Beiträge von RD

    ...wenn man dem SCM-Manager trauen darf!

    ich möchte es nur zu gerne glauben!

    http://www.volksstimme.de


    Volksstimme: Der Handball strebt bei den Mannschaftssportarten nach Position zwei hinter den Fußballern. Sie haben in den zurückliegenden Wochen im Auftrag der Liga die Gespräche mit den TV-Anstalten geführt: Was darf man in der kommenden Saison auf den Schirmen erwarten?

    Hildebrandt: Die Verträge sowohl mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten als auch dem Spartensender DSF liegen jetzt nahezu unterschriftsbereit vor. Zusammenfassend kann man es so sagen: Es wird in der neuen Saison noch häufiger Handball im TV zu sehen sein. Und er wird in einer besseren Qualität präsentiert.

    Volksstimme: Nun hörte man, dass das DSF verlangt haben soll, dass sich die Liga an den Produktionskosten beteiligt.

    Hildebrandt: Das ist eine Sache, die wir von vornherein ausgeschlossen haben. Das wird es nicht geben. Jeder Verein erhält am Ende eine vernünftige Summe.

    Volksstimme: Gibt es Veränderungen?

    Hildebrandt: Ja, das Spiel der Woche beim DSF wird es künftig dienstags geben, hinzu kommen einige Partien am Sonntagnachmittag. In den 3. Programmen wird die Zahl der Live-Spiele gegenüber dem Vorjahr erhöht.

    ...ich habe selten so ein ungeschminktes und realistisches interview gelesen.

    ich drücke den sympathischen wetzlarern jedenfalls
    alle daumen, daß es auch diese saison wieder reicht!


    Artikel vom 19.08.03

    Velimir Petkovic:

    "Keine Verstärkungen"


    AZ: (mac) Die Saison steht bevor. Was ist noch zu tun?

    Velimir Petkovic: "Das größte Problem ist unser 6:0-Innenblock. Wir müssen da noch eine neue Lösung finden. Wir haben zwei erfahrene Leute verloren, die den Ton in der Deckung angegeben haben. Ersatz dafür kommt nicht über Nacht. Da hilft auch kein Jammern, nur harte Arbeit. Irgendwann schaffen wir das."

    AZ: Wie weit ist das Team momentan.
    Gemessen an der nötigen Bundesliga-Form?

    Petkovic: "Nicht sehr weit. Das hat das letzte Spiel gezeigt. Das 21:27 gegen Wilhelmshaven war schmeichelhaft. Mit Kestawitz und Monnberg fehlen aber auch zwei Leistungsträger, die pro Spiel zehn Tore werfen. Golic kommt erst langsam in Fahrt, mit ihm ist unser Spiel gefährlicher und die zweite Welle druckvoller. Diese Tore fehlen uns und machen uns nervös."

    AZ: Haben Sie Angst vor dem Saisonstart?

    Petkovic: "Ich habe jedes Jahr Angst, denn wir fangen immer bei Null an. Ich habe eben nur sechs oder sieben hochklassige Spieler, die alle jederzeit fit bleiben müssen."

    AZ: Sind die Zugänge Kieselhorst und Viktorson immer noch ihre Wunschspieler?

    Petkovic: "Ich habe nie gesagt, dass sie meine Wunschspieler sind. Sie sind keine Verstärkungen, sondern Perspektiv-Spieler. Wie lange sie brauchen, um uns zu helfen, kann niemand sagen. Viktorson hat gewisse handballerische Qualität, aber ihm fehlt die Härte. Wenn er nicht härter in die Zweikämpfe geht, schaffte er es bei uns nicht. Kieselhorst ist total von der Rolle. Sein Manko ist, das wir noch keinen Abwehrchef haben, der ihn führt. Daher hat er mehr Schwierigkeiten als erwartet."

    AZ: Wer kann Abwehrchef werden?

    Petkovic: "Ein Mann mit Erfahrung. Chalepo ist zu ruhig. Brajkovic könnte es durch seine Einstellung werden, aber das kann man nicht entscheiden. Er muss sich aufdrängen."

    AZ: Was macht der "dritte Zugang" Gennadij Chalepo?

