Beiträge von RD

    aus einem interview:

    Wäre es für Sie nicht leichter, eine ausländische Offerte anzunehmen, z.b. aus der Bundesliga, bevor Sie wieder als Trainer in Spanien agieren?

    Nach Auslaufen des Vertrages bin ich für alle Mannschaften offen.

    ¿Para usted sería más fácil aceptar una oferta del extranjero, dígase de la Bundesliga, antes de seguir entrenando en la Liga Asobal?
    Cuando me desvincule del Barça estoy abierto a todos los equipos y agradeceré que alguien quiera contar conmigo.

    http://www.marca.com/edicion/noticia/0,2458,433942,00.html

    bei den absoluten spitzenteams der BL sitzen wohl alle trainer ziemlich sicher im sattel.

    serdarusic sehe ich noch als "wackligsten" an.

    für gummersbach wäre das schon eine granate!

    http://www.gnonline.de

    Nordhorn steht kurz vor Verpflichtung eines Mittelmanns. Es darf spekuliert werden.......

    HSG sucht statt Torwart nun einen Mittelmann

    nordhorn/fh – Erst sollte es ein Torwart sein, doch nun will sich die HSG Nordhorn lieber kurzfristig mit einem Mittelmann verstärken. Denn: Beim Handball-Bundesligisten fürchtet man, dass die seit Wochen verletzten Spielmacher Maik Machulla (Oberschenkel) und Ljubomir Vranjes (Schulter) möglicherweise länger ausfallen als angenommen. Und auch Magnus Andersson, der im Dezember in drei Spielen ausgeholfen hatte, steht im zweiten Saisonteil möglicherweise nicht zur Verfügung; der 37 Jahre alte schwedische Welt- und Europameister, der sich seit dieser Saison bei Drott Halmstad auf das Traineramt beschränkt, soll möglicherweise für seinen Verein auf das Feld zurückkehren.
    Damit hat sich das Thema Ole Erevik vorerst erledigt. Doch die HSG will den Kontakt zum norwegischen Nationalkeeper halten und im Hinblick auf die neue Saison möglicherweise die Verhandlungen wieder aufnehmen. Trainer Ola Lindgren setzt weiter auf Helge Rigterink, muss aber darauf achten, den bald 23-jährigen Nachwuchstorhüter nicht festzuspielen, damit er weiterhin regelmäßig das Tor der zweiten Mannschaft hüten kann. Darüber hinaus steht Routinier Jörg Oehus wieder zur Verfügung, der zunächst wegen einer Augenoperation seine Laufbahn unterbrochen und Ende des Jahres bei seinem Heimatverein MTV Celle ausgeholfen hatte.
    Um für die am 7. Februar beginnende Rückrunde einen neuen Spieler zu verpflichten, drängt die Zeit. Schließlich endet morgen die Wechselfrist. Doch HSG-Manager Bernd Rigterink ist schon so gut wie fündig geworden; der potenzielle Zugang hat in dieser Saison mit seinem Verein in der Champions League gespielt und gehört auch zum EM-Kader seines Heimatlandes – allerdings: Gestern Abend fehlte noch die Unterschrift.

    ...hier die anderen kandidaten:

    http://www.svz.de

    Fast sicher: Schneider geht nach Wetzlar

    Nimmt der Post-Trainer mit Obrvan und Melzer gleich noch zwei Spieler mit?
    Schwerin/Gießen Die Katze ist endlich aus dem Sack: Holger Schneider, der den Handball-Zweitligisten Post Schwerin zum Saisonende nach fünf Jahren verlassen wird, unterschreibt morgen einen Vertrag bei der HSG D/M Wetzlar!

    Von Roland Güttler


    Für den Manager des derzeitigen Bundesliga-Zehnten, Rainer Dotzauer, ist Holger Schneider ganz klar der Kandidat Nr. 1. und unterschreibt "zu 99 Prozent am Freitag in Dutenhofen".

    Bei der Mannschaft mit dem längsten Namen - D/M steht für Dutenhofen-Münchholzhausen - gibt es derzeit noch insgesamt drei Kandidaten als Nachfolger des zur kommenden Saison zum Liga-Kontrahenten FA Göppingen wechselnden Velimir Petkovic. Nachdem Düsseldorfs Trainer Richard Ratka abgesagt hat, sine dies neben "Doc" Schneider der tschechische Nationaltrainer Dr. Vlatislav Trtik sowie der ehemalige D/M-Spieler Sigurdur Bjarnason. Letzterer ist den Wetzlarern noch zu jung, und der Tscheche will nur mit Profis trainieren. Das widerspricht allerdings der Wetzlarer Philosophie, wonach der Trainer auch mit den Talenten arbeiten muss.

