Beiträge von heindaddel

    tssss ...

    Meinst du ernsthaft, da kommt ne Wahrscheinlichkeit raus, die kleiner ist als die für einen Lottogewinn mit Superzahl? :D

    D kommt in eine von 4 Gruppen, egal ob bei der ersten, der neunten oder der letzten Ziehung. Für jeden anderen Teilnehmer "bleiben" (egal, wann sie gezogen werden) 15 andere Plätze, davon 3 in der "deutschen" Gruppe und 12 in den drei "nicht-deutschen" Gruppen. Die Wahrscheinlichkeit, auf Deutschland zu treffen beträgt für jedes Team 3/15, so einfach ist das.

    Aber verteil mal ruhig hypergeometrisch ... vielleicht kommt ja wieder was mit 10^-12 raus. :lol:

    Ähm, mir scheint, ihr denkt hier ein wenig zu kompliziert.

    Es geht doch nur um die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit D und F in einer Gruppe landen, wenn alle aus einem Topf gezogen werden, richtig? Es kommt dabei nicht darauf an, in welcher Gruppe sie zusammentreffen, in welcher Reihenfolge gezogen wird oder wer sonst noch in der Gruppe landet.

    16 Mannschaften werden auf 4 Gruppen verteilt. In die "deutsche Gruppe" kommen 3 weitere aus 15 Mannschaften. Also beträgt die Wahrscheinlichkeit VOR der Auslosung, dass eine bestimmte Mannschaft (z.B. Frankreich) auf Deutschland trifft, 3/15 bzw. 20%. Fertig.

    Das sich die Wahrscheinlichkeiten während des Ziehungsprozesses mit jeder gezogenen Kugel ändern, ist logisch, aber doch nicht die Frage.

    Gefällt mir ausgesprochen gut. Unsportlich wäre es nur, wenn es Minuspunkte etc. geben würde, das betrifft hier ja eben nicht das "Höher, schneller, weiter" sondern das Geld ;)

    ... was ja nun im Profisport irgendwie miteinander zusammenhängt. ;)

    Heißt das, du würdest es begrüßen, wenn der THW die Dauerkartenpreise nochmal um sagen wir 20% erhöht, damit einerseits das Niveau gehalten werden kann und andererseits die "Solidaritätsabgabe Gummersbach" :P geleistet werden kann?


    Also ich kann mich nicht erinnern, dass der THW einen so großen nur mit Weltklassespielern gespickten Kader gehabt hätte und Weltklassespieler nur auf der Bank gesessen hätten. Aber Du darfst das gerne mal etwas genauer darlegen.

    Also das Horten von Spielern kann man Schwenker gewiss nicht vorwerfen.

    Zitat Noka: "Ich habe mal zu Uwe Schwenker gesagt, ich bleibe so lange in Kiel, bis ich im Training mal sieben gegen sieben spielen lassen kann und auf außen nicht zwei Sporttaschen in die Deckung stellen muss. Die Sporttaschen brauchen wir noch immer."

    Wenig später muss ihm Uwe wohl die Sporttaschen weggenommen haben ... :P

    Vorbei offensichtlich die Zeiten, als man in Kiel ruhig und besonnen agierte, und die Handballwelt dann doch manchmal überraschen konnte. Ich will nicht gehässig sein, aber ein möglicher Abalo Transfer ist genauso "übertrieben" wie einst der Muratovic Transfer in FL. Ein kostspieliges Showelement, wo man lieber die dringenden Baustellen bearbeiten sollte. Aber vielleicht muß man in Kiel mal wieder positiv auf die Pauke hauen? ;)

    Ach, klarer Fall von Ablenkungsmanöver ... "rechts blinken, links abbiegen" oder so. ;)

    Paarmann hatte einfach ein paar Sommerloch-Zeilen zu füllen ... und Elwardt hat ihm wohl gesacht "mach man, wenns dir Spaß macht".

    Solche "XY ist ein interessanter Spieler"-Statements gab es übrigens auch "in der guten alten Zeit" des Öfteren.

    Um echte Chancengleichheit zu erreichen wäre entweder eine sehr niedrige Etatobergrenze notwendig oder aber ein Finanzausgleich zwischen den Vereinen.

    Genau, und die Kieler und Hamburger Zuschauer/Sponsoren zahlen dann für die Misswirtschaft anderswo, tolle Idee ...