    Petkovic: "Er war lange nur ein Teil des Teams und hatte durch Bjarnason und Michel Entlastung. Jetzt ist er der Einzige und muss auch Deckungsspezialist werden. Der Druck ist groß. Vielleicht steigert er sich, wenn die anderen Neuen auch einen Schritt nach vorne gehen und ihn so entlasten."

    AZ: Das Team hat sich verändert. Wo liegt der Unterschied?

    Petkovic: "Ich wusste damals zu jeder Zeit, was mein Team kann und konnte blitzschnell etwas ändern. Wir haben jetzt drei neue Leute, von denen keiner eine Mannschaft aus dem Tief herausziehen kann. Wir werden erst in der Runde sehen, ob wir die Qualität haben, ein Spiel noch zu kippen."

    hp wetzlar

    HSV-HANDBALL | 22.08.2003

    Auf Dauer hilft nur Baur
    NILS WEBER

    Hanning will Lemgos Spielmacher holen / »Schon mehrfach gesprochen«

    Zukunft, Perspektive, Weichen stellen - das sind Begriffe, die bei Gesprächen mit Bob Hanning immer wieder fallen. Gut eine Woche vor dem Start des HSV in die neue Saison, geistern dem "Handball-Napoleon" schon große Namen für die Spielzeit 2004/2005 durch den Kopf. Denn für sein ehrgeiziges Ziel, 2006 den Meistertitel an die Alster zu holen, benötigt er Meisterhände.

    Diese besitzt Markus Baur, der als Spielmacher den TBV Lemgo zum Titel und die Nationalmannschaft zu Silber bei der WM in Portugal geführt hat. "Er könnte uns auf dem Weg zur Meisterschaft mit Sicherheit weiterhelfen", erklärt Hanning und verrät: "Wir haben ein sehr gutes Verhältnis und schon mehrfach gesprochen."

    Langfristig braucht der HSV neben Guillaume Gille noch einen weiteren hochkarätigen Spielmacher. Nach seiner schweren Verletzung sucht "Gino" noch seine Form, das Risiko eines erneuten Ausfalls ist gegeben.

    Bereits in Portugal hatte Hanning gegenüber der MOPO sein Interesse an Baur bekundet. 2004 läuft der Vertrag des 32-Jährigen beim TBV aus. "Der nächste Vertrag wird der letzte sein, und da muss es auch passen", hat Baur kürzlich erklärt.

    Fakt ist: Der "Handballer des Jahres" fühlt sich derzeit unterbezahlt. Dass Lemgo nochmal etwas drauflegt, ist unwahrscheinlich. Schließlich hatte TBV-Manager Fynn Holpert den Ausstieg aus dem Poker um Pascal Hens damit begründet, nicht das Gehaltsgefüge in Lemgo sprengen zu wollen. Für den HSV dagegen gilt: Auf die Dauer hilft nur Baur.

    http://www.mopo.de

    Tages Anzeiger vom 13. August 2003

    Pressemitteilung
    Keine SHL-Spiele im DSF
    Das Deutsche Sportfernsehen (DSF) wird in dieser Saison keine Spiele der Swiss Handball League (SHL) live zeigen. «Die Verhandlungen sind gescheitert», bedauert Arnold Schuler, Präsident des SHL-Klubs Grasshoppers, der gute Beziehungen nach Deutschland pflegt. Der neue Besitzer des DSF habe nicht genügend Interesse am Schweizer Handball gezeigt, so Schuler. Damit begnügt sich das DSF (vorerst?) mit einer Live-Übertragung. Anfang Mai war der Schweizer Cupfinal zwischen GC und Pfadi Winterthur live übertragen worden.

    der VfL hat in einer auf absolutem internationalen Spitzenniveau verlaufenden Partie gegen Fotex Veszprem gewonnen(anschließend ja auch das Turnier gegen den THW).

    In dieser Form MUSS der VfL wieder international spielen. Besonders herausragend mit einer klasse
    Mannschaftsleistung Wiechers, Spatz, Lapcevic und Yoon.

    Yoon hatte den wohl weltbseten Keeper Sterbik total auf der Rolle, das passiert auch selten.

    Mit dem VfL ist in der nächsten Saison ganz stark zu rechnen.

