Beiträge von Arcosh

    Zwei unberechtigte Tore.

    Eins, weil das Kresbetreten trotz Videonutzung nicht gesehen wurde.

    Und eins beim 7-Meter in der Verlängerung, obwohl der Ball niemals vollständig hinter der Linie war.

    Wenn in solchen Momenten (trotz jahrelanger Videobeweis-Erfahrung bei der EHF) selbst solche Dinge nicht funktionieren, wird's schwierig (und das ist sehr nett formuliert).

    Bzgl. des Kreisbetretens wäre zunächst zu klären, ob die Regeln für den Videobeweis überhaupt zugelassen hätten, dass die Schiedsrichter den Kreiseintritt anhand des Videos beurteilen. Die eigentliche Überprüfung hatte einen anderen Anlass und nicht jede Entscheidung auf dem Spielfeld darf per Video überprüft werden.


    P.S.: Rheiner: Mich würde noch Deine Antwort auf meine gestrige Frage interessieren. (Falls Du es überlesen haben solltest.)

    Zitat

    Der Zeitpunkt der Bekanntgabe nach sechs Niederlagen aus den letzten neun Pflichtspielen war keinesfalls zufällig gewählt. „Wir wollten gerade jetzt ein Zeichen setzen“, sagte Geschäftsführer Dierk Schmäschke, „und den Spielern zeigen, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“.

    „Unsere Entscheidung ist nicht nur mutig, sondern überzeugend und richtig. Beim Trainer fängt alles an“, meinte der Beiratsvorsitzende Boy Meesenburg, der Machulla und die von Verletzungen geplagte Mannschaft vor kurzem in dieser Zeitung öffentlich in die Pflicht genommen hatte.

    Zitat

    Für Geschäftsführer Dierk Schmäschke ist Maik Machulla schon längst einer der besten Trainer in Europa: „Das ist eine wegweisende Personal-Entscheidung für die Zukunft. Maik hat in den letzten Jahren bei der SG Flensburg-Handewitt bewiesen, dass er einer der besten Trainer in Europa ist. Er passt hervorragend zur Philosophie der SG, hat diese aktiv mitgeprägt und gemeinsam mit Maik wollen wir unsere junge und hungrige Mannschaft erfolgreich weiterentwickeln. Gerade in diesen schweren Zeiten, in denen unsere SG von Verletzungen arg gebeutelt ist, möchten wir zeigen, dass Zusammenhalt, Geduld und positives Denken extrem wichtig sind. Ich freue mich sehr auf die kommenden Jahre.“

    Das war vor 18 Monaten als der Vertrag mit Maik Machulla vorzeitig bis 2026 verlängert wurde. Anderthalb Jahre können im Profisport eine lange Zeit sein und selbst die besten Trainer können sich im Laufe der Zeit "abnutzen". Aber was genau hatten sich die Verantwortlichen der SG Flensburg-Handewitt im Oktober 2021 für die weitere Entwicklung des Vereins vorgestellt und was hat sich seitdem geändert? Nachdem die SG Flensburg-Handewitt die sportlich erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte gespielt hatte und sich national fast nur mit dem THW Kiel messen musste, haben sich die Füchse Berlin und vor allem der SC Magdeburg positiv weiterentwickelt und die Lücke zur nationalen Spitze geschlossen. Ich denke nicht, dass die SG Flensburg-Handewitt wirtschaftlich die Möglichkeiten bzw. das Wachstumspotential hat wie die beiden letztgenannten Vereine. Dafür profitieren sie allerdings von der geographischen Lage als süd-dänischer Bundesligist mit gutem Zugang zu nordeuropäischen Spielern. Anspruch der SG kann und sollte es sein in der nationalen Spitze mitzuspielen und ab und an um nationale Titel mitzuspielen. Aber schon allein die Champions-League-Qualifikation ist aktuell zwar sicherlich eine Zielsetzung, aber ein Verpassen sollte meiner Meinung nach noch nicht als gescheiterte Saison gewertet werden.