    Es spricht also alles für Schneider, der sich, was seinen neuen Verein betrifft, bedeckt hält. Allerdings ließ der 99-fache Nationalspieler in den vergangenen Tagen - in anderem Zusammenhang allerdings - schon mal den Satz fallen, er finde es gut, "dass in Wetzlar alles Geld in die Mannschaft gesteckt wird". Nachtigall, ick hör dir trapsen...

    Schneider: "Ich bin nicht nach Schwerin gekommen wegen der Finanzen, und ich gehe auch nicht wegen der Finanzen! Aber nach fünf Jahren gibt es eben einige Punkte, in denen man nicht mehr so 100-prozentig einer Meinung ist." Laut seiner Aussage "sind noch zwei Vereine im Gespräch, einem Dritten habe ich gestern (Dienstag - d. A.) abgesagt. Und was das Angebot aus der Wirtschaft betrifft, dies mache ich später." Es wird Wetzlar...

    Zudem wollen in Schwerin die Gerüchte nicht verstummen, dass der gebürtige Güstrower bei seinem Weggang am 30. Juni 2004 aus Schwerin mindestens zwei Spieler mitnimmt. Aus Wetzlarer Sicht wären da besonders der linke Rückraumakteur Ivica Obrvan sowie Mittelmann Lars Melzer interessant. Beide sind in Schneiders Augen Spieler mit Perspektive. Und in Wetzlar werden deren Positionen vakant. Ghenadij Khalepo (Obrvan-Position) wurde gekündigt, weil er zu teuer ist. Zudem geht man in Hessen davon aus, dass Noch-Trainer Petkovic den Spielmacher Nebosa Golic mit nach Göppingen nimmt.

    Was die Trainernachfolge beim SV Post betrifft, so ist man laut Geschäftsführer Michael Krieter "am Arbeiten". Viel Aufschlussreicher ist da schon "Pumpes" folgende Aussage: "Jetzt besteht die Chance, einen richtigen Schnitt zu machen. Ich ziehe das Ding jetzt durch. Wir haben das Ziel, hier langfristig was aufzubauen."


    Post-Trainer Holger Schneider wechselt nach dieser Saison "zu 99 Prozent" nach Wetzlar. Foto: Dietmar Albrecht


    Einwurf

    Ein gut bestelltes Feld
    Ein Trainerwechsel ist das Normalste der Welt. Und das sollte auch so bei Post Schwerin und Holger Schneider gelten.

    "Doc" Schneider hat in den fünf Jahren - wenn er dann Ende Juni hier die sportlichen Zelte abbricht - viel bewegt und hinterlässt ein gut bestelltes Feld. Im Dezember 1999 nach Spiel Nr. 1 als damaliger Spielertrainer fand sich Post als Schlusslicht in Liga zwei wieder. Inzwischen gehört man konstant zur Zweitligaspitze; ja, man schielt wieder einmal in Richtung Oberhaus. "Ich will mit dieser Mannschaft in der Saison aufsteigen", sagte Holger vor wenigen Tagen. Die Aussage steht - trotz seines jetzt verkündeten Weggangs zum Saisonende. Schneider ist Sportsmann durch und durch, sein gestecktes Ziel in der Rückrunde umzusetzen. rg

    HANDBALL | 31.12.2003

    3 FRAGEN AN WINFRIED KLIMEK, GESCHÄFTSFÜHRER HSV HANDBALL
    DIRK HOFFMANN


    MOPO: In den kommenden drei Monaten hat der HSV nur ein Heimspiel. Übersteht der Klub das wirtschaftlich?

    Klimek: Ja. Weil bestehende Sponsoren im Januar wie vereinbart Zahlungen an den Verein leisten. Deshalb gibt es auch im Februar und im März keine Probleme. Und dann kommen die Kracher gegen Kiel, Lemgo und Flensburg, die alle ausverkauft sein werden. Das bedeutet im Übrigen, dass wir unseren angepeilten Zuschauerschnitt von 7200 auf jeden Fall erreichen werden.

    MOPO: Wird weiter Geld eingespart?

    Klimek: Wir müssen noch weiter Geld einsparen. Das entspricht auch dem Zeitgeist. Wir müssen für unsere Zuschauer kostengünstiger arbeiten, damit wir nicht gezwungen sind, Mond-Eintrittspreise für ein Handballspiel zu verlangen.

    MOPO: Sie hatten neue Sponsoren versprochen. Wo bleiben die und wie wird die finanzielle Bilanz am Ende der Saison aussehen?