    Für mich würde durch solche Maßnahmen die HBL zur reinen Showliga verkommen, mit (Hoch-)Leistungssport hat das dann überhaupt nichts mehr zu tun.

    Warum nicht gleich fordern, dass Spieler, die mehr als 3 Tore in einem Spiel werfen, wegen grober Unsportlichkeit vom Platz zu stellen sind, oder dass der Meister vor Saisonbeginn ausgelost wird und eine unabhängige Expertenkommission dann berechnet, wie die Spiele der Saison jeweils auszugehen haben? Das wäre dann ja gerecht und jeder könnte Meister werden ... aber hat das noch was mit Leistungssport zu tun?

    Ums klar zu sagen: Auch als Kieler wünsche ich mir starke Konkurrenz und einen spannenden Saisonverlauf. Deshalb habe ich auch nichts gegen die Mäzene, auch wenn ich sie meist persönlich nicht mag, aber sie beleben nunmal das Geschäft. Vor ungefähr 10 Jahren reichte dem THW noch ein Drittel des heutigen Etats, um Meister zu werden.

    Auch wenn das Gefälle in der Liga groß ist, gibt es doch eine Menge Spannung. Für die einen gehts um die Meisterschaft, für andere um die CL- bzw. die EC-Plätze oder auch um den Klassenerhalt. Das Niemandsland, in dem es um nichts geh, ist doch sehr klein.

    Eine ausgeglichenere Liga kriegen wir m.E. nur, wenn bei den kleineren Vereinen professioneller gearbeitet wird, zahlungskräftigere Sponsoren akquiriert oder vielleicht auch in größere Hallen gegangen wird. Ich erinnere mich noch gut daran, wie neidisch Schwenker vor ein paar Jahren auf das enorme Potential des VfL mit der Kölnarena und dem Dax-Unternehmen auf der Brust geblickt hat ... aber diese große Chance wurde ja mit Bravour in den Sand gesetzt.

    Aber die starken Vereine künstlich zu schwächen, um eine Pseudo-Spannung zu erzeugen, halte ich für Kokolores. Und, wie gesagt, mit sportlichem Kräftemessen, mit "Höher, schneller, weiter", hat das dann nichts mehr zu tun.

    Steinar: Und wenn die großen Drei jetzt zusammen 1 oder 2 Mio. "Soli" zahlen, der dann auf 15 oder gar 35 Vereine verteilt wird, wird es gerechter? Dabei sollte man bei den Etatvergleichen übrigens auch berücksichtigen, dass die Top-Vereine auch rund 50 % mehr Pflichtspiele bestreiten als diejenigen, die nur BL spielen ...

    @ Steinar: Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich der Handball in den sechs Jahren, in denen der THW am Stück Meister wurde, in einer Abwärtsspirale befand. Der Titelkampf war in dieser Zeit auch zumeist lange offen. Und dass nur zwei, drei Mannschaften Chancen auf die Meisterschaft haben, war doch in der BL eigentlich "immer" so, oder? Ich sehe da jetzt keinen Grund, den Wettbewerb in irgendeiner Weise künstlich zu beschränken.

    Wenn man beispielsweise die Gehälter nach oben begrenzt, was ja nun einen massiven Eingriff in die Vertragsfreiheit darstellt, führt dies doch nur dazu, dass die besten Spieler nicht mehr in der BL spielen. Oder die Spieler erhalten "schwarz" irgendwelche Nebenleistungen von den Sponsoren und wir haben die gleiche verlogene Situation wie zu Zeiten des Amateurstatus ... ich kann daran nichts positives finden!

    Man muss auch nicht das Mäzenatentum verbieten, das war nur eine Idee. Man genauso die Kadergröße reduzieren, Gehaltsgrenzen einführen, so dass ein Klub wie Hamburg erst gar nicht soviel Geld vom Mäzen benötigt. Und Kiel gar nicht alle Einnahmen wieder ausgibt, sondern wie früher auch, sparen kann. Und dann wird auch die Liga wieder attraktiver, wenn der Spitzenreiter auch Meister werden kann mit 20 Minuspunkten, weil alle näher zusammen gerückt sind. Und, das ist kein sozialistisches Gedankengut, schaut mal über den großen Teich in die großen Ligen. Die wissen schon, wie man Show macht.

    Ich kann mit derlei Wettbewerbseingriffen nichts anfangen.