    Vielleicht haben Maik Machullas öffentliche Äußerungen in den letzten Tagen gegenüber diversen Medien zu dieser Freistellung geführt, denn da hat er durchaus Interna zum Mannschaftsgefüge angesprochen, die meiner Meinung nach eher innerhalb des Teams geklärt werden sollten. Unter rein sportlichen Gesichtspunkten kann ich den Schritt nicht nachvollziehen und halte insbesondere den Zeitpunkt für unnötig. In beiden Pokalwettbewerben ist die SG ausgeschieden, in der HBL ist der CL-Qualifikationsplatz außer Reichweite, aber die Europapokalteilnahme nicht gefährdet. Flensburg hätte die Saison zu Ende spielen können und schauen, wie der Trainer und die Mannschaft sich nach dieser fatalen Woche präsentieren. Dann hätte man sich im Sommer zusammensetzen und Entscheidungen über die Zukunft treffen können - selbst wenn dann vielleicht weiterhin der Trainerwechsel das Ergebnis gewesen wäre.

    Das hab ich im Pokalfinale aber überhaupt nicht gesehen.

    Von den drei Zeitstrafen für Kohlbacher passten zwei ganz und gar nicht in eine Linie mit den beiden Zeitstrafen nach Videobeweis.

    Diese vier Aktionen gleich zu bestrafen, ist nicht okay. Mit zweifachem Videobeweis schon gar nicht.

    In der Halle habe ich mich auch extrem aufgeregt über die fehlende Verhältnismäßigkeit der nichtgegebenen Disqualifikation gegen Gisli Kristjansson und der dritten Zeitstrafe gegen Jannik Kohlbacher direkt im darauffolgenden Angriff. Das passte nicht zusammen.

    Andererseits ist das Spektrum an Vergehen für die eine Zeitstrafe ausgesprochen werden kann bzw. muss auch unglaublich breit. Die Schiedsrichter haben keine Möglichkeit Abstufungen in Form einer Ein-, Zwei-, oder Drei-Minuten-Zeitstrafe vorzunehmen. Wenn die Schiedsrichter (warum auch immer) zu dem Schluss gekommen sind, dass das Foul von Gisli Kristjansson nur eine Zeitstrafe ist, dann können sie trotzdem nicht auf eine progressive Bestrafung des Fouls von Jannik Kohlbacher verzichten und eine Gelbe Karte da ebenfalls keine Option mehr.

    Hättest Du das Foul von Jannik Kohlbacher nicht progressiv bestraft?

    PSG hat mal eben die Rangfolge geklärt: PSG vs. Montpellier 38:23 (19:13)

    Die passende Antwort auf das 20:33 im Coupe de France.

    Es sind noch 5 Spieltage, bis der französische Meister gekürt wird, aber sofern sich die Topteams schadlos halten, würde die Meisterschaft am vorletzten Spieltag im Duell PSG vs. Nantes entschieden. Durch dieses direkte Duell hat auch Montpellier noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz - auch wenn für sie erschwerend hinzukommt, dass Montpellier sowohl gegen PSG als auch gegen Nantes den direkten Vergleich verloren hat.

    KarlHansGeorgOtto

    Würde es für Dich einen Unterschied machen, wenn der DHB-Pokal weiterhin in Einzelrunden ausgetragen würde und z.B. in Mannheim das DHB-Pokal-Halbfinale zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt unter Leitung von Schulze/Tönnies stattgefunden hätte?

    In letzter Konsequenz würden Deine Bedenken nämlich bedeuten, dass das Magdeburger Schiedsrichter-Gespann Schulze/Tönnies gar nicht eingesetzt werden dürfte, solange der SC Magdeburg in demselben Wettbewerb noch aktiv ist - sei es der DHB-Pokal oder auch die HBL.