    -barca wollte Jorgensen schon jetzt aus vertrag herauskaufen

    -altea + jorgensen lehnten ab

    - voraussichtlich wird Jorgensen ein angebot der SG
    annehmen

    -Jeppesen voraussichtlich 2004 zu barca


    NO LE CONVENCE LA OFERTA FORMULADA POR VALERO RIVERA
    Jorgensen rechaza su traspaso al Barcelona
    BERTO OROZCO. Altea

    El BM Altea y su jugador danés Lars Jorgensen han rechazado la oferta de traspaso del FC Barcelona que les ha realizado su entrenador Valero Rivera. El técnico azulgrana se desplazó esta semana a Altea para negociar la baja de Jorgensen con el presidente del club alicantino, Pascual Moragues, y le ofreció a cambio 150.000 euros. El internacional danés, al que le resta un año de contrato con el Altea, tiene una cláusula de rescisión de 250.000 euros. El presidente del Altea, que ayer cesó en su cargo, no dio ninguna opción para negociar ya que Jorgensen es un jugador fundamental en su equipo.

    El Barcelona ofrecía a Jorgensen, un lateral diestro-central de gran capacidad defensiva, doblarle el sueldo que cobra en el Altea, pero el jugador también ha preferido cumplir su contrato. A su término, previsiblemente aceptará una oferta del Flensburg de la Bundesliga alemana.

    Hasta el momento, el Barcelona únicamente ha fichado para la próxima temporada al extremo zurdo David Rodríguez Carvajal, procedente del Gáldar. También anda detrás del lateral de la selección danesa, Lars Jeppesen, pero con vistas a su incorporación dentro de un año.

    http://www.marca.es

    http://www.abendblatt.de

    Mit Pascal Hens könnte das neue Quartier auch gleich einen prominenten Nutzer finden. Der Wechsel des Nationalspielers von der SG Wallau-Massenheim zum HSV kann wohl nur noch an einer überzogenen Ablöseforderung scheitern. Bei den Hessen wird zurzeit allerdings jeder Euro gebraucht. Vergangene Woche wurde Christian Rose bis Saisonende nach Spanien ausgeliehen; auch sein Nationalteamkollege Jan-Olaf Immel und der russische Weltmeister und Olympiasieger Igor Lawrow werden bereits auf dem Transfermarkt angeboten.

    ...kann jemand besser spanisch?


    http://www.as.com

    Balonmano | Asobal
    CIUDAD REAL, A LA CAZA DE REFUERZOS


    La idea es dar entrada en el conjunto a Jacobsen, jugador del Kiel, con quien presumiblemente ya habría un acuerdo


    STEFANSSON. El lateral derecho islandés fue la primera opción.


    El Ademar evitó que la Liga se decidiese antes de tiempo, y a tres jornadas del final el Barcelona se encuentra con que en la penúltima se enfrentará al Ciudad Real en el Puerta de Santa María con todo por decidir. Además, para ese encuentro el conjunto de Juan de Dios Román contará con un refuerzo extranjero, toda vez que Mariano Ortega no podrá actuar en lo que resta de temporada.

    La idea inicial era contar con el islandés Stefansson, pero el mejor lateral derecho de la actualidad seguirá en el Magdeburgo hasta el final del campeonato, toda vez que le harán un homenaje el próximo 27 de mayo. En este momento la idea es dar entrada en el conjunto a Jacobsen, jugador del Kiel, con quien presumiblemente ya habría un acuerdo. Pero el Kiel tiene un partido vital este fin de semana para desplazar al Gummersbach, y todo queda a expensas del resultado de dicho encuentro.


    Lo que sí parece seguro es que Dzomba, jugador croata del Celje, campeón del mundo, será el extremo que ocupe el puesto de Hjermind para la próxima temporada. — E. Ojeda

    ...hier der text aus der GN!