    Profisport ist nunmal in erster Linie ein wirtschaftlicher Wettbewerb. Nur wer es schafft, ausreichend Publikum anzulocken und/oder den Sponsoren/Mäzenen genug Kohle aus der Tasche zu ziehen, hat die Mittel, um sich die beste Mannschaft zusammenzubasteln. Das ist m.E. das Prinzip vom Profisport, und das finde ich auch nicht schlimm. Mit irgendwelchen Einschränkungen, die darauf zielen, die starken "Anbieter" künstlich zu schwächen, verkommt dieser wirtschaftlich-sportliche Wettbewerb zur reinen Show. Das ist für mich dann kein Sport mehr...

    Als leidenschaftlicher Freund der Sportart Handball finde ich es gut, wenn die Eliteliga "meines" Sports mehr mediale Aufmerksamkeit erhält, größere Hallen füllt und neue "Zielgruppen" begeistert. Ich begrüße dieses Wachstum. Dabei ist es ganz natürlich, dass neue Anbieter auf den Markt drängen und alteingesessene, nicht so leistungsstarke Anbieter verdrängen. Wo ist das Problem? Und ich finde auch Insolvenzen nicht sooo dramatisch. Pleiten gehören m.M. nach zum Wirtschaftsgeschehen wie der Tod zum Leben ...

    Kurzum, ich habe kein Problem mit dem Mäzenatentum. Das einzige, was mich daran nervt, ist die überzogene Selbstdarstellung einiger Vertreter dieser Spezies...

    Also, wenn es stimmt, dass Derad wegen Burnout-Syndrom stationär behandelt wird, verbieten sich meiner Meinung nach alle Ferndiagnosen oder öffentliche Schuldzuweisungen. Es handelt sich um eine komplexe Krankheit, bei der die Ursachenforschung für gewöhnlich einer ausgiebigen Gesprächstherapie bedarf und es auch nur selten DIE Ursache gibt.

    Zitat

    Aus den Kieler Nachrichten vom 21.06.2011:

    Elwardt keine Übergangslösung
    Aufsichtsratsmitglied übernimmt von Derad den Managerposten beim THW - Ahlm: "Logische Besetzung"

    Kiel. Zwei Zeilen, die die Welt des THW Kiel auf den Kopf stellten. Am Donnerstag hatte Uli Derad den Aufsichtsrat des Handball-Rekordmeisters wegen eines "Burn-Out-Syndroms" um die sofortige Auflösung seines Vertrages gebeten. Mit Klaus Elwardt fand der Verein zwar schnell einen Nachfolger, doch gestern bestimmte noch die Sorge um Derad den Pulsschlag des Vizemeisters.

    "Ich bin geschockt und sehr traurig", sagte Sabine Holdorf-Schust, die sich seit Juli 2009 die Geschäftsführung mit Derad geteilt hatte. "Wir haben uns sehr gut ergänzt." Holdorf-Schust, die nach dem Rücktritt von Derad ihren Urlaub abbrach, wird sich nun das Amt mit Klaus Elwardt teilen. Der 55-Jährige, der seinen Vorgänger als Freund bezeichnet, hatte versucht, diesen noch einmal umzustimmen. Vergeblich. "Er hat gesagt, dass er nicht mehr kann. Dass er nicht mehr will." ...

    http://www.thw-provinzial.de/thw/11062033.htm


    Blaulicht gibt nicht automatisch Anrecht auf Sonderrechte! Dazu hat man das Martinshorn zu benutzen. Siehe Gerichtsurteil von mir gepostet.


    Das ist keine Antwort auf die Frage: Glaubst du im Ernst, dieser "Konvoi" aus 2 oder 3 Fahrzeugen hätte sich mit Blaulicht brav hinten im Stau angestellt und keine Sonderrechte wahrgenommen?

    Die zitierten Presseartikel zeichnen ein anderes Bild und ich halte es für ziemlich unrealistisch, wenn man nicht am Stau vorbei gezogen wäre.


    Zitat

    des Weiteren: sein Ruf innerhalb der Truppe ist noch immerhin besser als der seines Nachfolgers.


    Da habe ich aus Marinekreisen aber was ganz anderes gehört ... :lol:

    Es geht hier aber m.E. überhaupt nicht um seine Fachlichkeit, sondern um den offenbarten Charakter.

    schon wieder :P

    a) wo hat er sich vorgedrängelt? Wurde NIERGENDWO gesagt! "Sonderrechte wurden nicht war genommen". Das ist DEINE Interpretation auf die Aktion.
    b) Das alles hat mal GARNICHT mit Betrug und dem Problem davor zu tun.