    Ausländische Schiedsrichtergespanne für das Final Four zu nehmen, hieße aber nicht das von Dir selbst benannte vermeintliche Problem zu lösen, sondern ihm lediglich aus dem Weg zu gehen. Der DHB hat aktuell fünf international tätige Schiedsrichtergespanne, die somit meiner Meinung nach allesamt im Stande sein sollten ein Spiel beim DHB-Pokal Final4 zu leiten. Wenn Du der Ansicht bist, dass nicht alle diese Gespanne im Stande sind ein Spiel auf höchstem nationalen Niveau zu leiten, dann wäre die logische Konsequenz daraus, zu versuchen die deutschen Gespanne entsprechend zu schulen und weiterzuentwickeln, damit sie dieses Niveau erreichen. Schließlich gibt es auch in früheren Pokalrunden sowie in der HBL zahlreiche Spiele, die auf ähnlichem Niveau stattfinden.

    Das ist ja gerade das schöne diese Saison. Von den Top5 Mannschaften ist jede im Stande die anderen zu schlagen - auch in der gegnerischen Halle. In der Regel sind die Ausgänge der Spiele untereinander von der Tagesform, taktischen Finessen und/oder individuellen Fehlern abhängig. Auf dem Papier hat die SG zwei bittere Niederlagen im Gepäck und der THW ist ausgeruht, aber ab dem Anpfiff am Sonntag zählt das alles nicht mehr.

    Ich denke zwar nicht, dass die SG die schweren Auswärtsspiele in Kiel, in Berlin und in Magdeburg allesamt gewinnen und noch nach der Meisterschale greifen wird, aber warum sollten sie am kommenden Sonntag nicht überraschen können? Dem THW Kiel haben in der Vergangenheit längere spielfreie Phasen selten gutgetan. Andererseits wird Jicha seiner Mannschaft klar gemacht haben, dass die nächsten beiden Spiele gegen Flensburg und die Rhein-Neckar Löwen der Schlüssel zur Meisterschaft sein können, denn danach wartet in der Bundesliga recht einfaches Restprogramm und die Zebras könnten ihren Fokus auf die Champions-League legen.

    Ich hoffe es am Sonntag rechtzeitig nach Hause zu schaffen, denn das Nord-Derby verspricht interessant zu werden.

    Tipp: nächstes mal einfach einen anderen Eingang nehmen ;) Ich denke mal, du warst am Haupteingang? Wir mussten am Samstag nicht mal 5 Minuten anstehen (ca. eine Stunde vor dem ersten Spiel).

    "Haupteingang" ist bei der Kölnarena relativ. In der Regel gibt es bei Veranstaltungen drei Eingänge für die "normalen" Besucher. Südwest, Südost und Nord. Südwest ist der Straßenbahnhaltestelle zugewandt und dort stehen meist ca. 50% der Besucher an weil sie direkt darauf zukommen. Es folgt der Eingang Nord auf den die Besucher vom Deutzer Bahnhof drauf zu laufen und wo sich ca. 30% der Besucher anstellen und schließlich gibt es den den Besucherströmen abgewandten Eingang Südost wo die Schlange eigentlich immer am kürzesten und meist recht erträglich ist. Man muss halt einmal um die halbe Halle laufen.

    Wow! Als ich gestern nach dem Training in den Liveticker geschaut und den Flensburger 12:16 Rückstand gesehen habe, dachte ich noch "Das werden die schon noch drehen", aber dann fiel mir ein, dass ich dasselbe am Samstag in Köln auch dachte und alles ganz anders kam. Belastung hin oder her, aber zwei so desaströse Auftritte binnen weniger Tage von einer Topmannschaft sind schwerlich zu erklären. Zumal die SG zuvor seit dem 06. Dezember und 21 Spiele in Folge nicht verloren hatte. Deshalb fände ich es auch falsch jetzt den Trainer von seinem Amt zu entheben.

    Für die SG ist das nicht nur sportlich ein Debakel, sondern auch wirtschaftlich dürfte damit das Final4 in eigener Halle zum Zuschussgeschäft werden.


    In der EL-Rangliste für 23/24 ist der DHB auf Platz 1 vor den Verbänden aus Portugal und Frankreich. Der Platz sollte durch einen deutschen Sieger im EL-Finale 22/23 abgesichert werden für die Saison 24/25.