    Klimek: Zwei Verträge mit neuen Partnern sind abgeschlossen. Im Januar und Februar werden sie vorgestellt. Wir brauchen noch 300000 Euro in einer Summe aus Einsparungen und neuen Verträgen. Dann könnten wir die Saison mit einem leichten Plus abschließen.

    http://www.mopo.de

    ...der knackpunkt ist anscheinend doch die post, und nicht irgendwelche anderen sponsoren.


    Dem TuSEM geht die Post ab

    18.12. 2003
    HANDBALL: Essener Traditionsverein in finanziellen Nöten / Präsident befürchtet die Insolvenz


    Essen (sid). Insolvenz-Gerüchte um den dreimaligen deutschen Meister TuSEM Essen versetzen den deutschen Handball in Aufruhr. Weil mehrere Sponsoren angeblich mit fest vereinbarten Zahlungen im Rückstand sind, droht dem Traditionsklub zu Beginn des kommenden Jahres die Zahlungsunfähigkeit und die Einstellung des Spielbetriebs.
    "Wenn kein Weihnachtswunder passiert, sind wir Anfang Januar dazu gezwungen", hatte Präsident Ulrich Gaißmayer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung gesagt und damit den Stein ins Rollen gebracht. In einer ersten Reaktion gab sich der Ligaausschuss-Vorsitzende Heinz Jacobsen demonstrativ optimistisch, dass der Super-GAU wie schon in den Fällen der HSG Nordhorn (2002) und des VfL Gummersbach (2000) verhindert werden könne: "Ich bin davon überzeugt, dass so ein Traditionsverein nicht von der Bildfläche verschwinden wird."

    Besonders angeblich ausbleibende Zahlungen der Hauptgeldgeber Deutsche Post AG und RWE setzen den Europapokalsieger von 1989 und 1994 unter Druck. Die Verbindlichkeiten sollen laut Gaißmayer, der Präsident des 1926 gegründeten Vereins mit 3.000 Mitgliedern und 13 weiteren Sportabteilungen ist, zwischen 800.000 und einer Million Euro liegen.

    Klaus Schorn, Abteilungsleiter Handball und seit 27 Jahren Denker und Lenker beim TuSEM, will mit Gesprächen den Karren aus dem Dreck ziehen. "Wenn das Grundvertrauen zu unseren Partnern verloren geht, gehen wir allerdings schweren Zeiten entgegen", sagte Schorn und versuchte dennoch, Gaißmayers Aussagen zu entschärfen: "Wir könnten höchstens langfristig Probleme bekommen. Wenn Zahlungsvereinbarungen nicht eingehalten werden, führt das zwangsläufig zu Engpässen, an deren Ende die Insolvenz steht. "

    Der zuletzt auch sportlich wenig erfolgreiche TuSEM werde laut Schorn den Sponsoren die Möglichkeit geben, Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Streitpunkt ist offenbar die Laufzeit des Vertrages, der dem Verein insgesamt 850.000 Euro zusichern soll. Schorn ist überzeugt, dass sich der Kontrakt durch sportlich erbrachte Leistung bereits automatisch verlängert hat. Die Post ist anderer Meinung und will nun angeblich 600.000 Euro weniger bezahlen.

    neue westfälische

    "Wenn allerdings das Grundvertrauen zu unseren Partnern verloren geht, gehen wir schweren Zeiten entgegen. Dann schließe ich nichts mehr aus", sagte Schorn, der die Aussage von Gaißmayer außerdem indirekt kritisierte: "Ich fürchte, dass sich die Leute, die uns Zusagen gegeben haben, durch solche Aussagen erst recht zurückziehen."

    ...am schlimmsten finde ich, daß der "Pate" Schorn am liebsten alles unter dem deckel halten würde. die spieler haben auch familien und ein recht auf transparenz. grundsätzlich halte ich von "Patenvereinen" eh
    wenig, über kurz oder lang verschwinden sie von der bildfläche.

    übrigends könnte man ja auch mal fragen, welchen werbewert der tusem momentan darstellt?

    sponsoring und wirtschaftlichkeit schließen sich nicht aus.

    ein sponsor erwartet für sein geld eine gegenleistung, die sich für ihn wirtschaftlich positiv auswirkt.

    das bezweifel ich bei herrn gauselmann. der verein ist abhängig von den launen eines "patrons", da der verein für ihn ein "hobby" darstellt.

    solche vereine mag ich nicht, zudem ist das risiko sehr groß, daß sie ganz fix von der bildfläche verschwinden.

    wieso schadenfreude aus nettelstedt?

    die sind doch heute schon ein retortenclub (mit einer torte gauselmann als infusionator), verdrängen das aber erfolgreich.

    müßte nettelstedt wirtschaftlich arbeiten, würde von dort gar nichts mehr kommen.