    Nur wenn einer mit Blaulicht fährt, und darum ging es nur alleine, muss er nicht gleich gegen Regeln und Gesetze verstoßen, wie es hier sehr viele gesehen haben, nur weil er vorher mal betrogen hat. Ob es sinnvoll war so aufzutauchen oder nicht ist eine ganz andere Frage. Und die hat rein gar nichts aber mit der Sache zu tun. Die muss KTG persönlich mit sich verantworten. Die Außenwirkung, das habe ich auch schon geschrieben, ist so sicher nicht die beste.


    a) Es ist zum Piepen, wie du die "Argumente" drehst und wendest, wie du es grade brauchst. :P Weiter oben hast du noch geschrieben, die zügige Blaulicht-Abfahrt wäre richtig, damit Theo den Ort der Gefahr schnell verlässt und nicht womöglich Opfer eines Anschlages im Stau wird (frei nach Gedächtnis zitiert).

    Wurde NIRGENDWO gesagt? Dann habe ich "sauste ... mit Blaulicht davon" (Focus), "Blaulicht-Abfahrt aus dem lästigen Konzertende-Stau inklusive" (Abendzeitung Mü.) oder "Minister ist er zwar nicht mehr, aber Vorfahrt hatte KTzG trotzdem. ... ließ sich der Rockfan mit Vorrang ... kutschieren" (Stern) wohl nur geträumt. Glaubst du im Ernst, dieser "Konvoi" aus 2 oder 3 Fahrzeugen hätte sich mit Blaulicht brav hinten im Stau angestellt und keine Sonderrechte wahrgenommen?

    b) Doch, ich finde schon, dass diese Aktion etwas mit dem Betrug zuvor zu tun hat: es bestätigt nämlich das Bild, das der feine Herr abgibt. Bei seiner "Doktorarbeit" hat er ein hohes Maß an krimineller Energie an den Tag gelegt zu dem Zweck, seiner Eitelkeit zu fröhnen, sich wichtig zu machen, sich ein "summa cum laude" an die Fassade zu pappen. Wenn er jetzt so einen "macht Platz, schnödes Volk, der Gutsherr kommt"-Auftritt hinlegt (so kommt es bei mir jedenfalls an), passt das einfach hervorragend ins Bild eines skupellosen Wichtigtuers, der nichts dazugelernt hat.

    Es geht doch nicht um die rechtliche Frage, ob der Blaulichteinsatz gerechtfertigt war, es geht ausschließlich um die Außenwirkung des Freiherrn. Mein Bild dieses Typen als Schaumschläger und rücksichtslosen Egoisten hat sich jedenfalls verfestigt und ich möchte diesen Scharlatan nie wieder in einem öffentlichen Amt sehen. Und dies hat im Übrigen nichts mit Parteipolitik zu tun, nur mit Vertrauen bzw. Nicht-Vertrauen in die Person, die in diesem Fall einfach einen miesen Charakter hinter einer blendenden Fassade offenbart hat. Das darfst du natürlich gerne anders sehen und ihn weiterhin als Superstar anbeten.

    Die Verschwörungstheorie strickst du gerade.

    Warum kannst du nicht einfach akzeptieren, dass es Menschen gibt, die es empört, wenn ein soeben wegen massiver Betrügereien aus dem Amt geflogener Minister seinen noch vorhandenen Personenschutz dazu ausnutzt, um sich bei seinem Privatvergnügen vorzudrängeln? Das hat mit Hetzkampagne überhaupt nichts zu tun, wenn man ein solches Ausnutzen von Privilegien für moralisch verwerflich hält. Und dass andere vielleicht auch falsche Dinge tun, rechtfertigt doch wohl gar nichts. Kannst ja gerne das Thema "Verkehrsmittelnutzung der Grünen" aufmachen, wenns dir Spaß macht. Werde dann von dem ehemaligen grünen Minister berichten, der bei einer Wochenend-Veranstaltung mit nem Carsharing-Twingo vorfuhr ...

    Ich wiederhole meine Frage nochmals präzise:
    * Wie kommt ihr zu der Info, dass er mit eingeschaltetem Blaulicht vorgefahren ist?