    Deutschland liegt in dieser Drei-Jahres-Wertung gut 50 Punkte vor Frankreich. Der Vorsprung ist mehr als eine der anderen Nationen in einer Saison insgesamt an Punkten erreicht und wird aufgrund von drei deutschen Viertelfinalisten bzw. zwei Halbfinalisten auch für die Saison 2024/25 nicht nennenswert schrumpfen - egal wer diese Saison die European League gewinnen wird. Platz 1 im Ranking uns somit der zweite sichere Platz in der Champions-League sind aktuell nicht gefährdet.

    Wenn es darauf hinausliefe das der Verband das entscheiden muss also Vizemeister oder CL-Sieger, wäre es schon interessant.

    Die EHF fordert, dass die Qualifikation für die Champions-League auf den Ergebnissen der nationalen Meisterschaften beruhen muss. Insofern sollte der Champions-League-Titel streng genommen keine Relevanz haben und die beiden bestplatzierten Mannschaften der HBL müss(t)en vom DHB bzw. der HBL für die Champions-League gemeldet werden.

    Zitat

    5.4.2 Clubs shall be entered by their National Federation by name, based on the final outcome of the national championship of the past season. The qualification of each club to enter the competition shall be officially documented.

    Top

    • Die Rhein-Neckar Löwen. Ein hochverdienter Deutscher Pokalsieger 2023. Ich habe lange nicht mehr eine taktisch so gut eingestellte und diszipliniert auftretende Mannschaft gesehen wie die Löwen und von der ersten Spielminute am Samstag an wurde jedes Tor und jede gelungene Abwehraktion von der kompletten Löwen-Ersatzbank stehend bejubelt. Das war eine ganz andere Körpersprache als zuletzt in der Liga. Die Mannheimer sind nach Köln gekommen mit dem Wissen, dass dies ihre eine Titelchance für diese Saison ist und sind entsprechend aufgetreten. Im Halbfinale fand Flensburg kein Mittel gegen die Offensiv-Achse Knorr - Kohlbacher. In der zweiten Halbzeit haben sie der SG den Zahn gezogen, in dem sie ihre Angriffe ewig lang ausgespielt haben, nur um dann bei drohendem passivem Spiel doch zuverlässig den Torerfolg zu erzielen. Am Sonntag gelang es der Abwehr Gisli Kristjansson durch geschicktes Doppeln und schnelles Verschieben immer wieder zu stoppen. Diese Leistungen haben den Titel verdient!
    • Ein Handball-Endspiel bei dem die Abwehrarbeit im Fokus stand! :love: Das Finale hat für die eher mauen drei vorangegangenen Spiele mehr als entschädigt und war allein das Eintrittsgeld wert.
    • SiGi, die Flensburg Möwe. Wer auch immer am Sonntag in dem Kostüm steckte, hat einen tollen Job abgeliefert und 60 Minuten lang Vollgas gegeben und die Zuschauer im und um den SG-Fanblock bespaßt!
    • Die vor dem Finale vorgetragene Version der Deutschen Nationalhymne fand ich sehr ansprechend.
    • In und um die Halle haben wir viele alte Bekannte getroffen und einen sehr schönen Samstagabend mit einer Gruppe Lemgoer in der Kölner Altstadt verbracht - wo wir mit weiteren Handball-Fans aus Magdeburg und Flensburg nette Gespräche geführt haben.
    • Viele Aktionsstände in und um die Halle mit kurzweiligen Spielen. (Endlich habe ich ein Paar Köln-Socken. ^^ )

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    Naja:

    • Der DJ in der Spielfeldmitte vor Beginn der Spiele entsprach glaube ich nicht dem Musikgeschmack der durchschnittlichen Zuschauer in der Halle. Aber das verbuche ich als (notwendigen) Versuch ein jüngeres Publikum für den Handball zu begeistern.
    • Die Fans des TBV Lemgo empfand ich in der Halle etwas dröge. Natürlich war die Leistungen des TBV nicht dazu angetan, die Fans in grenzenlosem Jubel ausbrechen zu lassen, aber gefühlt kam aus dem blauen Fanblock die geringste Stimmung.