    HSG Nordhorn steht vor Umzug nach Hannover

    Handball Verantwortliche verhandeln mit Besitzer der Preussag Arena – Entscheidung bis Ende April


    Der Rückzug des Hauptsponsors (Toto Lotto Niedersachsen) nach dieser Saison zwingt die HSG Nordhorn voraussichtlich zum Umzug nach Hannover. Bis zum 30. April will Manager Bernd Rigterink alle Optionen offen halten, er sieht zurzeit aber kaum Chancen für einen Erhalt des Bundesliga-Standortes Nordhorn.
    Nordhorn/ml – Bislang war der Umzug der HSG Nordhorn in die Preussag Arena von Hannover eher eine theoretische Option, um den Grafschafter Handball-Bundesligisten aus der wirtschaftlichen Krise zu steuern. Jetzt scheint aus der Möglichkeit Handfestes zu entstehen. Manager Bernd Rigterink, der den Erstliga-Standort Nordhorn aufgebaut hat, war am Wochenende mit Beiratsmitglied Hans Harms-Ensink zu Verhandlungen mit dem Besitzer der Preussag Arena, Günter Papenburg, in Hannover. Das bestätigte der HSG-Manager gestern. Das Ergebnis der Gespräche sieht laut Rigterink so aus: In der Landeshauptstadt habe die HSG Sportmarketing GmbH eine positive Fortführungsprognose, die im Moment in Nordhorn nicht gegeben sei. Er betont, dass man mit einem Festhalten an der Grafschafter Kreisstadt entgegen einer solchen Prognose nicht nur die GmbH, sondern auch die Lizenz gefährden würde.
    Die Spielgenehmigung für die deutsche Handball-Eliteklasse samt Bundesliga-Spitzenmannschaft steht in Hannover wohl höher denn je im Kurs, seit klar ist, dass der Eishockey-Erstligist Hannover "Scorpions" von der Preussag Arena ins Mellendorfer "Icehouse" zurückkehrt. "Herr Papenburg will Erfolg haben in der Arena – dafür ist die HSG ein Garant", sagt Bernd Rigterink. Dass ein Umzug für die Region schmerzlich sein würde, steht außer Frage. "Wir haben aber immer gesagt, dass es zum Schluss um die Mannschaft geht", hat der HSG-Manager auch die soziale Komponente im Blick. Doch nicht nur für das ballwerfende Personal, das eigentlich in Nordhorn bleiben möchte, ist Hannover eine Alternative. Es gehe um ei- nen kompletten Umzug samt Geschäftsstellen-Mitarbeitern, sagt Rigterink.
    Für die Verantwortlichen der HSG ist es schwierig, nach dem angekündigten Rückzug des Hauptsponsors Toto Lotto Niedersachsen kurzfristig alternative Geldquellen aufzutun. Rigterink: "Jetzt an Gelder heranzukommen, ist unheimlich schwer. Die Töpfe für die Verteilung werden erst im Oktober oder November für das folgende Jahr zusammengestellt – solange können wir nicht warten." Die Entscheidung über einen Umzug soll nach Auskunft von Rigterink bis zum 30. April getroffen werden. "Bis dahin wollen wir alle Kräfte bündeln, um den Bundesliga-Handball in Nordhorn zu erhalten", sagt Rigterink. Allerdings scheinen die wirtschaftlichen Zwänge die Richtung vorzugeben, sodass der HSG-Manager im Hinblick auf diese Variante eher skeptisch ist: "Ich sehe keine große Chance mehr."
    So scheinen die Tage des Erstliga-Handballs in der Grafschaft nach derzeitigem Stand gezählt. Es könnte sogar nur noch das Heimspiel gegen die SG Wallau-Massenheim (7. Mai) geben, denn bei den Verhandlungen wurde die Idee geboren, das letzte Heimspiel gegen den VfL Gummersbach am 21. Mai im Falle eines Umzuges eventuell bereits in der Preussag Arena auszutragen. "Eine Idee sind immer nur 10 Prozent, die Umsetzung dagegen 90 ", kommentierte Bernd Rigterink diese Spekulation.

    THSV-spieler kann Friseur nicht zahlen!

    Kann sich da nicht ein Eisenacher Friseur als Sponsor anbieten?