    Also wenn "überall" steht, er wäre "mit Blaulicht" gefahren, heißt das nach meinem Verständnis, dass dieses auch eingeschaltet war. Mit "Das Auto fuhr mit Licht" meint man doch auch nicht, dass das Auto über Lampen verfügt, oder?

    Kann allerdings sein, dass Theo nur einen blauen Plastikeimer hat aufbinden lassen und er in Wahrheit zu einer weltweiten Protestbewegung gehört ... ;)

    Zitat

    PolitikumDer Baron und das Blaulicht 
    ...
    Vielleicht aber geht es bei Guttenbergs Blaulicht doch um mehr - um die Gewöhnung an internationale Gepflogenheiten. Der Baron plant einen Umzug ins Ausland, nach London oder in die USA. Dort fährt man auch gern mit Blaulicht, wenn man wichtig ist. Ministerpräsident Horst Seehofer erfuhr bei seiner jüngsten Reise nach Moskau sogar, dass man ohne Blaulicht gar nicht auskommt. Dort pflügen Präsident Putin und seine Leute seit Jahren mit Blaulicht durch den Dauerstau. Nur wer blau blinkt, ist wichtig.

    In Moskau aber, das erfuhr Seehofer auch, bildet sich gerade eine Anti-Blaulicht-Bewegung: Bürger, die sich einen blauen Plastikeimer aufs Autodach binden, um die Wichtigtuer dieser Welt zu persiflieren. Es könnte eine Volksbewegung werden, nicht nur in Moskau.

    http://www.sueddeutsche.de/s5338U/62820/P…s-Blaulich.html

    §38 STVO


    Ihm steht Personenschutz zu. Egal wo er hin geht. Egal was er macht. Dabei ist das LKA. Daher ein Einsatz. Wenn man es ganz krass auslegt, bekommt KTG Personenschutz, weil er durch sein Amt, was er mal inne hatte, eine gefährdete Person noch ist. Ja dies hört sich kurios an, ist aber so festgelegt. Dies hatte in der Vergangeheit schon seine Gründe (auf andere Politiker gesehen). Alleine deshalb ist es eigentlich dem LKA überlassen, ob sie eine Blaulichtfahrt im Einsatz für notwendig erachten oder nicht. Für DIE ist nämlich das Konzert Einsatz. Es geht dann darum, die Person schnellstmöglich aus dem gefährdeten Bereich wieder herauszubringen. Wer garantiert, dass auf dem Weg nicht ein Stau provoziert wird, um dann einen Anschlag zu verüben? Ihr solltet das mal mehr aus Sicht der Personenschützer betrachten. Hier geht es nicht um eine Fahrt von KTG, sondern um grundsätzliches Umgehen mit potentiell gefährdeten Personen.

    Ob es jetzt Sinnvoll war es einzusetzen (publicity-mäßig) oder nicht, ist eine ganz andere Geschichte. Aber rechtlich sehe ich da kein Problem.

    Anders kann man auch fragen: Warum werden Fußballteams mit Polizeieskorte zum Stadion oder wieder weg gefahren? Auch hier kommt Blaulicht zum Einsatz. Warum die Handballnationalmannschaft? Mit Polizeieskorte un Blaulicht 2007 vom Hotel zu den Spielstätten und zurück gefahren. (Begründung siehe oben)


    Mensch, der Blender muss dich ja ganz schön verblendet haben ... ;)

    Nicht jede Dienstfahrt ist eine Einsatzfahrt. Für den Blaulichteinsatz sind enge Grenzen gesetzt. Wenn die Beamten den Ort als "gefährdeten Bereich" eingestuft hätten, wäre der gute Theo doch wohl besser zuhaus geblieben bzw. hätte das Konzert schon vorzeitig verlassen, oder?

    Wie dem auch sei, rechtlich ist Guttenberg sowieso außen vor, ggf. kriegt der Fahrer disziplinarisch eins auf den Deckel. Aber darum geht es doch gar nicht, sondern um die Außenwirkung.

    Dieses "Vordrängeln nach Gutsherrenart" passt einfach wie die Faust aufs Auge zu dem Image, das er sich "erworben" hat, nämlich ein hochstapelnder Wichtigtuer zu sein. Da, denke ich, ist sein Ruf einfach für viele dauerhaft beschädigt. Ich würde jedenfalls keinen Gebrauchtwagen mehr von ihm kaufen ...