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    Flop:

    • Die Showeinlage mit den Tänzerinnen in LED-Kostümen fand ich beim ersten Mal noch interessant, aber als dieselbe Gruppierung dann auch vor dem zweiten Halbfinale und dem Finale auftrat hatte sich der Wow-Effekt bereits abgenutzt. Tänzerisch war die Choreografie nicht so berauschend bzw. ließ sich in der Dunkelheit kaum beurteilen und der LED-Effekt ist nur beim ersten Mal halbwegs interessant.
    • Der Videobeweis. Ich habe die TV-Bilder noch nicht gesehen, aber in der Halle war ich mir bei beiden Situationen im Finale recht sicher, dass es nur eine Rote Karte dafür geben kann.

    Mal sehen ob es an ein CL Final4 herankommt.

    Sportlich wird das schwierig. Beim EHF CL Final4 sind eigentlich immer drei bis vier Mannschaften auf Augenhöhe und auf absolutem internationalen Topniveau dabei. Das kann der DHB-Pokal in der Regel nicht leisten. In der Champions-League können sich dank Setzlisten und gesetzter K.O-Runden die Topmannschaften bis zum Final4 weitestgehend aus dem Weg gehen. Im DHB-Pokal hingegen gehört einerseits eine Menge Losglück dazu, dass z.B. Kiel, Magdeburg, Berlin und Flensburg allesamt nicht bereits vor dem Halbfinale aufeinandertreffen, und andererseits sind es für die Erstligisten drei Spielrunden über 60 Minuten (d.h. keine Gruppenphase, keine Rückspiele) wodurch der Wettbewerb anfälliger für Erfolge von Außenseitern ist.

    Die Stimmung/Atmosphäre unter den Zuschauern in der Halle fand ich vergangenes Jahr in Hamburg "natürlicher" als in Köln. Beim DHB-Pokal Final Four in Hamburg hatte ich den Eindruck, dass die Stimmung wirklich von den Fangruppierungen ausging. In Köln wird Stimmung vom Hallen-DJ bzw. den Moderatoren generiert, die das aber seit Jahren wirklich sehr gut machen. Ja, manchmal wurde die "natürliche" Stimmung einzelner Fangruppierungen vom DJ leider durch Musikeinspielungen abgewürgt, andererseits gibt es regelmäßig Vereine (wie z.B. Barcelona oder Paris), die mit einer überschaubaren Anzahl an Fans anreisen. Auch Nantes hatte zwar immer farbenfrohe und mit reichlich Fahnen u.ä. ausgestattet Fans, aber meistens eben "nur" zwei Busse voll. Insofern muss zwangsläufig der Hallen-DJ versuchen die Halle anzuheizen und da hat das Rahmenprogramm vor und während der Spiele bei der EHF CL in Köln Maßstäbe gesetzt, die die HBL erst einmal erreichen muss.

    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass insbesondere das Showprogramm vor den Spielen des EHF CL Final4 von Jahr zu Jahr reduziert wurde. In den ersten Jahren gab es tolle akrobatische Darbietungen vor jedem Spiel oder Live-Musik vor der Siegerehrung. Irgendwann waren es dann nur noch Lasershows. Da bin ich gespannt, welches Budget die HBL zur Verfügung hat bzw. wie sie es einsetzt.

    Für mich das Alleinstellungsmerkmal des EHF CL Final4 war immer die Außenfläche um die Halle. Sei es die Openming Party mit lokaler Live-Musik am Freitag oder die zahlreichen Aktionen rund um die Halle am Samstag und Sonntag. Natürlich sind das Präsentationsflächen für Sponsoren, aber es sind immer lustige Spielchen bei denen die Fans der diversen Vereine sowie neutrale Zuschauer miteinander ins Gespräch kommen und einfach eine gute Zeit haben. Im Vergleich dazu bot das DHB-Pokal Final Four in Hamburg quasi nur die Fanshops der Vereine.