    ThSV-Rettung ist möglich - Zwei Punkte gegen Wetzlar sind Pflicht
    Insolvenzverwalter Olaf Kupke hält die Rettung des Bundesliga-Handballs in Eisenach trotz der knappen Zeit dafür bis Monatsende für machbar. Das sagte der Erfurter Rechtsanwalt am Mittwoch der dpa. Man habe zwar noch schwere Hürden zu überspringen. Es fehle auch noch die Zustimmung von einigen Gläubigern. Er arbeite aber mit Hochdruck daran, dass der Insolvenzplan bis zum 30. April fertig gestellt und somit die Voraussetzungen erfüllt werden, um die Bundesliga-Lizenz für die kommende Spielzeit zu erhalten.

    dpa (16.04.2003) Mit konkreten Zahlen wollte Kupke nicht aufwarten. «Die stehen dann im Insolvenzplan, auf dessen Basis die Sanierung durchgeführt werden soll», erklärte er. Auf jeden Fall regte er an, die Lizenzunterlagen für die neue Spielzeit noch einmal zu überarbeiten. «Vor uns liegt noch ein steiniger Weg. Eine Tendenz ist noch nicht erkennbar», betonte Präsident Frank Seidenzahl. Um sich sportlich für die neue Saison zu qualifizieren, fehlen dem ThSV noch ein paar Punkte. Am Samstag ab 19.30 Uhr soll dazu ein weiterer Schritt mit einem Sieg gegen die HSG Wetzlar gelingen. Ungewiss ist der Einsatz von Co-Kapitän Steffen Wöhler (Bauchmuskelzerrung) und Kapitän Martin Reuter (Rückenprobleme). «Wir benötigen noch mindestens vier Punkte für den Klassenerhalt. Die Hälfte davon wollen wir gegen den alten Rivalen schaffen», erklärte Cheftrainer Peter Rost. In den vergangenen zwei Jahren setzte es aber gegen die Hessen, die mit dem Ex-Eisenacher Julian Duranona anreisen, jeweils Heimniederlagen. Rost und sein Co-Trainer Matthias Allonge, die wie die Spieler kein Geld erhalten haben, fühlen sich von der Politik allein gelassen, obwohl hochrangige Landespolitiker im Aufsichtsrat sitzen. Sie verweisen auf andere Beispiele, in denen die Politik geholfen hat. Als Mit-Kontrahent Nordhorn vor einem Jahr in einer ähnlich prekären Situation war, hatte sich der damalige Ministerpräsident Sigmar Gabriel um Sponsoren bemüht. Beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern wurde Ministerpräsident Kurt Beck aktiv. Vier Eisenacher Spieler haben Angebote aus Spanien abgelehnt, obwohl alle seit Januar kein Gehalt bekommen haben. Sie können frühestens Anfang Mai mit Zahlungen vom Arbeitsamt rechnen. Den Antrag auf Vorfinanzierung des Insolvenzausfallgeldes hat Rechtsanwalt Kupke inzwischen beim zuständigen Amtsgericht Mühlhausen gestellt. Speziell die jüngeren Männer, denen in den vergangenen Wochen aus der inzwischen leeren Mannschaftskasse geholfen wurde, sind absolut «klamm». Ronny Göhl beispielsweise trägt keine Glatze mehr, weil er das Geld für den Friseur nicht hat. Beim ThSV bemüht man sich um ein attraktives Rahmenprogramm zu dem Spiel am Samstag, um möglichst viele Zuschauer in die Halle zu bekommen. Bisher lief der Kartenvorverkauf sehr lau, so dass noch ausreichend Tickets in allen Kategorien vorhanden sind.


    Handball-world

    ...weiter auf die Politik zu setzen ist schon eine dreiste Strategie!

    Beendet endlich diese "Schmierenkomödie"!

