ob er erst aus dem Torraum raustritt als der Gegenstoßpass gespielt wird. Hätte er z.B. die ganze Zeit an dieser Stelle gestanden, dann sähe ich keinen Grund für eine Disqualifikation.

    Eine Disqualifikation für Johannes Bitter wäre wohl vertretbar gewesen. Da er aber nur einen halben Meter außerhalb des Torraums stand, sich passiv verhalten hat und zusätzlich auch noch ein weiterer HSV-Spieler am Lemgoer Torschützen dran war, würde ich sagen, dass man das auch durchaus laufen lassen und als nicht-gesundheitsgefährdende Situation werten kann.

    SG Flensburg-Handewitt - ASV Hamm-Westfalen

    TSV Hannover-Burgdorf - HC Erlangen

    MT Melsungen - VfL Gummersbach

    THW Kiel - TBV Lemgo Lippe

    GWD Minden - Füchse Berlin

    SC DHfK Leipzig - Frisch Auf! Göppingen

    Bergischer HC - HSG Wetzlar

    Handball Sport Verein Hamburg - Rhein-Neckar Löwen

    TVB 1898 Stuttgart - SC Magdeburg

    Ist Kehrmann immer noch entspannt?

    Da es nur zwei Absteiger gibt und Minden und Hamm in derselben Liga spielen, kann der Rest erstmal ganz entspannt weiterarbeiten.

    Was wäre das dieses Jahr (nach immerhin schon einem Viertel der Saison) für eine spannende Situation, wenn Lemgo, Leipzig, der BHC, Göppingen und Wetzlar im Abstiegskampf stecken würden. Allein für diese Prise an Spannung würde ich mir Überraschungserfolge des ASV Hamm wünschen ...

    Glückwunsch an den SCM zum Punktgewinn. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass die Mannschaft die Dreifachbelastung aus Super Globe, Champions-League und HBL so souverän meistert. Damit bleibt es in Gruppe A vorerst bei einem ein Dreikampf um die beiden vorderen Plätze.

    In Gruppe B ist der THW Kiel jetzt fast schon raus aus dem Rennen um Platz 1 und 2, aber das Weiterkommen sollte dennoch reine Formsache sein. Der THW agiert in der Champions-League diese Saison ein wenig so wie die SG Flensburg-Handewitt in den Vorjahren. Auswärtsspiele werden teilweise lustlos hergeschenkt und in eigener Halle die notwendigen Punkte zum Weiterkommen gewonnen. Im Prinzip ist das nachvollziehbar in Anbetracht der Verletzten und der Leistungsdichte an der Spitze der HBL, die in der aktuellen Saisonphase wichtiger ist als die Champions-League. Das Ganze ist natürlich eine Wette auf die Tagesform im Achtelfinale im März. Wenn die Mannschaft dort in Bestbesetzung antreten kann, dann sind die vierzehn Gruppenspiele vorher egal. Nur für Fans die die Mannschaft auf Auswärtsspielen begleiten ist das wenig schön anzusehen.

    Ich glaub, die Kölnarena wird eher im April voll als im Juni.

    Gemessen am Vorverkauf wird die Kölnarena an beiden Wochenenden voll und für die Stimmung im Juni sind Veszprem oder Kielce genauso wichtig wie der THW Kiel.

    Die spielerische Frische der ersten fünf oder sechs Partien nach dem Aufstieg ist dem VfL Gummersbach zuletzt verloren gegangen. Da die Ergebnisse aber weiterhin stimmen ist das (noch) Jammern auf hohem Niveau. Gestern war es ein Start-Ziel-Sieg für die Oberbergischen und bei Julian Köster scheint sich der Knoten endlich zu lösen. Er wirkt auf dem Feld wieder wesentlich befreiter und erinnert an die Spielfreude der vergangenen Zweitligasaison.

    In vier der nächsten fünf Spiele im November (Melsungen (A), Flensburg (H), Kiel (A), Rhein-Neckar Löwen (H)) ist der VfL Gummersbach klarer Außenseiter. Da die Tabellensituation sehr entspannt ist kann die Mannschaft unbeschwert in diese Spiele gehen - und zwischendrin wartet noch das bergische Derby beim BHC.

    Für die Spannung in der unteren Tabellenhälfte wäre ein weiterer Coup des ASV vor heimischer Kulisse wünschenswert und die MT ist einer der Gegner die auf dem Papier zwar deutlicher Favorit sind, aber in der Praxis große Leistungsschwankungen aufweisen. Dennoch denke ich, dass Melsungen sich (knapp mit 3-4 Toren) durchsetzen wird.

    Frisch Auf! Göppingen - TVB 1898 Stuttgart

    ASV Hamm-Westfalen - MT Melsungen

    VfL Gummersbach - GWD Minden

    Füchse Berlin - Bergischer HC

    HSG Wetzlar - SG Flensburg-Handewitt

    SC Magdeburg - SC DHfK Leipzig

    Rhein-Neckar Löwen - TSV Hannover-Burgdorf

    TBV Lemgo Lippe - Handball Sport Verein Hamburg

    HC Erlangen - THW Kiel

    Auf den ersten Blick 8 von 9 Partien mit klarem Favoriten.

    Bis zum 24:24 (41.) war es ein offenes Topsspiel, Danach hat Nilas Landin das Tor vernagelt und Kiel ist bis zur 52. Minute auf 30:26 davongezogen und hat sich das in eigener Halle natürlich nicht mehr nehmen lassen. Dennoch scheinen die Rhein-Neckar Löwen dieses Jahr wieder ein Kandidat für einen Champions-League-Platz zu sein.