    http://www.gnonline.de

    HSG-Spieler lassen den Verantwortlichen Zeit

    AUFSCHUB Team besteht nicht auf Klausel

    Nordhorn/ml – Bei der HSG Nordhorn herrscht trotz der unklaren Zukunft durch den angekündigten Rückzug des Hauptsponsors (die GN berichteten) gespenstische Ruhe. Neue Entwicklungen hat es in den vergangenen Tagen offenbar nicht gegeben. Nach Auskunft von HSG-Geschäftsführer Klaus Hansmann, der auch Mitglied des Beirates ist, gab es urlaubsbedingt zuletzt keine Sitzung des Aufsichtsgremiums.
    Die Spieler des Handball-Bundesligisten haben sich unterdessen darauf geeinigt, den Verantwortlichen noch etwas Zeit zu geben. "Die Mannschaft will die Verträge nicht kündigen, weil sich alle hier wohl fühlen. Wir müssen dem Verein ein wenig Zeit geben", sagt Mannschaftsführer Ola Lindgren, der in der kommenden Saison Nachfolger von Trainer Kent-Harry Andersson werden soll. Diese Entscheidung des Teams ist wichtig, da es nach den Schwierigkeiten der Vergangenheit eine Vertragsklausel gibt, die die bestehenden Kontrakte für ungültig erklärt, sollten die Spieler bis zum gestrigen 15. April nicht Klarheit haben, wie es bei der HSG weitergeht. Das bezieht sich auch auf den Gehaltsverzicht von 20 Prozent, der nur für die laufende Spielzeit vereinbart wurde. Kann der Verein in der kommenden Saison nicht die normalen Bezüge zahlen, können die Spieler gehen. "So steht es in den Verträgen", sagt Ola Lindgren.
    "Wir versuchen, uns auf die Spiele zu konzentrieren und haben gesagt, dass wir jetzt noch ein oder zwei Wochen warten", erklärt Lindgren. Mit einem möglichen Umzug der HSG Nordhorn nach Hannover will sich der Schwede noch nicht beschäftigen. Lindgren: "Wir wollen nicht über Hannover sprechen. Es geht darum, es hier in Nordhorn zu retten." Die Option eines Umzuges in die Landeshauptstadt ist für die Mannschaft sicher trotzdem wichtig, denn die Spieler hängen zu einem ungünstigen Zeitpunkt in der Schwebe. "Wir haben Mitte April, das ist eigentlich schon spät", sagt Lindgren im Hinblick darauf, dass die Planungen der Vereine für die kommende Saison bereits weit fortgeschritten sind.
    Manager Bernd Rigterink betont, dass er dafür kämpfen will, den Bundesliga-Handball in Nordhorn zu erhalten. Gleichzeitig macht er aber klar: "Irgendwann muss man auch an die Mannschaft denken." So gehen die Aktivitäten bei der HSG offenbar in zwei Richtungen. "Wir müssen ja parallel arbeiten", sagt Geschäftsführer Klaus Hansmann. Das heißt: Die Verantwortlichen bemühen sich, mit Hilfe der Politik den angekündigten Rückzug des Hauptsponsors doch noch rückgängig zu machen, bzw. einen Sponsor zu finden, der die Lücke schließt. Gleichzeitig werden aber wohl auch die Bedingungen für einen Umzug nach Hannover geklärt.

    "Da wird so viel unqualifiziertes Zeug geredet"

    Essens Klubchef Schorn verteidigt Handball-Ligaboss Jacobsen und fordert den Rücktritt des Kieler Managers
    Hamburg - In der Handball-Bundesliga schwelt ein Streit um die Führungspositionen um Ligaausschuss-Chef Heinz Jacobsen: "Die Ligastruktur muss mit frischen Kräften besetzt werden. Es bringt nichts, alte Leute in neue Kleider zu stecken", sagte der Geschäftsführer des THW Kiel, Uwe Schwenker. Sein Kollege Fynn Holpert (TBV Lemgo) fordert, dass "alte Zöpfe abgeschnitten" werden müssten. Klaus Schorn (68) ist seit 27 Jahren Verantwortlicher beim Tabellenvierten TuSEM Essen, der am Sonntag im deutschen Pokalfinale unglücklich nach Verlängerung (30:31) an Flensburg-Handewitt scheiterte. Der dienstälteste Klubchef macht im Gespräch mit WELT-Redakteur Sven Beckedahl klar, dass er von der Offensive seiner jüngeren Kollegen wenig hält.


    DIE WELT: Ist die Kritik an der Ligaführung ein Generationenkonflikt oder eine Palastrevolte?


    Klaus Schorn: Ich mache mir sehr große Sorgen. Es geht dabei gar nicht um Parteinahme für Heinz Jacobsen. Alter ist keine Frage des Jahrgangs, sondern des Geistes. Wenn man sagt, Jacobsen muss weg, weil er jenseits der 60 ist, kann ich nur sagen: Ich habe im Zuge der Olympiaentscheidung, die Altersstruktur der NOK-Mitglieder gesehen. Von den 32 Verbandschefs, die da abgestimmt haben, sind mindestens über die Hälfte weitaus älter als Herr Jacobsen. Insofern kann ich diesen Punkt nicht nachvollziehen. Und was mich stört, das ist der Stil. Die jungen Leute müssen doch erst mal eingearbeitet werden. Wenn mir jemand wie Fynn Holpert sagt, er brauche ein halbes Jahr dazu, dann hat er von wirtschaftlichen Dingen überhaupt kein Ahnung. Ich habe bis vor kurzem noch ein Unternehmen mit 10 000 Leuten (Edeka - d.R.) geleitet. Aber mit welch einer Naivität und Brutalität in der Liga Kritik geäußert wird, find ich einfach nicht gut.


    DIE WELT: Schwenker betont, dass nicht er, sondern Marketingexperten aus der Wirtschaft die Diskussion in Gang gebracht haben und die Fähigkeit der Liga-Verantwortlichen infrage stellen.


    Schorn: Es sollten neue Strukturen in der Liga geschaffen werden. Ich war fünf Mal bei entsprechenden Sitzungen in Hamburg. Die jüngere Generation ist da nie hingekommen. Deswegen finde ich das Geschrei nicht so fair. Ich würde mich an Schwenkers Stelle etwas zurücknehmen, weil das die Fortsetzung seiner unaufrichtigen Attacken gegen Jacobsen ist. Er wäre gut beraten, wenn er sich bei den Möglichkeiten, die er in Kiel hat, auf den Handball und seinen eigenen Verein konzentriert, und nicht Leute wie Jacobsen niedermacht. Da wird so viel unqualifiziertes Zeug erzählt, da weiß man, wo es herkommt und wer es nicht verdient hat. So lange Schwenker sich in der Angelegenheit nicht fair verhält, müsste man eigentlich fordern: Schwenker muss weg. Er tut der Liga ja keinen Gefallen.


    DIE WELT: Die jüngeren Manager sagen, dass sie nicht mehr kämen, weil sie regelmäßig von Ihnen abgebügelt würden.


    Schorn: Das liegt daran, dass ich so spreche, dass ich auch verstanden werde. Ich kann meine Worte sehr wohl wählen. Doch wenn ich merke, dass jemand unaufrichtig ist, der Sache, dem Handball schadet - dass ich so etwas nicht stehen lassen kann, ist doch völlig klar.


    DIE WELT: Also wollen Sie Ihren Kieler Kollegen Schwenker in den Gremien der Bundesliga nicht mehr dabei haben?


    Schorn: Wenn er dem Handball nur schadet, und das tut er ja unbestritten, dann muss er weg.


    Artikel erschienen am 15. Apr 2003


    Alle Artikel vom 15. Apr 2003

    ...am 23.04. überträgt RTL selbst!

    http://www.netzzeitung.de


    DSF überträgt Champions League-Spiel

    04. Apr 16:13


    Das Deutsche Sportfernsehen wird am Mittwoch erstmals ein Livespiel der Champions League ausstrahlen. Der Spartensender überträgt die Partie Juventus Turin gegen den FC Barcelona.

    Anstelle des Privatsenders RTL wird das Deutsche Sportfernsehen in der kommenden Woche live von der Fußball-Champions-League berichten. Der Spartensender wird am Mittwoch ab 20.45 Uhr die Partie Juventus Turin gegen den FC Barcelona ausstrahlen. Das DSF ist damit in der europäischen «Königsklasse» erstmals mit einem Live-Spiel präsent.


    Vereinbarung am Freitag getroffen


    RTL will Champions League-Spiele nicht mehr
    03. Apr 16:54, ergänzt 21:53

    RTL wird am 23. April allerdings wieder selbst übertragen. Der Sender berichtet vom Schlagerspiel Manchester United gegen Real Madrid live. Eine entsprechende Vereinbarung gaben die beiden TV-Sender am Freitag offiziell bekannt. Team, die Vermarktungsagentur der Europäischen Fußball-Union (Uefa), hatte zuvor für den DSF-Deal grünes Licht gegeben. Die Kooperation ist zunächst nur auf ein Spiel begrenzt. Über die Halbfinalbegegnungen wird derzeit verhandelt.

    RTL, der rund 60 Millionen Euro jährlich für die Übertragungsrechte gezahlt hat, befürchtet nach dem Ausscheiden der deutschen Vertreter in der «Königsklasse» einen Quoten-Einbruch und wollte daher die Rechte weitergeben. (nz)